Klangqualität Raspberry 2 mit Hifi Berry Digi+ Karte

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Sire » 08.11.2015, 13:44

Hallo Hans-Martin,

würde ich dann im Raspberry die Samplerate entsprechend fest auf 48kHz einstellen?

Zur Verkabelung habe ich auch noch Fragen.

Hier, wie ich es mir denke, die Bezeichnungen habe ich wörtlich von der Hifiberry Website und aus den Technical Note des miniDSP (wie oben verlinkt)

"GND" Hifiberry --> "Ground" miniDSP
"Master clock" Hifiberry --> "MCLKIN" miniDSP
"Bit clock" Hifiberry --> "I2S_IN_BCLK" miniDSP
"Frame clock" Hifiberry --> "I2S_IN_LRCLK" miniDSP (???)
"Data" Hifiberry --> "I2S_DATA_IN1&2" miniDSP (???)

Die ersten drei dürften stimmen (oder?). Bei den beiden anderen bin ich mir aber unsicher.

Eine weitere Unklarheit betrifft diesen Punkt in der Technical Note des miniDSP
• Power on external device providing MCLK/LRCLK/BCLK signals
• Once clocking signals are stable, power on the MiniDSP kits.

Wenn ich es richtig verstehe, dann sollte miniDSP erst eingeschaltet werden, wenn die Takt-Signale stabil sind. Wie erkenne ich aber, dass die Taktsignale stabil sind?

Ansonsten kann mich der HiFiberry DAC+ Pro schon in der Analog-Verbindung zum miniDSP überzeugen. Ortbarkeit und "Tranparenz" (das erste Wort, das mir dazu einfällt) sind deutlich besser als zuvor mit dem iQuadiO DAC+. Der Bass ist voluminöser ohne mir aufgedickt zu erscheinen. In der sprachlichen Beschreibung akustischer Wahrnehmung bin ich aber ungeübt. So weit...

Liebe Grüße

Klaus
Bild
Sire
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 258
Registriert: 02.12.2013, 15:01

Beitragvon Sire » 10.11.2015, 15:17

Die Frage nach der i2s-Verbindung zum miniDSP hat sich erübrigt. Es bräuchte wohl einigen Aufwand mehr, die beiden miteinander per i2s zu verbinden, nämlich einen "external clock divider" für die master clock. Das stände nicht im Verhältnis für mich.

Gruß

Klaus
Bild
Sire
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 258
Registriert: 02.12.2013, 15:01

Beitragvon lukivision » 10.11.2015, 16:06

Hallo Klaus,

Deinen Beiträgen entnehme ich, daß Du den QAudio Pi DAC+ nicht mehr verwendest und durch den Hifiberry DAC pro ersetzt hast. Ich verwende zurzeit noch den Qaudio auf meinem Raspi. Wenn Du mir jetzt sagen würdest, daß Dein neuer KLAR besser ist, könnte ich schwach werden, zumal der Preis von ca. 50 Euro kein großes Problem mehr ist. Oder hatte der Austausch nicht nur klangliche Gründe?

Luki
Bild
lukivision
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 212
Registriert: 07.03.2014, 10:38
Wohnort: Bochum

Beitragvon Sire » 10.11.2015, 20:51

Hallo Luki,

klar besser, Du darfst schwach werden :wink:

Unter den deutschen Distributoren ist übrigens max2play dabei, es gibt dann als Gratiszugabe noch eine max2play-Lizenz. Ich weiß zwar nicht, ob ich die irgendwann mal benötige, aber es kann ja nicht schaden... (ich habe natürlich keine Geschäftsbeziehung zu max2play o.ä.)

Liebe Grüße

Klaus
Bild
Sire
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 258
Registriert: 02.12.2013, 15:01

Beitragvon MarcB » 11.11.2015, 09:57

Hallo, kann man mit dem Raspberry einen Streamer bauen der an einen USB Dac abschließbar ist? Hier habe ich gelesen das USB nicht ideal ist! Warum? Bin für Tipps dankbar.
Bild
MarcB
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 432
Registriert: 29.12.2010, 12:41
Wohnort: Neunkirchen Saar

Beitragvon nightingale » 11.11.2015, 10:14

Der Raspi hat im Prinzip 2 Bussysteme. Das eine teilen sich USB, onboard sound & video, etc. Der Andere steht der I2S Schnittstelle zur Verfügung. Daher macht es keinen Sinn den Raspi mit USB DAC zu betreiben. Dazu findest du im internet jede Menge Info.
Bild
nightingale
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 156
Registriert: 10.01.2012, 15:30
Wohnort: Wien

Beitragvon Sire » 11.11.2015, 10:30

Hallo Marc,

wenn Du bereits einen (guten) USB-DAC hast, dann würde ich Dir zu einem odroid c1 raten. Beim odroid hast Du die erwähneten Probleme nicht. Den c1 gibt es bei pollin.de

Hallo Luki,

bitte beachten: Der HiFiBerry DAC+ Pro benötigt einen Kernel ab 4.1.10
Er läuft zwar auch schon mit früheren Kerneln, die Clocks werden aber erst ab Kernel 4.1.10 voll unterstützt...

Liebe Grüße

Klaus
Bild
Sire
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 258
Registriert: 02.12.2013, 15:01

Beitragvon lukivision » 11.11.2015, 11:14

Danke Klaus,

auch für den letzten Hinweis. Ich verwende moode (ein Abkömmling von volumio/rune) und das unterstützt den hifiberry ohne weiteres. Habe das Gerät bestellt und bin mal gespannt...

Luki
Bild
lukivision
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 212
Registriert: 07.03.2014, 10:38
Wohnort: Bochum

Beitragvon Sire » 12.11.2015, 08:27

Hallo Luki,

jetzt bin ich auch gespannt und hoffe, Du wirst hier berichten...

bei der Gelegenheit: Tim Curtis von moode scheint recht aktiv zu sein. Wenn es sich ergibt, werde ich moode testen. Im Moment läuft bei mir gerade ein RuneAudio und auf einem weiteren Raspi ArchLinux. Die beiden können mich zur Zeit am besten überzeugen.

Liebe Grüße

Klaus
Bild
Sire
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 258
Registriert: 02.12.2013, 15:01

Beitragvon Klangpanorama » 22.11.2015, 15:30

Hallo Zusammen,

gibt es eine Möglichkeit dem Raspberry einen optischen Eingang zu spendieren?

Sonnige Grüße Paul
Bild
Klangpanorama
inaktiv
 
Beiträge: 3
Registriert: 17.11.2015, 22:09

Beitragvon Guitarfreak » 23.11.2015, 23:11

Hallo Paul,

soweit ich weiß ist die Wolfson Audio Card/Cirrus logic Audio Card, die einzige Karte zumindest mit SPDIF-Eingang.
Allerdings läuft diese nicht mit den meisten Images, zumindest ohne diverse Kernel-Updates.
Mit Max2Play funktioniert es von Haus aus, wenn man das Plugin für 10 € dazu kauft…
Wie das dann mit dem Eingang in der Software funktioniert weiß ich allerdings nicht genau.

Viele Grüße

Daniel
Bild
Guitarfreak
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 347
Registriert: 23.12.2012, 20:11
Wohnort: Neunkirchen Saar

Beitragvon lukivision » 24.11.2015, 10:38

Sire hat geschrieben:Hallo Luki,

jetzt bin ich auch gespannt und hoffe, Du wirst hier berichten...



Was hiermit geschieht:
Klaus, Deine Prognose war richtig. Der AudioQ DAC muß sich geschlagen geben, der Hifiberry DAC+ Pro ist geschätzt ca. 8% besser. Und das ist eine Menge. Wahrscheinlich hat das Dual Clock Konzept hier für das gute Ergebnis gesorgt. Das Eingangssignal wird von mir stets als 24bit/192 kHz Format bereitgestellt. Zu hören bekomme ich nun straffere Bässe, bessere Raum- und Interpretendarstellung (man spürt den Raum atmen, Instrumente und Stimmen wirken plastischer), und die Illusion einer Darbietung ohne Geräte wird lebendiger.
Das alles für nicht einmal 50 Euro.

Luki
Bild
lukivision
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 212
Registriert: 07.03.2014, 10:38
Wohnort: Bochum

Beitragvon Sire » 24.11.2015, 14:22

Hallo Luki,

da freue ich mich aber sehr. Immerhin sind Höreindrücke immer subjektiv. Was mich aber besonders freut, dass Dir in wenigen Worten gelungen ist, meine eigenen Höreindrücke sprachlich zu fassen. Darf ich Dich zitieren? "Zu hören bekomme ich nun straffere Bässe, bessere Raum- und Interpretendarstellung (man spürt den Raum atmen, Instrumente und Stimmen wirken plastischer), und die Illusion einer Darbietung ohne Geräte wird lebendiger." Genau so empfinde ich es auch!

Viele Grüße

Klaus

edit: Bei der Gelegenheit, Luki, hast Du vielleicht schon versucht, dem Analogteil des HiFiBerry eine eigene Stromversorgung zu geben? Ich selber bin in dieser Richtung noch nicht tätig geworden.
Bild
Sire
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 258
Registriert: 02.12.2013, 15:01

Beitragvon Guitarfreak » 24.11.2015, 23:27

Hallo Luki,
was für eine Distribution/Image verwendest du denn mit der Hifiberry DAC+Pro?
Ich wollte eigentlich Moode Audio nutzen, allerdings funktioniert mit der neuen Karte WLAN nicht mehr bei mir?

Viele Grüße

Daniel
Bild
Guitarfreak
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 347
Registriert: 23.12.2012, 20:11
Wohnort: Neunkirchen Saar

Beitragvon lukivision » 25.11.2015, 16:37

Hallo Klaus,

an eine eigene Stromversorgung für den DAC denke ich zwar des öfteren, allein, mir fehlt (noch) der Wille. Mir fehlt der Wille, für ein fix und fertig aufgebautes analoges Netzteil mehr als 100 Euro auszugeben. Ich löte gut und gerne, habe aber noch keinen zündenden Bauplan gefunden. Naiv wie ich bin, wünsche ich mir eine extrem saubere Stromversorgung mit 2 Spannungen: 5 und 3,3 Volt. Zurzeit betreibe ich den Raspi mit einem regelbaren Netzteil (Peaktech 6080), das hier im Forum schon gute Kritiken bekommen hat und für ca. 50.- bei Conrad zu haben war. Aber trotz vorgeschaltetem SiFi-Netzfilter scheint mir da noch Luft nach oben zu sein. Ich hatte den Raspi anfangs mit einer Powerbank (Akku) betrieben, und selbst das klang sauberer als mit diesem Netzteil, ist aber nicht so bequem. Also: für gute Tips bin ich dankbar!

Hallo Daniel,

auch ich benutze Moode und bin vom Klang her zufrieden, Bildchen und Anzeigen interessieren mich gar nicht. An die Bedienung kann man sich gewöhnen, ein bißchen Gefrickel ist halt immer. Das Problem mit Wlan hatte ich auch. Ich mach es jetzt nach jedem Update so: Lan Kabel anschließen, alles über einen Browser konfigurieren, diverse Reboots und zum Schluß WiFi einrichten. Dann Neustart (Strom aus und wieder an), Lan-Kabel kann abgezogen werden. Das Gerät hat dann eine neue IP, es ist unter der alten nicht mehr zu erreichen. Diese neue IP lasse ich mir über meinen Router anzeigen (es gibt auch Apps, die das machen, z.B.Fing), tippe sie in die Adresszeile des Browsers, warte bis zu 5 Minuten und dann erscheint der Player.

Viel Spaß

Luki
Bild
lukivision
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 212
Registriert: 07.03.2014, 10:38
Wohnort: Bochum

VorherigeNächste

Zurück zu Computer-HiFi

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste