Neue Netzverkabelung von der Haussicherung bis zur Steckdose

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Neue Netzverkabelung von der Haussicherung bis zur Steckdose

Beitragvon renewutz » 17.12.2017, 09:58

Hallo Musikfreunde,
ich weiß, fragt noch jemand nach diesem Thema.
Aber ich bin für meinen Teil noch nicht so recht fündig geworden.

Das neue Haus (Holzständerwerk) ist gerade im Bau und der Bereich HiFi soll eine eigene Zuleitung bekommen.
Oder besser zwei Leitungen? Eine für die analogen und eine für die digitalen? Und was nach ich mit dem ganzen TV-Zeugs (TV, Soundbar,Sat-Receiver, etc.)?

Ergo stellt sich die Frage nach Sicherungsautomat: welche Dimension, welcher Hersteller (Silent Wire, AHP,...)

Dann, welche Installationskabel (es sollte ja starr sein): inakustik Referenz AC-2502M, Silent Wire AC 6.1, ELECAUDIO CS-331TPE Power cable IN WALL, oder einfach ein solides mit großem Querschnitt pro Leiter.

Und dann die Wandstreckdosen: hier die selbe große Auswahl an Anbietern

Hoffe hier auf Eure Erfahrungen und Anregungen.

Gruß
René
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Beitragvon bvk » 17.12.2017, 13:16

Hallo Rene,
vielleicht kann ich dir als Architekt einen Rat geben. Das Thema hat mit Akustik nichts, aber mit Elektrotechnik und Kosten viel zu tun.
Zunächst die Bauweise: Eine Holzständerwand schirmt, im Gegensatz zu einer Stahlbetonwand, nahezu keine elektromagnetischen Einflüsse ab. Hier wäre demnach etwas zu tun. Für Bauherren die sich vor "Strahlung" fürchten oder diese wirklich, oder eingebildet fühlen, gibt es abgeschirmte Installationskabel. Die Elektrofirmen kennen sich da aus, es geht ohne Voodoopreise.
Erdung: Wie hier schon mehrfach diskutiert spielt die Qualität der Erdung eine große Rolle. Wichtig ist es einen definierten Erdungspunkt zu haben, auch den alle Komponenten aufgelegt werden können. Auch hier weiß der Elektriker bescheid.

Netztopologie: Es ist sinnvoll wenn möglich, eine dezidiertes Subnetz für Audio zu definieren, dh. vom Hauptverteiler abgehend die Audio-Stromkreise unabhängig von den anderen Stromkreisen zu führen. Eigene Sicherungen gehören dazu. Auch das ist nur mit geringen Mehrkosten verbunden.
Natürlich wird diese Topologie bis zu den Verbrauchersteckdosen beibehalten. Grundsätzlich würde ich empfehlen die Absicherung für hohen Leistungbedarf auszulegen. Konkret bedeutet das wie zB ein Kochherd / Backofen Anschluss. Damit sind auch die Leiterquerschnitte nach Norm vorgegeben und für jedes häusliche Setup ausreichend. Beachte: alles immer mit geschirmtem Installationskabel. Bis hierhin geht alles ohne hohe Mehrkosten.

Installationsmaterial: hier kann man einiges besser als üblich machen. Ich meine keine Rhodium Edelstecker, sondern stabile Steckdoseneinsätze mit Schraubverbindungen, anstelle der üblichen Löchlein wo man den Draht nur in eine Federklemmung steckt. Dasselbe Qualitätsniveau natürlich auch im Verteilerkasten.
Wichtig: an diesem Subnetz nichts sonst anschließen, keine Dimmer, keine Kühlschränke. Nur Glühlampen sind erlaubt falls erforderlich. Schön wäre es gleich noch einen Kabelkanal aus Metall mit ausreichender Anzahl von Steckdoseneinsätzen und fetter Erdungsleitung hinbauen zu lassen.

Bis jetzt bist du mit guter Industriequalität und damit kostengünstig sehr sehr weit gekommen. Alles ohne Gold, Silber und Mondpreise.
Dann wirst du einmal versuchen ob eine sündhaft teure Spezialschmelzsicherung wirklich viel bringt, oder ob es ein hochwertiger kontaktsicherer Automat vielleicht sogar besser kann.

Auf der Geräteseite stellt sich immer das das Problem der Schaltnetzteile, beispielsweise von Computern und deren Komponenten. Dein neues Stromnetz kann auf diesem Wege leicht verseucht werden. Da wären Netzfilter hilfreich, die hochfrequente Einstreuungen über das in der Normung vorgegebene Maß hinaus dämpfen.
Schau mal hier nach, da geht einiges für überschaubare Summen. http://www.thel-audioworld.de/module/Ne ... filter.htm

So, ab jetzt kann es teuer werden, denn du kannst alles was du bis jetzt gespart hast in höherwertige Audiokomponenten stecken. Da ist dein Geld am besten investiert.

Natürlich kann es noch üble Spezialfälle geben, wenn dein vorgelagertes Stromnetz extrem versaut ist, zB durch Gleichrichter von Solaranlagen, oder durch Probleme mit U Bahntrassen oder Hochspannungsleitungen. Aber da helfen güldene Kabel und Stecker auch nicht, sondern Beratung einer guten Elektrofirma.

Grüße und viel Erfolg,
Bernd
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Beitragvon h0e » 17.12.2017, 13:43

Hallo Rene,

grundsätzlich ist das einzige, was nachträglich nicht mit vertretbarem Aufwand zu ändern ist die feste Installation, sprich die Zuleitung vom Verteiler bis in den Raum sowie der Potentialausgleich / Erdung.
Ich persönlich würde vor allem auf das Erdungskonzept achten, also eine dedizierte Potentialausgleichsschiene in den Hörraum installieren.
Außerdem den Augenmerk auf die Zuleitung legen.
Ob geschirmte Leitungen wirklich gut klingen, daran scheiden sich schon die Geister.
Das bedeutet, hier musst Du eine "finale" Entscheidung treffen.

Des weiteren hat man das Problem, dass Quernschnitte größer 2,5mm² in Standardinstallationsmaterial nicht zu klemmen sind. Ggf. also "hifi-Steckdosen" oder Festanschluss verwenden.

Alles andere wie Sicherungsmodule, Steckdosen etc, kann man (bin ausreichender eigener Sachkenntnis) schnell mal tauschen.

Dramatischer ist leider "die letzte Meile".
So konnte ich feststellen, dass unterschiedliche Netzkabel einen großen Unterschied machen.
Diese klangen auch besser, wenn sie in der Hifisteckdosenleiste steckten, als wenn sie in einer Standardsteckdose steckten. Und das obwohl die Hifisteckdosenleiste auch in den vorgenannten Standardsteckdosen steckt.

Wenn Du das Deinem Elektroinstallateur erzählt, lässt er Dich vermutlich in eine Nervenheilanstallt einliefern.
Für uns "Verrückte" sind Installateure keine geeigneten Gesprächspartner. 8)

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Hans-Martin » 17.12.2017, 13:50

Hallo René,
meine Experimente mit diesem Thema liegen zwar schon 25 Jahre zurück, aber die Ergebnisse werden sich nicht großartig verändert haben.
Mein Haus in Holzständerbauweise habe ich komplett mit geschirmtem Solidcore 5x1,5qmm EDTYM (ST)* verkabelt, Folienschirm mit Beidraht, SolidCore mit 50mm Schlaglänge verseilt, um Störstrahlung zu reduzieren.
Meine Überlegung war, dass ein Kabel mit geringem Streufeld auch wenig Störungen von außen aufnimmt, aber entscheidender fand ich den Aspekt, ob dieses Kabel entsprechend verlustarm liefert, weil es fest bandagiert ist und kaum schwirren kann. Ich habe jeweils 2 Leiter parallel angeschlossen (gelbgrün und Schirm parallel) um auf 3qmm zu kommen.
Gemessen an High-End Netzkabeln ist das spottbillig zu haben (momentan 3,40/m). Da kann man glatt 2 Leitungen nebeneinander verlegen.

Ich habe zum Vergleich diverse andere Kabel genommen, jeweils 13m, 5x4qmm starr, 5x2,5qmm starr, 5x1,5qmm starr, 3x2,5 Litze mit identischen Metallsteckdosenleisten am Ende. Alle getesten Kabel hatten hörbare Laufrichtungsunterschiede (wie alle Kabel, die ich bisher untersucht habe)! Das macht die Sache nicht einfacher, verlangt halt Hörtest-Vorarbeiten, bevor man ans Verlegen geht.
Beim Endostarr kann man auf der Verbraucherseite den Alufolienschirm leicht abwickeln. Das deutet darauf, dass die Laufrichtung von der Verarbeitungsrichtung geprägt wird (entgegen HiFi-Mythen wie die ersten Betriebsstunden als prägenden Einfluss).
Wenn man einmal für einen Typ die bessere Laufrichtung erkannt hat, kann man die Reihenfolge der Farben im Uhrzeigersinn notieren, die andere Seite hat eine inverse Folge. So findet man sie schnell wieder.
Klanglich weniger sympathisch fand ich das Kabel mit 5x4qmm, es war hart, löste obenrum weniger gut auf, untenrum sehr kontrolliert bis schlank. Mein zuerst beschriebenes Kabel klang dagegen brillant, ohne Höhen zu betonen, beließ hinreichend Wärme im Klang, ich fand das am musikalischsten.

Zwischen Verstärker und PassivBox eingesetzt kann man Klangunterschiede testen, die Widerstandsverhältnisse sind vergleichbar zwischen Netzquellwiderstand und meinem Class-D-Verstärker, und 8 Ohm LS ist ähnlich mit einem Netztrafo (RKT). Dann auch als Netzkabel mit denselben Tendenzen wiedererkennbar. Ein Netzkabel, welches auch als LS-Kabel überzeugt, ist meine Empfehlung (nicht im aufgewickelten Zustand testen).

Abschließend kann ich noch berichten, dass die Netzkabelunterschiede nicht größer waren als die Unterschiede zwischen Automat und Schmelzsicherungen. Da kann man sehr schnell die Entscheidung zugunsten eines kurzen Stücks Sicherungsdraht in Sand gebettet fällen. http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=23&t=5310&p=83871
Bei meinen Vergleichen habe ich die Netzkabel über dieselbe Sicherung sternförmig betrieben.

Ich habe in der Wand eine Herdanschlussdose mit Messingklemmblock, der eine Steckdose und Netzstecker ersetzt.
Da mein Kabel schon lange liegt, sah ich keinen Anlass, die Tests mit modernen Alternativen zu wiederholen.
Mein Beitrag ist also nicht auf der Höhe der Zeit.

Bernd hat zwischenzeitlich auch mit seinem Beitrag ähnliche Punkte angesprochen, dem kann ich nur zustimmen, ebenso Jürgen.

Grüße Hans-Martin

*http://www.endotronic-gmbh.de/kabel.html
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Beitragvon StreamFidelity » 17.12.2017, 14:02

Hallo René,

ich finde es sehr sinnvoll beim Neubau eine separate Netzverkabelung zu planen. Ich konnte das zum Glück im Altbau nachträglich realisieren und es bringt eine Menge. Insbesondere, wenn Dimmer an derselben Leitung hängen.

Über eine separate Sicherung von einem Berliner Spezialisten geht die Stromleitung direkt zu meinem GigaWatt Conditioner.

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Die Sicherung erinnert an Munition einer Pumpgun :mrgreen:
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Die Steckdose stammt von Furutech
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Angeschlossene Geräte sind von GigaWatt bis zu 250.000,00 Euro versichert.
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Grüße Gabriel
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Beitragvon renewutz » 18.12.2017, 08:33

Vielen Dank für die Informationen so weit.

Für mich halte ich fest, dass ich mir das Endotronic-Kabel einmal anschaue (bei dem Preis :) ).
Dazu einen Kabelkanal aus Metall - zwecks Abschirmung - falls ein ungeschirmtes KAbel eingesetzt wird.
Eine hochwertige Sicherung im Kasten ist auch Pflicht.
Für die Steckdosen heißt das dann solide Dosen zu benutzen und das Augenmerk auf die Erdung zu legen.

Zu den Wanddosen habe ich noch eine Frage.
Kann ich die FT-SDS NCF oder die FI-E30 NCF (also den reinen Schukosockel) in die vorhandenen Dosenblenden )bei und von der Firma Jung) einsetzten, oder muss ich die ganze Dose (z.B. FT-SWS NCF) kaufen?

Gruß
René
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Beitragvon bvk » 18.12.2017, 10:09

Die Einsätze sollten passen. Außer der Wandeinbaudose und der Blende gibt es nur die Steckvorrichtung. Die lässt sich üblicherweise in die Wanddose einbauen. Könnte allerdings sein dass die Blende nicht passt, aber da hat Jung mit Sicherheit was im Angebot.
Grüße BvK
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Beitragvon h0e » 18.12.2017, 10:54

bvk hat geschrieben:Die Einsätze sollten passen. Außer der Wandeinbaudose und der Blende gibt es nur die Steckvorrichtung. Die lässt sich üblicherweise in die Wanddose einbauen. Könnte allerdings sein dass die Blende nicht passt, aber da hat Jung mit Sicherheit was im Angebot.
Grüße BvK


Leider ist es in der Regel so, dass die Abdeckungen (hier als Blende bezeichnet) nicht auf Installationsgeräte anderer Hersteller passen. Die Befestigungschrauben macht jeder anders, man muss hier schon Absicht unterstellen.
Aber evtl. hast Du Glück und es passt.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Hans-Martin » 18.12.2017, 12:09

Hallo,
für mich besteht eine Einbausteckdose unter Putz aus den Komponenten Steckdoseneinsatz, Rahmen und Abdeckung. Der Rahmen hat hinten eine Aussparung, die den Metallrand aufnimmt, der auf der Wand liegt, und die Plastikabdeckung passt innen auf den Kontaktbereich wie auch in den Rahmen.
Ein Herstellermix scheint mir da ausgeschlossen, ebenso kann es innerhalb eines Herstellers sogar Abweichungen in den Serien geben, zumindes rahmen und Abdeckungen sind Designware, der eigentliche Steckdoseneinsatz kann dabei identisch sein.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon h0e » 18.12.2017, 13:29

Hallo Hans-Martin,

bei Installationsgeräte haben sich quasi Standards für die Masse eingebürgert.
So gibt es bei den meisten Herstellern Rahmen mit 55mm quadratischer Kantenlänge,
in die man auch Fremdeinsätze integrieren kann.
Das sieht aber meist eher problematisch aus,
kann aber im Einzelfall klappen.
Jung bietet diese für LS 990 sogar in 50 und 55 an.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Hans-Martin » 18.12.2017, 13:38

Bei mir sind Busch-Jäger und Jung in den jeweiligen Geschossen einheitlich installiert (habe ich nach und nach selbst ausgebaut). Da war leider nichts kompatibel...
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon bvk » 18.12.2017, 13:50

Wie auch immer. Oft haben die Dinger eine mittige Schraube. Aber wenns nicht passt muss halt ein kompletter Einbausatz her. Hauptsache es passt alles in die Wandeinbaudose. Wenn mit Kabelkanal gearbeitet wird braucht man keine Schukodose mehr, da dieser fest angeschlossen werden kann. Die Schukos sind dann ohnehin im Kanal eingesetzt.
Grüße Bernd
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Beitragvon h0e » 18.12.2017, 13:51

Hans-Martin hat geschrieben:Bei mir sind Busch-Jäger und Jung in den jeweiligen Geschossen einheitlich installiert (habe ich nach und nach selbst ausgebaut). Da war leider nichts kompatibel...
Grüße Hans-Martin


Klar, es handelt sich aber auch nicht um Einsätze im 55er Maß, die gäbe es alternativ,
vor allem verbreitet für Schwachstrom wie Telefon oder Datentechnik.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon renewutz » 20.12.2017, 22:31

So, habe nun folgendes Besorgt:
2 x Sicherungsmodule http://www.mattes-shop.de/shpSR.php?A=6&p1=955&p2=1556 plus zugehöriger Sicherung http://www.mattes-shop.de/shpSR.php?A=2&p1=955&p2=1555

20m Endostarr mit 5x1,5qmm http://www.endotronic-gmbh.de/kabel.html

und die Doppelsteckdose von Furutech (die es gerade für 99,- € gibt) https://www.dienadel.de/furutech-doppel-wanddose-fp-sws-d-vergoldet/a-353629974/

Denke, damit liege ich ganz gut.
Erdungsschiene wird ebenfals beachtet, wie auch die eigene Phase für die Anlage.

Gruß
René
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Beitragvon SolidCore » 21.12.2017, 20:50

Hallo Rene

Ich denke mit deiner Planung liegst du gut.
Bei den Steckdosen von Furutech konnte ich damals beim Tausch gegen die vormalige HMS eine erhöhte Sauberkeit heraushören.Die HMS war gegen eine Standartdose ebenfalls besser. Auch wenn da keine Wunder zu erwarten sind.
Falls du die Schmelzsicherung in 16A genommen hast, wäre es nach Inbetriebnahme der Anlage auch mal sinnvoll,
die 5adrige Zuleitung mal verschieden zu beschalten, je 1 Ader für Phasen, 3 für Erde. Dies könnte das Erdungspotential verbessern. Auch die Phasen kann man einmal pro Phase 2 nebeneinaderliegend, oder über Kreuz verschalten. Alle 3 denkbaren Maßnahmen sollte man kleinlich betrachtet heraushören können, je nach Güte der Stromverteilung hinter der Wandsteckdose zur Anlage. Die 3 Konstallationen sollten sich als jeweils
- luftig räumlicher
- Präziser kontrollierter
- kräftiger

marginal heraushören können.

Gruss
Stephan
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