Windows im RAM - Die Krönung?

Musikwiedergabe über PC und Mac

Windows im RAM - Die Krönung?

Beitragvon L_Hörer » 15.11.2014, 17:36

Liebes Forum,

phantastisch! Aber ich will der Reihe nach berichten:

1.) Ich habe zunächst meinen AudioPC (mit Convolver) und meinen ZuspielerPC (mit Jplay, MQN, Foobar) umgestellt von Win8.1 auf WinServer mit Phils AudioOptimizer.

Das Ergebnis wurde mit jeder Stufe der Optimierung deutlicher: Das, was sich zwischen den Boxen abspielt, war bisher auch da, aber erst jetzt wird es richtig „sortiert“. Dabei ist das Klangbild nicht etwa heller, aber insbesondere der Hochtonanteil ist jetzt exakter den Instrumenten zugeordnet. Natürlichere Ortbarkeit, Raum, Atem sind Attribute, die mir einfallen. Nach allem, was ich in diesem Forum gelernt habe, könnte das ja durchaus die Folge von geringerem Jitter sein.

Man wundert sich, was Software vermag - das war ein guter Schritt vorwärts.

2.) Dann habe ich im Thread "Windows Server 2012 R2 und Linux im Vergleich" einen Beitrag von Horst (Trinnov) über Windows im RAM gelesen, und das hat mich nicht mehr losgelassen. Wenn man sich die dauernden und umfangreichen Windows (Lizenz-) Aktivitäten zwischen Bootpartition und Prozessor im Resourcen-Monitor ansieht, dann wird deutlich, dass da noch etwas gehen muss.
Ich habe also die AO-optimierte Bootpartition meines AudioPCs mit Convolver in eine VHD gepackt, lade diese mit Grub4Dos ins RAM und boote. Die Bootpartition C: liegt nun im Arbeitsspeicher und macht es Windows einfacher, seine unvermeidlichen Aktivitäten zügig durchzuführen.

Das Ergebnis (erste Einschätzung):
Eine neue Qualität, die ich - in der Reihenfolge, wie sie aufgefallen ist - so beschreibe:
- mehr Dynamik, regelrecht anspringend (gezupfte Saiten, Trommelschläge, …).
- mehr Atem (man hört Ein- und Ausatmung des Sängers, sieht quasi die bewegte Luft).
- Bassläufe trennen sich besser vom Gesamtbild
- deutlicheres, längeres, feineres Ausklingen der Instrumente.

Insgesamt wird das Klangbild minimal heller, ist ruhiger, sehr geordnet, eine weitere Steigerung des durch den Optimizer schon Erreichten. Frappierend ist die Dynamik, die als erstes auffällt und mich immer wieder erfreut.

Ich bin versucht zu sagen: „Das ist es“ - aber das lasse ich lieber.

Ich werde als Nächstes meinen ZuspielerPC auch auf diese RAMBoot-Lösung umrüsten, das RAM ist schon bestellt. Ich empfehle jedem, der sich mit PCs und ihren Innereien auskennt, diese Lösung zu Probieren. Man braucht 16GB RAM um die etwa 10GB große VHD unterzubringen. Das erforderliche Procedere ist anspruchsvoll, aber im Netz gibt es ausreichend Hilfestellung.

Ich muss jetzt weiterhören, schönes Wochende,
Heinz
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Beitragvon Trinnov » 15.11.2014, 19:13

Hallo Heinz,

danke für deine Klangbeschreibung. Das kann ich zu 100% so bestätigen.
Für mich ist das eine neue Klang-Klasse. Man hat das Gefühl angekommen zu sein. :D
Zusammen mit meiner modifizierten USB-Karte ist das Ergebnis extrem überzeugend, zumindest für meine Ohren.
Also nochmal deutlich besser als bei unserem PC-Treffen im September.
Bei mir läuft die WinServer-Compact Version in der RAM Disk seit ungefähr 6 Wochen.
Sehr gerne würde ich meinen Rechner mal gegen Aurender W20 oder Burmester 111 testen.
Besserer Klang für einen Bruchteil des finanziellen Aufwands?

Durch das komplette Laden des OS ins RAM wird das empfindliche Timing des SPDIF Datenstroms viel viel weniger gestört, da es beim Musikhören keine Zugriffe mehr auf die gegenüber dem RAM sehr langsame SSD gibt.
Eigentlich sehr naheliegend, den die Audiodaten liegen ja auch im RAM.
Für das Ausspielen des Audiodatenstroms wirkt die SSD quasi wie ein Bremsklotz.
Was ist besser als die beste SSD kombiniert mit dem besten Netzteil für diese SSD? Gar keine SSD zu verwenden.
Aber ich wolte eigentlich niemanden etwas aufdrängen, daher habe ich bisher nur kurz darüber geschrieben.

Bezüglich Speicher bin ich von den Crucial Modulen klanglich sehr überzeugt.
2 x 8GB
https://www.alternate.de/Crucial/DIMM-16-GB-DDR3-1600-Kit-Arbeitsspeicher/html/product/1024065?

@Administratoren.
Bitte gebt dem Thema verdientermaßen einen eigenen Thread. Wenn mich nicht jemand freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht hätte, dass Heinz darüber geschrieben hat, hätte ich den Beitrag hier drin nie gefunden.

@Heinz
Probier bitte auch mal Jriver/Jplay/Jremote aus. Mit der RAM-Version klingt auch Jplay deutlich besser und könnte für den einen oder anderen MQn Fan trotzdem wieder eine lohnende Alternative sein.


Gruß,
Horst
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Beitragvon Bernd Peter » 15.11.2014, 19:53

Hallo,

ich muss im Rahmen dieser Optimierung einfach mal eine Verständnisfrage loswerden:

Vom PC bis zum DDC werden doch nur Daten verschickt, erst dort wird ein Musiksignal erzeugt.

Was wird eigentlich durch das komplette Paket (Win in der RAM Disk, optimierte USB-Karte, sehr gutes USB-Kabel, stabilisierte Spannung) bewirkt?

Ich vermute mal, daß die Daten dadurch sehr konstant im Eingangsbuffer des DDC ankommen und deshalb kein ständiger rückwärtiger Datenverkehr zwischen DDC und PC zur Regulierung des Datenstromes notwendig ist, was den USB-Chip im DDC stark entlastet.


Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon L_Hörer » 15.11.2014, 23:08

Schön, dass am Thema RAMBoot Interesse besteht!

@Horst
Du hast mich mit Deinen Beiträgen angesteckt - dafür bin ich Dir sehr dankbar. Bei mir läuft die Sache jetzt seit heute Mittag, und ja, es ist auch für mich eine neue Klang-Klasse. Und das, obwohl ich derzeit nur den AcourateConvolver PC mit FF400 aus dem RAM boote. Mein ZuspielerPC, der das Fireface per SPDIF versorgt, wird erst nächste Woche umgestellt. Dann teste ich MQN, Jplay und Foobar.

@Bernd Peter
Ich glaube, Du liegst richtig mit Deiner Vermutung. Sofort ins Auge (oder besser: ins Ohr) fallend war für mich die anspringende Dynamik - und das kann sehr wohl damit zusammenhängen, dass jetzt Daten zeitgerechter geliefert werden können. Bei meiner Konfiguration bekommt das FF rechtzeitig sauberer getaktete Daten, die zu besserer DA-Wandlung beitragen.

Dynamik, Atem, Durchhörbarkeit, Ausklingen von Instrumenten, das sind positiven Effekte, die ich mit dem Hochtonbereich verbinde. Und gerade der ist es, der von sauberem Takt und weniger Jitter - mit dann besser geordneten Phantomquellen - am meisten profitiert.

Es bleibt spannend,
Gruß
Heinz
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Beitragvon Manger_Fan » 15.11.2014, 23:17

Hallo,

das mit der RAM Lösung würde mich auch mal interessieren.

Könnte sich nicht mal einer erbarmen und für Nicht PC Spezialisten eine
Schritt für Schritt Erklärung erstellen!


Gruss
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Beitragvon Trinnov » 16.11.2014, 02:15

Hallo zusammen,

es gibt anscheinend nun verschiedene Installations-Varianten.
Ich höre mit einem auf ca. 3 GB verschlankten Windows Server 2012 System.
Diese ist in einer VHD-Datei "verpackt". Die VHD-Datei mache ich großzügigerweise 7 GB groß.
Die 7 GB lade ich dann in 16 GB RAM. Es würde auch mit einer kleineren VHD-Datei gehen. Zumindest zum Probieren reichen auch 4 GB VHD-Größe. Diese kann man dann auch in insgesamt 8 GB RAM Speicher laden.
Es bleibt immer noch genug Platz zum Laden der Audiodateien.
7GB VHD in 8 GB RAM geht zum Beispiel nicht.
Innerhalb der VHD muss man auch an den Cache von MQn denken. Man benötigt also beim Laden ins RAM innerhalb und außerhalb des eigentlichen Windows Systems etwas Platz.

Nach meiner Einschätzung gehen in meiner Installation ca. 50% des klanglichen Gewinns auf das kompakte Windows und ca. 50% auf die RAM Disk. Somit schaut es so aus, als ob man die Möglichkeiten nicht ganz ausschöpft, wenn man das normale "große" System ins RAM lädt.

Die Schritte um zu einer spielfertigen WinServer Compact Installation zu kommen, sind tatsächlich etwas anspruchsvoll.
Es ist leider nicht möglich auf die Schnelle eine Anleitung zu generieren mit der jedermann zurechtkommt.
Insbesondere wenn das noch headless sein soll. Ich arbeite wie schon erwähnt wegen der Headless-Nutzung mit zwei Bootsticks.
Auf den Sticks sind keine Systemdateien sondern nur mehrere Bootmanager und etwas DOS.
WinServer-Compact wird von der SSD ins RAM geladen. Die SSD ist dann arbeitslos in könnte sogar abgezogen werden. Laut Resourcenmonitor gibt es auch keine Zugriffe mehr auf die SSD. Ein hochwertiges Netzteil für die SSD ist somit überflüssig.

Auf der SSD liegt aber auch zusätzlich das normale große Server 2012 System. Dies wird nur noch für administrative Zwecke gebootet. Denn somit kann man leicht dem Bootmanager eine andere VHD-Datei ins Quellverzeichnis C:\ unterschieben, diese also austauschen.
Das Anfertigen von Sicherungen per Acronis Image ist seitdem nicht mehr notwendig. Meine diversen VHD-Versionen (ca. 10) haben alle den gleichen Dateinamen, liegen aber in Sicherungsordnern mit unterschiedlichen Namen, die den Inhalt beschreiben. Somit wird eine Wiederherstellung von anderen Versionen oder Vergleiche zwischen verschiedenen Versionen zum Kinderspiel, da man den Bootvorgang /Bootmanager nicht anpassen muss.
Ohne Bootstick wird das herkömmliche große Server 2012 System geladen.
Mit Stick 1 die gemountete Variante der VHD-Datei (WinServer Compact) zwecks Konfiguration des Systems.
Stick 2 lädt WinServer Compact ins RAM.
Normal bleibt einfach der Stick 2 gesteckt, solange es nichts zu verändern gibt.

Ich habe mal Versuche gemacht um die Geschwindigkeit des RAM Disk Systems einzuschätzen.
Nimmt man einen ca. 600 MB großen CD-Ordner in dem ca. 12 Tracks liegen und macht davon unter C:\ eine direkte Kopie, dann benötigt ein Rechner je nach Speichermedium (SSD oder Festplatte) und je nach CPU eine Zeit von mehreren Sekunden bis über 30 Sekunden. Per WinServer Compact in der RAM Disk dauert es nicht länger als einen Wimpernschlag.
Die Auswirkungen auf das Timing des Audiodatenstroms kann man sich leicht ausmalen.
Vermutlich würde man deutlich weniger Jitteranteile messen. Mir genügen momentan meine Ohren als Messgerät, denn die haben das Sagen und nicht eine Aussage in einem Messdiagramm.

Viele Grüße
Horst
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Beitragvon Fujak » 16.11.2014, 09:21

Hallo zusammen,

ich denke, dass es für die Übersicht sinnvoll ist, zwischen beiden Vorgehensweisen zu unterscheiden:

1. Windows-OS in den RAM in Form einer VHD laden
2. Windows OS abspecken (bevor es dann in Form einer VHD in den RAM geladen wird)

Schritt 1 ist gewissermaßen der Basic-Level und Schritt 2 der Advanced Level, so wie Du ihn, Horst, praktizierst.

Beides auf einmal zu realisieren wäre m.E. für den Anfang zu anspruchsvoll. Es wäre für ein gemeinsames Erarbeiten des Topic "Windows in RAM" gut, wenn wir uns auf den ersten Schritt konzentrieren (und erst später auf den zweiten - ud diesen ggf. in einem eigen Thread behandeln).

Denn wie Horst und auch Heinz zeigen, reicht ein 16GB RAM locker, um darin das Windows-Server 2012 R2 unterzubringen und außerdem noch größere Dateien mittels MQn abzuspielen. Wer dabei den MQnloader von Christoph (taggart) verwendet, sollte dann dort allerdings unbedingt die Funktion "Keep files in cache" deaktivieren, da der Cache-Ordner im MQn-Verzeichnis nach einigen Stunden Hören garantiert die C:\-Partition "explodieren" lässt.

Ich selbst stehe noch am Anfang dieses Themas und arbeite mich in die Materie ein.

So wie ich es bislang verstanden habe, braucht es für den "Basic-Level" 2 Schritte:
1. Schritt: zunächst eine VHD (Vitual Hard Disk) zu erstellen.
Das geschieht offenbar mittels bordeigener Mittel wie diskpart.exe im cmd.exe-Modus und der Befehlszeilen:

create vdisk file="c:\audio-pc.vhd" type=expandable maximum=8000
select vdisk file="c:\audio-pc.vhd"
attach vdisk


2. Schritt: beim Booten diese VHD in den RAM zu laden
Zu finden ist das dafür notwendige Programm GrubDos unter: http://sourceforge.net/projects/grub4dos/

Ich würde Horst und Heinz darum bitten, ein paar Informationen über den Basic-Level zu geben, damit nicht jeder einzelne das Rad neu erfinden muss und sich mühsam die Informationen im Netz zusammen suchen muss. Ich würde mich freuen, wenn Ihr da einen Step by Step Input geben könntet.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Trinnov » 16.11.2014, 10:38

Ok, ich kann euch die WinServer Compact RAM Disk wohl kaum vorenthalten.

Mein Vorschlag:
Ich mache eine bebilderte Anleitung (PDF) mit Screenshots, die erst mal ein Forumsmitglied bekommt. Dies wird ein Paket, das alle benötigten Infos und Software-Tools (Freeware) enthält.
Erst wenn die Installation damit klappt, kann es verteilt werden.
Das hat den Vorteil, dass man die Anleitung bei Bedarf noch etwas anpassen und verbessern kann, bevor sich jedermann daran versucht.

Es wird eine Neuinstallation der WinServer Compact Version mit der vollen Klang-Performance sein, genauso wie ich sie nutze. Mit Basic Level fangen wir nicht an.

Gruß,
Horst
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Beitragvon Manger_Fan » 16.11.2014, 12:03

Hallo Horst,

Vorschlag gerne angenommen.
Danke schon mal für die Arbeit im Voraus.

Gruß
Holger
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Beitragvon cantusfirmus » 16.11.2014, 12:09

Es wird eine Neuinstallation der WinServer Compact Version mit der vollen Klang-Performance sein, genauso wie ich sie nutze. Mit Basic Level fangen wir nicht an.


Ein Mann, ein Wort. Danke für Deine Bemühungen, Horst.

Verstehe ich richtig, dass man nicht zwangsläufig mit MQN hören muss? Man könnte auch ein anderes Programm verwenden? Wichtig ist nur, dass Windows im RAM läuft? (Mir ist bewusst, dass MQN für viele ein Optimum darstellt, allerdings ist die Usability nicht besonders hoch....)

@Heinz: Wenn ich Dich richtig gelesen habe, dann arbeitest Du mit einem Windows im RAM, verwendest aber JRiver und Jplay mit Acourate Convolver? Ein ähnliches Setup würde nämlich auch ich gerne realisieren...

Viele Grüße und Danke, Horst
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Beitragvon Chrissi1 » 16.11.2014, 12:18

Morjen,

während des Lesens dachte ich schon, cool das das will ich auch und gleichzeitig: ach du sch.. ich verstehe kein Wort.

Also wenn ich irgendwann jemals in die Hände dieser pdf käme. Das wäre toll. Danke fürs vorarbeiten, kann ich irgendwas zusteueren? Ich verschicke wirklich gern ein Pfund Kaffee für die Autoren oder sonst was!

Viel Erfolg
Christian
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Beitragvon Trinnov » 16.11.2014, 12:23

Die Jplay /Jriver Wiedergabe profitiert sehr von WinServer Compact im RAM.
Jplay verliert viel von seiner leichten Lästigkeit und gegen MQn nicht perfekten Abbildungsruhe.
Ich wage schon fast zu behaupten, dass die Jplay Software absolut klasse ist, nur die dafür verwendeten Rechner sind nicht dafür bereit. Die RAM Disk kombiniert mit diversen Netzteilmaßnahmen, einer audiophilen USB-Karte und dem klanglich passenden USB-Kabel sind aber der richtige Weg zum Ziel.

Ich höre mittlerweile wieder ausschließlich Jplay /Jriver, da ich die Jremote Bedienung auf dem iPad liebe.
Leichte Unterschiede zwischen Jplay und MQn sind aber trotzdem herauszuhören. Die Wahl ist aber auf einem sehr guten Rechner einfach nur Geschmacksache.

Bezüglich USB-Kabel ist, seitdem ich das Audioquest Diamond USB habe, die Suche beendet.

Es wäre doch klasse, wenn durch die RAM Disk vielleicht sogar Online-Convolving wieder ein Thema wird, falls es durch die RAM Disk gegenüber der Offline-Variante klanglich nicht nennenswert einbricht.
Das müsst ihr dann aber selbst testen und beurteilen.

Gruß,
Horst
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Beitragvon cantusfirmus » 16.11.2014, 12:45

Es wäre doch klasse, wenn durch die RAM Disk vielleicht sogar Online-Convolving wieder ein Thema wird, falls es durch die RAM Disk gegenüber der Offline-Variante klanglich nicht nennenswert einbricht.
Das müsst ihr dann aber selbst testen und beurteilen.


Ja, das wäre sozusagen der Hit schlechthin. Nochmals Danke für all die Hilfe. Ich freue mich schon auf die Anleitung. Der Winter kann kommen ;)

Herzliche Grüße, Horst
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Beitragvon Fujak » 16.11.2014, 13:25

Hallo Horst [Trinnov],

prima, dass Du die Sache gleich so fundiert in die Hand nimmst.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Bernd Peter » 16.11.2014, 13:28

Hallo,

da Horst im Vorfeld gerne eine Beurteilung des Win im Ramdisk haben wollte, durfte ich von seiner "Entdeckung" partizipieren, sprich wir haben vor 2 Wochen einen Samstagnachmittag miteinander telefoniert und gemeinsam das Installationsprozedere durchgemacht, bis Horst nach ca. 2 Stunden - die wie im Flug vergingen - wegen eines stark geröteten Ohrs ein Pause brauchte.

Die nächsten Tage habe ich dann ohne direkte Anleitung weitergemacht, bis alle Bedienfehler gesammelt und mit Horst nachdiskutiert werden konnten.

Nach 3-4 Tagen saß das Ganze.

Ich hab verstanden, was ich da mache und konnte nun eigenständig experimentieren.

Denn wir sind ja noch am Anfang dieser Geschichte.

Wie es klingt?

Ich hab ja nicht die Highendhardware wie Horst, die einzige zusätzliche Hardware in meinem MQn AMD Quadcore Rechner ist die PPA Card, selbst die wird von der "schlechten Mainboardspannung" versorgt.

Aber auch in dieser Konfig geschieht mit Win/Ramdisk wesentliches im Klangbild.

Es wird alles ruhiger und gleichzeitig präziser. Der Raum geht weiter auf, es kommt zu einer Tiefenstaffelung, die einfach nur beeindruckt.

Da muss man nicht genau hinhören, das erkennt man nach den ersten Tönen.

Wie es der Zufall wollte, hatte ich einige Tage später Besuch von Rene (digifix), der zuerst mit der SSD Server 2012 Variante und nach 20 Minuten mit der RAM Disk Lösung konfrontiert wurde.

Er ist ja ein sehr kritischer Hörer, aber auf die Frage, ob das nun besser klingt kam: Nein!

.........das ist eine andere Liga.

Nette Grüße

Bernd Peter
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