DAC - Linux, Windows u. MAC

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon BitorByte » 26.11.2017, 15:57

Hallo Gabriel,

beantwortet zwar nicht ganz deine Frage, aber die Konstrukteure des Innuos sollen grade und nur den USB Digitalausgang gewählt haben, weil dies der beste Signalweg für Digitaldaten sein soll. Eine fundierte Erklärung gab es hierzu leider nicht.

NG


Frank
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Beitragvon h0e » 26.11.2017, 16:14

Hallo,

es gibt hier umfangreichste Diskussionen zu USB. Wer auch immer hochwertige Setups mit USB Schnittstellen benutzt (siehe Trinnov oder Fujak) nutzt DDC, wie auch die von Sinxer. In aller Regel wird es dadurch nicht schlechter, sondern eher erheblich besser!
Selbst schon mehrfach so gehört, vergleiche auch Thread zum letzten Forumstreffen.
M.E. nach eine gute Investition, zumal jeden DAC damit an USB nutzen kann.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon BitorByte » 26.11.2017, 18:29

Hallo Jürgen,

1 x geordert. Meine Frau hat es gefreut, statt 1400 nur 160 Euro. Falls es nicht hinhaut, dann werden es 1560 EUR und du hast meine Frau an den Hacken :mrgreen: . Ich bin gespannt.

NG

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Beitragvon h0e » 26.11.2017, 19:05

Halo Frank,

ich habe zwar keinen DDC, da ich einen G-Dac habe und keinen "Computerkram" brauche, aber es gibt genügend Erfahrungen, daher bin ich sicher, dass ich keine Angst vor Deiner Frau haben muss. 8)

Es könnte nur sein, dass der Fortschritt eines DDC Dich über einen besseren DAC nachdenken lässt. :mrgreen:

Grüsse Jürgen
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Beitragvon StreamFidelity » 26.11.2017, 20:25

h0e hat geschrieben:...nutzt DDC, wie auch die von Sinxer.


Hallo zusammen,

wer wie ich erstmal (wegen falscher Schreibweise) auf dem Schlauch stand, dem sei hier geholfen:

Singxer F-1 XMOS USB digital interface board.

Also rein mit USB-B type female, und raus mit RCA connector outputs standard S/PDIF.

Offensichtlich was für Bastler, der ich nicht bin. Abgesehen davon vermute ich, dass die Wirksamkeit vom genutzten DAC abhängt. Ein T+A MP 3000 HV nimmt über USB-B eine Abtastfrequenz von 192 kHz (24 Bit) entgegen.

Zitat T+A: Bei der asynchronen Datenübertragung fordert das USB Gerät die Daten vom Computer an und kann dadurch den Takt vorgeben. Durch diese Vertauschung der Rollen ist der Haupttakt des USB Gerätes (in diesem Fall der des MP 3000 HV) nun der maßgebende Takt. Dadurch sind jegliche durch den Computer verursachte Taktschwankungen ohne Bedeutung.

Und weiter: Im MP 3000 HV werden die Audiodaten, bevor sie im D/A Wandler in analoge Musiksignale zurück verwandelt werden, zunächst auf eine höhere Abtastrate (352,8 kHz) „hochgerechnet“.

Was soll sich da verbessern?

Grüße Gabriel
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Beitragvon h0e » 26.11.2017, 20:48

Hallo Gabriel,

leider sehen die meisten Entwickler bei der USB Schnittstelle nicht so genau hin, deshalb liegt dort oft Potential vergraben. Wie das beim HV ist, weiß ich nicht, aber "Versuch macht kluch".
Evtl. gibt es einen netten Mitforisten in Deiner Gegend, der das mit Dir gemeinsam testen kann.
Und es gibt das F1 auch fertig im Gehäuse, also Netzteil angesteckt, fertig.
Basteln muss man nicht, natürlich kann man so wie z.B. Solidcore Stephan oder Fujak das hier im Forum beschrieben hat das Gerät auch noch tunen.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon grobian.gans » 26.11.2017, 21:38

Hallo Gabriel,

das war natürlich erwas ketzerisch formuliert :cheers:

Es spricht mbMn ja zuerst mal nichts gegen den asynchronen USB-Betrieb. Zu dessen Vorteilen (Takt vom Empfänger bestimmt, hohe / höhere Auflösung, an so gut wie jeder computerähnlichen Hardware vorhanden...) gesellt sich aber dann oftmals Inkompatibilität zwischen Geräten (s. Anliegen dieses Fadens), vielleicht die Übertragung von Störungen vom Sender auf den Empfänger, Unbequemlichkeiten wegen der einzuhaltenden Einschaltreihenfolge...

Ich wollte in meiner Anlage ursprünglich auch schwungvoll meine Quellen bequem per USB verbinden und bin oft über einen der o. g. Punkte gestolpert. Mein „Schreibtisch-HiFi“ betreibe ich zwar per PC-USB-DAC-LS, aber auf meiner richtigen Anlage fahre ich erst zufrieden, seit ich komplett auf AES-Verbindungen umgestiegen bin. Die Einschränkung auf Formate bis 192/24 war für mich noch nie ein Problem.

Just my 2 Cents

Grüße

Hartmut
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Beitragvon chriss0212 » 26.11.2017, 23:13

Hallo Gabriel

Offensichtlich was für Bastler,


Nur dann, wenn man nicht den SPDIF Ausgang und die internen Spannngswandler nutzen möchte!

Grundsätzlich kann man die Sigxer Geräte auch ohne "Basteleien" nutzen. Wenn man jedoch das ganze Potenzial ausschöpfen möchte kommt man am Modifizieren nicht vorbei. Das trifft jedoch auch viele Geräte zu!

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon h0e » 26.11.2017, 23:44

chriss0212 hat geschrieben: Das trifft jedoch auch viele Geräte zu!


Wie wahr, wie wahr.
Jedoch muss man auch ein wenig den Blick auf die Verhältnismäßigkeit (der Mittel) wahren.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon SolidCore » 27.11.2017, 00:10

h0e hat geschrieben:
chriss0212 hat geschrieben: Das trifft jedoch auch viele Geräte zu!


Wie wahr, wie wahr.
Jedoch muss man auch ein wenig den Blick auf die Verhältnismäßigkeit (der Mittel) wahren.

Grüsse Jürgen


Hallo zusammen
In Bezug auf die Verhältnismässigkeit: Eben drum.

Das F-1 kostet grade mal 150,-. In dieser Relation gesehen ist es bereits sehr gut, und würde für eine "kleine" Anlage ausreichen. Über alles gesehen muss man jedoch sagen: Da geht noch was. Aber selbst ein Tuning des F-1 ist nichtmal teuer. Ein externes Netzteil, und man hört sofort eine Verbesserung. Ein zweites Netzteil, und wieder steigt es klanglich auf. Dann ist man bereits auf so hohem Niveau, um so manche DAC-eigene USB-Schnittstelle zu überflügeln. Wenn man dann noch die Clocks tauscht, und den Regler auf dem Board, steht es bereits außer Konkurenz (Subjektiv in meinen Ohren).

Gruss
Stephan
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Beitragvon chriss0212 » 27.11.2017, 00:17

Hallo Jürgen,

Das stimmt natürlich... aber so ist es ja immer ;)

Grundsätzlich denke ich, dass in jedem Gerät Potenzial steckt... leider fehlen mir die Zeitlichen und Fachlichen Vorraussetzungen diese zu entdecken... aber die so gerne verwendeten G.xxx Geräte zeigen das ja sehr anschaulich ;)

Bei den gerne modifizierten Singxer Geräten ist durch den extrem günstigen Einstiegspreis die Schwelle sehr niedrig womit auch jemand wie ich gerne Hand anlegt :cheers:

Es ist natürlich die Frage wo die Priorität der Verhältnissmäßigkeit liegt. Einen Singxer zu modifizieren kostet gerne auch ein fielfaches des Gerätes selber... was auf die G.xxx Geräte natürlich nicht zutrifft! Und ich bin mir auch fast sicher, dass man mit einem Singxer auch nach Modifikation noch nicht an die Qualität heran kommt. Das ist mir nach einem Besuch bei Reiner gerade wieder klar geworden ;)

Aber es kann einen mit einem überschaubaren finanziellen Betrag schon ganz odentlich nach vorne bringen... so lange man die investierte Zeit nicht einberechnet ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 27.11.2017, 00:21

Hallo Stephan...

da überschneiden wir uns gerade... die Clocks bin ich noch gar nicht angegangen :cheers:

Und was ja auch schön ist, dass Leute wie Du ja auch andere Foristen die nicht selber Hand anlegen wollen für überschaubare Summen die Möglichkeit gibst zu profitieren!

:cheers:

Grüßle

Christian
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Beitragvon Buellerich » 27.11.2017, 10:23

Hallo Frank,

Würde mich über einen Hörbericht freuen, wenn der m6s da ist. Den MX bekommst Du im Moment deutlich unter 1000 Euro, den nagelneuen M6s natürlich nicht. Da der M6s alles auf 384 khz hochsampelt, könnten sich in der Tat klangliche Unterschiede ergeben.

Gruß

Sascha
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Beitragvon BitorByte » 27.11.2017, 11:18

Moin,

kann mir jemand von den Wissenden erklären, für was die Dip-switches sind?

https://www.shenzhenaudio.com/singxer-f ... rsion.html

Gibt es dafür eine Grundeinstellung oder gibt es eine Side wo erklärt wird, was HP13, HP14 usw. bedeutet. Leider habe ich kein Manual gefunden.

@Sascha
Wenn der Test des singxer nicht positiv verläuft und ich mir einen neuen DAC zulege, dann kommt ein kleines Review. :wink:

NG


Frank
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Beitragvon chriss0212 » 27.11.2017, 11:26

Hallo Frank,

der F1 hat keine Dip- Switches. Ich glaube, da ist ein Bild vom großen Bruder rein gerutscht ;)

Grüße

Christian
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