Klangqualität Raspberry 2 mit Hifi Berry Digi+ Karte

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Guitarfreak » 25.11.2015, 17:24

Hallo Luki,

also im prinzip sollte moode aber schneller booten und einfacher zu erreichen sein?
Bin aber schon mit dem Entwickler in Kontakt, irgendwas ist da seltsam mit der DAC+Pro Karte.

Bezüglich der Stromversorgung:
Ich verwende also Versorgung für den Pi, ein Low-Noise Netzteil von Daniel (Koala887) und für die extra Spannungversorgung für den analogteil der Karte habe ich schon ein twistedpearaudio Placid HD hier in Einzelteilen liegen, die haben generell sehr interessante Kits oder PCBs für Netzteile: http://www.twistedpearaudio.com

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon lukivision » 25.11.2015, 17:47

Danke Daniel,

ich glaube nicht, daß es mit dem Hifiberry DAC zusammenhängt, die Prozedur war auch schon vorher so, von Anfang an. :|

Was kostet das Netzteil Deines Namensvetters?

Luki
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Beitragvon Guitarfreak » 25.11.2015, 17:52

Hallo Luki,

okay, hm ich hatte vorher eine andere Karte, mit der ging WLAN ohne probleme :/

Also ich habe von dem Netzteil nur die Platine gekauft ohne Trafo und Gehäuse - ich weiß jetzt nicht, ob er noch Platinen hat, bzw. wie der genaue Preis jetzt aktuell ist.

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon Guitarfreak » 28.11.2015, 13:55

So, ich habe nun auch endlich meinen Pi 2 mit DAC+Pro Karte (Dual Clock) zum laufen bekommen.
Ich habe mir echt tagelang das leben geholt um dann festzustellen, dass es anscheinend ein Hardwareproblem mit meinem Pi war. Fix einen neuen bestellt und nun läufts:
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Player ist Moode 2.4 das ganze dauert ca 2 Minuten bis es hochgefahren ist - die Songs sind auf einem SanDisk Cruzer Ultra 64 GB USB Stick.

Luki hatte mich gebeten einen Vergleich der verschiedenen Netzteile unter/gegeneinander zu machen.
Da ich heute morgen etwas Zeit hatte, habe ich das dann auch mal gemacht.
Angetreten sind:
Standard USB Netzteil (Handy)
Anker AstroMini Akku-Netzteil
Low Noise USB Netzteil von Koala 887

Ich hatte mir für den Vergleich 3 Songs rausgesucht:

Christina Aguilera - Save me from myself; fantastische Gesangsaufnahme sehr roh
Chris Jones - No Sanctuary Here; Für den Bass
Alexander/Kolen/Ruffolo - On An Afternoon; ein schöner atmosphärischer Song

Leider ist kein direkter AB Vergleich möglich, da der Pi natürlich immer rebooten muss nach dem Tausch des Netzteils.

Angefangen habe ich mit dem Standardnetzteil:
Das war gar nicht mal so übel wie erwartet - man kann so durchaus Musik hören.
Klang auf jeden Fall schonmal besser als vom Macbook mit günstigem Presonus USB Interface.

Dann kam der Anker an die Reihe - ich hatte mir eine deutlich Steigerung erhofft, das Gegenteil war der Fall.
Es klang nervig, Bässe relativ verschwommen und S-Laute recht scharf. Ich wollte eigentlich direkt ausschalten.

Danach kam das Netzteil meines Namensvettern Daniel (Koala887) an die Reihe.
Auch wenn zwischen den Tests immer ca 2 Minuten lagen, war direkt klar, das das Netzteil der "Testsieger" ist.
Bessere Räumlichkeit, präzisere Bässe und angenehmere S-Laute.
Es kommen mehr Details der Aufnahme raus z.B. bei Christina Aguilera hört man das schließen der Lippen, bei No Sanctuary hört man "Mehr Finger" beim Bass.
Insgesamt eine feine Sache!

Nach diesem Vergleich noch schnell die Hifiberry Karte modifiziert und direkt ans Placid HD Netzteil angeschlossen. Dieses übernimmt nun die Stromversorgung für den analogen Part des DAC+Pro.
Das ergibt nochmal eine Steigerung, die direkt nochmal etwas besser ist. Keine Welten, aber genug um zu sagen, dass sich da eine extra Stromversorgung lohnt!
Ob die jetzt so gut sein muss, wie das Placid HD, kann ich jetzt nicht sagen, aber ich bin soweit ganz zufrieden damit.

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon Guitarfreak » 28.11.2015, 16:46

So kleiner Nachtrag noch zur Hifiberry DAC+Pro
Nachdem ich ja am Anfang bereits massive Probleme hatte, die Karte mit WLAN zum laufen zu bekommen, dachte ich die Sache wäre gelöst (durch Austausch des Raspberry Pi 2).
Heute vormittag lief das ganze auch sehr zufriedenstellend.
Nach einer kleinen Mittagspause bekomme ich die Karte ums verrecken nicht mehr zum laufen.
Von daher muss ich leider sagen, keine Empfehlung für Leute die einfach nur Musik hören möchten!
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Beitragvon Melomane » 28.11.2015, 17:04

Hallo,

das ist eine Erfahrung, die ich unterstreichen möchte. Für Linux-Einsteiger ist eh Lernaufwand angesagt. Und wenn WLAN-im Spiel ist, artet das zum reinen Glückspiel aus. Ich habe bei meinen vier Devices (2xrpi, rpi2 und Cubietruck) zwar alles irgendwie zum Laufen bekommen - bis auf WLAN. Das will einfach nicht. Spätestens, wenn das LAN-Kabel abgezogen ist, ist Schluss. Entweder gleich oder nach dem nächsten reboot. Alle Tipps, die ich bislang im Netz dazu gefunden habe, brachten keine Lösung. Ich hab's aufgegeben in Sachen WLAN. Ich vermute, dass da irgendein Knoten in den Distributionen ist. Mein Linux auf dem Laptop hat jedenfalls keine Probleme mit WLAN.

Allerdings werde ich mich vielleicht doch noch einmal daran machen, wenn mich der Spieltrieb übermannt. Denn ich habe einen neuen Router: Und der hat trotz identischer Netzwerkadresse wie der alte das Netzwerk so aufgemischt (leider vorwiegend negativ), dass ja vielleicht auch Änderungen in Sachen WLAN bei rpi & Co zu verbuchen sind.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 28.11.2015, 17:26

Meine heißen Kandidaten für WLAN-Probleme sind übrigens:

1. Die WLAN-Karte geht in einen Sleepmodus (das könnte den Streik nach Mittagspause erklären).
2. In meinem Fall (Wechsel LAN -> WLAN) ein Routing-Fehler.

Ich war bislang zu faul, dem nachzugehen. ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon Sire » 28.11.2015, 17:36

Hallo Jochen,

zu 1.) insofern es sich um einen Edimax handelt, ist Dir dieser Lösungsansatz vielleicht schon begegnet:

https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?f=28&t=61665

zu 2.) trage ich sicherlich Eulen nach Athen, wenn ich anmerke, dass der WLAN-Verbindung vom Router (dhcp-Server) in der Regel eine andere IP-Adresse zugeteilt wird, als der LAN-Schnittstelle.

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Melomane » 28.11.2015, 17:42

Hallo Klaus,

zu 1: danke, muss ich mal checken, meine Recherchen sind schon eine Weile her.

zu 2: Bei mir war es so, dass solange WLAN und LAN "angestöpselt" waren, zwar beide Interfaces natürlich eine andere IP bekamen, anschließend aber grundsätzlich über eth0 geroutet wurde, selbst wenn eine ssh-Verbindung via WLAN aktiv war. Und da denke ich mal, dass diese Routing-Table auch nicht geändert wurde, als das LAN-Kabel abgezogen wurde. Jedenfalls war via WLAN nichts mehr zu machen.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Guitarfreak » 28.11.2015, 18:00

Hallo Jochen, das ist ja nicht unbedingt ermutigend :D

Wenn WLAN nicht geht, wird es eher reizlos, was die Bedienung des ganzen angeht.

Die Geschichte mit dem Power-Management des Edimax USB Sticks hatte ich auch schon probiert. Der Stick geht nicht mehr in den Sleep-Modus.
War bei mir leider komplett unerheblich :/
Zumal ich das Setup über Mittag komplett aus hatte. Von daher hätte beim Starten diesbezüglich nichts passieren sollen :(

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon Melomane » 28.11.2015, 18:19

Hallo Daniel,

falls du den rpi in der Nähe von Monitor und Tastatur hast, probiere folgendes:

Starte den rpi ohne LAN-Kabel, nur mit der WLAN-Karte und prüfe dann, ob überhaupt die für die WLAN-Karte nötigen Module geladen wurden. Falls ja und dennoch nichts läuft, überprüfe, ob das zuständige Interface scharf geschaltet ist. Und wenn das auch der Fall ist, schau dir die Routing-Tabelle an.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Guitarfreak » 28.11.2015, 18:29

Hallo Jochen,

also im Prinzip habe ich Softwaremäßig schon fast alles hinter mir.
Ich habe zwei Tage lang mit Tim von Moode Audio gesucht woran es hängt und auch mit den Jungs von Hifiberry - vergeblich.
Und ich hab selbst so wenig Ahnung, dass es keinen Sinn für mich macht, da jetzt alleine noch zu suchen…

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon Sire » 28.11.2015, 19:26

Hallo Daniel,

Du könntest noch versuchen, den Netzwerkproblemen mit Hilfe dieses Skriptes auf die Spur zu kommen:
http://www.linux-tips-and-tricks.de/de/schnellstart/

Klaus
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Beitragvon lukivision » 29.11.2015, 12:24

Guitarfreak hat geschrieben:
Dann kam der Anker an die Reihe - ich hatte mir eine deutlich Steigerung erhofft, das Gegenteil war der Fall.
Es klang nervig, Bässe relativ verschwommen und S-Laute recht scharf. Ich wollte eigentlich direkt ausschalten.


Daniel


Danke Daniel
für Deine Mühe. Ich bin ein bisschen überrascht dass der Akku SO schlecht abgeschnitten hat. Vielleicht gibt es unterschiedliche Schaltungen innerhalb dieser Akkus die unterschiedliche Ergebnisse liefern. Meiner heißt übrigens schlicht "lync".
Das mit dem WLAN ist wirklich doof. Da gibt es noch reichlich Verbesserungspotential. Kannst mich gerne anrufen: 0170 2862075.

Luki
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Beitragvon Melomane » 08.12.2015, 23:09

Hallo,

heute habe ich mich noch einmal rangesetzt ans Thema wlan. Und erfreulicherweise klappte es nach einigem hin und her jetzt mit dem rpi, auf dem ArchLinux läuft. Bin gespannt, wie lange. ;) Jedenfalls funktioniert die Verbindung im Moment nach reboot und abgezogenem LAN-Kabel.

Gruß

Jochen
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