Erfahrungen mit Audio-over-IP

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon v_erich » 24.08.2018, 08:21

Hi,
hast Du lange Leitungen vom Dante Pfostenstecker zum DAC Eingang?
Erwartet der DAC 3v3 Signal Leveln?

Gruß,
Erich
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Beitragvon Matty » 31.08.2018, 21:19

Hallo liebe Dante-Experten!

Hat es jemand von Euch schon mal geschafft, die Dante Virtual Sound Card auf einem Windows Server Core zu installieren (egal ob 2012 R2 oder 2016)?

Bei mir endet der Versuch immer mit einem 'Setup Failed' / '0x80070643 - Schwerwiegender Fehler bei der Installation'.
Selbst wenn ich den Server 2012 R2 erst mit GUI installiere, DVS erfolgreich installiere, anschließend die GUI entferne, scheitert der Start des Servers im Core Modus danach am DVS-Treiber.

Ich hab's jeweils auf einer taufrischen Windows-Installation probiert.

Kennt irgendjemand das Problem und hat einen Tipp? Oder funktioniert die DVS im Core Modus einfach nicht?

Danke und viele Grüße
Matthias
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Beitragvon 190er-audio » 02.09.2018, 23:49

Hallo,
ich habe die Dante Karte auf Windows Server 2016 core zum laufen gebracht in der Vergangenheit.. Soweit ich mich erinnere habe ich dazu Audiophil optimzer installieren müssen. Auf jedenfall ging es mit Windows 2016 core
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Beitragvon Matty » 03.09.2018, 15:04

Hi,

danke für die Antwort.
Dann scheint es ja irgendwie zu funktionieren, ist aber wohl ein wenig tricky.

Ich werde es bei mir dann auch mal beizeiten zusammen mit dem AO probieren.
Bis dahin muss halt die GUI-Version herhalten.

Auf meinem Notebook hat bislang der Win Server 2012 R2 die stabilsten Dante-Latenzen gezeigt.
Sprich: gegenüber Win Server 2016 und Win 10 hat er die geringste Streuung in der Latenz (Jeweils auch unter Einsatz des AO).

Das wird aber sicher auch Hardware-abhängig sein.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon HenSch » 03.09.2018, 18:39

Hallo zusammen,

durch meine Erfahrungen kann ich einen Hardwareeinfluss auf die Streuung der Latenz bestätigen. Jeweils unter Win10 ohne AO auf einem ASRock J5005 Mainboard getestet. Netzwerkkarte mit Direktverbindung zum Dante-board ist eine modifizierte Intel mit NetronStar2 clock.

Bevor ich die CPU clock auf den Mainboard ebenfalls gegen ein NeutronStar gewechselt hatte, war die Latenzstreuung ca. 2ms. Durch die hochwertige Clock auf den Mainboard habe ich nun 1,9ms average und 2ms peak, also ca. 0,2ms Streuung. Jedenfalls zeigt sich nur noch ein einziger grüner Balken...

Selbst in der Taktfrequenzanzeige in Windows hat sich die Stabilität der neuen clock gezeigt. Hat die Anzeige vorher - trotz Deaktivierung von Speedstep - zwischen 1,49 und 1,5 GHz gependelt, so ist diese nun auch stabil bei 1,5 GHz.

Klanglich hat sich der NeutronStar auf dem Mainboard jedenfalls sehr drastisch positiv ausgewirkt.

Viele Grüße,
Henning
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Beitragvon thorsten » 04.09.2018, 20:57

Hallo zusammen,

nach einer mehrwöchigen Testphase möchte ich euch meine Erfahrungen mit einem größerem DANTE-Netzwerk beschreiben.

Ich habe insgesamt 7 Digimedia-Kastl im Betrieb:
1x Digimedia TOS mit digitalem Ein- und Ausgang)
1x Digimedia DAC RCA als I2S-Quelle für meinen DDDAC1794
1x Digimedia DAC mit angelötetem XLR-Ausgängen (ich habe durch Kurzschluß die RCA-Ausgänge geschossen, aber die XLR-Ausgänge sind ja auch auf dem Baord 8) )
5x Digimedia DAC RCA für die restlichen Ausgänge in meinem Heimkino.

Als Router habe ich den empfohlenen Cisco SG300 im Einsatz. Netzwerkkarte im PC ist die Intel I210.

Täglicher Umgang
Nachdem der Treiber der DVS aktualisiert wurde, habe ich keinerlei Startprobleme unter Win10 64Bit.
Das Netz ist sehr stabil.

Messungen
Ich verwende zum Messen ein Behringer ECM8000, das über eine billige 48V-Phantomspannungsquelle und einem billigen 48kHz-AD-Wandler sein Signal digital über das Digimedia TOS ins Netzwerk einspeist.
Bild
Der Pegel ist aber irgendwo auf der analogen Strecke geblieben, ich mußte noch eine Vorstufe als Signalverstärker einsetzen, damit ich genügend Ausschlag im Meßprogramm (REW und Acourate) bekomme.

Messen geht sehr einfach und auch stabil. Ich habe dazu ein extra Sedtup in der DVS angelegt, mit 48kHz und der richtigen Zuordnung der Ausgänge für die teilaktive Messung im Acourate. Kann man einfach speichern und zum Musikhören wechsel ich wieder auf 96kHz mit linearer Reihenfolge der Ausgänge.

Leider läuft es nicht so perfekt wie ich es gerne hätte. Da sind 2 Hauptproblemstellen:

Täglicher Ärger 1
Die Digimedia-Kastl sind ziemlich empfindlich...
Ich habe 2 von den Kastl in meine Endstufen eingebaut, habe aber massive Probleme: Verzerrungen schon bei moderaten Pegeln, starkes Brummen wenn ich ein weiteres Kastel über RCA an 2 Endstufen anschließe, Aussetzer.
Da muß ich wohl nochmals das Verkabelungs- und Schirmungskonzept total überarbeiten. Die gleiche Verkabelung hat bei meiner Fireface UC keinen Ärger gemacht. :roll:

Täglicher Ärger 2
die Latenz ist stets sehr hoch: 1000µs. Wenn ich die DVS händisch stoppe und dann wieder start, ist sie bis zum nächten Start auf 500µs.

Bild
Aber: es gibt immer wieder Aussetzer beim Ton! Va. beim Film, aber auch bei Surroundmusik... :oops:
CPU- und Graka-Belasungt ist gering (25%), die Netzwerkkarte für DANTE ist immer bei 38Mbit/s, sollte aber bei 1m langem Kabel zum Switch auch nicht das pProblem sein.
Ich habe schon sehr viel versucht, Treiberupdates, einzelne Chips testweise ausschalten, nichts hilft! Bin ziemlich verzweifelt, weil ich auch kein Update des Bios hin kriege... FAlls jemand noch einen Tipp hat: her damit!

Fazit
Ist ist leider nicht alles Gold was glänzt... Positiv ist der in Relation zu meinem alten Setup gute Preis und dass es "eigentlich" läuft. Klang kann ich gar nicht soviel sagen, weil ich immer noch mit den o.g. Problemen hadere und so noch gar nicht richtig genießen konnte.

Schönen Gruß

THorsten
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Beitragvon Matty » 04.09.2018, 21:21

Hi Thorsten,

zu den Drop-Outs:
Verwendest Du ASIO oder WASAPI in der DVS?

Ich hatte kürzlich auch Drop-Outs trotz stabiler, niedriger Latenzwerte, niedriger Prozessorlast etc.
Es lag daran, dass ich den ASIO-Buffer beim Experimentieren zwischenzeitlich auf 128 Samples heruntergesetzt hatte.
Eine Erhöhung auf 512 Samples hat das Problem vollständig gelöst.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Fujak » 05.09.2018, 08:07

Hallo Thorsten,

zu Deinem ersten Problem: Die Verzerrungen haben mit falsch angepassten Ein- und Ausgängen von Digimedia-Board und Verstärkern zu tun. Im Unterschied zum Fireface UC, bei dem man die Pegel anpassen kann, besitzt das Digimediaboard nur einen festen Ausgangspegel. Ggf. muss hier ein entsprechender Spannungsteiler dazwischengeschaltet werden. Die Werte lassen sich aus den Spezifikationen (Ausgangspegel Digimediaboard - Eingangsempfindlichkeit Verstärker) ableiten.
Beim Thema Brumm hast Du bereits die richtige Spur: Massekonzept und Schirmungen. Manchmal reicht schon ein zur Quelle hin einseitig aufgelegter Schirm. Zudem kann es lohnen, ungeschirmte (UTP) Ethernet-Leitungen zu verwenden statt geschirmte.

Zu Deinem zweiten Problem: Leider geht aus Deiner Beschreibung nicht hervor, wie Deine Hardwareausstattung aussieht (Mainboard, CPU). Ich selbst habe max. 4% Prozessorlast bei 24/88kHz Samplingrate und geringste eingestellte Latenzen für Dantenetzwerk und Asio. Hardware und OS: Gigabyte Mainboard, Intel i5 CPU, OS Windows Sever 2016, JPlay Abspielsoftware. 25% Prozessorlast beim Audiobetrieb halte ich für relativ hoch. Da brauchen nur noch ein paar interne temporäre Prozesse im Rechner hinzu zu kommen, und schon liegt die Last bei über 50%. Da sind größere Latenzen und damit Drop-Outs unvermeidlich. Da hilft nur gezieltes Abspecken der Dienste oder so etwas wie Fidelizer bzw. AO einsetzen.
Noch ein Aspekt: Besitzen Dantenetzwerk und Heimnetzwerk zwei unterschiedliche Netzwerkadapter mit zwei unterschiedlichen IP-Adressräumen? Auch das ist ein wesentlicher Schlüssel zu störungsfreiem Betrieb und besserem Klang.

Grüße
Fujak
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Beitragvon thorsten » 05.09.2018, 09:46

Guten Morgen,

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben:Hallo Thorsten,

zu Deinem ersten Problem: Die Verzerrungen haben mit falsch angepassten Ein- und Ausgängen von Digimedia-Board und Verstärkern zu tun. Im Unterschied zum Fireface UC, bei dem man die Pegel anpassen kann, besitzt das Digimediaboard nur einen festen Ausgangspegel. Ggf. muss hier ein entsprechender Spannungsteiler dazwischengeschaltet werden. Die Werte lassen sich aus den Spezifikationen (Ausgangspegel Digimediaboard - Eingangsempfindlichkeit Verstärker) ableiten.
Beim Thema Brumm hast Du bereits die richtige Spur: Massekonzept und Schirmungen. Manchmal reicht schon ein zur Quelle hin einseitig aufgelegter Schirm. Zudem kann es lohnen, ungeschirmte (UTP) Ethernet-Leitungen zu verwenden statt geschirmte.


stimmt, das könnte ich auch noch mit ungeschirmten Leitungen versuchen, danke!
Zu Deinem zweiten Problem: Leider geht aus Deiner Beschreibung nicht hervor, wie Deine Hardwareausstattung aussieht (Mainboard, CPU). Ich selbst habe max. 4% Prozessorlast bei 24/88kHz Samplingrate und geringste eingestellte Latenzen für Dantenetzwerk und Asio. Hardware und OS: Gigabyte Mainboard, Intel i5 CPU, OS Windows Sever 2016, JPlay Abspielsoftware. 25% Prozessorlast beim Audiobetrieb halte ich für relativ hoch. Da brauchen nur noch ein paar interne temporäre Prozesse im Rechner hinzu zu kommen, und schon liegt die Last bei über 50%. Da sind größere Latenzen und damit Drop-Outs unvermeidlich. Da hilft nur gezieltes Abspecken der Dienste oder so etwas wie Fidelizer bzw. AO einsetzen.
Noch ein Aspekt: Besitzen Dantenetzwerk und Heimnetzwerk zwei unterschiedliche Netzwerkadapter mit zwei unterschiedlichen IP-Adressräumen? Auch das ist ein wesentlicher Schlüssel zu störungsfreiem Betrieb und besserem Klang.

Grüße
Fujak

Zuerst: ja, ich habe eine 2. Netzwerkkarte mit eignem Adressraum für das Dante.
Mein PC ist ein I5/2450, 8GB RAM, SSD, Gigabyte B45-Mainboard, JRiver 23 ohne weitere Optimierungen.
Die "hohe" Prozessorlast ist auch dem Acourate geschuldet, sind ja immerhin 16 Kanäle @96kHz/24 Bit.

Ich habe auch schon mit dem Buffer gespielt, hat auf die Latenz keine Auswirkung und auch die Aussetzer sind damit nicht komplett weg gegangen.
Das Dante-NW betreibe ich mit 10ms Buffer am DVS und 6ms bei den Kastl.

Das mit der grundsätzlichen hohen Latenz nervt. Ich habe im Bios alle nicht benötigten Schnittstellen ausgeschaltet, AHCI- Modus der Festplatte (oder wie das heißt), kein Suspend to ram.
Auch habe ich händisch schon einen Systemtreiber mit der hohen Latenz auf eine neuere Version gebracht (irgendwas mit usb...sys), noch ohne Erfolg.
Das Programm LatenzMonitor hilft mir auch nicht so weiter.
Ich werde heute mal alle anderen PCs im Haus auf Latenz prüfen, um meine "Messungen" zu verifizieren. Die Jungs haben leistungsfähige Spielkisten, das wird interessant werden.

Schönen Gruß

Thorsten
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Beitragvon Matty » 05.09.2018, 10:30

Hi Thorsten,

Du schreibst, Du hättest bereits mit dem Buffer gespielt.
Nur mit dem Dante-Buffer oder auch mit dem ASIO-Buffer?

Letzterer ist ja nochmal eine andere Geschichte.
Ich kann mir vorstellen, dass bei der Verwendung des AcourateConvolver mit 16 Kanälen ein größerer ASIO-Buffer sinnvoll ist.

In welchem Zustand befindet sich denn die Installation Deines Betriebssystems?
Bei mir hatte eine Neuinstallation immensen Einfluss auf die (Dante-)Latenz.
Wenn Deine Installation schon etwas älter ist, kannst Du vielleicht mal versuchen in einer zweiten Partition eine Neuinstallation aufzusetzen und die Ergebnisse dann vergleichen.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Salvador » 05.09.2018, 14:51

Hallo Henning,

das mit einer besseren Clock für das MoBo finde ich sehr interessant, hatte an der Stelle an eine Neutrino 2 gedacht.
Welche Frequenz wird denn hier benötigt? Ist das von MoBo zu MoBo unterschiedlich? Wie könnte ich denn herausfinden, was ich benötige?

Interessierte Grüße,
Andi
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Beitragvon HenSch » 05.09.2018, 15:20

Hallo Andi,

die Frequenz ist unterschiedlich, letztlich hängt es von der auf dem Mainboard vorgesehenen CPU-Familie ab, welche Frequenz benötigt wird.

Bei meiner Intel Pentium Silver J5005 CPU ist es z.B. 19,2 MHz. Zum Glück sind Mainboards nicht so teuer, evtl. lohnt es sich daher vor dem Umbau ein separates zu kaufen. So habe ich es gemacht und habe nun den Vorteil, neben dem Audio-PC eine identische Plattform für weitere Spielereien zu haben.

Nur am Rande: So baue ich gerade an einer modifizierten PCIe-Karte, welche von PCIe auf IDE umsetzt und von dort mittels Adapter auf Compact Flash. Erhoffe mir auf diesem Wege einen absolut sauberen, emissionsarmen und wohlgetakteten Dateispeicherort zu schaffen.

Aber zurück zum Mainboard. Ich war überrascht, wie schnell und unkompliziert ich von ASRock aus Taiwan eine Antwort bekommen hatte auf die per Mail gestellte Frage, welcher Anschluss des originalen Quartz-Oszillators für den clock-in der CPU zu nutzen und welcher Spannungspegel einzuhalten ist. Es lohnt sich also, einfach mal beim Mainboard-Hersteller nachzufragen. Alternativ hast Du vielleicht Glück und kannst das Datasheet für deine CPU im Internet finden. Für ältere CPUs hat z.B. Intel überraschend viel veröffentlicht.

Aufpassen musst Du noch bei dem von der CPU maximal zulässigen Eingangspegel für Clock in. Für meine CPU hatte ASRock per mail 1,8V angegeben. In Spezifikationen von älteren Intel I5 und I7 Prozessoren habe ich aber auch schon mal etwas deutlich unter 1,8V gefunden. Den Ausgangspegel vom Neutrino2 bekommst Du auf die Hälfte runter, wenn Du einen 75 Ohm Abschlusswiderstand am Ende der Clockleitung einlötest, habe ich schon öfter so gemacht und per Oszilloskop jedes Mal bestätigen können. Zur Sicherheit macht hier ein hochwertiger (also nicht-magnetischer und induktionsfreier) Widerstand sicherlich Sinn. Habe gute Erfahrungen mit dem Vishay Z-Foil machen können.

Wenn der maximale Eingangspegel für die CPU aber unter 1,6V (3,3V durch 2) liegen sollte, so müsstest Du auf den NeutronStar2 zurückgreifen, dort kann man den Ausgangspegel auf 1,8V einstellen. Mit 75 Ohm Abschlusswiderstand landest Du dann bei 0,9V Eingangspegel für die CPU.

Viele Grüße,
Henning
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Beitragvon Salvador » 05.09.2018, 17:45

Hallo Henning,

vielen Dank für Deine detaillierte Antwort!
Das ist sicherlich für viele hier sehr interessant!
Und bei Dir werden natürlich wieder keine Kompromisse gemacht ;)
Für mich als Laien ist das allerdings wieder ganz schön kompliziert!
Da kann ich eigentlich nur auf die gütige Unterstützung von Erich bauen, alleine bekomme ich das nicht hin.
Vielleicht habe ich ja Glück und bekomme Unterstützung von Erich, der kann mit Deinen Ausführungen sicherlich ganz genau was anfangen.
Bzgl. Datenspeicheranbindung werde ich jetzt mal bessere SATA-Kabel von Pachanko, das Reference, ausprobieren.
Eins für die OS-SSD und eins für die Musikspeicher-SSD.

LG,
Andi
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Beitragvon StreamFidelity » 18.09.2018, 13:12

Hallo zusammen,

als AoIP-interessierter habe ich folgende Thesen von artistic fidelity aufmerksam gelesen. Der Autor Ralf Koschnicke betreibt ein Tonstudio und ist Mitglied im Verband Deutscher Tonmeister. Er bringt also einiges an Wissen mit. Neutral ist seine Sicht nicht, da er eigene (interessante) Produkte vertreibt.

Im Kern sagt er, dass bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (wie im heimischen Audiobereich) der Nutzen fragwürdig ist, weil es die Sache gegenüber herkömmlichen Audioverbindungen eigentlich nur verkompliziert.

Was haltet ihr davon?

Grüße Gabriel
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Beitragvon Hans-Martin » 18.09.2018, 13:46

Hallo Gabriel,
Ralf ist hier aktives Mitglied, vielleicht beteiligt er sich auch an der Diskussion. Er wird seine Gründe aus der Praxis haben, und es wäre nicht das erste Mal, wenn die allgemeine Zustimmung überwiegt.
Grüße
Hans-Martin
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