Liste der für einen Audio-PC erforderlichen Dienste

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon beltane » 13.01.2019, 11:25

Hallo zusammen,

beeindruckende Ergebnisse der Nutzer von Windows Server - vor allem dann auch bei den Anwendern von Windows im RAM. Das ist so mit Windows 10 nicht zu erreichen.

Ich habe mir bei meinem Notebook und Windows 10 noch einmal die Arbeit gemacht und für jeden noch aktiven Dienst geprüft, welche Funktion er hat und ob ich ihn nicht doch aktivieren kann. Hilfreich war dabei vor allem die Website:

http://www.winfaq.de/faq_html/Content/t ... ip2285.htm

Dort wird für fast jeden Dienst dessen Bedeutung erklärt.

Im Ergebnis konnte ich 9 weitere Dienste deaktivieren.

Auf meinem Notebook sind jetzt noch die folgenden 43 Dienste aktiv:

AppX-Bereitstellungsdienst
Arbeitsstationsdienst
Basisfiltermodul
Bubble UPNP Server
Core Messaging
DHCP Client
DNS Client
Distributed Transaction Coordin....
Gerätezuordnungsdienst
Gruppenrichtliniendienst
Infrastrukturdienst für Hintergrundprogramme
JPLay Femto
JPlay Audio Service
Lokaler Sitzungsmanager
Netzwerkeinrichtungsdienst
Netzwerkspeicher Schnittstellen
NLA (Network Location Awareness)
NVIDIA Display Driver Service
Microsoft Passport Container
RPC Endpunktzuordnung
Server
Stromversorgung
TCP/IP-NetBios-Hilfsdienst
Übermittlungsoptimierung
Windows Ereignisprotokoll



Die Zahl aktiver Prozesse während der Musikwiedergabe sank von 92 auf 80. Die CPU Last von 21 % suf 16 %.

Hinsichtlich der Anzahl der aktiven Dienste und Prozesse scheinen mir unter Windows 10 die Optimierungsmöglichkeiten ausgereizt zu sein. Will man mehr erreichen, muss man zu Windows Server (im RAM) wechseln.

Sollte ein Forent für Windows 10 noch weitere Optimierungsoptionen kennen, freue ich mich über die entsprechenden Hinweise.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 13.01.2019, 12:04

Hallo zusammen,

leider hatte ich mein Zeitlimit überschritten, deswegen wurde der letzte Listenstand aktiver Dienste nicht gespeichert - daher nachfolgend noch einmal die Komplette Liste:

AppX-Bereitstellungsdienst
Arbeitsstationsdienst
Aufgabenplanung
Automatische WLAN-Konfiguration
Basisfiltermodul
Broker für Laufzeitüberwachung
Bubble UPNP Server
CDPUserSvc_1a62d
Core Messaging
DHCP Client
DNS Client
Distributed Transaction Coordin....
Gerätezuordnungsdienst
Gruppenrichtliniendienst
Infrastrukturdienst für Hintergrundprogramme
JPLay Femto
JPlay Audio Service
Lokaler Sitzungsmanager
Netzwerkeinrichtungsdienst
Netzwerkspeicher Schnittstellen
NLA (Network Location Awareness)
NVIDIA Display Driver Service
OneSyncSvc-1a62d
Microsoft Passport Container
RPC Endpunktzuordnung
Server
Sicherheitscenter
Sicherheitsmanager
SSDP Suche
StateRepository-Dienst
Stromversorgung
Systemereignisbroker
TCP/IP-NetBios-Hilfsdienst
Übermittlungsoptimierung
Update Orchestrator Service
Windows Defender Security Center
Windows Ereignisprotokoll
WIndows Remediation Service
Winsows-Sofortverbindung-Ko....
Windows-Verbindungs-Manager
WIndows-Verwaltungsinstrumentariat
WpnUserService_1a62d
Zeitbroker

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 13.01.2019, 12:35

Hallo zusammen,

etwas geht doch noch:

Über Regedit habe ich noch folgende Dienste deaktiviert - in diesen Fällen den Startwert von 2 auf 4 verändert.

CDPUserSvc_1a62d
OneSyncSvc-1a62d
WpnUserService_1a62d

In der Folge wurden 2 weitere Dienste deaktiviert - jetzt sind auf meinem Notebook noch 38 Dienste aktiv.

Achtung: Noch einmal der Hinweis: Jeder, der deaktiviert, muss bitte vorher unbedingt prüfen, ob in der eigenen Konfiguration eine Deaktivierung überhaupt möglich und sinnvoll ist. Im schlimmsten Fall lässt sich ein System nicht mehr starten, wenn ein eigentlich notwendiger Dienst deaktiviert wurde.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Trinnov » 13.01.2019, 12:37

Ich sehe das ebenso wie Frank.
Wer ein wirklich audiophiles Windows möchte, kommt um Server 2016 nicht herum.
Außerdem unbedingt im Ram.
Somit kann man nach dem Boot noch ein paar Dienste abschalten und deaktivieren ohne das System zu killen.
Außerdem klingt ein hardwaremäßig optimierter PC, der außerdem in der Ramdisk läuft, einfach besser.
Wenn ich es beschreiben wollte, würde ich das als "schlackenfreier" bezeichnen.

Wer denkt, Server 2016, das ist doch kalter Kaffee. Da nehme ich doch gleich Server 2019 ....
Ich habe Server 2019 im Ram bereits vor ein paar Monaten getestet.
Du fängst mit ca. 90 Prozessen an und musst diese in mühsamer Kleinarbeit auf ein ähnliches Niveau wie bei Server 2016 reduzieren.
Der erste Klangeindruck war aufgrund dessen ernüchternd.
Server 2019 klingt ohne weitere Modifikation im Vergleich zu Server 2016 sehr harsch und gar nicht "analog".
Zumindest ist das mein Eindruck.
Ich komme vielleicht zu Server 2019 zurück, wenn ich neben den anderen Projekten vielleicht mal noch die Zeit finde. Auf die Schnelle ist das leider nicht zu optimieren.
Spannend fände ich es aber auf jeden Fall.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon StreamFidelity » 13.01.2019, 13:21

Hallo Alwin,

Mister Cool hat geschrieben:hast Du auch ein Bild mit der CPU-Last vor dem abschalten der Dienste? Denn es geht ja darum zu sehen, was es letztendlich gebracht/verändert hat.


ich habe noch ein altes Bild gefunden, wo ich allerdings schon AudiophileOptimizer zu laufen hatte:

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Ursprünglich waren 145 Prozesse aktiv. Aufgrund meiner starken 6Kern CPU ist die Prozessorauslastung für mich sekundär. Wichtiger sind für mich die Latenzen, die ich regelmäßig mit LatencyMon überprüfe.

Grüße Gabriel
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Beitragvon StreamFidelity » 13.01.2019, 13:23

Hallo Frank,

beltane hat geschrieben:In der Folge wurden 2 weitere Dienste deaktiviert - jetzt sind auf meinem Notebook noch 38 Dienste aktiv.


Herzlichen Glückwunsch. Da werde ich mich gelegentlich auch nochmal dran versuchen. :cheers:

Grüße Gabriel
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Beitragvon StreamFidelity » 13.01.2019, 13:27

Hallo Horst,

mein Respekt für die von Dir vorgenommenen Optimierungen.

Trinnov hat geschrieben:Wer ein wirklich audiophiles Windows möchte, kommt um Server 2016 nicht herum. Außerdem unbedingt im Ram.


Absolut richtig. Es ist halt eine Kosten- und vor allem eine Könnensfrage. Dafür reicht mein "Hausfrauenwissen" nicht mehr aus. :mrgreen:

Grüße Gabriel
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Beitragvon schoko-sylt » 13.01.2019, 14:11

Trinnov hat geschrieben:Ich sehe das ebenso wie Frank.
Wer ein wirklich audiophiles Windows möchte, kommt um Server 2016 nicht herum.
Außerdem unbedingt im Ram.
Somit kann man nach dem Boot noch ein paar Dienste abschalten und deaktivieren ohne das System zu killen.
Außerdem klingt ein hardwaremäßig optimierter PC, der außerdem in der Ramdisk läuft, einfach besser.
Wenn ich es beschreiben wollte, würde ich das als "schlackenfreier" bezeichnen.

Viele Grüße,
Horst


Hallo Horst,

auch ich denke, dass ein gestripptes Betriebssystem, auf dem nur die notwendigen Prozesse laufen, mit großer Wahrscheinlichkeit besser, aber mit Sicherheit auf keinen Fall schlechter klingt und höre seit langer Zeit mit einem nach Deiner alten "Bedienungsanleitung" für Windows 7 / Windows Server 2012 aufgebauten PC hervorragend Musik, wobei mich Uli Brüggemann mit einigen zusätzlichen Tricks unterstützt hat. Hast Du Dir auch dieses Mal wieder die Mühe gemacht und ein entsprechendes Skript zum Strippen des Betriebssystems verfasst? Wenn ja, würdest Du so freundlich sein und dieses der Allgemeinheit zur Verfügung stellen?

Viele Grüße
Holger
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Beitragvon HaraldP » 13.01.2019, 14:23

Hallo Holger,

kannst du uns Infos zu Uli's Tipps geben?

Grüße
Harald
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Beitragvon beltane » 13.01.2019, 14:46

Hallo zusammen,

den Netzwerklistendienst musste ich wieder aktivieren. Ohne diesen Dienst zeigte meine Bubble UPNP Control App JPlay Femto nicht mehr als Renderer und als Library an.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon chriss0212 » 13.01.2019, 15:27

Hallo Gabriel

Wichtiger sind für mich die Latenzen, die ich regelmäßig mit LatencyMon überprüfe.


Warum sind Dir die Latenzen so wichtig?

Ich könnte mir vorstellen, dass der Focus auf die Dienste mehr bringt, da weniger zwischen verschiedenen Tasks geswitcht werden muss.

Achtest Du denn darauf was dann auf welchem Kern läuft? Auch hier könnte ich noch Potenzial vermuten.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon StreamFidelity » 13.01.2019, 15:52

Hallo Christian,

das eine schließt das andere nicht aus. :wink:

Indem ich nicht benötigte Dienste deaktiviere wird durch ausgeschaltete Programme (je nach Programmart) auch das Netzwerk entlastet. Jedoch kann das Deaktivieren auch erst Störungen verursachen. Zum Beispiel nutzt ich das "Shell Replacement" für Fidelizer Pro im AudiophileOptimizer. Eigentlich eine gute Sache nicht benötigte Grafik Komponenten auszuschalten. Die Anzahl meiner Prozesse reduzierte sich schlagartig um rund 15! Leider gab es erhebliche Störungen in den Latenzen und ich musste es rückgängig machen.

Ich habe lieber mehr Dienste als ein gestörtes Netzwerk am laufen.

Grüße Gabriel
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Beitragvon Trinnov » 13.01.2019, 15:53

schoko-sylt hat geschrieben:Hallo Horst,

auch ich denke, dass ein gestripptes Betriebssystem, auf dem nur die notwendigen Prozesse laufen, mit großer Wahrscheinlichkeit besser, aber mit Sicherheit auf keinen Fall schlechter klingt und höre seit langer Zeit mit einem nach Deiner alten "Bedienungsanleitung" für Windows 7 / Windows Server 2012 aufgebauten PC hervorragend Musik, wobei mich Uli Brüggemann mit einigen zusätzlichen Tricks unterstützt hat. Hast Du Dir auch dieses Mal wieder die Mühe gemacht und ein entsprechendes Skript zum Strippen des Betriebssystems verfasst? Wenn ja, würdest Du so freundlich sein und dieses der Allgemeinheit zur Verfügung stellen?

Viele Grüße
Holger


Hallo Holger,

wenn ich ein Skript hätte, würde ich euch das natürlich gerne zur Verfügung stellen.

Bezüglich der Dienste gibt es logischerweise sehr viel unterschiedliche Setups.
Somit kann man kein allgemeingültiges Skript erstellen.

Gruß,
Horst
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Beitragvon StreamFidelity » 13.01.2019, 16:01

Hallo Christian,

chriss0212 hat geschrieben:Achtest Du denn darauf was dann auf welchem Kern läuft? Auch hier könnte ich noch Potenzial vermuten.


die Frage hatte ich vergessen zu beantorten. Da verlasse ich mich ein stückweit auf Fidelizer Pro. Durch die Core Optimierung ordnet Fidelizer in meinem Fall alle nicht Audio Prozesse einem Core zu. Es ist auch die Einstellung Audio einem Core zuzuordnen möglich.

Grüße Gabriel
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Beitragvon Mister Cool » 13.01.2019, 16:01

StreamFidelity hat geschrieben:Hallo Alwin,
...
Ursprünglich waren 145 Prozesse aktiv. Aufgrund meiner starken 6Kern CPU ist die Prozessorauslastung für mich sekundär. Wichtiger sind für mich die Latenzen, die ich regelmäßig mit LatencyMon überprüfe.

Grüße Gabriel


Hi,

das würde bedeuten, dass eigentlich die vorher/nachher Messungen der Latency und nicht des CPU-Monitors die richtigen wären. Der einziger „Mehrwert/Informationsgehalt“ dieser Maske ist die Zahl der Prozesse.
Denn dieser Vorher/Nachher Vergleich würde die Korellation zwischen der Anzahl der laufenden Prozesse und der Latenz stützen.

Grüsse,
Alwin
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