RME ADI-2 DAC

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

RME ADI-2 DAC

Beitragvon ZZTop » 19.08.2018, 14:07

Achtung subjektiver Bericht mit Schwurbel-Alarm: :roll:

Ich möchte dem Gerät hier eine dicke Empfehlung aussprechen. Sehr musikalisch. Ich habe es als Vorstufe direkt an meine KH420 angeschlossen. Über die Fernbedienung kann ich bequem zwischen TV und Anlage umschalten (Toslink/USB).
Zum einen klanglich (in meinen Ohren) deutlich ! Vor dem Auralic Vega, besonders wenn ich beim Vega die Lautstärkeregelung nutze. Das Klangbild finde ich irgendwie geschlossener, organischer, ohne dass wie beim Musical Fidelity V90 Details fehlen. Beim RME das erste mal, dass ich keinerlei Verlust an Dynamik und Räumlichkeit bemerke wenn ich die eingebaute Lautstärkeregelung auf Zimmerlautstärke herunter regle. Des weiteren keinerlei Aussetzer oder Knacken, auch beim Umschalten von HD Quellen. Da haben viele DACs erst mal Aussetzer.

Und dann die Equalizer-Funktionen. Wenn ich bisher PEQ eingesetzt habe ist immer noch irgend etwas negatives im Klang passiert. Egal ob ich Filter mit Acourate erstellt habe und die über den Convolver oder JRiver eingebunden habe oder direkt mit JRiver oder dem PEQ des Fireface. Mit dem ADI erstmals keine negativen Begleiteffekte und ich kann verschiedene Einstellungen speichern und super bequem vom Hörplatz mit der FB umschalten. :D
Den integrierten Kopfhörerverstärker mag ich nicht beurteilen. Nur soviel: mit meinem ollen HD590 klingt es über den ADI besser als über meine NAD 165BE Vorstufe.
Und glaubt es oder nicht. Der Klang verändert sich in den ersten paar Tagen und erreicht erst nach 2-3 Tagen Nonstop-Betrieb das Level von dem ich hier berichte.
Hier ein Test:
https://www.lowbeats.de/test-dac-und-ko ... adi-2-dac/

greetz
Uwe
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ZZTop
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Beitragvon klauzz » 21.08.2018, 13:10

Hallo Uwe,

ich kann mich Deiner Empfehlung nur anschließen. Das Gerät bietet ohne viel Voodoo ganz viel Klang zum fairen Preis. Schön, dass RME - speziell durch Beigabe der Fernbedienung - einen Weg aus dem Studio ins Wohnzimmer gefunden hat.

Für besonders lobenswert halte ich auch die kompakten Ausmaße.

Du schreibst, dass die Lautstärke zu keinem Klangverslust führt. Aus meiner Sicht spielt die integrierte Loudness Funktion hier eine entscheidende Rolle. Schade, dass diese Funktion in immer wenige Verstärkern bzw. Vorverstärkern zum Einsatz kommt.

Ich verwende aktuell den RME Dac zusammen mit einen Bluesound Node streamer. Eine schöne Kombi. Dennoch war ich noch immer auf der Suche nach einem Gerät, dass Streamer und VV zum fairen Preis vereint. Letzte Woche konnte ich einen Linn Akurate DSM zum fairen Preis ergattern. Damit wird der RME für mich wohl Geschichte. Nur auf Loudness muss ich verzichten. Aber irgendetwas ist ja bekanntlich immer ... ;-)

Viele Grüße

Michael
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Beitragvon chriss0212 » 22.08.2018, 07:18

Hallo Michael

Aus meiner Sicht spielt die integrierte Loudness Funktion hier eine entscheidende Rolle

Schade, dass es noch keine realtime Analyse gibt, die die Loudness automatisch pro Lied anpasst. Da jedes Lied mit anderem Pegel abgemischt ist, ist Loudness leider auch nur ein Kompromiss, der mal besser und mal schlechter passt.

Da ich mit Acourate höre und meist in etwa die gleiche Abhörlautstärke habe, kann ich mir meine Target Kurve ja einfach für mich gefällig anlegen. ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 22.08.2018, 09:02

chriss0212 hat geschrieben: Da jedes Lied mit anderem Pegel abgemischt ist, ist Loudness leider auch nur ein Kompromiss, der mal besser und mal schlechter passt.

Hi,

was heißt "mit anderem Pegel abgemischt"?
Wenn es einen stört, kann man es nicht "klangneutral" per Software normalisieren?
Die Rechner sind in der Nacht arbeitslos, sie könnten mal eine Nachtschicht vertragen und die ganze Musiksamlung "umrechnen" :-)

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 22.08.2018, 10:30

Hallo Alwin,

na dann schicke ich mal ne Anfrage an Tidal und Qobuz... Ich bin aber pessimistisch, dass die sich da was von annehmen ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Tinitus » 22.08.2018, 22:02

chriss0212 hat geschrieben:Hallo Michael

Aus meiner Sicht spielt die integrierte Loudness Funktion hier eine entscheidende Rolle

Schade, dass es noch keine realtime Analyse gibt, die die Loudness automatisch pro Lied anpasst. Da jedes Lied mit anderem Pegel abgemischt ist, ist Loudness leider auch nur ein Kompromiss, der mal besser und mal schlechter passt.

Da ich mit Acourate höre und meist in etwa die gleiche Abhörlautstärke habe, kann ich mir meine Target Kurve ja einfach für mich gefällig anlegen. ;)

Grüße

Christian


Hallo Christian,

das verstehe ich nicht. Bei in etwa gleicher Abhörlaitstärke kann man auch mit dem RME mit einer Einstellung die Loudness nach persönlichem Gusto einstellen, was für Vorteile hat Acourate denn bezüglich Loudness dann? Klar kann man mit Acourate (oder anderen Convolvern) jede Aufnahme so hinbiegen, dass es dem persönlich bevorzugtem FG entspricht, das hat aber nichts mit Loudness zu tun.

Gruß

Uwe
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Beitragvon chriss0212 » 22.08.2018, 22:07

Hallo Uwe

Keinen... aber auch keinen wirklichen Nachteil.

Ich habe ja nichts von einem Vorteil geschrieben. Nur, dass ich mir mit Acourate meine eigene Target Curve so anlegen kann, dass es halt auch passt so lange ich immer mit in etwa gleichem Pegel höre :)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Matty » 22.08.2018, 22:26

chriss0212 hat geschrieben:Hallo Michael

Aus meiner Sicht spielt die integrierte Loudness Funktion hier eine entscheidende Rolle

Schade, dass es noch keine realtime Analyse gibt, die die Loudness automatisch pro Lied anpasst. Da jedes Lied mit anderem Pegel abgemischt ist, ist Loudness leider auch nur ein Kompromiss, der mal besser und mal schlechter passt.

Da ich mit Acourate höre und meist in etwa die gleiche Abhörlautstärke habe, kann ich mir meine Target Kurve ja einfach für mich gefällig anlegen. ;)

Grüße

Christian


Hi Christian,

Real Time im engeren Sinne kann ja nicht funktionieren, da die Loudness ja immer zu Beginn des Tracks bekannt sein und fest eingestellt werden muss.

Ich sehe da zwei Möglichkeiten:

1) Die Lautstärkeregelung ist in den Player integriert und dieser kennt die Lautstärke des Tracks bzw. des Albums bzw. der Playlist. Dann könnte die Loudness individuell angepasst werden.

2) Die Lautstärke des Tracks ist dem Player bekannt und wir durch diesen beim Abspielen angepasst, also quasi normalisiert.
Dann kann die Loudnesseinstellung im Lautstärkeregler fest eingestellt werden.

Möglichkeit 2) funktioniert im Zusammenspiel zwischen Roon und AcourateConvolver eigentlich ganz gut , solange die Lautstärke vor dem Abspielen analysiert wurde.
Ich habe das eine Weile so gehandhabt und war eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Ich gehe davon aus, dass dies mit Roon und der RME-Loudness-Lautstärkeregelung ebenso gut funktioniert.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon chriss0212 » 22.08.2018, 23:12

Hallo Matthias

Echtes Realtime gibt es ja in der Signalverarbeitung eh nicht ;)

Es gibt ja Möglichkeiten so etwas so zu bauen, dass immer der nächste angewählte Track analysiert wird (ich denke das meinst Du auch?)

Ob das dann gut funktioniert: keine Ahnung... wäre aber sicherlich möglich ;)

Wenn ich Windows zum Abspielen nutzen würde könnte ich ja den Acourate convolver nutzen... aber ist halt OSX :)

Aber ich bin ja auch so ganz zufrieden... aber ich spiele halt so gerne. Und da ich ja momentan schon recht zufrieden bin, muss man sich ja neue Spielfelder suchen ;)

Workshop sei Dank :wink:

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Hans-Martin » 23.08.2018, 11:02

Hallo,
wie schafft ihr die Normalisierung des Pegels der Aufnahme, um eine stark dynamikkomprimierte Aufnahme und eine kaum komprimierte mit identischen Spitzenpegeln bis zur Aussteuerungsgrenze auf vergleichbare Lautstärkeempfindung zu bringen? Schnell sind gefühlte 12dB Unterschied vorhanden, die vor Loudnesskurvenanwendung kompensiert werden müssten, oder man legt 2 Kurven zur Wahl an, je nach Aufnahme.
Wie ist es bei den stark komprimierten Aufnahmen richtig? schnell genervt, pegelt man herunter, und beim Beispiel Dire Straits Brothers in Arms XRCD bollert der Bass im Hörvergleich mehr als bei der 1985er Originalausgabe, vielleicht ein Ergebnis der Kompression, wo Begleitinstrumente, die etwas leiser sein dürften, stärker angehoben werden als die lauteren Soloinstrumente?
Jedes Album -manchmal sogar jedes Stück- hat seine eigene optimale Abhörlautstärke (bei mir ohne Loudness gehört, meist nahe 73-73dB).
Beim Fleetwood Mac Rumours Remaster habe ich in der Spektralanalyse die Loudness sichtbar mit +5bis 6dB beim Bass und +5dB bei den Höhen, was vielleicht im Bass dazu passt, wenn man die gefühlt 12dB lautere Wiedergabe entsprechend herunterdreht?? Nein, im Gegenteil, mit einer Pegelsteller-gekoppelten Loudness würde die Loudnesskorrektur bei geringerer Lautstärkeeinstellung stärker aktiviert und sich zum Mastering noch addieren.
Vielleicht wurde da das Remastering mit Yamaha NS-10M abgehört? :mrgreen:
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon chriss0212 » 23.08.2018, 12:00

Vielleicht wurde da das Remastering mit Yamaha NS-10M abgehört? :mrgreen:


:cheers:
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Beitragvon beltane » 01.09.2018, 19:30

Hallo zusammen,

und noch ein Bericht zum RME ADI-2 DAC - erschienen auf fairaudio:

https://www.fairaudio.de/test/rme-adi-2 ... oerer-amp/

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Hoerzone » 01.09.2018, 21:43

beltane hat geschrieben:Hallo zusammen,

und noch ein Bericht zum RME ADI-2 DAC - erschienen auf fairaudio:

https://www.fairaudio.de/test/rme-adi-2 ... oerer-amp/

Viele Grüße

Frank



Hi Frank
da wird im Hörerlebnis auch noch einer kommen, dann auch noch einen bei Lite und einen erweiterten Teil noch im Lowbeats, da gabs ja bereits einen.

Für den geneingten Anwender wurde mein Wunsch nach einer Videobedienungsanleitung auch umgesetzt

Menü
http://www.audioag.com/download/AG_RME_ ... enu-DE.mp4

EQ
http://www.audioag.com/download/AG_RME_ ... -EQ-DE.mp4

viele Grüße
Reinhard
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Beitragvon tbmuc » 02.09.2018, 22:09

Hallo Zusammen,

Hoerzone hat geschrieben:Hi Frank
da wird im Hörerlebnis auch noch einer kommen, dann auch noch einen bei Lite und einen erweiterten Teil noch im Lowbeats, da gabs ja bereits einen.


Sound on Sound hat auch einen Test, der imho etwas dürr ausfällt.
Jedenfalls im Verleich zum damaligen ADI 2-Pro Test vergleicht.
Ist derzeit noch kostenpflicht.
https://www.soundonsound.com/reviews/rme-adi-2-dac

Grüße
Thomas
PS: Gab auch kürzlich wieder ein Firmware Update.
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Beitragvon Happajoe » 06.09.2018, 12:05

Hat sich denn schonmal ernsthaft jemand mit den DSP Funktionen beschäftigt ?
Wie weit kann man damit kommen wenn man Lyngdorf oder Dirac gewohnt ist ?

Grüße Christian
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