DAC mit Lautstärke-FB bis um die € 1.000 gesucht

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DAC mit Lautstärke-FB bis um die € 1.000 gesucht

Beitragvon Happajoe » 14.07.2018, 22:12

Hallo zusammen

Ich suche einen Dac bis 1000 Euro, evtl leicht drüber
Er muss Lautstärke regelbar sein
Sollte zwei koax Eingänge oder einen davon als AES haben.

Er muss nicht zwingend die allerneusten Formate können wie DSD ...
Ich höre TIDAL in Hifi Qualität.
Zuspieler wird in dieser Reihenfolge : Oppo 105 an Minidsp DDRC 22D ... von dort gehts zum Dac

Was ich mir angesehen habe :
Gustard A20H oder Audiolab M-DAC mit Hoer Wege Mod.

Der Dac sollte musikalisch klingen aber auch nicht weich / warmgespült. Jedenfalls nicht steril oder zu analytisch.


Ich würde mich für Tipps freuen.

Schöne Grüße
Christian
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Beitragvon Mister Cool » 14.07.2018, 23:36

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Beitragvon shakti » 14.07.2018, 23:38

finde dieses Angebot gerade preislich attraktiv:

https://www.ebay.de/itm/HighEnd-D-A-Wan ... Sw7ZlZmuOY

Gruss
Juergen
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Beitragvon Happajoe » 15.07.2018, 00:13

Danke für die ersten beiden Tipps !

Der Violectric klingt interessant, ist aber nicht fernbedienbar ... und das ist für mich ein Muss.

Der RME klingt für mich irgendwie „ studiomäßig ", was jetzt nicht negativ gemeint sein soll. Gibts hierzu Erfahrungen ?
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Beitragvon Tinitus » 15.07.2018, 09:38

Hallo,

Schau mal hier:

viewtopic.php?f=6&t=696&start=330

Bei Rainer hat der RME Material von La Rosita abgelöst.


Gruß

Uwe
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Beitragvon Bajano » 15.07.2018, 10:08

Hallo Christian,
einen DAC in der 1000 Euro-Klasse zu finden, der „musikalisch“ klingt und gleichzeitig auch noch als Vorstufe mit Fernbedienung genutzt werden kann, ist nach meiner Meinung eine größere Herausforderung. Eine Empfehlung auszusprechen ist ebenfalls schwierig, da „musikalisch“ meist von jedem einzelnen Hörer unterschiedlich definiert wird.

Ich war lange auf der Suche nach einem Nachfolger für meinen damaligen T+A DAC 8, der eine ausgezeichnete Auflösung hatte, mir dann aber irgendwann zu analytisch war. Anfangs war ich auch mit der verbauten Vorstufe sehr zufrieden, aber im Vergleich zu anderen Geräten blieb damit zu viel „auf der Strecke“. Ein Gustard A20H (wird hier im Forum immer wieder empfohlen) spielte für mich im direkten Vergleich wärmer, hatte mehr Punch und auch eine gute Bühnendarstellung, löste aber leider deutlich weniger auf und musste deshalb wieder gehen.

Vergangenes Wochenende hatte ich einen RME ADI-2 DAC bei mir und hoffte, mit ihm vielleicht meinen DAC Schiit Gungnir und die aus gleichem Hause kommende Röhrenvorstufe Freya abzulösen – das wäre klasse, nur ein Gerät mit extrem hohem Funktionsumfang! Einige Forumsmitglieder sind ja wirklich mehr als zufrieden mit dem Gerät. Für meine Ohren ist der RME leider überhaupt nicht geeignet, denn er hat für mich tatsächlich diesen sprichwörtlichen „Studioklang“. Es ist, als wenn ich in einen Tunnel schaue, der irgendwie alles zu trocken und zu stark bedämpft reflektiert. Um das Adjektiv vom Anfang noch einmal zu bemühen: Für mich spielt er zu wenig „musikalisch“. Ich möchte über das Gerät aber nicht schlecht reden, da es für den angebotenen Preis vergleichbar einen sehr großen Mehrwert bietet.

Um zu Deiner Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich persönlich kenne kein Gerät in der 1000 Euro-Klasse (Neupreis), das den von Dir gewünschten Funktionsumfang und die notwendigen Klangeigenschaften bietet. Ich würde mich alternativ auf dem Gebrauchtmarkt umschauen (ggf. auch DAC und Vorstufe getrennt) oder deutlich mehr Geld investieren.

Viele Grüße,
Oliver
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Beitragvon frmu » 15.07.2018, 10:15

Moin Christian,

Der RME klingt für mich irgendwie „ studiomäßig ", was jetzt nicht negativ gemeint sein soll. Gibts hierzu Erfahrungen


.... Du schreibst klingen, hast ihn aber nicht gehört. Der vermeintlich metallisch digitale Klang, der älteren RME speziell in diesem Forum nachgesagt wurde, ist auch nach zehn Jahren noch in den Köpfen.

Ich kann eigentlich nur eine Tip geben, besorg ihn dir, Fälle dein eigenes Urteil ..... Dank großzügiger
Rückgabemöglichkeiten alles kein Problem.

Gruß
Frank
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Beitragvon ony » 15.07.2018, 10:19

Hallo Christian,

schau doch mal ob du einen ProjectAudio-Händler zum Testhören/-sehen in deiner Nähe hast, das ist, denke ich, was du suchst.
Pro-Ject Pre Box DS2 digital ca. 800,- € und mit Zusatznetzteile auch noch upgradefähig.

Gruß, Roland

PS: Sehe gerade der hat 2 optische Eingänge, aber nur einen Coaxeingang.... :oops:
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Beitragvon frmu » 15.07.2018, 10:24

Moin,

Vielleicht ist auch ein Nuprime DAC-9 für dich interessant.

Gruss Frank
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Beitragvon shakti » 15.07.2018, 10:38

der von mir aufgezeigte Violectric zu 700,-

https://www.ebay.de/itm/HighEnd-D-A-Wan ... Sw7ZlZmuOY

plus eine Schiit Freya wuerde auch noch knapp ins Budget passen.

http://www.schiit.com/products/freya
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Beitragvon Happajoe » 15.07.2018, 10:50

So !

Ihr wart fleißig und schnell, lieben Dank dafür !
Ich auch :)

Ich habe mich kurzerhand auf einen Mytek Brooklyn Dac geeinigt.
Ich habe nen Bericht auf FIDELITY gelesen und das klingt alles sehr gut.

Der Preis war ok, und irgendwo muss ich mal anfangen.
Wenn meine bestellten Geräte alle eintrudeln und ich alles beinander habe kann ich hier gerne darüber berichten.

Bis dann
Grüße Christian
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Beitragvon Mister Cool » 15.07.2018, 10:57

Bajano hat geschrieben:Vergangenes Wochenende hatte ich einen RME ADI-2 DAC bei mir ....Für meine Ohren ist der RME leider überhaupt nicht geeignet, denn er hat für mich tatsächlich diesen sprichwörtlichen „Studioklang“. Es ist, als wenn ich in einen Tunnel schaue, der irgendwie alles zu trocken und zu stark bedämpft reflektiert. Um das Adjektiv vom Anfang noch einmal zu bemühen: Für mich spielt er zu wenig „musikalisch“. Ich möchte über das Gerät aber nicht schlecht reden, da es für den angebotenen Preis vergleichbar einen sehr großen Mehrwert bietet.


Halo Oliver,

hast Du die Möglichkeiten des eingebauten DSPs genutzt, um den Klang an deine Bedürfnisse/Rum anzupassen?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Happajoe » 15.07.2018, 11:01

frmu hat geschrieben:Moin Christian,

Der RME klingt für mich irgendwie „ studiomäßig ", was jetzt nicht negativ gemeint sein soll. Gibts hierzu Erfahrungen


.... Du schreibst klingen, hast ihn aber nicht gehört. Der vermeintlich metallisch digitale Klang, der älteren RME speziell in diesem Forum nachgesagt wurde, ist auch nach zehn Jahren noch in den Köpfen.

Mit "Klingen" meinte ich nicht dass ich ihn gehört habe, sondern dass ich mit RME generell Studiogeräte verbinde. Aber wie gesagt, das sollte nicht negativ gemeint sein.

H.R. Christian
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Beitragvon music is my escape » 16.07.2018, 09:43

Hallo Christian,

Mit dem Mytek hast Du eine gute Wahl getroffen. Falls er Dir wider Erwarten nicht gefallen sollte, würde ich Dir ausdrücklich einen SPL Director ans Herz legen, gebraucht evtl. zwar immer noch ein wenig über Deinem Budget, aber jeden einzelnen Cent wert, da neutral, transparent und auflösend, jedoch gleichzeitig von einer unvergleichlichen Wärme und Musikalität.

Thema RME ADI: dieses Teil scheint wirklich absolut symbolisch für die zwei Hörfraktionen zu stehen. Die einen lieben es, die anderen können zumindest klanglich wenig bis nix damit anfangen. Ich muss mich leider ebenfalls in die zweite Gruppe einreihen, hätte mir das Ding vom Konzept her auch noch so gut in den Kram gepasst. Vielen anderen, deren Hörgewohnheiten ich schätze und den meinen als ähnlich einstufe, geht es genauso.

Wenn man dann aber aktuell wieder liest, was bspw. der Rainer/ Eusebius ohne großes Aufheben aus dem RME rausholt, fragt man sich schon, ob da nicht etwas ganz generelles schief läuft...

Grüße,
Thomas
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Beitragvon Mister Cool » 16.07.2018, 11:13

music is my escape hat geschrieben:Wenn man dann aber aktuell wieder liest, was bspw. der Rainer/ Eusebius ohne großes Aufheben aus dem RME rausholt, fragt man sich schon, ob da nicht etwas ganz generelles schief läuft...

Hi,

Ich gebe zu, ich habe diesen DAC nicht, aber sollte ich einen brauchen, alleine der eingebaute DSP wäre ein Top-Alleistellungsmerkmal und Argument dieses Ding genauer anzuschauen. Ich weis nicht was Rainer/Eusebius gemacht haben und wie intensuv Sie sich mit dieser Möglichkeit auseiandergesetzt haben, aber meiner persönlicher Meinung nach, das was hier oft als "musikalsich" bezeichnet wird, zum großen Teil durch passende Tonalität -> sprich Frequenzgang im Raum (Zielkurve) individuel gestaltet werden kann. Ich habe gerade eine Zielkurven-Orgie hinter mir (ohne zu übertreiben, ich habe mehrere Hundert Zielkurven in Acourate ausprobiert) und ich könnte alleine mit den eingebauten poarametrischen EQs den Sound von studiomässig pfurztrocken/neutral/langweilig über ultraknackig/mit Bums bis hin zu schmeichelhaft/angenehm/mit Schmelz gestalten. Und das ganze als mehrere Setups speichern und dann, je nach Lust, Laune, Musikart und Ausgabegerät (Kopfhörer oder Lautsprecher) abrufen. Deshalb meine Frage/Überlegung/Vermutung, ob man aus Mangel an Zeit/Lust/Wissen diese Möglichkeit dieses DACs nicht ausreichend ausprobiert oder verkannt hat und das Potential, das dahinter steckt, verschenkt hat?
Meine persönliche Meinung: der kleinste Schubser/Veränderung an den Zielkurven/EQs geschickt eingesetzt hat grössere klangliche Auswirkung und Einflußnahme als alle Kabel/Filter/Stecker/Resampler/... zusammengenommen :-)

Vielleicht haben Rainer und Eusebius Gebrauch davon gemacht?

Grüsse,
Alwin
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