Dante und Linux

Musikwiedergabe über PC und Mac

Dante und Linux

Beitragvon Grauwacke » 15.05.2019, 20:06

Seit ein paar Tagen läuft bei uns Dante auf einem Debian-PC! :cheers:

Vor einiger Zeit hatte ich ja im thread Audio over IP angedeutet, dass ich unseren MacPro durch einen Linux-PC ersetzen will. Der größte Hinderungsgrund für den Umstieg war jedoch, dass es für Linux die Dante Virtual Sound Card nicht gibt. Für die PCI-Karten, die man für reichlich Geld kaufen kann, gab es nur von FourAudio das Angebot, Treiber auch für Linux zu liefern. Diese Idee ließ sich leider aus mehreren Gründen nicht realisieren, aber nach langer Recherche fand ich die LX-Dante-Karte, für die Digigram auch Linux-Treiber zur Verfügung stellt.
Vor dem Kauf wollte ich allerdings sicher gehen, dass der Treiber auf meinem PC-System auch kompilierbar ist.
Der PC: Asus-Board mit Intel i3-8300, 1TB SSD angebunden über NVMe, Debian 4.19.28

Ganz so einfach lief es aber nicht, denn dem Compiler fehlten die Kernel-Header. Die nachzuinstallieren hat mich Tage gekostet, denn all die tollen Tips aus dem Netz brachten nichts bis auf einen: das aktuelle Kernel-Image zusammen (!) mit den Kernel-Headern mit apt-get installieren. Die Fehlermeldung "unmet dependencies" kam jetzt nicht mehr. Das make-Programm für den Dante-Treiber lief bis auf eine Warnung fehlerfrei bis zum Ende, die Karte konnte bestellt werden (was wiederum nicht ganz einfach war, weil mehrere Vertriebe nicht an privat liefern). Bei Steller-online wurde ich aber fündig.

Nach dem Einbau der Karte den Rechner hochgefahren, eingeloggt, in Jriver Mediacenter die Dante-Karte für die Ausgabe gewählt, mit dem Dante-Controller (auf dem Mac) das routing aktualisiert und die Musik spielte! Ich hatte mich vorher auf mehr Probleme eingestellt. :o

Wie klingt es über die PCIe-Karte?
Verschreibungspflichtig, wie alles, was süchtig macht :cheers:

Im Vergleich mit streaming per Logitech Server, der auf die gleichen Musikdaten zugreift und über das gleiche Netzwerk die Daten zum Transporter schickt, klingt die Dante-Lösung hörbar aufgeräumter und noch fokussierter in der Darstellung, leichte Schärfen in den Höhen sind auch deutlich weniger ausgeprägt (und über den Hilo gehört praktisch komplett weg).
Gesamtfazit bis jetzt: Nicht die preiswerteste Lösung, aber eine, die sich für uns trotzdem gelohnt hat, denn damit hat sich das Thema Neuer Mac (wenn der MacPro eines Tages seinen Dienst einstellt) für uns erledigt.

Viele Grüße
Helge
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Beitragvon Matty » 15.05.2019, 20:53

Hallo Helge,

Glückwunsch! Mein Neid ist Dir gewiss :cheers:

Preislich tatsächlich eine Ansage. Aber wenn es zu einer endgültigen und stabilen Lösung führt, wohl doch eine lohnende Investition.

Ein günstigere Lösung, Dante unter Linux zu betreiben, ist wohl der Audinate Dante AVIO USB-Adapter.

https://www.audinate.com/products/devices/dante-avio#usb

Allerdings ist der auf 48kHz beschränkt und wird deswegen für die meisten hier nicht in Frage kommen.

Ich überlege allerdings ernsthaft, auf Merging/Ravenna umzusteigen, da gibt es ebenfalls Linux-Support. Und höhere Sampleraten inkl DSD.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Grauwacke » 15.05.2019, 21:22

Hallo, Matthias,

ob die USB-Dante-Variante mit der reinen Dante-Lösung klanglich mithalten kann?

Das Problem könnte sein, dass die USB-Probleme durch die nachfolgende Dante-Übertragung nicht ausreichend oder garnicht kompensiert werden könnten.
Zu dieser Überlegung komme ich, weil allein der Umstieg vom alten MacPro auf den neuen PC schon bei der streaming-Lösung deutlich über der Dante/Mac-Variante lag. Ich interpretiere das so, dass das timing, mit der die Datenpakete geschickt werden, der entscheidende Faktor sein könnte, weniger die Möglichkeit, dass Datenpakete verloren gehen (warum soll über das gleiche Netzwerk bei streaming mehr verloren gehen als bei Dante?).

Leider kann ich die LX-Dante nicht gegen die VSC im gleichen Rechner und Netzwerk testen. Es würde mich aber nicht überraschen, wenn die Hardware-Lösung der Software überlegen ist, weil allein schon der Jitter geringer sein dürfte.

Zu Merging/Ravenna: Wieviele Geräte gibt es eigentlich am Markt?

Viele Grüße
Helge
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Beitragvon Matty » 15.05.2019, 22:09

Hi Helge,

Grauwacke hat geschrieben:Hallo, Matthias,

ob die USB-Dante-Variante mit der reinen Dante-Lösung klanglich mithalten kann?


Schon allein wegen der eingeschränkten Samplerate wohl eher nicht.

Grauwacke hat geschrieben: Ich interpretiere das so, dass das timing, mit der die Datenpakete geschickt werden, der entscheidende Faktor sein könnte, [...]

Meinem Verständnis nach ist für das Timing innerhalb eines Dante Netzwerks ausschließlich das Gerät, welches als Masterclock festgelegt wurde, verantwortlich. Die anderen Geräte richten sich als Slave nach diesem Master. Dass eine USB-Verbindung vor dem Dante-Netzwerk in dieser Hinsicht ein Timing-Problem verrsachen könnte, halte ich für abwegig.
Ich hoffe übrigens mal ganz stark, dass überhaupt keine Datenpakete verloren gehen :D


Grauwacke hat geschrieben:Zu Merging/Ravenna: Wieviele Geräte gibt es eigentlich am Markt?


Leider noch viel zu wenige. Aber ich brauche ja auch nicht viele Geräte, sondern nur gute und geeignete.

Das aktuelle Angebot ist z.B. hier zu finden:
https://www.ravenna-network.com/using-ravenna/products/

Es scheint sich aber langsam etwas zu tun.
Auch durch die Entwicklung des ZMAN-Boards von Merging, welches von anderen Herstellern lizensiert und genutzt werden kann erhoffe ich mir eine positive Marktentwicklung.

https://www.aktives-hoeren.de/search.php?keywords=zman&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=300&t=0&submit=Suche

Bei Dante, speziell der Dante Virtual Soundcard bin ich momentan ein wenig verärgert. Ich habe in den letzten Monaten einige Neuinstallationen und neue Konfigurationen durchgeführt und musste deswegen den Lizenzkey neu eingeben. Dies erlaubt Audiante aber maximal 5 mal pro Lizenz. Dannach ist der Lizenzkey nicht mehr verwendbar. Ich werde den Support anschreiben in der Hoffnung, dass sie den Zähler zurücksetzen. Momentan habe ich 3 nicht nutzbare Lizenzen.

Übrigens ist das noch ein Vorteil von Deiner Hardware-Lösung, Du bist nicht von diesem .$%&!. Lizenzmodell abhängig.
Bei Merging/Ravenna sind Software und Treiber frei erhältlich.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Grauwacke » 15.05.2019, 22:53

Matty hat geschrieben:Meinem Verständnis nach ist für das Timing innerhalb eines Dante Netzwerks ausschließlich das Gerät, welches als Masterclock festgelegt wurde, verantwortlich. Die anderen Geräte richten sich als Slave nach diesem Master.

Vollkommen d'accord!
Matty hat geschrieben:Dass eine USB-Verbindung vor dem Dante-Netzwerk in dieser Hinsicht ein Timing-Problem verrsachen könnte, halte ich für abwegig.

Ich nicht so sehr, denn was hilft es, wenn Dante die eingehenden Datenpakete mit einer hochpräzisen Zeitmarke versieht, die Daten aber zeitlich wenig präzise im Dantegerät ankommen? Hier wüßte ich allerdings gerne mehr, wie dann die Zeitmarken beim Empfänger behandelt werden. Dass linker und rechter Kanal zusammenfinden, ist logisch, aber was passiert mit Paketen, deren Zeitabstände nicht zum Takt passen? Wird hier interpoliert oder werden die so, wie sie sind, der Reihe nach weitergereicht (sprich, mit dem gesamten Jitter)? Im Netz habe ich hierzu leider überhaupt nichts gefunden.
[
Matty hat geschrieben:Übrigens ist das noch ein Vorteil von Deiner Hardware-Lösung, Du bist nicht von diesem .$%&!. Lizenzmodell abhängig.
Bei Merging/Ravenna sind Software und Treiber frei erhältlich.

Die Treiber für Linux sind bei Digigram kostenlos.
viele Grüße
Helge
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Beitragvon HaraldP » 17.05.2019, 11:40

Hallo Helge,

eine sehr interessante Lösung, die ich noch nicht kannte. Ich freue mich für dich, dass du diese Kombi unter Linux zum Laufen bekommen hast.

Ich wollte evtl. in nächster Zeit die Variante mit der FourAudio-Karte angehen, aber dort schlägt der Linux-Treiber nochmal sehr spürbar zu Buche. Ich werde mich statt dessen wohl auch mit deiner Lösung beschäftigen. Sie sollte auch dann vorn Vorteil sein, wenn man mit der Linux-Distrubution flexibel sein will.

Leider ist mein Linux-KnowHow bescheiden. Ich hoffe, das klappt auch, wenn man da nicht so tief drin ist.

Bezüglich Hardware sollte es ja keine Unterschiede geben, da die Karten alle von Audinate kommen.

Viele Grüße
Harald
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Beitragvon Matty » 17.05.2019, 12:42

Hallo Helge & Harald,
verstehe ich das richtig, dass FourAudio für den Linux-Treiber ihrer eigenen Karte nochmal zusätzlich Geld verlangt?

Das wäre m.E. unüblich. Won welchem Betrag sprechen wir denn da?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon HaraldP » 17.05.2019, 13:49

Hallo zusammen,

ja, für den Treiber muss man nochmal tief in die Tasche greifen. Genaueres will ich hier nicht preisgeben, weil auch FourAudio die Preisliste nicht im Netz veröffentlicht. Den Preis kann man über das Kontaktformular auf der FourAudio-Website erfragen.

Bezüglich der Kosten ist Helges Lösung deutlich im Vorteil.

Grüße
Harald
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Beitragvon Matty » 17.05.2019, 14:52

Hi Harald,

danke für die Antwort. Wenn Du scheinbar vertrauliche Preisinformationen nicht weitergeben möchtest, habe ich natürlich Verständnis.

Allerdings finde ich es dann seitens des Anbieters äußerst merkwürdig, seine Preise nicht zu veröffentlichen.

Deine Formulierung lässt aber vermuten, dass der Preis für viele offensichtlich eine Schmerzgrenze überschreiten würde.
Wie gesagt ich finde das sehr außergewöhnlich für einen Hardwaretreiber zu einem Hardwareprodukt des gleichen Herstellers.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Bernd Peter » 17.05.2019, 15:03

Hallo,

ein Grund mehr, dann AVB in Betracht zu ziehen.

Ist kostenlos im BS vom Mac enthalten oder auf der Intel i210 für wenig Geld.

Als DDC zum Beispiel das Motu 8D

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/MOTU-8D/art-PCM0014483-000?campaign=GShopping/DE&ProgramUUID=rrLAqJarLjMAAAFl.gZyjI8h&gclid=Cj0KCQjwt_nmBRD0ARIsAJYs6o3L1AExrB_QlPmCTqHY80M5hiGkbmenaAaoUJbJRM6zki0PnFXs2vAaApUeEALw_wcB

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon HaraldP » 17.05.2019, 15:31

Hallo Matty,

Matty hat geschrieben:Wie gesagt ich finde das sehr außergewöhnlich für einen Hardwaretreiber zu einem Hardwareprodukt des gleichen Herstellers.


da ist die Frage, wie man 'gleicher Hersteller' definiert. Hersteller der PCIe-Karte ist Audinate. Diese ist für FourAudio und alle anderen mit einer ID versehen, so dass nur deren Treiber darauf laufen. Der Linux-Treiber kommt wohl nicht von Audinate sondern vielleicht tatsächlich von FourAudio. Diese lassen sich den Aufwand entsprechend bezahlen. Bei Abnahme von größeren Stückzahlen wird es dann interessanter. Und ich gehe davon aus, dass auch nur das der Fokus von FourAudio ist.

Viele Grüße
Harald
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Beitragvon HaraldP » 17.05.2019, 15:39

Hallo Bernd Peter,

Bernd Peter hat geschrieben:ein Grund mehr, dann AVB in Betracht zu ziehen.


leider gibt es auch da Punkte, die es einem schwer machen.

- Zumindest offiziell muss man für AVB freigegebene Netzwerktechnik (Switch) einsetzen
- Kostengünstige Module wie die AVIO-Produkte von Audinate oder die Module von Micromedia kenne ich für AVB nicht. Diese wären erforderlich, wenn man Audio-over-IP auch für Multiroom einsetzen will und technischer Aufwand und Kosten halbwegs überschaubar bleiben sollen.

Das sprich derzeit aus meiner Sicht für Helges Variante.

Grüße
Harald
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Beitragvon Matty » 17.05.2019, 16:24

HaraldP hat geschrieben:Hallo Matty,

Matty hat geschrieben:Wie gesagt ich finde das sehr außergewöhnlich für einen Hardwaretreiber zu einem Hardwareprodukt des gleichen Herstellers.


da ist die Frage, wie man 'gleicher Hersteller' definiert. Hersteller der PCIe-Karte ist Audinate. Diese ist für FourAudio und alle anderen mit einer ID versehen, so dass nur deren Treiber darauf laufen. Der Linux-Treiber kommt wohl nicht von Audinate sondern vielleicht tatsächlich von FourAudio. Diese lassen sich den Aufwand entsprechend bezahlen. Bei Abnahme von größeren Stückzahlen wird es dann interessanter. Und ich gehe davon aus, dass auch nur das der Fokus von FourAudio ist.

Viele Grüße
Harald


Hallo Harald,

ich weiß nicht, ob ich da was missverstanden habe.

Ich habe es so verstanden - FourAudio lässt sich die Dante-Karte bezahlen und ruft für den Linux-Treiber nochmal zusätzlich eine erklägliche Summe ab.
Auch wenn die Karte im Kern von Audinate entwickelt wird, letztendlich kassiert FourAudio dafür. Und mit dem Linux-Treiber kassieren sie dann doppelt. Im Gegensatz zu Digigram, die den Treiber zu ihrer Karte mitliefern. Und die Digigram-Karte ist nicht wesentlich teuerer als andere Dante PCIe-Karten, wie z.B. die Focusrite Rednet PCIe. Ich nehme mal an, FourAudio verlangt für ihre Karte auch einen vergleichbaren Preis.

Für mich wäre Stand heute auch die Digigram die attraktivste Hardware-Lösung für PCs.

Viele Grüße
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Beitragvon HaraldP » 17.05.2019, 17:01

Hallo Matthias,

Matty hat geschrieben:ich weiß nicht, ob ich da was missverstanden habe.


du hast nichts missverstanden. Genauso ist es.

Gruß
Harald
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Beitragvon Bernd Peter » 17.05.2019, 17:17

Hallo Harald,

auch ich habe 3 DVS im Einsatz, bei denen jeweils 5 Änderungen gemacht worden sind.

Dabei wurde anscheinend auch still weitergezählt, wenn Einzelhardware getestet worden ist, ohne daß ich es bemerkt habe.

Wenn ich nun z.B. die LAN Karte tausche, darf ich eine neue Lizenz erwerben.

Das ist zwar nicht der Fall, aber irgendwie komme ich mir schon bevormundet vor.

Zudem war die fünfte Änderung bei der 3ten DVS einem Ausfall der SSD geschuldet, die nehmen also nicht nur die LAN Karte in ihren Key auf.

Wer viel herumtestet, wird daher mit Dante immer mal wieder den Geldbeutel aufmachen müssen.

Gruß

Bernd Peter
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