Audioquest Jitterbug - USB Data & Power Noise Filter

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Martin32 » 21.08.2015, 17:53

....
Immerhin gab es Gummibärchen. Find ich einfach süß.
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Beitragvon aktivator » 21.08.2015, 20:02

Hallo Jürgen
Wenn es deine Zeit zulässt kannst du noch mal die erste Konstellation testen,also HDD an USB Anschluss am Oppo aber diesmal Musikfiles.Das würde mich sehr interessieren ob es da auch eine Verbesserung gibt.

Gruß Andreas
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Beitragvon Juergen192 » 21.08.2015, 22:29

Hallo Andreas,
leider nutze ich die Anlage um den Oppo herum nur für TV, kombiniert mit einem AV-Vorverstärker. Es hat bislang keinerlei Optimierung stattgefunden (weder Raum noch acourate etc.). Mir ist die Hauptanlage für Musik wichtiger, sie steht in einer anderen Etage.
Ich kann daher keinen wirklichen Vergleich für Musik ziehen. Was ich aber sagen kann, der Filmton kommt deutlich prägnanter im Bass (Lautsprecher sind Klipsch 280er) und schwebt auch mehr in den Raum hinein als zuvor. Ich betreibe einen normalen Oppo und war bislang von seinen musikalischen Fähigkeiten nicht so angetan (hatte ihn anfangs nur kurz daraufhingetestet in der anderen Anlage), er kam immer etwas zu müde für meinen Geschmack. Das hat sich nun verbessert. Ich habe weitere Jitterbugs bestellt, die werden dann den Weg in diese Anlage nehmen. Den bereits vorhandenen Jitterbug gebe ich nicht mehr aus der Hauptanlage her.
Wünsche noch einen schönen Abend!
Jürgen
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Beitragvon music is my escape » 22.08.2015, 23:19

Hallo und guten Abend,

Nach ein paar Alben kann auch ich nur Positives über das kleine Teil berichten; es darf gern länger bleiben.

In meiner Konfiguration sorgt es für eine natürlichere Bühne, einen selbstverständlicheren Musikfluss und präzisere Laute. Die Wiedergabe wird unspektakulärer und zurückhaltender, im besten Sinne "neutraler". Die Basswiedergabe gewinnt an Tiefe und Präzision, die Höhen werden entspannter. Insgesamt verleitet das neue Klanggeschehen, ein ganzes Stück lauter zu hören als zuvor.

Es handelt sich dabei nicht um Welten, wohl aber doch um eine signifikante Verbesserung, die ich nach aktuellem Stand nicht mehr missen möchte und als preiswert bezeichnen darf.

Hier noch ein aktueller Vergleichstest: http://www.audiostream.com/content/usb-accessory-roundup-uptone-audio-usb-regen-audioquest-jitterbug-schiit-wyrd

Dank an den Entdecker!

VG,
Thomas
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Beitragvon wgh52 » 23.08.2015, 00:13

Hallo Jitterbugger!

Nachdem es als Betriebsmöglichkeit erwähnt wurde: Hat jemand, der einen Jitterbug besitzt, inzwischen mal eine USB Disk direkt mit und ohne Jitterbug am Streamer vergleichen können? Bringt das 'was?

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Martin32 » 23.08.2015, 01:14

Guten Abend!

Heute ist der JitterBug gekommen und wurde von mir ausgiebig unter die Lupe genommen.

Was mich am meisten interessiert hat, ob es einen Klangunterschied beim CD rippen gibt. Kurz gefasst: nein!

Ich habe via XLD am Mac mit und ohne JitterBug gerippt, gleiche CD, gleiches Format -> gleicher Klang.
Mit iTunes gerippt ist es genauso. Zwischen XLD und iTunes kann ich ebenso kein Klangunterschied festmachen.
Jedoch ist via XLD die Fehlerkorrektur besser. Eine CD die ein kleinen tiefen Kratzer hat, wird bei iTunes ein Knack und Plopp verursacht, bei XLD ist davon nichts zu hören.

Trotzdem hat sich für mich der JitterBug gelohnt.

In meinem neuen Mazda höre ich oft über ein USB-Stick Musik. Wenn ich den Stick an den JitterBug hänge, klingt es im Auto tatsächlich viel besser.
Die Wiedergabe ist irgendwie glatter, ruhiger, hat mehr Punch und das zischeln im Hochton ist weg. Ich war echt verblüfft, wie krass der Unterschied ist. Zum Glück hat mein Mazda zwei USB-Slots und den Stick habe ich zwei mal. So konnte ich direkt umschalten und den Vergleich machen. Der JitterBug bringt den besseren Sound. Ich will ihn nicht mehr missen. Echt genial dieses kleine Teilchen :-)

An meiner Anlage kann ich momentan nichts testen. Mein neuer Cambridge CXN Streamer lässt noch auf sich warten.
Die Musik werde ich aber eh über das NAS per WLAN streamen. Aber den USB-Stick aus dem Auto werde ich mal mit und mal ohne den JitterBug dran hängen, wenn er da ist :-) Ich gehe jedoch vom selben Ergebnis aus, wie in meinem Mazda...
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Beitragvon Martin32 » 23.08.2015, 23:19

wgh52 hat geschrieben:Hallo Jitterbugger!

Nachdem es als Betriebsmöglichkeit erwähnt wurde: Hat jemand, der einen Jitterbug besitzt, inzwischen mal eine USB Disk direkt mit und ohne Jitterbug am Streamer vergleichen können? Bringt das 'was?

Hallo Winfried,

das kommt ganz auf die Konstellation drauf an. Grundsätzlich bringt es was! Auf jeden Fall, haben wir heute nochmal ausgiebig an einer anderen Anlage getestet.

Was man vermeiden sollte, unabhängig vom JitterBug, ist die Verwendung eines USB-DAC und gleichzeitig USB-HDD. Dadurch würde unnötig hohe Verzerrung und Sync-Probleme auftreten. Beispiel: am Auralic Aries, wenn man per USB-Festplatte streamt, sollte der DAC Coaxial verbunden werden und nicht über den async. USB Anschluß. So hat es mir mein Händler erklärt, der wird's wissen. :-)
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Beitragvon wgh52 » 23.08.2015, 23:54

Hallo Martin,

meine Konstellation ist so:

2 TB USB3 Disk (SNT Stromversorgung) > 50 cm USB3 Kabel > USB Eingang (Streammagic) > SPDIF Ausgang (Streammagic) > Reclocker (Mutec) > DSP-DAC (DEQX) > ...

Den Jitterbug würde man wohl zwischen USB3 Kabel und USB Eingang stecken. Zum Betrieb des Streammagic als USB DAC gibt es einen separaten USB Anschluss, von daher verstehe ich die Anmerkung (für meinen Fall) nicht.

Vielleicht lässt sich aus Eurer Erfahrung ja dazu etwas sagen, ansonsten sind die 50 € oder so ja auch keine weltbewegende Investition :wink: und ich überlege einen Versuch.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Martin32 » 24.08.2015, 00:16

Hey :-)

Ja, im StreamMagic ist der DAC ja schon eingebaut. Da gibt es dann keine Probleme.

Der Auralic Aries im Beispiel ist ja ein purer Streamer, ohne DAC. Man muss also den Aries via USB async. an den externen DAC hängen. Und dann sollte man nicht per HDD streamen, sondern ein NAS verwenden.
Und wenn man eine HDD anschließt, den externen DAC via Coax verbinden.
USB-HDD und USB-DAC verstehen sich nicht so gut, wie die beiden anderen o.g. Verbindungen.

In deinem Fall ist es richtg, den JitterBug zwischen USB-Festplatte und StreamMagic zu stöpseln :-)

Also ich bin echt überrascht und kann es nur empfehlen.

In meinem Auto ist die Klangverbesserung am besten. An meiner Mutter ihrem AVR von Marantz war die Klangverbesserung auch deutlich zu hören, jedoch nicht in dem Maß wie im Auto.
Ich würde sagen, dass die Qualität der Stromversorgung der Gerätschaften dabei mit eine Rolle spielt.

Aber für 49 Euro lohnt sich ein Test. Das ist die Investition wert, finde ich.
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Beitragvon music is my escape » 27.08.2015, 21:41

Hallo an alle,

nach ein paar Tagen der Nutzung des kleinen Filters muss ich konstatieren, dass die Anlage damit noch immer nicht schlechter klingt; im Gegenteil.

Grüße

:D
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Beitragvon SolidCore » 11.09.2015, 20:16

Hallo zusammen
Angesteckt durch die guten Meinungen habe ich mir auch 2 Jitterbugs gekauft.
Und etwas eigenartiges festgestellt.
Also erstmal muss gesagt werden, das man den Unterschied mit und ohne den JB deutlich hört.
Ich habe ihn zwischen meinem Lapptop mit Windows 7 Pro und einem Meridian Director angeschlossen.
Beim ersten anstecken klang es zumindest im ersten Moment toll. Räumlicher, mehr Tiefe, kräftiger Bass.
Nach einigem Hören fiel mir aber ebenso was anderes auf. Die stabile Mitte, in der ich Sängerinnen gewohnt bin, ging etwas in die Breite. Ebenso klangen besonders Sängerinnen irgendwie "metallischer", die wollige Natürlichkeit trat nicht so ein. Nach einigen Versuchen mit ab- und dranstecken des Jitterbugs blieb dieser Eindruck. Ist der JB angesteckt, tritt sofort Räumlichkeit hervor, und mehr Bass. Gleichzeitig wirken aber Instrumente und Stimmen metallischer, unechter, und stehen nicht mehr punktgenau in der Mitte, sondern etwas nach außen gezogen, oder anders gesagt singen mehr aus der Box als freischwebend in der Mitte.

Da ich nur einen USB-DAC zur Verfügung hatte, schliesse ich nicht aus, das es bei anderen Kombinationen von Vorteil ist, den JB einzusetzen. In meiner war ich nicht positiv davon überzeugt.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Melomane » 11.09.2015, 20:30

Hallo Stephan,

das finde ich interessant. Denn genau dieses Klangerlebnis habe ich mit einem Netzwerk-Isolator gemacht, dem hier:
http://www.reichelt.de/MED-MI1005/3/ind ... CLE=125116

Wenn ich den an meinen rpi2 hänge (der wiederum einem ifi-Dac via USB zuarbeitet), kommt es zu dem von dir beschriebenen Effekt.
An meinem Majik hingegen nicht, der profitiert von der "Netzwerkreinigung" und spielt klarer und genauer.

Also: Es kömmt wie immer drauf an. ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon SolidCore » 11.09.2015, 20:54

Hallo Jochen

Ich denke auch, die Kombination machts.
Einen ähnlichen Effekt hatte ich mit dem ifi - Audio Purifier. An einem M2Tech USB-DAC brachte der
Purifier Klarheit, Sauberkeit, und genauere Abbildung. An einem Meridian Explorer V1 ebenso.
Am Meridian Director gesellte sich jedoch eine Art Müdigkeit hinzu, die dem ganzem die Spielfreude nahm.
Man hatte auch nicht mehr so das Gefühl, den Song zuende hören zu wollen.
Wenn ich mal rate, würde ich das auf den Meridian Apodising Filter schieben, der das Ein- und ausschwingen beeinflusst. Alle anderen Wandler haben diesen Filter der Meridian 800er Serie nicht, und dort trat dieser "Müde"Effekt auch nicht auf. Der Purifier selbst ist also an einigen DACs bestimmt eine Bereicherung.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Martin32 » 11.09.2015, 22:18

Hallo,
das ist echt interessant. Mit zwei Jitterbugs klingt es bei mir nämlich auch anders. Ich würde kurz sagen "bedämpft".
Mit nur einem am Streamer angeschlossen gefällt es mir besser, als ohne und besser als mit zwei.
Gruß
Martin
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Beitragvon Salvador » 13.09.2015, 15:17

Hallo zusammen,

ich habe gestern meine beiden Jitterbugs erhalten und getestet.
Beide kamen in die beiden USB-Ausgänge meiner PPA V4-USB-Karte, in einem steckte dann also mein Audio-USB-Kabel zum DDC.
Ergebnis: schmalere Bühne, dumpfer Klang, weniger Details, weniger Luft um die Klangereignisse, weniger Natürlichkeit, weniger Dynamik. Nach 30 min hat sich daran nichts geändert.
Mit nur einem Jitterbug in dem nicht benutzten Port, also parallel zum USB-Kabel, das wieder direkt in der Karte steckte, wieder alles gut wie immer. Allerdings konnte ich auch keinen Nutzen dieses Jitterbugs feststellen.
Für mich in meinem System, wo die Stromversorgung der PPA-Karte per Riserkarte vom dreckigen PC-BUS abgekoppelt ist und extern nach Umspannung von 230V auf zunächst 12V, dann noch von 12 auf 5 und von 5 auf 3,3V über ein lineares Netzteil erfolgt (siehe mein Thread), ist der Jitterbug eine klare Klangbremse.
Ob der zweite, parallel laufende Jitterbug was bringt, teste ich gleich nochmal, einer geht aber in jedem Fall zurück. Irgendwie scheint mein System bereits sehr sauber und jitterarm zu sein, da mich bislang ein Versuch des Reclockens sowie die Verwendung des Jitterbugs nicht mehr weitergebracht haben. Ich bin wohl fertig, was den Digitalteil betrifft! :cheers:

Beste Grüße,
Andi
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