CD Rippen 2019

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon h0e » 14.02.2019, 20:36

Hallo,

in diesem Zusammenhang mache ich gerne den Hinweis, dass es die Diskussion um Lageklang schon ausfürhlich gab und Frankl sogar eine Software zur Verbesserung der Speichermöglichkeit (unter Linux) geschrieben hat.

Interessant wäre mal zu untersuchen, ob unterschiedliche klingende Rips (Laptop mit Akku und normaler Rechner) nach Behandlung mit Franks Software immer noch anders klingen.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Hans-Martin » 14.02.2019, 20:39

Hallo Jürgen,

gab es nicht eine Demonstration der Unterschiede (Lageklang bzw. FrankLs Software) auf einem Forumstreffen mit beeindruckenden Ergebnissen?

Ich war nicht Zeuge, meine aber, davon gelesen zu haben. Es zeigt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die manche Spezialisten beherrschen, deren Wirkung von vielen wahrnehmbar ist, während die nicht-Zeugen mit ihrem Zweifel an der Wirkung letztlich nur die Grenzen ihres Geistes öffentlich zeigen - oder die üblichen Karten "Placebo" "Bias" oder "Suggestion" ausspielen.

Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon h0e » 14.02.2019, 20:46

Hallo Hans-Martin,

ja, gab es beim letzten Forumstreffen.
Ich war aber selbst nicht im Raum.
Es gab Leute, die Unterschiede hörten, andere konnten nichts hören.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Hans-Martin » 15.02.2019, 01:16

analog+ hat geschrieben:Da gehe ich nicht ganz mit. Ich habe keine Platte die jault und wolkig verrauscht daherkommt. Und Gleichlaufschwankungen hatte man schon in den 70ern im Griff, von Billigteilen mal abgesehen.

Hallo Roland, meine Antwort habe ich - weil OT- hierhin verlegt.

Grüße
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Beitragvon RitterRudolf » 17.02.2019, 17:27

Hallo
Hier eine Übersicht der Laufwerke die bisher an Vergleich teilnehmen.
Ich suche zurzeit noch Pioneer Laufwerke.
Grüße
Rudi .

PLEXTOR Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
PX-W1210TS defekt 1 CD-RW SCSI 50 PIN 2001 Japan
PX-W2410TA 4x=3,7 1 CD-RW PATA 40 Pin 2001 Japan
PX-40TSi Aktuell=23x 1 CD R SCSI 50 PIN 1999 Japan
PX-40TSi Aktuell=23x 1 CD R SCSI 50 PIN 2001 China
PX-130A 11,9=5,2 3 DVD R PATA 40 Pin 2006 Japan
Toshiba Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
XM-6201B kein Lesekommando 1 CD-R SCSI 50 Pin 1998 Japan BM71114
SD-M1612 20=9,8 1 DVD- R PATA 40 Pin 2002 Japan 1004
SD-M1712 20X=9x 2 DVD- R PATA 40 Pin 2002/3 China 1004
Teac Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
DV-518GSA-100 16x=3,5 1 DVD-R SATA 2013 China
CD-W552G-A38 Aktuell=30x 1 CD-RW PATA 40 Pin 2005 Japan
Yamaha Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
CDRW4416S defekt 1 CD-RW SCSI 50Pin 1998 Japan
CRW8424S 1x=0,9 1 CD-RW SCSI 50Pin 2000 Malysia
Nec Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
CDR-211 kein Lesekommando 1 CD-R SCSI 50 Pin 1994 Japan
Traxdata Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
CDRW401248Plus 4X=3,8 1 CD-RW PATA 40 Pin 2002 China
LG Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
GSA-H55N 1X=5,8X 1 DVD RW PATA 40 Pin 2007 Korea 1.00
GSA-H66N 10X=4,8 1 DVD RW SATA 2007 Korea CB00
GH22NS40 10X=4,5 1 DVD RW SATA 2008 Korea NL00
GSA-4082B 4X=12 1 DVD R PATA 40 Pin 2004 Korea A201
GCE-8525B Aktuell=20x 1 DVD RW PATA 40 Pin 2003 China 1.00
TSST Min. Speed Stück Art Anschluß Datum Land Version
SH-S183 4x=20x 1 DVD RW SATA 2007 Philippnes L
TS-H353 4X=24X 1 DVD R SATA 2007 Indonesia
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Beitragvon Buschel » 17.02.2019, 23:02

Hallo ripping Gemeinde,

aus aktuellem Anlass (neues gebrauchtes Notebook und Anschaffung eines USB DVD-Laufwerks) habe ich heute mit EAC und verschiedenen Laufwerkseinstellungen dieselbe CD mehrfach gerippt. Das Laufwerk ist ein günstiges HP GP70N. Je nach den Einstellungen in EAC variiert die Einlesegeschwindigkeit dabei deutlich. Wie zu erwarten ist der Burstmodus am schnellsten, gefolgt vom Schnellen Modus und am langsamsten im Sicheren Modus. Wichtig dabei ist, dass alle Dateien AccurateRip bestanden haben, und identisch sind. Das entspricht genau dem Hinweis, dass man bei EAC und aktiviertem AccurateRip den Burstmodus nehmen kann, wenn für die CD AccurateRip-Daten vorliegen. Ist das nicht der Fall, sollte man auf den "Sicheren Modus" zurückgreifen.

Grüße,
Andree
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Beitragvon Hans-Martin » 17.02.2019, 23:32

Hallo Andree,
meine Vergleiche führten zum Wechsel der RipSoftware, weil ich mehr Raum zwischen Stimme und Begleitung bekam, die Stimme noch etwas nach vorn kam. AccurateRip-Daten wurden in allen Fällen bestätigt.
Da unsere Ohren bei der Entfernungsortung mit weniger Diffusität im Signal die Nähe als solche deutlicher wahrnehmen, und Distanz eine erkennbare, möglichst deutliche Anfangszeitlücke zu einem abgeschwächten (Hall-)Signal verlangt, ist für mich das Abheben des Solisten vom Orchester ein als sicher interpretiertes Indiz.

Wenn ich es schaffe, die richtigen Tasten an unserem Klavier in der richtigen Reihenfolge zu treffen, gibt das auch eine korrekte Prüfsumme, meine Frau empfindet aber als Bedrohung, was als Musik beabsichtigt war. :wink:
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Buschel » 18.02.2019, 00:39

Hallo Hans-Martin,

mit deinem Beispiel des Klaviers bist du auf der Ausgabeseite (du gibst eine Reihenfolge / Information wieder). Mir geht es um die Eingabeseite: Ob ich die Tasten des Keyboards hart oder sanft drücke, am Ende stehen dort dieselben Worte / Information. Ich werde aber deine gehörte Erfahrung nicht anzweifeln, ich für meinen Teil halte mich an Prüfsummen. Sind die gleich, ist für mich der Drops gelutscht. Wenn dann noch jemand Lageklang hört, kann die Datei ja gerne noch optimiert werden bis es passt. Die Information darin bleibt dieselbe.

Grüße,
Andree
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Beitragvon Distel » 18.02.2019, 09:55

Ich benutze ein altes Sony CD!-Laufwerk. Hat aber nur FireWire,einen höllisch lauten Lüfter, wiegt 6 kilo und hat ein Ganzmetallgehäuse, mit dem man Nägel in die Wand kloppen kann. ich sach ma': Klanglich ist es besser als das Panasonic-USB-Laufwerk, was aber mbMn eher an der Firewire-Verbindung liegt, als am Laufwerk selbst. Ich halte aus klanglichen Gründen USB für Audio-untauglich. Aber das ist nur mein Eindruck, der sich bei Klangvergleichen mit diversen Soundkarten herauskristallisiert hat.
Wenn du möchtest, schicke ich dir das Laufwerk mal zu..
beste Grüße
Sascha
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Beitragvon RitterRudolf » 18.02.2019, 11:23

Hallo Sascha
Danke für Dein Angebot.
FireWire kann intern und extern am Ripper angeschlossen werden.
Dein Laufwerk könnte beim Vergleich mit einbezogen werden.
Du hast eine PN
Mit Grüßen
Rudi …
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Beitragvon h0e » 18.02.2019, 13:55

Hallo Rudi,

bevor Du eine aufwendige Reihe startest, hast Du mal probiert, ob Du überhaupt Ripunterschiede hörst?

Grüsse Jürgen

PS: Ich rippe mit einen Plexor SCSI CD Laufwerk.
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Beitragvon RitterRudolf » 18.02.2019, 18:21

Hallo Jürgen
Bisher habe ich noch nicht viele meiner CDs gerippt.
Ich höre momentan am PC im Nahbereich über eine C2 keine Unterschiede.
Hörbare Unterschiede könnten aber mit hochauflösenden Anlagen erst wahrnehmbar werden.
Die meiste Arbeit ist ja das Rippen an sich, darum meine Sorgfalt das so gut wie möglich zu machen.
Über Laufwerksunterschiede kann man ja viel lesen, aber keinen Vergleich finden.
Die Preise für alte Laufwerke sind teilweise nicht mehr nachvollziehbar.
Welche Hersteller?
Sind alte Laufwerke besser als neue?
CD oder DVD ?
CD-R oder CD-RW (DVD)
SATA IDE SCSI alle gleich?
Welche Ripp-Geschwindigkeit?
Deshalb mein Vergleich an dessen Ende ja das Thema Ripp-Laufwerk besser bearbeitet sein könnte.

Betreibst Du Deinen Ripp-PC mit W10, welche SCSI Karte setzt Du ein?
Grüße
Rudi
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Beitragvon h0e » 18.02.2019, 18:42

Hallo Rudi,

ich nutze W10 und eine Adaptec Karte, ich glaube eine 29160.
Für mich war der sichere Modus von EAC eine Selbstverständlichkeit,
das kostet schließlich nichts. Die meißten CDs werden dann in 4-fach Geschwindigkeit gerippt.

Das 40 fach CD Laufwerk von Plextor war damals schon völliger Irrsinn,
gab es schon DVD Laufwerke und auch CD Brenner, SCSI als Schnittstelle für optische Laufwerke eigentlich bereits am Ende.

Am Ende kommt es nur darauf an, was Du hören kannst.
Bevor Du Dich irre machen läßt, rippe eine (gute) CD auf 3 Lauwerken,
hörst Du nichts, dann halte es wie Andre, schau auf die Prüfsummen und hör anschließend Musik.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon KSTR » 18.02.2019, 20:32

Ich würde halt eins nehmen (alt oder neu), welches in der AcourateRip-Liste der bekannten Laufwerke drin ist, wg. Offset. EAC weiß dann Bescheid.
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Beitragvon RitterRudolf » 22.04.2019, 16:25

Hallo
Das Wetter war gut und ich konnte den Laufwerkstisch bauen.

PC:

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PC mit Laufwerkstisch und SCSI und IDE Karten:

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Der Tisch ist nur für diesen Vergleich gebaut und bietet immer 3 Laufwerken beste Voraussetzungen bei schneller Wechselmöglichkeit.

Der Bestand an optischen Laufwerken ist inzwischen auf 34 angewachsen.
Ich habe unter Dropbox einen Ordner angelegt indem unter anderem auch Bilder der geöffneten Laufwerke hinterlegt sind.Bei Interesse sende ich den Zugangslink per PN da es ca 100 Bilder sind.

Zum eigentlichen Rippen komme ich noch nicht, da ich EAC noch nicht in aller Tiefe verstehe.
Einen besonderen Dank an den Macher von EAC der mir ein paar Anforderungen an meinen Aufbau und Einstellungen mit auf den Weg gegeben hat.
Den Versuch den ich hier mache ist ja keine normale Routine für EAC, den ich wechsele 30 mal das Laufwerk unter bestmöglicher Gleichstellung.

Parallel dazu führe ich eine Liste mit allen Daten der optischen Laufwerke, aus Vergangenheit und Gegenwart.
Jürgen mache Dir keine Sorgen um mich, ich bin jetzt Rentner und gehe das locker an.

Viele Grüße
Rudi ……
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