Erfahrungen mit Audio-over-IP

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon tovow » 13.02.2018, 22:01

Hallo,

zum Dante Clocking Master /Slave:
Dante: Clock -PTP - Precision Time Protocol
Dante Clock Is Packet Based
It is a Master / Slave concept
With strictly one Master only
The Master is automaIcally selected based on:
1. Is it labelled as Preferred?
2. Is it slaved to External Clock?
3. Does the Dante module have a high quality clock?
4. Is its MAC address lower than other devices?
The Slave will perfectly time-­‐align itself to the Master

@Fujak du bist ja schnell wie der Wind und Danke für die inputs. :wink:
Das ganze mit 1 od. 2 LiFePO4 Akkus zu betreiben und ohne exta Regler wäre super.
Oder Präferierst du auch mittlerweile NT`s ala Funk?
Hast du auch ein paar Bildchen für die ganz Neugierigen?

Beste Grüße
Theo
Bild
tovow
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 215
Registriert: 16.06.2012, 22:32
Wohnort: Rheingau

Beitragvon Jannemann » 13.02.2018, 22:30

Hallo Fujak und Audio-Over-Ip-Freunde,

könnte sowas hier die Ergebnisse Eurer Dante-Ethernet-Devices noch verbessern?

http://www.waversasystemsusa.com/waversa-smart-hub/5tx5ib4wad6ogpwrxuhaquuc1v043a

Ich muss aber zugeben, dass mir die Funktion dieses Ethernet Switches und USB Hubs nicht ganz klar wird.

Viele Grüße
Jan
Bild
Jannemann
inaktiv
 
Beiträge: 74
Registriert: 08.12.2017, 12:52
Wohnort: Schloß Holte-Stukenbrock

Beitragvon Salvador » 13.02.2018, 22:34

Hallo Fujak,

kannst Du davon mal ein Bild einstellen?

Fujak hat geschrieben:Nun zu den realen Fakten: Ich habe die 3,3V und GND an den 6-poligen Pfostenstecker gelötet. Der Durchgangsprüfer hat vermeldet, dass es auch an dem 3,3V-Pin des langen Pfostensteckers geht (bei den Pins für den I²S-Abgriff).


Vielen Dank und Grüße,

Andi
Bild
Salvador
inaktiv
 
Beiträge: 1589
Registriert: 01.12.2012, 11:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Salvador » 13.02.2018, 22:40

Hallo Reiner,
easy hat geschrieben:Mensch Andi, ruhig Brauner...brrrrr. :wink:

Ich sehe dem neuen Hype ,aber sowas von gelassen entgegen. 8)
Höre Vinyl und alles ist gut. :cheers:

Schönen Abend
Reiner

höre gerade gleich viel Platte wie digital, da erfolgreich neue Boxenaufstellung, neue Diffusorplatzierung und ahp-Sicherungstausch durchgeführt und Ergebnis gefällt!.
Und während mein Singularity-Upgradeboard für den HE-7 noch eintrudeln muss, kann ich ja Informationen dazu sammeln, was man da noch alles einbauen könnte :) :cheers:
Insofern verfolge ich das hier gerade sehr gespannt!
Am Ende wird dann exzellente USB-Strecke mit Paul Pang V4/afi-USB über AES/EBU gegen RJ45-Dante-Superclock-I2S im audio-gd HE-7 Singularity eingebaut verglichen. Das wird ein Spaß! Und ich berichte gerne.

Beste Grüße,
Andi
Bild
Salvador
inaktiv
 
Beiträge: 1589
Registriert: 01.12.2012, 11:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Fujak » 13.02.2018, 22:47

Hallo Theo und Andi,

Ihr wollt Bildchen für den 3,3V Anschluss? Leider ist das Gerät schon wieder zu und verkabelt. Aber es ist wirklich ganz einfach. Es gibt nur einen 6-poligen Pfostenstecker, dessen Anschlüsse zudem noch auf der Rückseite der Platine genau beschriftet sind ("3V3" für Pluspol und "GND" für Minuspol). Da kann man nichts falsch machen.

Grüße
Fujak
Bild
Fujak
Administrator
 
Beiträge: 5858
Registriert: 05.05.2009, 21:00
Wohnort: Bayern

Beitragvon tovow » 14.02.2018, 02:38

Hallo,

danke Fujak für die Erklärung. Du meinst das Hier:

Bild

Ich wiederhole nochmal meine Frage:
Funk NT besser bzgl. Stromqualität noch besser als Akkuversorgung

Kann oder will Jemand etwas dazu sagen, oder zumindest Erklärungen geben. Wo sind die Fachmänner?
Da ich es gerne Verstehen/ (Kapieren) will.
Und für so eine Aussage nur eine ausführlicher Begründung akzeptiere!

Grüße
Theo

PS. Am besten Frage ich Hr. Funk selbst!
Bild
tovow
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 215
Registriert: 16.06.2012, 22:32
Wohnort: Rheingau

Beitragvon Fujak » 14.02.2018, 09:15

Hallo Theo,

genau das ist der Port. Mit den geeigneten Gegenstücken zum Pfostenstecker muss man noch nicht einmal löten.
Theo hat geschrieben:Kann oder will Jemand etwas dazu sagen, oder zumindest Erklärungen geben. Wo sind die Fachmänner?
Da ich es gerne Verstehen/ (Kapieren) will.
Und für so eine Aussage nur eine ausführlicher Begründung akzeptiere!

Gemach, gemach. Nicht so stürmisch, junger Mann. Die Fachmänner sind alle beim Musikhören; man sollte es nicht meinen, aber das ist schließlich das wichtigste bei unserem Hobby. Und dann dauern Antworten halt ihre Zeit. Die Fachmänner sind ja schließlich keine Dienstleister. :D

Zu Deiner Frage: Wie bei allen pauschalen Fragen, kann man hierauf pauschal antworten - in die eine oder andere Richtung - je nach Weltanschauung.

Doch wie so oft liegt die Wahrheit in der Differenzierung. Konkret: Akku ist nicht gleich Akku. Neben einigen anderen Parametern sind die beiden wichtigsten Werte Rauschen und Innenwiderstand. Da unterscheiden sich verschiedene Akkutypen erheblich voneinander. Zudem spielt auch das Rauschspektrum eine Rolle. Nicht jedes Rauschen verhagelt die audiophile Performance. Die Lithium-Akkus vom Typ LiPo und LiFePO4 gehören bezügleich beider Werte zu den besten. Aber auch beste Akkus rauschen noch ein wenig vor sich hin. Für die meisten Audiophilen sind das verschmerzbare Größenordnungen - verglichen mit den meisten Netzteilen.

Richtige Hardcore-Audiophile aber geben sich damit nicht zufrieden und schalten noch einen sog. Ultralownoise-Regler (mit Rauschwerten <1µV RMS) zwischen Akku und Verbraucher, der mit Elkos kleiner Größenordnungen (<100µF) und Glimmerkondensatoren im kleinen nF/pF-Bereich abgeschmeckt wird. Dann können Akkulösungen mit einem Funk-Netzteil mithalten oder gar besser sein. Ein m.E. wichtiger Vorteil der Akkulösung besteht in der absoluten Potentialfreiheit. Das kann (muss aber nicht immer) ein klangrelevanter Vorteil sein.

Für mich persönlich sehe ich bei Akku-Lösung noch den Vorteil der Flexibilität beim Experimentieren. Mit wenig Aufwand habe ich eine saubere Stromquelle mit der gerade benötigten Spannung hergestellt. Gerade jetzt mit dem Umbau von 12V auf 3,3V war das ein Akt von wenigen Minuten, mir die neue benötigte Spannung herzustellen. Zwischenwerte z.B. 4,5V lassen sich mit 2 Zellen und einem justierbaren Ultralownoise-Regler herstellen. Geforderte Leistung ist bei den Hochstromzellen bis 30A nie ein Thema - höchstens in Bezug auf den kürzeren Entladezyklus und der Notwendigkeit schneller nachzuladen.

Verschweigen möchte ich aber auch nicht, dass hier im Forum bereits Netzteil-Lösungen mit neuartigem Gleichrichterkonzept vorgestellt und diskutiert wurden, die m.E. sowohl mit den besten Akkulösungen als auch mit dem Funk-Netzteil problemlos mithalten können.

Summa summarum kann man also sagen: Ob Akku oder Funk- oder anderes Netzteil: Es kommt am Ende auf die konkrete Umsetzung an.

So, ich hoffe, die Antwort ist hinreichend ausführlich.

Grüße
Fujak
Bild
Fujak
Administrator
 
Beiträge: 5858
Registriert: 05.05.2009, 21:00
Wohnort: Bayern

Beitragvon v_erich » 14.02.2018, 09:51

Hallo Fujak,

Danke für Deinen Pioniergeist.
Leider ist mein PC zuhause defekt geworden, da hab ich den ganzen Abend am Boden und mit RAM/Grafikkarte/Netzteil spielend verbracht nur um herauszufinden, dass mein Mainboard wahrscheinlich defekt ist.

Ich würde die 3,3V hinter dem Onboard Schaltnetzteil einspeisen (hinter der Induktivität und diese vorher mit Heißluft rauslöten).
Dort ist die korrekte Einspeisung in die Versorgungslage der Leiterplatte.
Wenn man das beim Pfostenstecker macht, ist das evtl. nicht so optimal je nach Layout der Platine.
Man benötigt dann aber leider Löterfahrung und Tools.
Ich mach dann ein Foto (evtl. am Wochenende) und stell es mal rein wie das aussieht.
Ein Polymer-Elko direkt am Einspeisepunkt auf der Platine wird auch kein Fehler sein, ebenso bei der Clock Versorgung.

Schöne Grüße,
Erich
Bild
v_erich
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 184
Registriert: 05.10.2011, 12:49
Wohnort: Deutsch Wagram in Österreich

Beitragvon Ralf Koschnicke » 14.02.2018, 10:47

Hallo zusammen,
inzwischen wurde ich ein paarmal auf diesen Thread aufmerksam gemacht und deshalb möchte ich doch einmal etwas einwerfen.
Fujak hat geschrieben:Der AFI-USB wird dann arbeitslos, ebenso das USB-Kabel.

Das kann ja allenfalls zutreffen, wenn man sich die Welt in der Digitalaudio erst so richtig Spaß macht dauerhaft verschließt: Mehr als 96kHz können die Interfaces ja nicht. Ist vom Entwickler für eine andere Zielgruppe gedacht, ganz sicher nicht für audiophile Kreise. Für mich persönlich wäre das absolut indiskutabel. Ist auch nicht zu erwarten, dass sich das jemals ändert. Der kleine Dante-Chip kann nicht mehr. Deshalb kosten uneingeschränkt brauchbare Dante-Lösungen auch ein Vielfaches. Wenn jemand unbedingt DANTE einsetzen möchte, dann fängt es eigentlich erst mit solchen Produkten an:
https://pro.focusrite.com/category/audi ... ednet-d16r
https://pro.focusrite.com/category/audi ... et-d16-aes

Und bevor ich nun noch x-mal Emails beantworten muss, habe ich mal einen grundsätzlichen Beitrag zu dem Thema verfasst und möchte bitte hier darauf aufmerksam machen. Zugegeben natürlich mit Schwerpunkt im Vergleich zu Afi+USB und Kollegen. Aber vieles ist sicher auch allgemein gültig:
http://www.artistic-fidelity.de/index.p ... fi-optical

Wenn ich die Klangbeschreibungen lese … warten wir mal 14 Tage bis die erste Euphorie verflogen ist… Ich denke in dem Text wird klar, dass von DANTE prinzipiell keine Wunder zu erwarten sind. Hat eigentlich schon mal jemand auf "bit-echt" geprüft?

Grüße,
Ralf
Ralf Koschnicke
inaktiv
 
Beiträge: 343
Registriert: 22.07.2008, 11:24
Wohnort: Wöllstein

Beitragvon chriss0212 » 14.02.2018, 11:26

Hallo Ralf,

kann man denn evtl. von Dir ein Gerät oder Adapter erwarten der I2S kann? Leider hast Du mir auf meine Mail noch nicht geantwortet.

Mein DAC spielt über I2S halt eindeutig besser als über SPDIF und so lange ist der AFI- USB für mich indiskutabel und liegt leider ungenutzt in der Ecke :cheers:

Hast Du Dir denn son ein Kästle mal angehört? Ansonsten erstaunt mich die Aussage, dass diese Lösung für Dich indiskutabel ist ein wenig.
Ich kann hier AFI-USB und Dante im 1:1 Vergleich hören und habe mich klar für das Däntchen entschieden... obwohl ich ja beide Lösungen hier liegen habe und der AFI-USB ja ein vielfaches gekostet hat.

Auszug aus dem verlinkten Text von Ralf Koschnicke:
Bei AoIP hingegen läuft jedes Gerät quasi auf intern erzeugtem Takt, wobei dieser justierbar ist und ein komplexer Abgleichprozess – eine Kommunikation zwischen den verschiedenen im Netzwerk eingebundenen Geräten – dafür sorgt, dass alle Geräte synchron zueinander Arbeiten.


Vielleicht liegt hier des Rätsels Lösung. Der Empfänger läuft quasi frei und mus sich "nur" justieren. Das würde zumindest aus meiner Sicht die Zuname an Räumlichkeit erklären.

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2144
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Chiller54 » 14.02.2018, 11:31

Hallo Ralf,

ist der grundsätzliche Vorteil von AoIP das Signal sauber zu halten dahin, wenn man in einem herkömmlichen Streaming Setup einen Dac nutzt, welcher bereits einen galvanisch isolierten USB Eingang hat?

Grüße

Sascha
Bild
Chiller54
inaktiv
 
Beiträge: 22
Registriert: 24.09.2017, 12:20
Wohnort: Münster

Beitragvon Matty » 14.02.2018, 11:40

Ralf Koschnicke hat geschrieben:Wenn jemand unbedingt DANTE einsetzen möchte, dann fängt es eigentlich erst mit solchen Produkten an:
https://pro.focusrite.com/category/audi ... ednet-d16r
https://pro.focusrite.com/category/audiooverip/item/rednet-d16-aes

Na, dann bin ich ja froh, dass ich vor 2 Jahren die richtige Wahl getroffen habe und fühle mich bestätigt, dass ich das Gerät behalten werde.
:cheers:

Viele Grüße
Matthias
Bild
Matty
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 401
Registriert: 22.11.2012, 22:47
Wohnort: Rheinland

Beitragvon chriss0212 » 14.02.2018, 11:51

Halo Matthias,

es wäre ein Traum, wenn du die Büchse mal öffnen könntest und ein paar Bilder posten könntest...

Mich würde interessieren, ob man evtl. erkennen kann ob die Möglichkeit besteht intern I2S abzugreifen!

Das wäre für mich die Möglichkeit Dante per I2S in einer aktiven Mehrwege Umgebung zu nutzen ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2144
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Fujak » 14.02.2018, 12:51

Hallo Ralf,

der Threadtitel lautet ja "Erfahrungen mit Audio-over-IP". Die bisherigen Beiträge beziehen sich auf den Austausch über konkrete Erfahrungen mit der Dante-Übertragunsgstrecke - mit Schwerpunkt auf den kleinen Micromedia-Boards - übrigens bei manchen auch auf direkt vergleichende Erfahrungen mit einer USB/SPDIF-Strecke, auf deren Weg zur Optimierung ein AFI-USB (oder auch ein Mutec MC-3+USB, oder wie bei mir ein gemoddeter DDC von Singxer) eingesetzt wird.

Die bisher einhelligen Resultate: Was immer auf der USB/SPDIF-Strecke eingesetzt wird, reicht bei weitem nicht an die Performance der Dante-Netzwerk-Strecke heran. Dabei kann ich Dir versichern, dass selbst ein 192kHz-File schnöde auf 88.2kHz/96.kHz downgesampelt, auf der Dante-Strecke weitaus sauberer, präziser, räumlich genauer (Lokalisationsschärfe) und mit mehr Ruhe klingt als mit originaler Samplerate 192kHz auf der USB-SPDIF-Strecke - egal welches DDC hier eingesetzt wird.

Deine eher theoretisch orientierten Äußerungen/Zweifel über die klangliche Performance von den hier eingesetzten Interfaces und der Verweis, dass eine ernstzunehmende klangliche Performance erst ab einem Focusrite Rednet D16R/D16AES (zum 10-fachen Preis der hier eingesetzten Interfaces), haben - zumindest aus meiner Sicht - wenig mit der bisherigen Praxis der hier gemachten Erfahrungen zu tun.

Gleichwohl fände ich es natürlich interessant, in welche klanglichen Regionen das von dir erwähnte Focusrite-Interface im Vergleich zu den kleinen Micromedia-Boards vorzustoßen imstande ist.

Grüße
Fujak
Bild
Fujak
Administrator
 
Beiträge: 5858
Registriert: 05.05.2009, 21:00
Wohnort: Bayern

Beitragvon v_erich » 14.02.2018, 13:09

Hallo,

nochmals zur direkten Akkuversorgung:

Der Netzwerk Phy Chip verträgt an seinen 3V3 Pins lt. Datenblatt: 3,135 - 3,465V
Der Samplerateconverter Chip: 3,0 - 3,6V
Weiters benötigt er eine 1,8V Core Versorgung die scheinbar aus dem Linearregler U402 generiert wird.
Der NXP Prozessor verträgt 2,7-3,6V
Der Atmel µController 1,8 - 5,5V
Der programmierbare Clock Chip 3,0 - 3,6V

Somit sind also alle verwendeten ICs für 3V3 geeignet für LiFePo4 Versorgung.
Ich werde am Wochenende umbauen und hören.

Schöne Grüße,
Erich
Bild
v_erich
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 184
Registriert: 05.10.2011, 12:49
Wohnort: Deutsch Wagram in Österreich

VorherigeNächste

Zurück zu Computer-HiFi

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste