Win Server 2012 Audiophile Core Edition

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Fujak » 27.07.2013, 21:08

Hallo Udo,

Udor hat geschrieben:wie sieht es es denn mit den Hardwareanforderungen für ein entsprechendes System aus ?

Was meinst Du damit?

Grüße
Fujak
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Beitragvon Udor » 27.07.2013, 23:30

Anstatt Win7 64bit, Win Server 2012 Core + dem Audiphile Mod. Als Player weiterhin Jriver 18 ohne Jplay falls du das meinst.

Gruß Udo
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Beitragvon Fujak » 27.07.2013, 23:48

Hallo Udo,

wenn Win7 bislang ohne Probleme gelaufen ist, dann wird es mit WinServ2012 + Optimizer erst recht, da dieses OS deutlich weniger Resourcen beansprucht.

Grüße
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Beitragvon cantusfirmus » 27.07.2013, 23:51

Lieber Fujak.

vielen Dank für die Antwort!

die Latenzen für ASIO können beim Fireface hier eingestellt werden:

Da ist jetzt in Deinem Screenshot ein recht hoher Wert 8192 eingestellt:: habe ich das falsch verstanden, oder sollte dort nicht ein besonders kleiner Wert stehen?

settings of your DAC/DDC driver to minimum latency (

Vielen Dank, In Jriver gibt es glaube ich auch noch eine Möglichkeit, ich werde davon einen Screenshot machen - morgen, falls der Computer trotz Hitze noch läuft ;)

Viele Grüße

Horst
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Beitragvon Fujak » 28.07.2013, 00:04

Hallo Horst,

das ist nur ein Screenshot, um zu zeigen, wo die Werte eingestellt werden müssen. Solange keine Aussetzer zu hören sind, kannst Du mit den Latenzen soweit runter gehen wie möglich. Ich selbst verwende wegen meiner Ansteuerung des Fireface per SPDIF dieses Feature nicht, kann also auch nicht sagen, ob dies tatsächlich klangrelevant ist. So bleibt für Dich nur: Versuch macht kluch. :D

Viele Grüße
Fujak
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Beitragvon Bernd Peter » 28.07.2013, 10:26

Hallo,

das kalte Wetter gestern gab Gelegenheit, Win Server 2012 im GUI-Modus, aber mit der audiophile-core.exe und WLAN zu testen.

Bisher hatte ich auf dem Controll-PC entweder Win8/64bit mit WLAN oder Win Server 2012 Core mit LAN, da bei der Core-Variante das WLAN bei mir nicht läuft.

Aber Philipp ist drüber, das hinzubringen.

Getestet habe ich die Varianten 1 und 4 bei der audiophile_core.exe, die werden von den meisten präferiert.

WLAN selbst hat einfach schon mal den Vorteil, daß kein Kabel zum Audio-PC rumliegt.

Nebenbei stell ich aber auch wieder fest, daß diese Übertragungsart einfach das klarste und sauber gezeichnetste Klangbild gegenüber anderen Alternativen aufweist.

Bei den Core-Varianten 1und 4 ist die Feststellung zu treffen, daß wohl selbst der ungeübteste Hörer hier Unterschiede wahrnehmen kann.

Wenn das beides bitidentische Ausgaben sind, kann sich die 0 oder 1 Fraktion getrost von Ihrer Denkweise verabschieden.

Es gibt doch einiges mehr zwischen Himmel und Erde, was wir Menschlein noch nicht verstehen.

Ungeachtet dessen - diesbezügliche Kommentare bitte hier weiterführen - ist das nun vorhandene Klanggeschehen bei PC-Audio gegenüber jeder anderen technisch geglückten Lösung grundsätzlich als ebenbürtig zu betrachten.

Da aber jeder anders konfiguriert, ist die Bandbreite sehr groß und bleibt deshalb recht unübersichtlich.

Glaube, da werden in Zukunft viele Hörsessions stattfinden, um sich ein Bild machen zu können.

Gruß

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Beitragvon Udor » 28.07.2013, 16:04

Hallo Fujak, Phillip

Fujak hat geschrieben:Hallo Udo,

wenn Win7 bislang ohne Probleme gelaufen ist, dann wird es mit WinServ2012 + Optimizer erst recht, da dieses OS deutlich weniger Resourcen beansprucht.

Ok, das war auch mein Gedanke. Hab noch mal bei Microsoft nachgeschaut wo steht 64bit fähiger Prozessor mit mind. 1,4 Ghz und 512mb Ram.

Wenn ich jetzt die Server Version installiere wo bekomme ich den Optimizer und laufen nach der Optimierung Programme wie Acourate oder eine Remotedesktopverbindung auf dem PC? Die Messungen für Acourate mache ich mit dem Audio-PC (und natürlich auch die Filter) und aus Bequemlichkeit mache ich das per Remoteverbindung am Schreibtisch mit meinem Linux Rechner. Wäre schön wenn das weiterhin möglich wäre.

Gruß Udo
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Beitragvon Fujak » 28.07.2013, 18:37

Hallo Udo,

Programme wie Acourate laufen weiterhin, allerdings solltest Du hier von der Core-Version auf die GUI-Version rekonvertieren, weil Du dann bequemeren Zugriff auf Verzeichnisse hast. Alternative wäre in der Core-Version, den Total-Commander oder andere alternative Shells zu nehmen, die nur bei Bedarf gestartet werden. Zu beachten ist allerings auch: Je mehr Programme installiert werden, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Klang beeinträchtigt wird.

Remote Desktop funktioniert auch in der optimierten Version - die entsprechende Option muss man beim Optimizer anwählen, was ebenfalls eine leichte Klangeinbuße ergibt.

Ich würde immer einen dedizierten Audio-PC nehmen, und alles andere, wie z.B. Messungen mit Acourate mit einem eigenen Rechner durchführen. Mein Audio-PC beinhaltet nur das abgespeckte WinServer 2012 Betriebssystem und den Dienst JPlay auf einer kleinen SSD. Das Ding ist in 5 Sekunden hochgefahren, und in etwa 1 Sekunden runtergefahren.

Der Optimzer ist bei Philipp erhältlich; allerdings gibt es zur Zeit noch keine finale Version des neuen Optimizers. Zur Zeit laufen noch die Betatests. Wann es soweit sein wird, wird Philipp sicher sagen können.

Grüße
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Beitragvon cantusfirmus » 29.07.2013, 11:09

Hallo Optimierer,

Je mehr Programme installiert werden, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Klang beeinträchtigt wird.

Das kann ich mir auch vorstellen, aber ist es nicht so, dass gerade das abgespeckte Betriebssystem mit dem Optimizer auf jeden Fall einen klanglichen Vorteil mit sich bringt? (und zwar den größten?) Die anderen Dinge summieren sich natürlich (GUI/LAN/JPLAY/PLAYER), aber selbst Du Fujak hast geschrieben, dass die Unterschieder der Player kleiner ist, wenn das System mal mit dem Optimizier läuft, oder?

Ich würde auch sehr gerne im Endeffekt Jriver mit Acourate auf einem optimierten Windows Server 2012 laufen lassen. Und trotz Jriver und Acourate sollte man die Vorteile des verschlankten Betriebssystems hören können. Acourate macht ja ganz andere Dinge als der Optiimzer, und beides ist doch eigentlich das beste aus beiden Welten, oder? (ohne hier zu sehr O.T schreiben zu wollen.)

Der Optimizier hat mich jedenfalls überzeugt, obwohl ich sowohl noch in der GUI Version höre, als auch JRIver und LAN aktiviert habe und kein JPlay verwende (noch). Also noch reichlich Luft nach oben...und trotzdem sind die Unterschiede gut zu hören.

Viele Grüße Horst
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Beitragvon cantusfirmus » 29.07.2013, 11:13

Und noch eine andere Frage: würdet ihr in JRiver Memory Playback aktivieren, oder nicht? Ich habe es noch nicht ausprobiert...

Grüße und Danke, Horst
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Beitragvon Bernd Peter » 30.07.2013, 13:10

Hallo,

bis Philipp das WLAN im Core-Modus zum Laufen bringt, geht es auch

mit dem TP-Link TL-WR702N als Repeater im LAN-Ausgang des Controll-PCs.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Fujak » 30.07.2013, 13:37

Hallo Horst,

cantusfirmus hat geschrieben:Das kann ich mir auch vorstellen, aber ist es nicht so, dass gerade das abgespeckte Betriebssystem mit dem Optimizer auf jeden Fall einen klanglichen Vorteil mit sich bringt? (und zwar den größten?) Die anderen Dinge summieren sich natürlich (GUI/LAN/JPLAY/PLAYER), aber selbst Du Fujak hast geschrieben, dass die Unterschieder der Player kleiner ist, wenn das System mal mit dem Optimizier läuft, oder?

Ich traue mir nicht zu, prozentuale Anteile am Gesamtergebnis zu benennen, die Betriebssystem, installierte Porgramme, Playersoftware ausmachen. Ich kann nur sagen, dass alle o.g. Faktoren einen klanglichen Einfluss haben, und kein Faktor einen anderen ersetzen kann.

cantusfirmus hat geschrieben:Ich würde auch sehr gerne im Endeffekt Jriver mit Acourate auf einem optimierten Windows Server 2012 laufen lassen. Und trotz Jriver und Acourate sollte man die Vorteile des verschlankten Betriebssystems hören können. Acourate macht ja ganz andere Dinge als der Optiimzer, und beides ist doch eigentlich das beste aus beiden Welten, oder? (ohne hier zu sehr O.T schreiben zu wollen.)

Optimizer auf Winserver 2012 ist sicher eine sehr gelungen Optimierung. Gleiches gilt auch für die Raumkorrektur mit Acourate. Doch macht man einen Teil der Klangqualität der Optimierung von WinServ 2012+Optimizer zunichte, wenn man Online-Convolving auf dem Audio-PC betreibt. Hier würde ich persönlich immer Offline-Convolving bevorzugen. Das bringt hörbar mehr Ruhe und Detailauflösung ins Klangbild.

cantusfirmus hat geschrieben:Und noch eine andere Frage: würdet ihr in JRiver Memory Playback aktivieren, oder nicht? Ich habe es noch nicht ausprobiert...

Diese Frage hast Du Dir eigentlich schon selbst beantwortet: ausprobieren. :wink:

Viele Grüße
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Beitragvon Fujak » 30.07.2013, 13:42

Hallo Bernd Peter,

Bernd Peter hat geschrieben:bis Philipp das WLAN im Core-Modus zum Laufen bringt, geht es auch mit dem TP-Link TL-WR702N als Repeater im LAN-Ausgang des Controll-PCs.

Genau dieser Umstand, dass WinServer nur Netzwerk-Devices erkennt, die via Ethernet eingebunden sind, hat mich bislang Abstand davon nehmen lassen, auch auf meinem ControlPC Winserver einzusetzen. Denn einen solchen Appendix (TP-Link TL-WR702N) an meinem Netbook baumeln zu haben beeinträchtigt doch ein wenig die Benutzerfreundlichkeit.

So hoffe ich auch, dass Philipp noch einen Möglichkeit findet, dass auch interne oder USB-WLAN-Adapter als Netzwerk-Komponente (an)erkannt werden.

Grüße
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Beitragvon Bernd Peter » 30.07.2013, 14:24

Hallo Fujak,

Denn einen solchen Appendix (TP-Link TL-WR702N) an meinem Netbook baumeln zu haben beeinträchtigt doch ein wenig die Benutzerfreundlichkeit.

bei mir steht das Thinkpad T61 rechts neben dem Hörsessel auf einem Beistelltisch, da baumelt nichts. :wink:

Mit relaxten Grüßen

Bernd Peter
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Beitragvon Fritze » 30.07.2013, 20:37

Hallo an alle Audio-PC Betreiber,

ich habe eine kurze Zwischenfrage, macht Ihr bei dem Audio-PC mit Windows 7/8 oder Windows Server 2012 regelmäßig ein Update des Betriebssystems?

Mit Gruß
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