ZeroZone - Highend Netzteil

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Hans-Martin » 20.07.2017, 13:35

Hallo,
trotzdem sollte ein Strommix aller Verbraucher auf gemeinsamen Leitungen vermieden werden, da sich der Spannungsabfall durch einen größeren Verbrauchers (wie niederohmige Ausgangsstufe) auf die Versorgung eines aktiven Bausteins mit geringer Stromaufnahme (Eingangstransistor) aufmoduliert. Mit der sternförmigen Masse umgeht man Beeinflussungen der Stufen untereinander. Das wäre der 3. Aspekt, nicht unwichtig für den Klang, auch Lehrbuchmeinung.

Nachdem der Trafo über Gleichrichter die Elkos geladen hat, sind die extremen Stromspitzen im Scheitelbereich nicht mehr vorhanden, dann ist nur noch der Ripple durch Entladung wirksam.
Den kann man mit einem Folienkondensator 1-10uF auskoppeln und über einen externen Verstärkerüber Lautsprecher abhören. Auch interessant, um festzustellen, wie ein Signal auf dem linken Kanal die Stromversorgung des rechten mitbeeinflusst.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon muenchenlaim » 20.07.2017, 14:15

Noch was banales - aber vieleicht nicht unwichtig:
Nach der Bestellung unter Verweis auf die ebay-Nummer angeben, welche Spannung gewünscht wird ( 230 Volt). Er verkauft auch in 115V-Gebiete. Ich denke, er kann sich das auch aufgrund der Lieferadresse zuammen reimen, aber "sicher ist sicher".

Christoph
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Beitragvon HenSch » 26.07.2017, 14:58

broesel02 hat geschrieben:Die Frage was man mit der aktiven Gleichrichtung hört:
Besser.
In allen Bereichen
Ich habe bisher recht viel mit verschiedenen Dioden, Snubber- Bauteilen und darauf abgestimmten Trafos rumexperimentiert und so weiter. Leider ist dabei das Feld der Variablen so groß daß ich nicht wirklich zu für mich befriedigenden Ergebnissen gekommen bin.
Entscheidender Vorteil für mich bei der aktiven Gleichrichtung ist für mich nicht die geringere Verlustleistung sondern daß das Klappern der Dioden wegfällt. Und damit die Rückwirkung auf den Trafo ins Netz und die Rückwirkung auf die Spannung hinter dem Gleichrichter. Wenn diese beiden Fehlerquellen wegfallen (oder fast wegfallen) dann kommt man schnell zu einem richtig guten Netzteil. Das ist sofort hörbar! Übrigens auch in Vorverstärkern, Endstufen und so weiter. Meine Umbaupläne für die nächsten Monate stehen jedenfalls fest :mrgreen:

Richard


Hallo Richard,

auch wenn es hier sicher etwas OT ist, möchte ich mich sehr bei Dir bedanken für den Tipp, auf eine aktive Gleichrichtung zu setzen! Den LT3420 hatte ich bislang gar nicht auf dem Schirm gehabt.

Das Problem mit dem "Klappern" der Dioden hat auch John Swenson recht eindrücklich beschrieben, z.B. auf der Uptone Audio Seite in den Erläuterungen zu dem von ihm entwickelten JS-2 Netzteil.

Meine insgesamt 8 Eigenbau-Netzteile habe ich allesamt nach dem Prinzip des JS-2 aufgebaut. Grundkonzept des JS-2 ist es, nach der Gleichrichtung nur einen kleinen Kondensator einzusetzen (47 microF, bei Strömen kleiner/gleich 1A sind 15 microF sogar noch besser), um dann den Ladestrom in den großen Pufferkondensator über eine große Induktivität einer Choke zu glätten.

Eingesetzt hatte ich in meinen Netzteilen bislang die Sjöström RFB-03 Gleichrichterplatine mit Soft Recovery Shottky Dioden und Snubber-Kondensatoren. Diese habe ich schrittweise bei nun drei Netzteilen ersetzt durch eine selbst entwickelte Platine mit dem LT3420 und Mosfets mit geringem Durchgangswiderstand und sehr geringer Gate-Ladung, so wie es das Datenblatt empfiehlt.

Was soll ich sagen, Dein "Besser in allen Bereichen" trifft es einfach. Die Ruhe nimmt nochmals hörbar zu, die räumliche Abbildung wird punktgenauer, Instrumente und Stimmen bekommen mehr Körper und klingen noch natürlicher, die Feindynamik nimmt weiter zu. Nachteile konnte ich beim besten Willen keine erkennen.

Schon erstaunlich, dass das bei meinem Netzteil klanglich so deutlich durchschlägt. Dabei habe ich die drei "Probanten", die jeweils den Afi+USB, meine USB-Karte und die Clock für die USB-Karte versorgen, nach einigen Evolutionsstufen schon sehr aufwändig realisiert:
- Lundahl LL2738 Trafo
- (bisher Sjöström RFB-03 Gleichrichter)
- Mundorf Evo Oil 15 microF
- Lundahl LL1694 choke (seriell) 40 mH
- Mundorf Mlytic AG 22.000 microF
- Lundahl LL2733 choke (common-mode) 200 mH
- Jensen Vierpol Kondensator 33.000 microF
- Sjöström Super Regulator

Also, nochmals vielen Dank an Dich, Richard für den tollen Tipp!

Viele Grüße,
Henning
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Funkstille nach Auftrag...

Beitragvon wgh52 » 30.07.2017, 22:00

Liebe zero zone Freunde,

ich habe nach Erhalt eines Angebotes über ein +/- 15V Netzteil von "duan hongxing [sep-store@hotmail.com]" als Antwort darauf einen Auftrag an diese Adresse erteilt. Seitdem ist komplette Funkstille: "zero-zone" = "schwarzes Loch"? Was sind Eure Erfahrungen mit dem "sep-store"?? Oder kann mir jemand sagen was ich vielleicht falsch gemacht haben könnte?

Danke und Grüße,
Winfried

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Beitragvon bvk » 31.07.2017, 09:36

Bei mir kam schon auf die Anfrage leider keine Antwort.
Bernd
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Beitragvon Ralf77 » 31.07.2017, 09:59

Hallo Winfried,

nur dir Ruhe...nach Auftragserteilung/Bezahlung gibt es nach meiner Erfahrung keine weitere Kommunikation. Irgendwann kommt es dann einfach an. War bei meinem letzten auch so :mrgreen:

Habe mir aktuell ein neues mit 3 Spannungen bestellt (in einem Gehäuse und mit Standardmaßen - dann sieht es besser im Rack aus).

1x 12V für den sMS-200
1x 9V für den AFI
1x 5V für das USB Modul.

Alles mit R-Core und S11 Platine. Auch hier gab es dann keine weitere Kommunikation nach Bezahlung.
Einfach warten bis der Postbote klingelt.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon muenchenlaim » 31.07.2017, 10:01

Hallo Winfried,

das tut mir leid. Ich hatte – wie beschrieben – von „sep-store“ sehr schnell eine Antwort bekommen und auch die Lieferung verlief problemlos.

Die letzten beiden Netzteile (12 Volt für SOtM smsm 200 und 19 Volt / 100 Watt für Intel NUC/ROON Rock: Jetzt langt es aber) habe ich bei sn6868 bestellt (ebay-store: http://stores.ebay.de/sn6868?_trksid=p2047675.l2563)

Da habe ich keine Anfrage gestellt, sondern „von der Stange“ gekauft. Nach ein bis zwei Tagen kam jeweils eine mail „ist versendet worden“ und nach 7-8 Tagen hatte ich ein Paket auf dem Tisch.

Christoph
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Beitragvon wgh52 » 31.07.2017, 10:56

Danke für Eure Hinweise!

Bei mir kam nach der Bestellung keine Reaktion mehr, ich wußte nicht ob 'was gebaut wird und nicht wohin ich überweisen sollte,....

Auf mein Erinnerungsmail von gestern kam gerade eine Antwort:

sep-store hat geschrieben:Hello
Sorry for late reply.
....
you can send the payment to my paypal bai.du.com@hotmail.com
It will need about one week to built this Power supply.
best regards

Geht doch 8) , allerdings doch alles überraschend hemdsärmelig, hoffentlich mit gutem Ende :cheers:

Eine Auftragsnummer oder anderweitiges Identifikationsmerkmal gibt es nicht. Ich hoffe, dass überhaupt eine (für den Zoll) verwertbare Rechnung kommt. :roll:

Grüße,
Winfried

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Beitragvon muenchenlaim » 31.07.2017, 13:03

Hallo Winfried,

mir war nicht klar, dass Du schon bestellt (und bezahlt?) hast.

Mein Gerät von sep-store mußte ich in Garching beim Zoll abholen. Wichtig: Die haben einen Zahlungsbeleg zur Berechnung der MwSt (weitere Steuern sind nicht angefallen) verlangt. Ein Ausdruck der PayPal-Überweisung (auf die Transaktion gehen und da gibt es unten den Punkt "Details drucken") hat gereicht. Mein erster Versuch "auf dem Handy das PayPal-Konto zeigen" war zu wenig.

Christoph
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Beitragvon Ralf77 » 31.07.2017, 13:08

wgh52 hat geschrieben:Hallo Ralf,

ich möchte die beiden Massen getrennt bis zum Verbraucher führen und erst dort verbinden, aber ich möchte die beiden Spannungen evtl. auch separat voneinander betreiben können. Ich weis leider den Grund nicht mehr warum die Zusammenführung der beiden Massen beim Verbraucher vorteilhaft gegenüber der Verbindung im Netzteil ist ... :oops:

Grüße,
Winfried

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Hallo Winfried und alle,

Da ich von dem Thema keine Ahnung habe...sind getrennte Massen etwas besonderes oder ist das Standard beim ZeroZone PSU?

Fall es nicht Standard ist...Muss ich da beim Anschließen der Komponenten (oder beim Löten des Afi-Steckers) etwas beachten im Vergleich zu "nicht getrennte Massen" :roll:

Hoffe ich bekomme meines diese Woche...da würde ich mich dann gleich and Löten machen wollen.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon wgh52 » 31.07.2017, 13:47

Christoph,

ich hatte bestellt, aber mangels Empfängerkonto nicht bezahlt, es folgte Schweigen bis zu meinem ErinnerungsMail. Ich bezahle dann jetzt, nachdem ich ja Auftragsbestätigung und PayPal Konto habe.

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Hallo Ralf,

bei der vollständigen Trennung beider Versorgungsspannungen im Netzteil geht es im Kern darum, die Versorgungsspannungen möglichst weitgehend ohne gegenseitige Beeinflussung (z.B. beide ja ständig fluktuierenden Ströme auf derselben Masseleitung) möglichst bis zum Verbraucher bringen und so die Masse am/im Gerät "ruhiger" zu halten. Am Verbraucher ist ja eine sternförmige Masseversorgung üblich, die auch zur Entkopplung beiträgt.

Ist das klanglich relevant?
Ich weis es nicht, aber möglich ist es und ich will wenn ich so ein Netzteil kaufe entsprechend flexibel sein (zusammenführen kann ich die Massen ja leicht :wink: ).

Grüße,
Winfried

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Beitragvon chriss0212 » 31.07.2017, 14:38

In Sachen Zoll:

Bei uns ist der Zoll immer sehr pingelig und verlangt eine AUSGEDRUCKTE Rechnung!

Grüße

Christian
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Beitragvon Ralf77 » 31.07.2017, 15:03

wgh52 hat geschrieben:
Hallo Ralf,

bei der vollständigen Trennung beider Versorgungsspannungen im Netzteil geht es im Kern darum, die Versorgungsspannungen möglichst weitgehend ohne gegenseitige Beeinflussung (z.B. beide ja ständig fluktuierenden Ströme auf derselben Masseleitung) möglichst bis zum Verbraucher bringen und so die Masse am/im Gerät "ruhiger" zu halten. Am Verbraucher ist ja eine sternförmige Masseversorgung üblich, die auch zur Entkopplung beiträgt.

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Hallo Winfried,

ich habe es leider immer noch nicht kapiert. Die Masse ist doch normal am Gehäuse und wird über die Erdung des Steckers (grün/gelbes Kabel) verbunden, oder? Wir kann sowas getrennt halten? Es gibt doch nur eine Erdung/somit also eine Masse... Entschuldigung. Aber ich habe davon wohl echt keine Ahnung.

Die nächste Frage: Bei DC habe ich ja nur 2 Leitungen (+Pol und -Pol). Wo ist da eigentlich die Erdung/die Masse? Beim Anschluss des AFI wird ja der -Pol noch zur Masse gebrückt.

Dann wäre ja aber die Masse wieder nicht getrennt und die Masse des AFI würde über das Gehäuse mit der Masse des anderen Abnehmers verbunden sein....ich bin verwirrt.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon wgh52 » 31.07.2017, 16:12

Hallo Ralf,

kein Problem, ich versuche mal verständlicher zu erklären.

Ralf77 hat geschrieben:...Die Masse ist doch normal am Gehäuse und wird über die Erdung des Steckers (grün/gelbes Kabel) verbunden, oder?
"Im Prinzip ja", aber nicht notwendigerweise! gn/ge ist der Schutzleiter des Stromnetzes und nicht notwendigerweise gleich Gerätemasse. Ja es werden bei vielen Geräten über RC Glieder Verbindungen von Masse nach Schutzleiter gemacht, aber nicht immer. Es gibt da VDE Regelungen wann das so sein darf, z.B. ist ja auch oft bei Beipackschaltnetzteilen für Audio oder IT Geräte der Schutzleiter nicht zum Gerät verbunden und sie haben trotzdem eine Signal-Masse. Ich habe z.B. Aktivlautsprecher, bei denen der Schutzleiter nicht im Gerät angeschlossen ist und sie sind trotzdem zulässig.

Ralf77 hat geschrieben:...Wir kann sowas getrennt halten? Es gibt doch nur eine Erdung/somit also eine Masse...
Nein, nicht ganz. Die Signalmasse ist nicht weniger aber auch nicht mehr als der gemeinsame Signalbezugpunkt aller verbundenen Geräte.

Ralf77 hat geschrieben:...Bei DC habe ich ja nur 2 Leitungen (+Pol und -Pol). Wo ist da eigentlich die Erdung/die Masse? Beim Anschluss des AFI wird ja der -Pol noch zur Masse gebrückt.
Gut mitgedacht! A priori ist weder + noch - Masse, sondern Masse wird erst dadurch zur Masse, weil sich alle Geräte und Schaltungsteile darauf als gemeinsames Bezugspotenzial beziehen.

Beispiel mein ZeroZone Netzteil: Von außen betrachtet gibt es zwei unabhängige 15 Volt Spannungsquellen, jeweils mit einem + und einem - Pol. Messe ich mit einem Voltmeter, messe ich an beiden Ausgängen +15V oder -15V je nachdem wie herum ich die Messfühler an die Anschlüsse halte. Masse gibt's eigentlich jetzt "nocht nicht", denn wir haben noch kein (gemeinsames) Bezugspotential. Nehmen wir also weiter an beide Ausgänge sind mit V1+, V1-, V2+ und V2- beschriftet, dann ist |V1|=15V und |V2|=15V. Weil beide Ausgänge kein gemeinsames Bezugspotenzial haben, kann ich folgendes tun:
1. Ich verbinde V1- mit V2- (das ist jetzt mein Bezugspunkt = Masse) und was messe ich an V1+ und V2+ (mit Bezug auf die verbundenen V1-/V2-)? V1+=+15V und V2+=+15V = zwei +15V Netzteile mit gemeinsamer Masse.
2. Ich verbinde V1- mit V2+ (das ist jetzt mein Bezugspunkt = Masse) und was messe ich an V1+ und V2- (mit Bezug auf die verbundenen V1-/V2+)? V1+=+15V und V2-=-15V = ein symmetrisches +/- 15V Netzteil.
3. Ich verbinde V1- mit V2+, nehme die Versorgungsspannung zwischen V1+ und V2- ab und was messe ich? V1+nachV2-=+30V = ein 30V Netzteil ist geboren, wenn ich V2- mit dem Versorgungsminus des Gerätes, meist Gerätemasse, verbinde (nur +30V braucht man allerdings selten :wink: ).

Übrigens:
1. Wo ich die Verbindung der Anschlüsse zur Erzeugung des Bezugspotentials (Masse) mache ist für die Messung egal. Wenn ich das beim Verbraucher mache, trenne ich halt die Ströme beider Netzteile voneinenander.
2. Obiges bedeutet auch: Wenn die Ausgänge eines Netzteiles wie beschrieben "potentialfrei" sind (wie z.B. beim berühmten Peaktech Netzteil), kann ich die zuvor beschriebenen Verschaltungen/Verbindungen auch mit komplett separaten Netzteilen problemlos machen!

Ralf77 hat geschrieben:...Dann wäre ja aber die Masse wieder nicht getrennt und die Masse des AFI würde über das Gehäuse mit der Masse des anderen Abnehmers verbunden sein....ich bin verwirrt...
In deinem Falle ist ja alles in Ordung, nur dass die Ströme aller drei Versorgungskreise über ein Massekabel zum Netzteil zurückfließen und dort wieder in die jeweiligen Spannungsregelteile. Im meinem Falle hat halt jede Spannung ihre eigene Minus-Leitung und die werden erst am Verbraucher miteinander verbunden. Bildlich/vereinfacht gesprochen hat jede Versorgungsspannung "ihren eigenen Stromkreis". Masse wird beim Verbraucher "definiert" und ggf. mit dem Schutzleiter verbunden.

Vielleicht macht's das alles ja verständlicher. Ich nehme nicht für mich in Anspruch, dass mein Ansatz besser als Andere ist, aber ich will's halt so haben :cheers:

Grüße,
Winfried

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Beitragvon wgh52 » 11.08.2017, 21:48

Hallo ZeroZone Fans,

heute kam mein 2x15V / 2x2A Netzteil und ich freute mich riesig auf dies:

Bild

Aber Überraschung! Ich erhielt dies:

Bild

Bild

Ich hab ja nicht geahnt, dass es diese Ausführung überhaupt gibt! Ich wurde aber auch nicht nach dem gewünschten Design gefragt! Nun, das nennt man wohl einen typischen Fall von "ins Braune greifen". Na, zumindest die Buchse auf der Rückseite und die Netztteilplatinen sind richtig und die Spannungen scheinen zu stimmen, aber das ist auch alles...

Ich habe meine Verwunderung über die signifikante "Designabweichung" und den Toroid statt der R-Core Trafos an ZeroZone geschrieben, schaun wir mal ob sie überhaupt antworten und was sie dazu sagen. Nun ja, nutzen werde ich das Netzteil schon, denn Umtausch und Reklamation ist ja wohl nicht "vorgesehen", aber Zufriedenheit ist was Anderes.

Also seid vorsichtig wenn ihr direkt beim "sep-store" bestellt und lasst Euch vor Auslieferung eines Netzteiles Bilder schicken.

Soviel zum ZeroZone "hype".

Mann! Bin ich wütend! :x

Frustrierte Grüße,
Winfried

PS: Rat und Trost werden dankend entgegengenommen.

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