DC Kabel und deren Klangeinfluss

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.
SolidCore
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Beitrag von SolidCore »

Hallo Hans-Martin
Das artet ja fast in eine Zwei-Mann-Diskussion aus. Eventuell hat der ein oder andere Interesse, daran teilzuhaben, deshalb antworte ich ebenfalls hier, statt per PN.

Ich glaube wie du, das es das Überall-allmächtige-Topkabel nicht geben wird.
Wohl aber, das man einen sehr guten Allrounder schaffen kann, der in den meisten Ketten vorteilhaft ist.
Genau wie bei Cinchkabeln und anderen. Da ist es ähnlich.

Da auch 230V Stromkabel den Höhenbereich dämpfen können, obwohl sie nichts mit 20 khz zu tun haben,
wieso denn auch nicht bei DC Kabeln ? Ich glaube es geht dabei auch nicht platt betrachtet um die Hörfrequenz. Bei Digitalkabeln beeinflusst eine deutlich zu dicke Ader ja ebenfalls den Höhenbereich, obwohl es nur Einsen und Nullen sind, und der Takt weit über dem Hörbereich liegt.
So war zumindest meine Idee, was sich in deinen Versuchen nicht bestätigte.

Die erwähnten Teflon-Kabel meine ich zu kennen, bei meinen ersten Testkabeln für USB hatte ich vergleichbare Kabel, natürlich kleinerem Querschnitts, verbaut.
Eine Zwischenvariante von Solid und Litze wären auch die Meterwaren von Cardas, wo jede einzelne Litze mit einem Lack voneinander isoliert ist. Ich selbst würde aber schon gerne 7N Kupfer oder alternativ Vollsilber verbauen, beides als Solidcore.

Gruss
Stephan
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Salvador
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Beitrag von Salvador »

Hallo zusammen,
ich selbst werde mal das Kimber Timbre NF-Kabel ausprobieren, das hat drei Adern umeinander gedrillt, jeweils mit Leitern unterschiedlichen Durchmessers, aus 7N Kupfer. Die nichtgenutzte Ader dient dann als zusätzlicher Abstandshalter. Es ist noch bezahlbar, sieht gut aus finde ich und soll klanglich im NF-Bereich schöne Klangfarben machen. Dachte ich mir so. Kann man für eigene Basteleien verwenden, auch für die Zuleitung vom Akku zur Spannungswandlerplatine. Vergleiche kann ich dann zu einer Standardstrippe in 1.5mm2 vornehmen und mal schildern.

Hier: gibts auch fertig konfektioniertes Kimber ohne weitere Spezifikation mit Oyaide-Steckern, u.a. auch beidseitig. Habe mir 1m bestellt, wenn man es durchschneidet hat man zwei hochwertige DC-Kabel mit Oyaide-DC-Steckern, die man dann mit dem losen Ende wieder z.B. an einer Spannungswandlerplatine anschliessen kann:

https://www.mains-cables-r-us.co.uk/mai ... able-.html

Beste Grüße,
Andi
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Salvador
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Beitrag von Salvador »

könnte mir denn jemand in dem Zusammenhang eine Bezugquelle für hochwertige PC-Molexstecker 4-Pin nennen, insbesondere mit höherwertigen Steckhülsen für die Kabel?

Vielen Dank,
Andi
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Kawumm
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Beitrag von Kawumm »

Moin Leute

Mag sein das meine Erfahrung , bezüglich Litze vs. Solid Core und Versilbert vs. Reinmaterial hier nicht so geteilt wird . Die Elektrotechnische Begründung muss ich schuldig bleiben , weil in meinem Freundeskreis die dementsprechende Kompetenz gibt .

An anderer Stelle hatte ich mein Ermitteln mitgeteilt und das hilfreiche Gerät dafür war eine Telefunken M15 .

Auch lasse ich offen ob ich grundsätzlich meiner Suggestion bzw. Erwartungshaltung unterliege , spricht aber die M15 dagegen .

Bis heute , ist die sogenannte Win Win Situation so , das es immer zu Lasten von etwas anderem geht .
Übersetzt bedeutet dies bei Kabel allgemein :

zur vermeintlichen " besseren " Feindynamik "bei Litzenkabel , geht immer etwas an Grobdynamik und Klangdichte zu Lasten des Litzenkabel , verloren .

es gab mal einen interassenten LS Kabel VS , 40cm langes 2x4mm2 versilbertes LS Kabel gegen 3 m langes Ag 2x 4x1mm2 Kabel , egal welcher LS oder AMP benutzt wurden , das 3 m Kabel war in der Gesamtperformance besser und zuletzt wurde dann bei identischer Länge ( 40 cm ) verglichen - the same .


Was den Materialmix innerhalb eines Kabel betrifft , ist die Tendenz ziemlich offensichtlich.

Ag/Cu ist in der Homogenität immer zum Nachteil des reinen Material , in der hiesigen Ausdrucksform " kühler "

* Selbstverständlich ist mir bewusst das ein VS des Materials für die meisten schwierig wird , sind ihre Geräte/ Buchsen intern , in Gänze nicht angeglichen oder angleichbar .


so wie dieses Beispiel ( Tripath ) zeigt , wurden auch Signal zuführende Geräte ( DAC ) soweit es ging Kabelmässig entkernt oder Leitungen überbrückt und in Ag aufgebaut .
http://www.abload.de/image.php?img=mobile.424fsbq.jpg

Zurück zur DC Frage :

Der Wechsel des Accu zum niedrigen Innenwiderstand ( ab 350€ netto ) ist um Grössenordnung höher zu bewerten , als die Wahl der Kabelstruktur bzw. Material . Desweiteren hat sich bei uns die Tendenz bestätigt , je weiter vom Signalpfad entfernt zB. DC Kabel für das NAS oder oder , um so " geringer" dessen Auswirkungen erkennbar .
Die Kombination zwischen Verseiltechnik /mechanischem Aufbau einerseits und Materialwahl andererseits ist der Weg . Bedeutet in letztendlicher Konsequenz durchgehende identische Wahl . Im analogen Bereich sogar direkt nach dem Tonarm .
So auch bei Digital (USB ) siehe meine damalige Anmerkung zu Solidcore seinem USB Kabel . Besteht meines doch aus deutlich stärkem Aderquerschnitt ...nichts mit Höhenbedämpfung .



* Nach wie vor bin ich der Überzeugung - Finger weg vom Materialmix.

Ein reiner Ag Signalkabelstrang entbehrt jeglicher Härte , die Klarheit in jeglichem Klangbezug für mich besser .

Da ich zum Jahresende mein komplettes Set Up ( ausser den LS ) verkauft und mich total reduziert und Seriengeräte habe , wird mir dies noch viel mehr bewusst .
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stumcm
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Beitrag von stumcm »

Moin zusammen,

ich verfolge solche "Kabeldiskussionen" ja sehr gespannt. Ich persönlich verkable meine Kette überwiegend mit Cordial-NF-Kabeln sowie teilweise mit in-akustik. Also im Endeffekt sehr preiswert, verglichen mit dem Aufwand den einige hier betreiben. Außerdem bin ich noch nicht so lange unter den aktiven Hörern, habe entsprechend nicht so viel Hörerfahrung.

Die Frage, die ich mir oft stelle, da wirklich hochwertige (Highend)-Kabel nicht selten um den Faktor 10 bis 20 teurer sind, ob sich der Klang dann auch um den gleichen Faktor verbessert. Lässt sich das irgendwie mal quantifizieren, oder gibt es wirklich nur weiche Faktoren?

Gruß
Stefan
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Salvador hat geschrieben:zusammen,
ich selbst werde mal das Kimber Timbre NF-Kabel ausprobieren, das hat drei Adern umeinander gedrillt, jeweils mit Leitern unterschiedlichen Durchmessers, aus 7N Kupfer. Die nichtgenutzte Ader dient dann als zusätzlicher Abstandshalter.
Hallo Andi
ich denke, die Adern beim Timbre sind -wie bei Kimber üblich- zum Zopf geflochten, also nicht umeinandergedrillt, sondern 2 Wellenkabel parallel versetzt, der dritte hält sie zusammen. Zieht man einen beliebigen heraus, sieht man, dass die beiden anderen nebeneinander liegen und auseinanderfallen. Auf Bernd Peters kürzlich gepostetem Bild kann man die geflochtene Struktur erkennen.
Ob man bei dem 3-adrigen Aufbau auf einen Leiter verzichtet, oder ihn für die Masseverbindung zweckmäßig mit einsetzt (was ich annehme), bleibt zu prüfen.
Hier: gibts auch fertig konfektioniertes Kimber ohne weitere Spezifikation mit Oyaide-Steckern, u.a. auch beidseitig. Habe mir 1m bestellt, wenn man es durchschneidet hat man zwei hochwertige DC-Kabel mit Oyaide-DC-Steckern, die man dann mit dem losen Ende wieder z.B. an einer Spannungswandlerplatine anschliessen kann:
Halbiert man das Kabel bleiben 2 Enden, die sich nur in der Laufrichtung (Ursprung: Verarbeitungsrichtung, Folge: Einsetzungsorientierung) unterscheiden. Da wäre auch beim DC-Kabel zu prüfen, ob es einen -wenn auch geringen- hörbaren Unterschied macht, wie es von anderen Kabeln bekannt ist (Digitalkabel, Audiokabel, LS-Kabel, Netzkabel) und teilweise auch schon messtechnisch nachgewiesen werden konnte.
Die offenbar einheitliche Farbe des Timbre verhindert eine schnelle Orientierung, völlig anders als beim Kimber PBJ, wo schwarz, rot, blau eine eindeutige Zuordnung von Anfang und Ende ermöglichen.
Vor 20 Jahren antwortete mir Ray Kimber, er hätte keine messtechnische Möglichkeit, die Laufrichtung festzustellen, er könne das nur gehörmäßig. ja, soweit war ich auch schon (ein Beispiel für Dinge, die man hören, aber (noch) nicht messen konnte).

Als Alternative zu Timbre könnte man auch auf 4TC (ebay, gebraucht) zurückgreifen, das bietet 2,5qmm Querschnitt pro Farbe, Teflonummantelung, Litzendrähte unterschiedlicher Durchmesser.

Superdad (Owner, UpTone Audio) kommentiert das Bild auf https://www.computeraudiophile.com/foru ... er-cables/ mit You should twist in the other direction.
Auch da ein Punkt, den man prüfen kann, z.B. bei der Zuordnung von Plus und Minus, wenn man Kabel mit gegenläufigem Wendelungssinn beider Leiter benutzt (XLO Audiokabel, Kimber LS-Kabel)
Grüße Hans-Martin
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Kawumm
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Beitrag von Kawumm »

Hallo

So heute habe ich trotz der Hitze , das DC Kabel zu meinem ifi USB geändert .
Mein Status Quo ist , ein Voodoo Cable Zero One Interconnect ( Glimmerfolie)

Zur Verfügung stand ein Ag Phonokabel der Platine Line Serie von WSS
http://www.wss-kabel.de/platinline/pl_n ... l_KS3.html

Ein 1mm2 versilbertes No Name Litzen Teflonkabel


zerschnitten wurden 1ifi Power Supply , um ein schneller Wechsel zu machen wurden die Kontaktstellen in Ag Next Generation Stecker/ Buchsen konfektioniert .

Als USB Kabel wurden 2 von Stephan High End benutzt ( weil dies etliche User hier kennen ) , sowohl vom Mac zum USB 3.0 und vom USB 3.0 weiter zum SPL Director .

Das LS System ist aufgeteilt in aktiv Bass
und TMT/HT , bei dem 6 Oktaven (140 Hz - 4480 Hz ) ohne Frequenzweiche laufen .

zu meiner eigenen Überraschung fiel das WSS raus , der Bass zerfiel förmlich . Nichts wollte mehr zu der Übergangsfrequenz passen , alles wurde kleiner zum TMT/HT .

um dies zu kompensieren hätte ich über die aktiv Weiche eingreifen müssen .

Umgestöpselt auf Litze , die Anbindung des Basses war da , Druck/Volumen auch .
Zuuuu flach ..keinen Durchzug /Differenzierung ..

Dann das Glimmerzeug , es passt...Raum/ Bassstruktur ( Räumlichkeit war vorher auch da ) und vor allem Struktur / Farbe und PRÄZISION im Bass

Die zerschnittene ifi Power Supply bekommt Sohnemann für seine USB 3.0

grüsse otto
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frankl
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Beitrag von frankl »

Hans-Martin hat geschrieben:
SolidCore hat geschrieben: Meine Kabel sind auf spezielle Weise geflochten, das eine Leiterpaar ist rechtsgewendelt, das andere linksgewendelt, dabei überkreuzen sich 2 im von dem jeweils anderen Leiterpaar gebildeten Auge.
Das gibt eine relativ kapazitätsarme Leitung.
Hallo Hans-Martin,

hast Du ein Bild dazu, oder einen Link auf eine genauere Beschreibung?

Viele Grüße,
Frank
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Frank, es entspricht dem hier von Harald als HMgrün bezeichneten Bild, dort zeigt allerdings 4 Doppelstränge jedes Aderpaar ist eine antiparallele Anordnung desselben Leiters, mittig geknickt, dort abisoliert und in die Kupplung (Quelleseite) gelötet. Masse ist mit einem 2. Set auf Pin1 gelötet, hatte somit doppelten Querschnitt gegenüber den Signalleitern. Reicht das?
Das DC-Kabel habe ich mit querschnittsstärkeren versilberten Leitern aufgebaut, da nur 2-polig, stehen bei antiparallelen Leiteranordnungen gleichen Pols insgesamt 4 Drähte zur Verfügung.
Grüße Hans-Martin
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frankl
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Beitrag von frankl »

Hans-Martin hat geschrieben:Hallo Frank, es entspricht dem hier
[...]
Reicht das?
Hallo Hans-Martin,

danke, das reicht. Ich konnte das an einem Beispiel reproduzieren. Da muss man sich ganz schön konzentrieren, um davon ein längeres Stück fehlerfrei hinzubekommen.

Viele Grüße,
Frank
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Frank, irgendwann setzt das Denken aus und die Hände übernehmen, vertikales Paar: Oben nach rechts unten, Unten nach links oben, dann horizontales Paar: Rechts nach links oben, Links nach rechts unten, dann wieder Oben nach rechts unten, Unten nach links oben, usw. Nach jedem Überkreuzen vertikal überkreuzt sich das horizontale Paar.
Eine Abweichung davon lässt die Kabel auseinanderfallen.
Grüße Hans-Martin
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Bajano
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DIY DC-Kabel

Beitrag von Bajano »

Liebe Kabelfreunde,

angeregt durch die in den letzten Tagen von Reiner (easy), Stephan (SolidCore) und Gabriel (StreamFidelity) geposteten positiven Berichte über DC-Kabel an Linearnetzteilen möchte ich gerne diesen Thread starten und hoffe auf Impulse und Erfahrungsaustausch zum Selbstbau.

Ich hatte bereits bei der Konfektionierung von Netzwerkkabeln sehr gute Erfahrungen mit diesem Draht von Neotech gemacht
https://www.audiophonics.fr/en/hook-up- ... _search=fs und im direkten Vergleich mit einem Meicord Opal spielte es sich für meine Ohren deutlich nach vorne.

Nun möchte ich diesen Draht gerne auch für die Verbindung zwischen einem Keces DC-116 und einem Switch bzw. LWL/LAN-Konverter nutzen und deshalb zunächst zwei Fragen an die erfahrenen Kabelkonfektionierer:

1. Ist das verlinkte Neotech für die vorgesehenen Verbindungen nach Eurer Erfahrung geeignet, oder würdet Ihr eher ein anderes Kabel empfehlen?
2. Welche DC-Steckverbinder (2,1mm Fass) zum Selbstkonfektionieren habt Ihr bereits getestet und welche Stecker erhalten eine Kaufempfehlung?

Ich hoffe, dass möglichst viele Informationen auf Grundlage von Erfahrungswerten zusammengetragen werden und somit eine Basis für eigene Experimente für jedermann in diesem Forum entsteht.

Viele Grüße,
Oliver
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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

Hallo Oliver,

ich schlage vor, in diesem Faden auch Erfahrungen mit kommerziellen DC-Kabeln aufzunehmen.

Es gibt im Forum einige Beiträge dazu, worauf auch Hans-Martin schon hingewiesen hatte. Leider findet die Forumssuche den Begriff "DC-Kabel" nicht, sondern gibt über 9.000 Hits aller Funde von "Kabel" aus. Das macht es fast unmöglich, einen Überblick über das DC-Kabelwissen abzufragen.

Auch wenn das Problem mit Deinem Faden nicht vollkommen beseitigt wird, wäre ab jetzt immerhin eine gewisse Konzentrierung möglich. Was meinst Du?

Viele Grüße
Horst-Dieter




Moderativer Hinweis: ich habe die beiden Beiträge aus dem neuen Thread "DIY DC-Kabel" in diesen Thread eingebaut, um das Thema stärker zu bündeln. Grüße - Fujak


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Bajano
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Beitrag von Bajano »

Hallo Horst-Dieter,
hallo Fujak,

vielen Dank für den Hinweis und für die Bündelung ... den Faden aus 2017 hatte ich während meiner Recherche nach „DC-Kabel“ tatsächlich nicht gefunden. Das Thema scheint ja damals ein wenig „eingeschlafen“ zu sein und deshalb freue ich mich auf eine mögliche Fortführung.

Natürlich interessieren mich auch Erfahrungsberichte von Hörvergleichen verschiedener kommerzieller DC-Kabel :cheers:.

Ich denke, dass die Kabeloptimierung zwischen externem Netzteil und zu versorgendem Gerät zwischenzeitlich deutlich mehr Forumsmitglieder interessiert, als noch vor zwei Jahren.

Viele Grüße,
Oliver
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SolidCore
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DC-Kabel

Beitrag von SolidCore »

Hallo Oliver

Das von Dir gezeigte Neotech Kabel ist grundsätzlich erstmal gut. Je reiner ein Leiter, umso sauberer "klingt" er auch.
Beschränke es jedoch nicht nur auf den Draht. Den Querschnitt würde ich an die Leistung anpassen, 0,8mm für 6A wäre schon knapp.
Wird der Draht zu dick, raubt er dir wieder Auflösung. Dann lieber mehrere dünnere. Enges verdrillen ist beim Neotech kontraproduktiv,
da seine Teflonisolierung sehr dünn ist. Bei derlei Versuchen bemerkt man irgendwann, ein Strom- oder XLR Kabel zu bauen,
kommt der Technik sehr nahe. So würde ich auch auf ordentliche Stecker achten.
Das versilberte Leiter generell schlecht sind, kann ich nicht bestätigen. Wohl aber, wenn man über Google einfach irgendwelche versilberten sucht.
Wichtig dabei ist einfach nur, das die Dicke der Silberschicht im Verhältnis zum Kupferquerschnitt steht. Ist sie zu dünn, wirkt der hochton aufgesetzt.
Ist das Silber minderer Güte, fängt es an zu zischeln.
Nordost hat z.B in seinen teuren Valhalla Serien die Versilberung von 70 Mikron auf 85 Mikron erhöht, ich denke mal, aus ähnlichen Erkenntnissen.
Ich selbst mag für höchste Ansprüche lieber Vollsilber. Dabei gilt: Entweder bestes Silber, was man bekommen kann, oder gar keins.
Dann gesellt sich ein mehr an Auflösung und Informationen zum Klangbild, das erst einmal erstaunt. Stimmt der Querschnitt und aufbau nicht,
kanns auch gern dünn, blutleer, unausgewogen oder ebenso Mittenbetont oder bedeckt klingen. Eine neue, riesige Spielwiese.
So habe ich Reiner / Easy 2 verschieden konstruierte DC Kabel zukommen lassen, ein mit Vollsilber, eins OCC Kupfer. Stimmig sind beide,
OCC wirkt sehr stabil, dennoch mit offenem Klangbild, und kann auch Ntzteile der Mittelklasse klanglich etwas stabilisieren und Körperhaftigkeit addieren, was immer sehr harmonisch und langzeittaugleich wirkt. Die Silbervariante hingegen wirkt, wenn auch deutlich weniger, vergleichbar wie Kupferstromkabel gegen welche aus gutem Silber. Höhere Klahrheit, Durchsicht, geputzte Scheibe, ein mehr an Rauminformationen und Echtheit von Tönen. Doch Vorsicht. Ehrliche Kabel zeigen auch unmissverständlich Fehler von anderen Stellen auf. So würde ein 5,- Schaltnetzteil mit Reinsilberkabel noch mehr Unruhe und Spratzelpolka zeigen, an einen Zerozone wiederum keinerlei Unruhe. Somit kann das Kabel nicht schuld sein, eher beizeiten "zu ehrlich".

Gruss
Stephan
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