CD Rippen 2019

Musikwiedergabe über PC und Mac

CD Rippen 2019

Beitragvon RitterRudolf » 09.02.2019, 17:31

Bei mir warten ca. 200CD`s schon lange auf das Wandeln in eine Flac Datei.
Einfach nur Rippen mit Irgendwas wollte ich nicht.
Zuerst habe ich im Netz recherchiert und auch viel gefunden.
Besonders hier im Forum konnte ich viele und gute Ansätze finden.
Von SCSI über IDE bis SATA, das sind ca 30 Jahre und sehr viel Lesestoff.
Die Ripp-Maschine dazu habe ich fertig.
Aus altem Bestand habe ich ein PC gebaut der alle Laufwerke bedienen kann.
Schweres 19" Servergehäuse mit Netzteil Zalman ZM500 HP 500 Watt / Kabelmanagement
Gigabyte GA -A75M-UD2H FM1, CPU AMD A8-3870K 4X300GHz
RAM 16 GB G.Skill PC3 12800, SSD System, HDD Musik
Über PCI die Karten:
SCSI ASC-29260N 00
IDE <a href="https://www.ebay.de/itm/IDE-ATA133-RAID-Controller-2-Kanal-PCI-Karte-h553/300608518112?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649</a>
On Board: SATA und USB2-3
Alles läuft jetzt unter W10 Prov., als Rippsoftware habe ich mich für EAC entschieden.
Besonders die Laufwerke haben es mir angetan.
Sollte es wirklich sein, das alte Laufwerke besser sind zum Rippen als die heutigen?
Es liegen jetzt hier 21 alte Laufwerke aller Hersteller und warten auf einen Vergleichstest.
Alle bekamen die Linse geputzt und wurden fotografiert. Das war richtig Arbeit.
Ich glaube, die Erschaffer dieser Laufwerke haben viel Wissen vom Plattenspieler übernommen.
Zusätzlich habe ich eine Liste der Hersteller und deren Typen angelegt.
Als nächstes werde ich eine Laufwerksbrücke für die Vergleiche bauen um schneller wechseln zu
können und gleichberechtige Bedingungen zu schaffen.
Auch suche ich noch weitere IDE und SCSI Laufwerke zum Vergleichest.
Also falls hier im Forum noch Laufwerke frei sind, bitte anbieten, gerne per PN.
Es gibt für mich zurzeit noch sehr viele offene Fragen.
Zum Beispiel: Welche Laufwerke müssten beim Vergleich unbedingt dabei sein.
Über Erfahrungen,Tipps und Anregungen zum Projekt würde ich mich freuen.
Schöne Grüße
Rudi …
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RitterRudolf
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Beitragvon Trinnov » 09.02.2019, 20:14

Ich kann den Yamaha CRW-F1 sehr empfehlen und verwende ihn auch selbst.
Allerdings brauchst du dafür eine PATA (IDE) Anschluss.
Moderne PCs haben eigentlich nur noch SATA.
Es gäbe dann als Lösung PATA to SATA Converter oder du arbeitest mit der USB-Ausführung des CRW-F1, falls du überhaupt einen bekommst.

Gruß,
Horst
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Beitragvon RitterRudolf » 09.02.2019, 20:39

Hallo Horst
Danke für den Tipp, den versuche ich zu bekommen.
Der ist von 2002.
Von Anschluss her kann ich IDE und SCSi anschließen, das würde passen.
Ich habe noch einen älteren CRW4416S von Jamaha aus 1998 der von der SCSI Karte erkannt wird,
sich anmeldet aber leider nicht ausliest.
Kann man einen solchen Schatz noch retten?
Grüße
Rudi ..
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Beitragvon Trinnov » 09.02.2019, 21:36

Da dürfte der Laser verbraucht sein und somit ist es Elektronikschrott.
Das kann dir aber mit jedem dieser alten Gebrauchtlaufwerke passieren.
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Beitragvon Juergen192 » 09.02.2019, 21:53

Hallo Rudi,
vielleicht hast Du ja Glück und ergatterst ein Plextor Premium 2. Das liefert schon sehr gute Ergebnisse. Wichtig ist eine 'gute' Umgebung, vernünftige Stromversorgung, evtl. beruhigende Maßnahmen. Wenn extern angeschlossen, das beste USB-Kabel nutzen, welches Du in Deinem Fundus hast.
Und nicht vergessen, je sauberer die CD, desto leichter tut sich das Leselaufwerk.
Möglichst langsam einlesen (Plextools können helfen).
Mit freundlichem Gruße
Jürgen
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Beitragvon gregor » 10.02.2019, 14:15

Hallo Rudi,

nach meiner Erfahrung sind gerade die CD-Rewriter der letzten Jahrgänge auch die besten, also 2002-2004. Auch sind manche DVD/CD Laufwerke besser als ihr Ruf. Die Firmware kann das Verhalten von Laufwerken verändern, meistens sind die letzten Versionen auch die besten. An der Typenbezeichnung allein würde ich nicht festmachen, was so ein altes Schätzchen heute noch zu leisten im Stande ist. Deinen Ansatz, es einfach auszuprobieren halte ich daher für den richtigen. Bei mir waren z. B. der im Vorpost (und allgemein) gelobte Plexwriter Premium und das ebenso hervorragend auslesende PX-230A nicht besser als ein Plextor PX-W4824TA. Dieser ist entgegen zu den im Netz extrem gehypten Typen oft schon für zehn Euro zu ergattern, für vorgenannte zahlt man schnell ein Vielfaches des ursprünglichen UVP.
Gute Laufwerke kommen nach meiner Erfahrung von Plextor, Yamaha, Panasonic und Lite-On, siehe auch die Datenbank auf http://www.accuraterip.com/.
Übrigens schließe ich meine Laufwerke „nackt“ über einen USB-Anschluss an. Ein Buch drunter, eine Kurzhantel drauf (passt perfekt) und schon hat man die sinnvolle Masseoptimierung.

Beste Grüße
gregor
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Beitragvon RitterRudolf » 10.02.2019, 14:38

Hallo Horst
Schade. Aber der CRW4416S ist noch zu einem Fototermin eingeladen.
Es gab sehr viele unterschiedliche Ansätze in den Lesereinheiten und deren Führungen.
Welche klappen hoch oder laufen Quer. Bin mal gespannt wie Yamaha gebaut hat.
Hallo Jürgen
Der Premium und der Premium 2 stehen auf der Beschaffungsliste.
Stromversorgung und Reinigung nehme ich in den Themenspeicher auf.
Das mit der Geschwindigkeit ist ein Problem.
Plextools geht ja nur mit Plextor und CD Bremse nur mit XP.
Die Software des Laufwerkes lässt je nach Typ eine Reduzierung zu.
Leider total unterschiedlich.
Ich stelle zurzeit in EAC unter Laufwerkseigenschaften die niedrigste ein.
Ein Teac CD W552G-A38 in meiner Sammlung beschleunigt mit Aktuell auf 30x.
Ich kann zurzeit keine gleichen Bedingungen durch gleiche Geschwindigkeit einstellen.
MfG
Rudi .
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Beitragvon SolidCore » 10.02.2019, 14:51

Juergen192 hat geschrieben:Hallo Rudi,
vielleicht hast Du ja Glück und ergatterst ein Plextor Premium 2. Das liefert schon sehr gute Ergebnisse. Wichtig ist eine 'gute' Umgebung, vernünftige Stromversorgung, evtl. beruhigende Maßnahmen. Wenn extern angeschlossen, das beste USB-Kabel nutzen, welches Du in Deinem Fundus hast.
Und nicht vergessen, je sauberer die CD, desto leichter tut sich das Leselaufwerk.
Möglichst langsam einlesen (Plextools können helfen).
Mit freundlichem Gruße
Jürgen


Das kann ich nur bestätigen.
Aber auch die Aussage vom Vorredner, das ein Plextor "Nicht"-Premium schon sehr gut ist.
Noch besser war z.B der alte Plextor PX-1210TA, erreicht er doch fast Premium Niveau.
Auch zu empfehlen aus der Plextor Reihe sind der PX-712A und PX-716A. Obwohl eigentlich ein DVD-Brenner,
überzeugen ihre Rips klanglich.
Pioneer hatte mit ihren alten Modelle pioneer dvr-111 - dvr-112 ebenfalls gute Modelle gebaut, zu einer Zeit, wo sie noch keine Fremdlaufwerke mit eigener Firmware versehen haben.
Das genannte Yamaha F-1 war beileibe kein schlechtes, wurde aber in meinen Augen etwas zuviel gehyped.
Beim Brenner beherrschte es das "Audio-Master-Quality-Recording", was sonst direkt Vergleichbar nur noch der Plextor Premium 2 kann. Dies kann man zumindest mit anderen Plextor Laufwerken über deren Gigarec Funktion mit der Einstellung 0,9 erreichen, was sofort hörbar wird. Es werden ebenfalls längere Pits gebrannt, die dann beim auslesen den Jitter verringern.

Enorm wichtig ist das konfigurieren deiner Wunschsoftware EAC. Sowohl der Lesebefehle, als auch Securerip muss einmal eingestellt werden, sonst kommst du klanglich nicht zum Ziel.
Ob man die Laufwerke jedoch direkt per IDE Kabel, als auch extern mit gutem USB-Kabel anbindet, verhält sich auf einem Niveau.
Als Tuningmassnahme für die letzten Promille würde dann ein Linearnetzteil, Gerätefüsse, und bessere Kabel dem ganzen die Krone aufsetzen.
Und bitte, verschont mich mit: Kann garnicht, alles nur einsen und nullen, und ähnlichen flachen Betrachtungen.
Jedweder Tip bezieht sich auf höchstes Niveau, und akribische Hördifferenzen. An einer sehr hochwertigen Anlage jedoch wirklich ohne langes Raten heraushörbar.
Also ich möchte nicht nochmal meine 500 Kauf-CDs neu rippen, nur weil ich plötzlich einen besseren Streamer habe, der dies sofort aufzeigt. Von daher sehe ich die Ausgangsfrage als sinnvolle Überlegung zum Thema.

Gruss
Stephan
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Beitragvon RitterRudolf » 10.02.2019, 17:56

Hallo Gregor
Es könnte sein das CD Laufwerke besser geeignet sind als CD/DVD Kombis zum Rippen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich ... r%C3%A4ger

Ist aber nur eine Vermutung keine Tatsache.
Die aktuellen in Kopierautomaten eingebauten Laufwerke sind auch interessant.
Plextor PX-891SAF PLUS, Teac DV-W5600S-500 oder Liteon DH-16AFSH-PREMM1.
Der Liteon soll zur Zeit der Beste sein, soll.
Da ich ja über 20 Laufwerke mit 3 verschiedenen Anschlüssen vergleichen werde, lasse ich das
Gehäuse offen und baue eine Brücke mit Spannvorrichtung darüber, so kann ich schneller wechseln.
In Deinen Worten nicht nackt, sondern halb bedeckt.

Hallo Stephan
Pioneer hatte ich noch gar nicht auf dem Plan, nehme ich auf. Danke.
Bei EAC müßte ich dann bei jedem Laufwerk die Einstellungen ändern?
Ich bekomme zu Zeit einen NEC CDR-211 von 1994 nicht zum Rippen.
Er meldet sich an, EAC kann aber kein Lesebefehl für ihn finden.
Ich denke bis ich zum Rippen komme dauert noch etwas.
Es bleib spanend.
Beste Grüße
Rudi
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Beitragvon uli.brueggemann » 10.02.2019, 20:28

Ich verwende irgend so ein DVD-Laufwerk im Rechner zum Rippen. Das mit dBPowerAmp. Am Ende wird mir dann meistens ein Ergebnis angezeigt in dem AccurateRip feststellt, dass alles ok ist. Es passt also mit anderen woanders gerippten Ergebnissen zusammen, die Hashwerte sind identisch.

Ist dieses Vorgehen nun falsch?

Grüsse
Uli

PS: spannend, dass man zum CD Rippen 2019 ein altes Yamaha CRW F1 empfohlen bekommt. Muss meines mal wieder ausbuddeln, ist noch fast im Mint-Zustand
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Beitragvon luebeck » 10.02.2019, 21:01

Hallo zusammen,
auch ich verlasse mich wie Uli auf dbpoweramp mit AccurateRip und erwarte keine Klangunterschiede bei Verwendung verschiedener Laufwerke. Lasse mich aber gern belehren.
Hier im AH-Forum gab es schon angeregte Diskussionen über Klangunterschiede bei bit-identischen Rips.
Einfach mal accurateRip in die Suchfunktion eingeben.
Schöne Grüße
Günter
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Beitragvon Arthur4ik » 10.02.2019, 23:52

Wieso bekommt man uralte CD Laufwerke mit P-ATA Anschluss empfohlen, die man quasi kaum noch richtig nutzen kann.
Schließe mich Uli an. Solange keine Lesefehler auftreten sollte das Ergebnis absolut identisch sein?

LG
Arthur

PS: ich nutze foobar2000 (AccurateRip) :)
http://wiki.hydrogenaud.io/index.php?ti ... ipping_CDs
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Beitragvon Hans-Martin » 11.02.2019, 00:22

Hallo,
ich verwende auch dBpoweramp (vorher viele Jahre exactaudio). Man kann dieselbe CD zweimal rippen, vor dem zweiten Durchgang allerdings behandelt mit einer der vielen Möglichkeiten, die wir in bald 40 Jahren CD kennengelernt haben. Neben dem Wechsel des Ripprogramms kann man auch damit Klangunterschiede wiederfinden, obwohl Bitvergleichssoftware keinen Unterschied feststellen kann.
Rauschkomponenten oder Jitter, beides ist als Ursache denkbar, während jedoch die Datenintegrität zweifelsfrei korrekt bleibt.
Batteriebetrieb oder besonders rauscharme Stromversorgungen, Freiheit von Netzausgleichsströmen über Verbindungskabel (Ausphasen, Vermeidung von Schaltnetzteilen mit 2-poligem Netzstecker) haben wir in diesem Zusammenhang auch schon diskutiert. Alles nix neues...
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon SolidCore » 11.02.2019, 00:33

Hallo zusammen

Selbst für Pata gibt es ja einen Konverter zu USB.
Man darf bei diesem Thema nicht grübeln, sondern muss sich die rips anhören. Ein guter Kopfhörer, oder eine hochwertige Anlage, sollte schon sein.
dbPoweramp nutzt meines Wissens auch nur die Technik vom kostenfreien EAC, ist aber zum Rippen auch wunderbar geeignet. Auch hierbei wieder unbedingt auf die Einstellungen in den Settings achten. Einfach mal auf Burst-Modus umstellen, volle Pulle Speed rippen, und mit gleichem Song per Securerip und langsam gelesen dann klanglich vergleichen. Da fängt es bereits an, aufzufallen. Auch klingt ein Pioneer Laufwerk beim Rippen ein wenig wie der typische Pioneer-Sound, also kräftig und warm. Ein LG Laufwerk kühler und schlanker, bei gleicher CD und Rip-Methode.

Hier ein Beispiel an Uli, zum besserem Verständnis:
Mit dem Yamaha, als auch Plextor, kann man für Audio auch mit längeren Pits brennen, dadurch passt natürlich etwas weniger auf den Rohling. Im Falle Plextor hört man mit dieser Variante, verglichen zur normal gebrannten, einen etwas sauberen, luftigeren Klang. Ich hatte mal 5 Usern je eine der so gebrannten zur Verfügung gestellt, absolut jeder davon bestätigte, die mit längeren Pits klingt "anders", um mal nicht besser sagen zu wollen. Vergleicht man die beiden CDs aber beim erneuten Rippen, sind sie absolut bitidentisch. Interessanterweise klingen sie selbst von der Festplatte dann genau so unterschiedlich, wie die CDs im Player.
Somit muss es also mehr geben als bitidentisch. Das beste ist, sich das selbst mal anzuhören, und auch auf bitidentisch zu vergleichen. Eine denkbare Erklärung wäre Jitter. Eine echte Begründung kann ich leider nicht geben.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Hans-Martin » 11.02.2019, 00:51

SolidCore hat geschrieben:Mit dem Yamaha, als auch Plextor, kann man für Audio auch mit längeren Pits brennen, dadurch passt natürlich etwas weniger auf den Rohling. Im Falle Plextor hört man mit dieser Variante, verglichen zur normal gebrannten, einen etwas sauberen, luftigeren Klang. Ich hatte mal 5 Usern je eine der so gebrannten zur Verfügung gestellt, absolut jeder davon bestätigte, die mit längeren Pits klingt "anders", um mal nicht besser sagen zu wollen. Vergleicht man die beiden CDs aber beim erneuten Rippen, sind sie absolut bitidentisch. Interessanterweise klingen sie selbst von der Festplatte dann genau so unterschiedlich, wie die CDs im Player.
Somit muss es also mehr geben als bitidentisch. Das beste ist, sich das selbst mal anzuhören, und auch auf bitidentisch zu vergleichen. Eine denkbare Erklärung wäre Jitter. Eine echte Begründung kann ich leider nicht geben.

Hallo Stephan,
der Vorteil wird ja erst bei der Wiedergabe der gebrannten CD ausgespielt. Er liegt m.E in den zeitlich schnelleren, steileren, weniger verrauschten, schärferen Übergängen von Land zu Pit (die es bei CDRs so nicht wirklich gibt, sie sind ersetzt durch reflektierend und nichtreflektierend). Damit kann die PLL des Players sich besser auf das Raster der CD synchronisieren, woraus die Drehzahl (CLV constant linear velocity) zum Lesen geregelt wird.
Weniger Spielzeit, längere Lands und Pits bei gleichguten Übergängen bringen durch die etwas höhere Drehzahl eine Verkürzung des Übergangsbereich.

Zu den Tuningmöglichkeiten eines CD-Players - fernab irgendwelcher Eingriffe in die digitalen Daten oder deren Struktur geschweige denn Verarbeitungsalgorithmen - gehört die Verbesserung der Stromversorgung, seien es Netzfilter beim reinen Lausfwerk, schnellere Gleichrichter, Glimmer-Cs bei den datenverarbeitenden Chips über der Stromversorgung, Kaskadierung von Stromversorgung.
Und der Systemtaktoszillator ist ein besonderes Kapitel für sich, ebenso seine Taktdistribution im Gerät.
Bis hin zum Nachtakten der SPDIF-Daten.
Grüße
Hans-Martin
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