Ein- und Ausschalten aller Komponenten auch ohne FB

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Ein- und Ausschalten aller Komponenten auch ohne FB

Beitragvon Ralf77 » 18.07.2017, 07:40

Hallo zusammen,

Ich suche eine Möglichkeit alle Komponenten automatisch ein- und auszuschalten.
Leider besitzen einige Komponenten keine Möglichkeit per FB geschalten zu werden. Das ist etwas nervig, da ich immer erst alle Komponenten von Hand einschalten muss.

Ich habe folgende Komponenten:

4x Genelec Lautsprecher (keine FB)
sMS-200 (keine FB)
Afi-USB (keine FB)
ZeroZone (keine FB)
Oppo 105
Apple TV

Aktuell habe ich eine Master-Slave Steckdose. Das klappt technisch super. Wenn ich den Oppo per FB einschalte, dann werden alle Geräte eingeschalten.

Leider ist mir die Master-Slave Steckdose ein Dorn im Auge...keine Ahnung ob dies Berechtigt ist.
Gibt es dazu Meinungen ob dies negative Auswirkungen auf den Klang hat?

Vor kurzem hatte ich den PS-Audio PowerPlant P3 hier. Das war natürlich eine super Möglichkeit alle Komponenten per FB einzuschalten --> P3 an und alle Komponenten wurden über die Steckdosen aktiviert. Leider war mir der Klanggewinn für den Preis zu gering (oder war überhaupt einer vorhanden :roll: ?)

Daher ging der P3 wieder und die Master-Slave Leiste wurde wieder aktiviert.
Dies lässt mir aber einfach keine Ruhe, aber zurecht?

Hatte dann überlegt einen Isotek oder einen Gordian Lab12 zu kaufen...dann müsste ich nur noch ein Gerät manuell einschalten. Ist aber halt preislich echt happig für den Mehrwert, wenn man bedenkt, dass der P3 in meinen Ohren einen sehr geringen Mehrwert geboten hat. Zudem muss ich dann immer noch manuell schalten.

Danke für Eure Hilfe und Info, ob es sinnvolle Möglichkeiten gibt.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon h0e » 18.07.2017, 08:03

Hallo Ralf,

bei mir gibt es einen zentralen Schalter, der in einem Kanal eingebaut ist.
Kannst Du in meinem Vorstellungsthread nachlesen:
http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=6&t=4601&start=22

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Ralf77 » 18.07.2017, 08:24

Hallo Jürgen, Danke für den Hinweis.

Damit ich es richtig verstanden habe...
Du hattest eine Steckdose in der Wand. Dann hast du an die eine Steckdose 10 weitere dran gemacht. Die 10 weiteren Steckdosen werden alle über einen Nockenschalter geschalten/aktiviert, richtig?

Weshalb Nockenschalter und kein normaler Schalter?
Du hast geschrieben sternförmig angeschlossen...was bedeutet das?

Danke für Deine Info.
Grüße,
Ralf
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Beitragvon Hornguru » 18.07.2017, 08:46

Hallo Ralf

Ich nutze einen Trigger mit 12v DC. Ist komfortabel.

Nur manche Geräte hängen außerhalb, weil sie immer an bleiben, wie PC, und auch AppleTV.
Letzteres braucht kaum Strom, geht selbst in StandBy, bootet zu lang, und das Netzteil stört arg HF.

Sternförmig ist wie ich das Verstanden habe, eine Verteilung wie ne Pusteblume, alle gleiches Erd/Massepotential. Wobei ich bei mir die Erde einfach abknipse, das stört dann einfach garnicht mehr...

Gruß
Josh
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Beitragvon Fujak » 18.07.2017, 09:02

Hallo Ralf,

ich habe bei mir einen eigenen Stromkreis an einer exklusiven Phase (mit Ausnahme einer Toilette). Im Sicherungskasten kann ich dadurch mit einem Schalter diesen Sicherungskreis ein-/ausschalten. Das geht allerdings nur dadurch, dass sich sowohl meine Monitore als auch der Sub mit einer Sekunde Verzögerung einschalten, sodass es kein Knack-Geräusch gibt. Auch das Abschalten vollzieht sich geräuschlos.

Ich habe bei mir übrigens den von Dir erwähnten Gordian LAB12 im Einsatz. Auch mit dem wäre dies technisch problemlos möglich. Klanglich gesehen bedeutet er in meiner Kette einen unverzichtbaren Klanggewinn. Wie Du schon am P3 festgestellt hast, muss man das aber indviduell ausprobieren. Sollte er auch bei Dir segensreich sein, dann würde ich das Ein- und Ausschalten über dieses Gerät vornehmen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Fujak » 18.07.2017, 09:05

Hornguru hat geschrieben:(...) Wobei ich bei mir die Erde einfach abknipse, das stört dann einfach garnicht mehr...

Hallo Josh,

verstehe ich Dich richtig, dass Du Deine Komponenten ohne Schutzerde betreibst? Wenn dem so ist, erschiene mir das höchst riskant.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Hornguru » 18.07.2017, 09:54

Hi Fujak

Ja genau! No Risk no Fun triffts hier wirklich 8)
Mit Erde störts einfach. Da sorgt man sich allerseits um HF und Jitter und welches Windows am besten klingt, und klemmt auf der anderen Seite den größten Störer absichtlich an? Nö...

So lange alles normal läuft sehe ich das Risiko nicht. Es läuft auch alles normal.
Ich habe auch nicht vor einen Nagel in ein Gerät zu schlagen oÄ :)
Zuletzt hängt auch alles an einem Trenntrafo der bei 10 Ampere in die Sättigung geht. Weit zuverlässiger als die 16 A Sicherung in der Wand.

Gruß
Josh
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Beitragvon Horse Tea » 18.07.2017, 09:55

Fujak hat geschrieben:Ich habe bei mir übrigens den von Dir erwähnten Gordian LAB12 im Einsatz. Auch mit dem wäre dies technisch problemlos möglich. Klanglich gesehen bedeutet er in meiner Kette einen unverzichtbaren Klanggewinn. Wie Du schon am P3 festgestellt hast, muss man das aber indviduell ausprobieren. Sollte er auch bei Dir segensreich sein, dann würde ich das Ein- und Ausschalten über dieses Gerät vornehmen


Hallo zusammen,

genau das geht auch bei meinem Isotek Sigmas. Ich hatte aber mal den Eindruck, dass das zentrale Ein/Ausschalten am Isotek z.B. bei meinem Meitner DAC zu einem Defekt geführt hat, so dass das Gerät zum Hersteller musste. Das kann natürlich zufällig auch andere Gründe gehabt haben. Daher in diesem Zusammenhang die Frage, ob es bei den technisch Sachkundigen Argumente gibt, die gegen das zentrale Ein/Ausschalten am Power Conditioner sprechen. Wird z. B. Einschaltstrom erhöht o.ä.? Das könnte vielleicht auch Ralf interessieren.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Hans-Martin » 18.07.2017, 11:34

Hallo Horst-Dieter,
ich erwarte beim Abschalten von induktiven Lasten (Netztransformatoren, Motoren) einen Spannungsimpuls prinzipiell ähnlich wie bei der Zündspule oder einem Elektrisier-/Weidezaungerät. Eine unmittelbare Ableitung zum Netz mit allen gemischten Verbrauchern wird durch das Netzfilter behindert, ach ja, der Netzschalter hat ja schon getrennt.
Dann müssen die anderen Geräte, die ja noch eingeschaltet sind, diese Spitze "verdauen".
Parallelgeschaltete Varistoren (Überspannungsableiter) könnten dabei helfen, wenn sie auf der netzabgewandten Seite des Filters angebracht sind, das ist aber nicht gerade üblich, vielmehr findet man diese am Netzeingang, um mit dem großen abzuleitenden Strom die eigenen Bauteile nicht zu gefährden, sondern nur das Netzkabel zu belasten, oder eine vorgeschaltete Sicherung auszulösen, was den allgemeinen Schutz erhöht.

In meiner Netzverteilung vor den Geräten hat ein solcher Überspannungsableiter den Klang nicht beeinträchtigt, ich war eher der Meinung, dass eine Verbesserung eintrat, was ich nicht erwartet hatte. Man könnte in jedes Gerät sowas nachrüsten, hinter dem Netzschalter. Gute Schaltnetzteile sind mit sowas bereits geschützt.
Hast du ein Leiterplattenbild von deinem Isotec?
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Hornguru » 18.07.2017, 20:06

Mein Harman Signature 1.0 löst das sehr angenehm über (getimte Relais?) früheres / späteres Schalten des Triggers als er selbst, und Muted währenddessen auch.
Sowas als eigenes Trigger Modul an der Netzleiste würd ich direkt kaufen...
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Beitragvon Horse Tea » 18.07.2017, 23:01

Hans-Martin hat geschrieben:Hast du ein Leiterplattenbild von deinem Isotec?


Hallo Hans-Martin,

danke für Dein Interesse. Ich schau morgen mal, was ich machen kann, ohne die Spedition und den Elektriker zu holen.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Hans-Martin » 19.07.2017, 00:07

Hallo, die genaue Typenbezeichnung reicht schon, den Rest erledigt Google Bilder...
Grüße Hans-Martin
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