Soekris R2R DAC

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Tinitus » 22.09.2016, 10:52

Hallo Daniel,

das Ding soll ja schon deutlich einfacher aufgebaut super gut sein. Das ist wohl ein Favoritenschreck. Es gäbe genau zwei Geräte wegen derer ich zum Treffen käme: Soekris Dac und Rettu1, Hut ab! Da bereue ich es schon, dass ich elektrotechnisch eine Null bin.
Gruß

Uwe
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Beitragvon meldano » 23.09.2016, 10:13

Hi Daniel,

woher hast du die Sjöström Super Buffer Boards ?
Auf der Website von Sjöström finde ich nur diese kleinen Einzelboards.

Gruß
Daniel
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Beitragvon wgh52 » 23.09.2016, 12:43

meldano hat geschrieben:Hi Daniel,

woher hast du die Sjöström Super Buffer Boards ?
Auf der Website von Sjöström finde ich nur diese kleinen Einzelboards.

Jawoll!

Das ist schon korrekt so. Man muß diese Bords in den DAC einbauen, anschließen, die nötige gute Spannungsversorgung dafür sicherstellen usw. Ein DIY Projekt eben.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon chriss0212 » 23.09.2016, 13:37

Da muß ich Daniel (Meldano) recht geben.

Ich durfte mir einige Dinge von ihm ansehen und anhören... Das hat high end Serien Qualität :cheers:

Was die Buffer Platinen angeht wäre ich auch an weitern infos interessiert. Besonders da die normalerweise wenn ich das richtig gesehen habe asymmetrische ausgelegt sind und nicht wie bei Koala symmetrisch.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon v_erich » 23.09.2016, 17:57

@Daniel:

Sehr schön, so könnte ich mir meinen nächsten DAC vorstellen!

Hast Du zwischen den Widerständen und dem Alublock einen Gap Filler (Wärmeleitpad/matte) gegeben? An den Shuntreglern wär ich auch interessiert, möchte mir ungern sowas selber bauen für die kleine Stückzahl. Hast Du da ein paar Leiterplatten in Petto oder kannst die Unterlagen zur Verfügung stellen (Eagle, Gerber, BOM, usw...)? Das wäre toll!

@Andere:
bitte per PN regeln, wär schade wenn Daniel hier nicht mehr erzählen würde über sein feines Projekt.

Danke,
Erich
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Beitragvon Koala887 » 26.09.2016, 10:12

Hallo zusammen,

tut mir leid, dass ich die Details erst jetzt liefere, in unserer digitalen Welt ist Warten scheinbar ein no go geworden. Nur leider war ich seit Freitag auf dem Treffen und hatte die Diskusion nur am Rande übers Handy verfolgt und damit schreibe ich nur äußerst ungern. :roll:

Ich hatte ja geschrieben, dass ich zuerst einen symmetrischen Dac mit 2 Platinen gebaut hatte. Da das nicht so toll war, hatte ich kurzer Hand eine Platine wieder ausgebaut. Die symmetrische Ausgangsplatine mit den XLR-Buchsen ist dabei geblieben. Diese hatte vorher 4 Original Sjöström Buffer hochkant eingelötet, Zwei davon habe ich dann entfernt und durch passende Ausgangswiderstände ersetzt. Damit hat man zwar nur einen unsymmetrischen Ausgang, aber die Störunterdrückung durch den symmetrischen Anschluss ist weiterhin gewährleistet. :wink:

v_erich hat geschrieben:Hast Du zwischen den Widerständen und dem Alublock einen Gap Filler (Wärmeleitpad/matte) gegeben?

Ja genau, die Platine liegt (durch eine Silikonmatte isoliert) direkt auf der Aluplatte auf und oben ist es ein Gap Filler, welcher sich einfach wie Knetmasse an die Konturen anpasst. Wenn man die Referenzspannung auf der Platine mit einem empfindlichen Oszilloskop misst und dabei mit einem Schraubendreher auf die Platine klopft, kann man sehr schön sehen, dass die unzähligen Keramikkondensatoren durch den Piezoeffekt Störspannungen erzeugen. Durch den Alublock wird dies recht effektiv unterbunden und nebenbei dient es auch gegen Störeinstrahlungen auf das Widerstandsnetzwerk.

Beim Forentreffen hatten wir dann auch bemerkt, dass die Schaltung für den AES/EBU-Eingang "Mist" ist.
Da die AES/EBU Spannung für den normalen LVDS-Eingang zu hoch ist, habe ich den 3,3V TTL-Eingang verwendet und das Signal mit einem Komparator auf den richtigen Pegel gebracht (die Schaltung entspricht der Eingangsschaltung von TPA). Dieser scheint durch die geringe Hysterese von ca. 4mV recht störanfällig zu sein, was sich auch umgehend in einem diffusen und unpräzisen Klangbild äusserte. :shock:
Da der Dac bei mir erst am Montag spielbereit war, ist mir das erst gar nicht aufgefallen, ich empfand den AES-Eingang sogar etwas besser. Allerdings steht hier auch nicht so ein Gerätepark, welcher sich gegenseitig beeinflusst ...

Wir hatten aber erst am Sonntag über den normalen BNC-Eingang gespielt, wodurch sich dann auch die verschiedenen Klangeindrücke erklären ließen. Da spielte er dann auch wieder mit der mir bekannten Räumlichkeit und Präzision und ließ die meisten Dacs hinter sich. :D

Schöne Grüße
Daniel
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Beitragvon chriss0212 » 26.09.2016, 13:01

Hallo Daniel

Vielen Dank für die infos! Da ich noch im Urlaub bin könnte ich leider nicht zum Treffen kommen.

Ich bin auf weitere Klaneindrücke der Forumsteilnehmer gespannt. Ich höre ja selber den Soekris im NOS Mode allerdings mit einem Tube Buffer im Ausgang und bin recht zufrieden. Muss allerdings zugeben, dass dem erst so ist, seitdem ich den Tube Buffer am Ausgang habe. Vorher fand ich ihn etwas "kühl und technisch".

Wie ist denn Dein Eindruck mit und ohne den von Dir verwendeten Buffer?

Vielen Dank und liebe Grüße.

Christian
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Beitragvon Koala887 » 26.09.2016, 13:33

Hallo Ulli,

modmix hat geschrieben:Derzeit habe ich Karo-einfach am Start: über Widerstände von 110R auf 75R und dann die von Søren vorgeschlagene Schaltung zum SPDIF1.

Im Adapter von Ralf Koschnike ist ja auch so ein Widerstandsnetzwerk eingebaut und damit lief er dann auch am Sonntag. :cheers:

modmix hat geschrieben:Die von Søren vorgeschlagenen ISL3280E sind kürzlich gekommen, aber noch nicht eingebaut - hätten die nach Aktenlage das gleiche Problem aufgrund der Hysterese?

Vermutlich nicht, da diese eine Hysterese von 15mV haben. Was mir an den RS422 Empfängern nicht gefällt, ist der negative Threshold von ca. -125mV. Das interpretiere ich so, dass die Schaltflanke nicht symmetrisch bei 0V abgetastet wird, sondern bei -125mV. Da der Sender symmetrisch ausgibt, verschiebt sich also je nach Flankensteilheit die Taktflanke. :roll:

Es gibt aber auch RS485 Empfänger, bei denen der Threshold bei 0V liegt, nur fällt mir gerade nicht der Typ ein ...

Schöne Grüße
Daniel
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Beitragvon chriss0212 » 04.11.2016, 12:55

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Beitragvon Trinnov » 21.04.2017, 14:28

Die neue erweiterte Soekris Consumer Line DAC Serie wurde angekündigt.

http://i.imgur.com/Drj2X4d.png

Spitzengerät ist der voll symmetrisch aufgebaute DAC1541
http://soekris.dk/dac1541.html

Leider sehe ich darin 3 MeanWell Schaltnetzteile.
https://www.reichelt.de/Wandler-Module- ... CLE=157853

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon chriss0212 » 03.05.2017, 07:06

Hallo Horst,

Das mit den Schaltnetzteilen ist sicher nicht optimal... aber sie machen es viel einfacher als im "alten" sie durch Linearnetzteile oder Akkustrom zu ersetzen ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon cantusfirmus » 27.07.2018, 14:53

Werte Forenten,

seit längerem schon lagern bei mir von Normundss (DiY-Forum) ein paar Umschaltplatinchen für den Soekris DAC. Ebenso habe ich mir S11 Netzteilplatinen hier aus dem Forum besorgt.

Vielleicht komme ich im Herbst ja dazu endlich einen DAC auf Basis des Soekris zu verwirklichen. (Mit Hilfe von fähigen Freunden, alleine bin ich dazu wahrscheinlich nicht in der Lage ;)

Ein paar Fragen hätte ich zum Projekt:

Salas hat neue Netzteilplatinen entwickelt, den UltraBib 1.3 http://www.diyaudio.com/forums/power-supplies/322411-salas-sslv1-3-ultrabib-shunt-regulator.html

Glaubt ihr, sind letztere den S11 Platinchen überlegen oder umgekehrt? Weil gegenüber den "alten" Salas Netzteilplatinen sollen die neuen deutlich besser klingen. Und mein Soekris will ja schliesslich versorgt werden... (und die Ausgangsstufen)

Was mich zur Frage 2 bringt - die Buffer: DIe Sjöström Diamond Buffer sind noch immer die beste Variante? Die im Thread erwähnten Tube Buffer sollen ja auch sehr gut sein.

Und zuletzt: hat jemand von Euch probiert den Soekris mit einem Dante Board zu füttern (und dies vielleicht gar mit USB verglichen)?

Danke für Eure Gedanken und Hilfe, Horst

als PS möchte ich folgendes anführen: http://www.diyaudio.com/forums/vendor-s-bazaar/307452-az-oled-setup-kits-soekris-dam1021-1121-control.html dieses Board wurde hier auch schon von Daniel (Meldano) vorgestellt. Dadurch erscheint mir ein Bau des Projektes noch vereinfacht, allerdings ist hier das Nadelör wohl die Stromversorgung... Oder wie seht ihr das?
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cantusfirmus
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