Audioplayer wtfplay

Musikwiedergabe über PC und Mac

Audioplayer wtfplay

Beitragvon taggart » 29.02.2016, 21:50

Moin zusammen,
Jonathan, den ich im Tir-Forum kennengelernt habe, hat mich heute netterweise auf einen brandneuen, minimalistischen Audioplayer aufmerksam gemacht. Wtfplay heißt er und findet sich hier:

http://wtfplay-project.org

Man muss kein Linux-Freak sein, um zu verstehen, wie er funktioniert, alles Wissenswerte ist auf der Internetseite hervorragend beschrieben.

Nach kurzem Reinhören würde ich sagen: Definitely worth a try!
Bin gespannt, wie ihr ihn findet ... :D

Grüße von Christoph
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Beitragvon Bernd Peter » 29.02.2016, 23:47

Hallo Christoph,

habe über USB Stick an einem T61 ins RAM geladen und 1 Stunde damit gehört.

Verdammt gute Performance, sehr sehr hohe Detailauflösung.

Hat alle Treiber on board, erkennt das AFI USB, USB 3 PCIe Karte, USB Regen automatisch.

Was will man mehr?

Bedienungskomfort!

Der geht aber sicher zu Lasten des Klangs.

Gruß

Bernd Peter

PS: Die Zauberformel lautet 321 13
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Beitragvon MacDilbert » 01.03.2016, 09:24

@modmix: Jetzt hast Du selbst herausgefunden, wofür das Akronym "WTF" bei wtfplayer vermutlich steht ;)
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Beitragvon Bernd Peter » 01.03.2016, 09:41

Hallo,

man muß sich das mal vor Augen führen:

Das BS hat ca. 100 MB, die ins RAM geladen werden. Das ist alles!

Die kleine Graphikoberfläche (UI) namens wtfcui reicht, man braucht nicht lange, um damit schnell zu arbeiten. Kommandozeilenbefehle sind damit die Ausnahme.

The UI for wtfplay and uwtfplay players is called wtfcui and it will save you some time typing commands. It is very simple and intuitive.


Einzig wirklich spürbarer Nachteil ist, daß man weder zum nächsten Titel springen noch andere Files schon aussuchen kann, wenn der Player einen Titel abspielt.

Wundert aber auch nicht, ist wie Hibernate mode bei JPlay.

Ein Dual PC setup wie bei JPlay wäre deshalb genau das Richtige.

Denn eines sei gesagt, der Player muss sich vor Server 2016 klanglich nicht verstecken, ganz im Gegenteil.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Octagon » 01.03.2016, 12:59

Hallo Ulli,

modmix hat geschrieben:[list]vermutlich ist PCH die onboard Soundkarte.
=> die Lynx L22 wird nicht erkannt.

Ja, ...
modmix hat geschrieben:[list]die RME im Audio-Rechner dann wohl auch nicht...

...und das ist auch so.

Das lässt sich dann auch aus den Angaben im Manual zu den unterstützten Karten nachvollziehen. ;) Ich hatte mein FF UCX ebenfalls vergeblich versucht. Auch mein Tascam US144MKII wird nicht angesprochen - ist aber auch im Manual nicht aufgeführt. Es ist halt eine frühe beta Version. Eine Gruppe der Tester um Fryderyk, den Entwickler, wird vielleicht dem einen oder anderen hier im Bezug auf MQn bekannt vor kommen. Warten wir ab wohin die Reise geht...

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Bernd Peter » 01.03.2016, 14:02

Hallo Ulli,

so klingt das:

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Gruß

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Beitragvon Buellerich » 01.03.2016, 14:53

minimalistische Player gab es bereits für Windows wie Sand am Meer.
Die meisten davon haben sich nicht gehalten, es sei denn, sie konnten von komfortableren Playern als Engines genutzt werden. Der Gedanke: Je minimalistischer, desto besser der Sound hat sich mir ohnehin nie erschlossen...
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Beitragvon Bernd Peter » 01.03.2016, 15:20

Hallo Sascha,

teile deinen Erfahrungs- und Wissensstand - bis gestern.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Buellerich » 01.03.2016, 15:50

Hallo Bernd Peter,

Du meinst also, dass der Klang nun besser ist als bei Dir vorher mit JPlay oder MQN? Auf Windows Basis?

Also doch auf Linux umstellen?

Gruß

Sascha
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Beitragvon uli.brueggemann » 01.03.2016, 15:55

Ulli,

das Manual besagt:
The wtfplay-live relies on ALSA (Advanced Linux Sound Architecture, http://alsa-project.org) to play music. ALSA is the default sound subsystem in Linux. wtfplay-live has been created with USB audio in mind. That is why it does not support all devices that are supported by ALSA.

Nun gibt es zur Lynx L22 keinen Alsa-Treiber. Allenfalls einen OSS-Treiber, wobei aber bei den meisten Linux-Distributionen das OSS keine Rolle mehr spielt.
Generell gibt es hier sowieso ein Problem, weil es seitens Lynx wie folgt lautet:
4Front Technologies has developed Linux/Unix device drivers for the LynxONE, and is in the process of developing Linux/Unix device drivers for the Lynx L22 and LynxTWO. 4Front sets their own schedule, so please contact them for availability dates for their drivers.

If you require a device driver for an operating system not listed, or have a custom application that requires detailed programming information, we provide a Hardware Abstraction Layer Development Kit (HDK) for all of our audio cards. The HDK is only available under our Non-Disclosure Agreement (NDA) and as such none of the materials or information provided (including derived materials or information) may be redistributed in any form (other than binaries).

Was letztlich bedeutet, dass die Beschränkung auf die Redistribution von Binaries mit der Open-Source-Politik seitens Linux kollidiert.

Also wtf :mrgreen:

Grüsse
Uli
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Beitragvon Bernd Peter » 01.03.2016, 16:07

Hallo Sascha,

der neue Player ist sehr hochwertig, aber auch noch im Beta-Status.

Den laß ich parallel zum Dual PC setup mit JPlay mitlaufen.

Die Zeit wird zeigen, wo und wie es weitergeht.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Octagon » 01.03.2016, 19:33

wtfPlayer & FireFace UCX

Liebe Forenten,

im Class Compliant Modus erkennt wtfPlayer das FF UCX. Wenn man das Ergebnis hört kann man nicht sagen, dass der Player bei Null anfängt, sehr schön. :)

Ich hatte mich erinnert das RME ausdrücklich UAC Mode für "Android" unterstützt und dazu in den CC Modus gesetzt werden muss. Also im FF vor dem booten in den CC Modus setzen und es wird anschließend erkannt.

Enjoy
Thomas
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Beitragvon Bernd Peter » 02.03.2016, 10:15

Hallo,

der Player (für Intel Core 2 Duo) läuft auch auf meinem Audio PC mit einem AMD Kabini Athlon 5350 ohne Probleme.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 06.03.2016, 11:18

Hallo Ulli,

Geschwindigkeit scheint sich auf die Datenverarbeitung positiv auszuwirken, über USB Stick 2.0 kommen die Töne etwas "breiter" daher als über SATA und Festplatte.

Da darf man sich wohl auf die neuen PCI Express SSDs freuen, wenn sie mal bezahlbar sind. :cheers:

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 06.03.2016, 12:20

Hallo,

überraschenderweise läuft auch die corei7 Variante mit meinem AMD Rechner.

Allerdings wird hier der Hochtonbereich immer fragiler, je höher der Kernel (9-12) gewählt wird.

Am besten gefällt mir beim AMD Athlon 5350 die core2 Variante mit Kernel 9, sanfter roll-off in den Höhen bei gleichzeitig hoher Präzision.

Gruß

Bernd Peter
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