Suche einen "farbigen" DA-Wandler

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon thorsten » 15.01.2018, 14:00

Hallo zusammen,

wow, ich bin entzückt!!! Vielen Dank schon mal für die vielen Vorschläge!
Das sind soviele, die konnte ich nicht auf dem iPad bearbeiten, deswegen erst jetzt am PC... :lol:

@Bernd Peter:
ein reiner VV geht nicht, da ich 2 Stück FF UC gekoppelt im Einsatz habe, sonst kann ich nicht 16 Kanäle ausgeben.

@Fujak:
Ja, habe deine Berichte und Entwicklungen stets verfolgt. Ich werde heute den Grace Design ausprobieren und berichten. Mein Kumpel bringt ihn vorbei und hört mit.

@Stephan/solidcore:
Ich möchte unbedingt bei den 96kHz bleiben, da ich schon einen Unterschied zu 48kHz über FF höre.
Und die Kabelei habe ich nur der Vollständigkeit aufgeführt, obwohl ich noch 2 verschiedene LS und 1 NF Kabel habe, das ich mal gegentesten kann. Erwarte mir aber nicht allzuviel davon.

@Thomas, Patric, Thorsten, Stephan, Ronny, Jürgen:
vielen Dank für eure Einschätzung.

Ich hatte mir schon etwas zusammen gereimt, daß ein Multibit mir weiter helfen könnte. somit eher nit ESS, oder?
Also Aune S16 oder Schiit Gungnir Multibit klingen verführerisch (wobei gerade ein Grace Design verkauft wird, der auch ins Budget paßt. Der Test wird interessant!!!)
Leider haben sie halt alle soviele Funktionen, die ich gar nicht brauche: USB, VV, DSD... Muß ich wohl mit leben.

@Christian: Selbstbau ist vollkommen eine Option! Ich habe schon Symasyms gebaut und mein ganzes Heimkino ist stark "Arduino"-isiert 8) Schaue ich mir mal an.

@blackpepperjam:
Röhren.. :wink: Mein Kumpel ist auch sehr begeistert, wie gut sein 300€ Röhren-VV zwischen Gracedesign und Endstufen klingt. Er bringt den VV auch mit´, man soll nie nie sagen.
Denn: er hat auch Röhrenendstufen, die vielleicht farbiger als meine Endstufen klingen, aber absolut! kein Rock können. Und das hilft mir nicht.

Vielen Dank und schönen Gruß

Thorsten
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Beitragvon tsaett » 15.01.2018, 20:15

Mein Tipp: Denafrips Ares, sogar deutlich unter 1.000€.

Viele Grüße
Christoph
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Beitragvon acci » 15.01.2018, 20:35

Hallo

Mein Tipp: Doge 7 DAC, spielt sich gerade bei mir warm,
kalt aus der Box direkt aus China.
War Samstag noch in HongKong.

Gruß Bert
acci
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Beitragvon h0e » 15.01.2018, 21:26

Hallo Bert,

Audio GD, Golden Gate und jetzt Doge 7 DAC!?
Eine bewegte Reise, die Du da machst.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon acci » 15.01.2018, 21:46

Hallo Jürgen

Dazwischen gab es noch ANK Level 5, Shiit Audio Ygdrassil, Oppo 205.

Habe den GG nur verkauft, weil ich Euros brauchte, am nächsten war der ANK dran.

Und nun genug off topic

Lg Bert
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Beitragvon Daihedz » 16.01.2018, 08:13

Hallo in die farbenfrohe Runde

Besonders "farbige" Sonnenuntergänge gibt es z.B. nach Vulkanausbrüchen mit besonders viel "Dreck" in der Athmospäre. Analogie: Wenn nun ein technisch near-perfect DA-Wandler nicht "farbig" genung "klingt", warum denn nicht wohldosiert mittels DSP "Dreck" zufügen? Fast gratis, z.B. mittels sox.

Ich empfehle deshalb den Versuch mit einem technisch-neutral optimierten RME Babyface Pro (ca. 750 Euro). Der DSP-"Dreckskerl-Compagnon", ein mittels USB angeschlossener Laptop für die "Farbe", gibt es für 50Euro in der Bucht dazu.

Das Babyface Pro (und auch das wesentlich teurere ADI Pro) haben eine gegenüber den UC,UCX und allen UFX eine um 20dB bessere Jitterunterdrückung am SPDIF-Einfang, jetzt um 50dB statt wie bis anhin bei RME 30dB, technischer Fortschritt sei dank (deshalb warte ich mit dem Kauf einer Folgeversion des UFX, bei welcher die neuere und um den Faktor 10 bessere PLL dort Einzug hält - ich brauche >4 Kanäle). Was sich die anderen, hier vorgestellten DA-Wandler am SPIF-Eingang leisten, ist mir nicht bekannt.

Und wenns nach tagelangem, vergnügtem Experimentieren mit DSP-Farbtuning doch nicht passt, dann erhält man mit RME nachweislich sehr ansehnliche Wiederverkaufspreise.

Wohltemperiert-Einfärbende Grüsse
Simon
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Beitragvon uoiea » 21.01.2018, 13:40

Hallo,

ich weiß nicht ganz genau, welche "Farben" du gern hättest ;-)
Wenn du die Klangfarben, die eigentlich aufgenommen wurden, meinst, und willst, dass sie möglichst leuchtend, differenziert und facettenreich, aber auch dynamisch rüberkommen:
Bisher der beste / natürlichste Wandler, der mir untergekommen ist, ist der Lake People Reference DAC RS06.
Er "verfärbt" aber nicht! Aber er bringt die Klangfarben so frappierend natürlich rüber, zum Leuchten, das ist der Hammer.
Dabei ist er aber auch hochdynamisch, Räumlichkeit, v.a. Tiefenstaffelung ist auch auf höchstem Niveau.

Wenn man einen Wandler will, der möglichst genau und natürlich - mit sämtlichen Klangfarben und deren Schattierungen - das, was man an digitalem Material hat, als mitreißendes Klangerlebnis vermitteln soll, ist der Lake People RS 06 meiner Erfahrung nach einer der heissesten Kandidaten.
Und ich hab beispielsweise auch schon den T+A DAC 8 gehört, der mich aber nicht umgehauen hat, fand ich etwas überteuert...

Ich gebe ja nichts auf Test in Audio & Co., aber im Dezember wurde der RS06 in der audio sogar getestet. Natürlich darf er per Definition (und in Ermangelung ähnlicher Werbeseitenbudgets ;-) ) nicht an die Klangpunkte eines mehr als dreimal so teueren T&A rankommen, darauf gebe ich nichts, aber der letzte Satz des Fazits vom Autor ist schon interessant: "Und klanglich gehört er zum Besten, was ich jemals gehört habe". Dem kann ich beipflichten, auch wenn ich noch nicht ganz so viel gehört habe wie der Autor ;-)

Kostet übrigens mit SPDIF und Toslink in der Grundausstattung 750,-. USB-96-Platine kostet nochmal 150 extra. Also immer unter 1000,-
Ich hab auch nur die 96er USB Platine, die reicht wie ich finde völlig, und die Treiber sind stabiler als bei der 192er Version (hatte ich vorher beim Violectric V800). Zwischen 96 und 192 kHz höre ich persönlich keinen Unterschied. Schon zwischen 24/48 und 24/96 finde ich schwierig, einen Unterschied zu hören....
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uoiea
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Beitragvon thorsten » 22.01.2018, 21:49

Hallo zusammen,

war unterwegs, daher wieder mal das späten Antworten... :roll: :lol:

@Simon: hm, wegen rme weiß ich nicht: ich bin inzwischen der Meinung, daß rme (ähnlich Geithein und Genelec) dem "wahren" Klang verschrieben sind. Das ist aber nicht meine Ausrichtung. Ich brauche doch etwas mehr Spaß.

@uoiea: Danke für deine Beschreibungen, habe gerade die Audio-pdf-CD von 2017 gekauft, werde mal nachlesen. Wobei ich vielleicht nicht die letzte Exaktheit will. Hach, schwer....

Ich bin euch noch einen Hörtestbericht und ein Geständis schuldig.

Mein Kumpel war mit besagtem Grace Design M903 zu Besuch. Er hatte auch noch seine Akkuversorgung dabei, nur mal so. Außerdem ein Stereoklinke auf 2x Chinch, denn laut seiner Aussage sind die Chinch/XLR-Ausgänge nicht gut, aber der Kopfhörerausgang "the way to go".
Also vorne angeschlossen und gleich mal kalt gehört (über spdif).

Wow! Das war schon ein deutlicher Unterschied! Ich bin immer eher der Typ, der beim zurückgehen was hört, daher haben wir erst einmal so rumgespielt: Acourate an/aus, M/S an/aus, verschiedene Stücke von JAzz über acapella bis Hardrock.
Dann stecken wir das 9V-Akkunetzteil an dem USB Regen an. Der soll nämlich ein Peaktech kriegen, war aber noch zu faul zum umbauen der Anlage. Und ich dachte: ist auch nicht so wichtig.

Was dann passierte war der Hammer: was für ein weiterer Schub! Unglaublich.
Die Kombination aus Grace design und Peaktech am USB Regen war super. Zusätzliche Räumlichkeit, auch mit (meinem in den Höhen noch aggresivem) Acouratefilter war es problemlos möglich, bei hohen Lautstärken auch Geigen genießen zu können. Auch war bei Rock die Gitarre noch eine Gitarre.

Beim Rückschalten auf FF UC mit M/S und USB Regen aus Standardnetzteil ist der Klang förmlich zerrissen! Und das, obwohl ich dachte eine sehr gute Mittenortung zu haben. Aber da war viel Magie weg. Leise hören hat keinen Spaß gemacht, der Raum, die "Selbstverständlichkeit" der Musik war weg. Es waren eher wieder 2 Boxen.

Weitere Versuche zeigten, daß ca. 50% der Verbesserung beim Regen-NT lagen! Wow. Das war heftig. Brutale Steigerung für 40€ (habe am nächsten Tag gleich umgebaut). Und die weiteren 50% dann die Grace Design. Schluck.
Was solls: ich wollte bei ebay bei einer gebrauchten M903 zuschlagen und Nägel mit Köpfen machen. Aber bin überboten worden :cry:

Vielleicht besser so. So habe ich noch weitere Ideen. Und ich habe Blut geleckt!

Schönen Gruß

Thorsten
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Beitragvon thorsten » 22.01.2018, 22:00

Wie gehts weiter:

neben einem sehr nettem und guten Angebot (das Gerät wurde von euch schon aufgezählt) habe ich nochmals über den Beitrag von Chris nachgedacht: Selbstbau....

Da muß man dazu sagen, daß meine ganze Anlage dem Selbstbau verschrieben ist: alle Boxen, ein paar Verstärker, Arduinos, Leinwand, 1D und 2D-Diffusoren. Warum nicht auch DAC?

Also habe ich mir die empfohlene Seite http://www.dddac.com mal angeschaut und bin immer mehr begeistert! V.a. die Möglichkeit, durch aufstocken auch noch etwas Potential für die Zukunft zu haben klingt gut.

Wenn man bedenkt, daß das Startkit mit SPDIF-Eingang nur 450€ kostet, bin ich stark versucht zuzuschlagen. Auch glaube ich, durch die Kits nicht Gefahr zu laufen, eine "Leiche" im Bastelkeller zu haben: das kann man flott fertig stellen.

Sogar meine Frau meinte:" Wieso nicht? Du hast den ganzen Rest doch auch schon gemacht!" War ganz erstaunt :shock: :lol:

Also werde ich das jetzt nochmals abwägen und nehme auch gerne noch den einen oder anderen Tipp mit :cheers:

Schönen Gruß

Thorsten
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Beitragvon chriss0212 » 22.01.2018, 22:08

Hallo Thorsten...

da bin ich ja gespannt, wie es bei Dir weiter geht!

Je nach dem, wie Deine Lötkünste sind: Du kannst die Boards bei dddac auch schon fertig bestückt bestellen!

Ich habe selber gelötet... ist am Ende ja wie malen nach Zahlen ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon thorsten » 29.01.2018, 13:46

Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt entschieden: trotz eines sehr fairen Angebots für einen Denafrips Cronos habe ich am Samstag den dddac 1794 NOS-Platinensatz bestellt (2 Wandler) mit spdif-Eingang :lol: :lol:
Er wird gleich etwas modifiziert: Peaktech als Netzteil (braucht tatsächlich nur 1x12V) mit der Option auf Akku (als alter Modellbauer liegen da einige rum :mrgreen: ) und weiterhin den AudioveroCleaner im Ausgang. Kommt dann alles in ein Gehäuse und gut ist.

Was dafür gesprochen hat:
- Selbstbau!
- die Möglichkeit des preisgünstigen Aufrüstens (Netzteil, noch 2 Wandlerplatinen mehr...)
- genau mein Ausstattungswunschprofil, bis 192kHz
- im Notfall auch gute Chancen des Weiterverkaufens, da sowas zwar selten aber bestimmt irgendwo gefragt ist (obwohl ich mit Weiterverkaufen immer ganz schlecht bin...)

Wenn die Platinen da sind, werde ich berichten und wieder quervergleichen (inzwischen wollen schon 2 Kumpel sich das Gerät mal ausleihen).

Schönen Gruß

Thorsten
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Beitragvon Twity » 29.01.2018, 15:05

Hallo Thosten,

ich gratuliere dir zu deine Entscheidung, da hast du eine hervorragende Wahl getroffen :cheers:
Den DDDAC hab ich auch und er hat meinen ZeroUno DAC abgelöst, kaum zu glauben aber so ist es.

Wenn du direkt mit i2S reingehst wie zB. mit den Singxer F1, SotM SMS 200 und Akku Versorgung, geht bestimmt bei dir die Sonne auf. So war es bei mir. Eine Andere günstige
Möglichkeit wäre auch ein Raspberry Pi3 mit Allo Isolator und den Hifiberry Digi + Pro als Streamer, jetzt werden viele mit den Augen Rollen, aber diese Lösung ist fast so gut wie der SoTM und Singxer F1.
Bei der PI Lösung sind mir einige unterschiede bei der Software aufgefallen. Am besten klingt es bei mir mit ROON für Hifiberry bzw. raspberry pi.
Ropieee und Volumio waren da leider sehr emotionslos.

Viele Spass mit deinen neuen DAC

Grüße
Wasfi
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Beitragvon chriss0212 » 29.01.2018, 18:31

Nicht zu vergessen ist das Micomedia Dante Interface ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon morphologic » 29.01.2018, 18:57

Hallo Thorsten,

herzlichen Glückwunsch, ich denke ein NOS Dac wie der DDDAC könnte klanglich tatsächlich sehr gut in Dein Anforderungsprofil passen. Ich selbst mag die Signatur dieser Technik sehr und bin gespannt auf Deine Klang-Eindrücke, wenn das Gerät gut eingespielt ist.

@ Twity / Wasfi:
Wirklich kaum zu glauben: ein DDDAC besser als ein ZeroUno Dac? Hätte ich jetzt nicht erwartet. Sicher sind beides "farbige" Wandler im Sinne des hier gemeinten Anforderungsprofils. Allerdings: In welcher Hinsicht ist der DDDAC denn dem Canever klanglich überlegen?

FG - Albert
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Beitragvon chriss0212 » 29.01.2018, 19:28

Hallo Albert,

Ich bin zwar nicht Wasfi, aber habe ihn auch im Vergleich gehört.

Der ZeroUno hat aus meiner Erinnerung trotz Röhrenausgang kühler und technischer gespielt als der DDDAC.

Der DDDAC hat einfach mehr "Fusswipfaktor". Was interessant ist: man kann ihn mit der Anzahl der Decks als auch über Kondesnatoren oder Trofo im Ausgang in etwas unterschiedliche Richtungen bringen. Fast wie Tube Rolling ;)

Was auch viel ausmacht: wir haben den DDDAC beide an Akkus laufen. Der DDDAC spielt so einfach mit einer großen Ruhe. Er wir oft als analog spielend beschrieben. Das würde ich so bestätigen. Hat eine tolle Bühnenabbildung und spielt entspannt selbstverständlich. Unspektakulär mit großer langzeittauglichkeit.

Viele Grüße

Christian
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