artistic fidelity DAC2

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Nordlicht » 21.10.2018, 08:43

Hallo

Also ich möchte ja noch nicht zuviel verraten, aber seit einigen Wochen spielt bei mir der neue
Arfi-Streamer von Ralf. Ich kann soviel sagen dass er sofort meinen bis dahin sehr geschätzten Sotm Ultra abgelöst hat. :D
Der Arfi-Streamer hat einen Lichtwellenleiterausgang und wir über diesen direkt mit dem Arfis USB verbunden.
Ziemlich genial.Die beste Digitalquelle die ich bei mir gehört habe.

Viele Grüße
Jörg
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Beitragvon beltane » 21.10.2018, 09:32

Hallo Jörg,

das hört sich gut an. Und da sowohl USB Interface wie USB Kabel im Gehäuse des Streamers untergebracht sind, werden HF Strahlungen etc. vermieden. Das ist ein wedentlicher Unterschied zur Nutzung eines Media PCs und externen Afi USB Moduls. Damit nutzt Du dann praktisch Ralfs Lösung als Gesamtkonzept.

Nutzt Du JRiver als Mediaplayer?

Und wie würdest Du die klanglichen Unterschiede zum SOTM beschreiben?

Viele Grüsse

Frank

P.S.: Sollte für den neuen Mediastreamer nicht ein eigener Thread eröffnet werden?
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Beitragvon Nordlicht » 21.10.2018, 13:00

beltane hat geschrieben:Nutzt Du JRiver als Mediaplayer?

Und wie würdest Du die klanglichen Unterschiede zum SOTM beschreiben?

Hallo Frank,

ich nutze Audirvana auf dem Mac und die App auf dem Ipad. Gegenüber dem Sotm ist die bessere Auflösung und mehr an Details zu erwähnen. Der Klang ist etwas schlanker aber präziser. Als Konfiguationssoftware dient Volumino. Die Software kannte ich bisher nicht. Ist aber sehr stabil und wird im Netzwerk sofort gefunden. Die Software scheint etwas stabiler zu sein als die des Sotm. Wobei die des Sotm durch die letzten Updates auch besser geworden ist.

Viele Grüße
Jörg
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Beitragvon Ralf Koschnicke » 28.12.2018, 19:55

Unterschiede zwischen arfi-dac2 und arfi-dac2xt

Hallo zusammen,
an anderer Stelle tauchte ja die Frage auf, inwieweit sich der ältere arfi-dac2 aus der modularen Serie und der neuere arfi-dac2xt aus der xt-Serie unterscheiden. Hierzu will ich deshalb einen kleinen Beitrag zwecks Klärung liefern:

Das Herz des ganzen DA-Wandler-Konzeptes ist in beiden Geräten identisch, d.h. die beiden DAC-Boards mit den insgesamt acht Wandlerausgängen, die im Verbund mit zwei großen Übertragern das analoge Ausgangssignal erzeugen. Das digitale RJ45-Eingangsmodul mit Filter und galvanischer Trennung per Übertrager, sowie die erste PLL-Stufe sind ebenfalls identisch. Damit sind die Gemeinsamkeiten aber auch erschöpft.

Wesentliche Neuerungen beim „xt“ sind folgende:
- es gibt noch eine zweite ganz neu entwickelte PLL-Stufe („arfi-femto-reclocking“). Diese bringt die aus dem Eingangssignal gewonnene Taktpräzision schon nochmal auf ein deutlich gehobenes Niveau und übernimmt auch gleich die Taktverteilung zu den beiden DAC-Boards. Die Taktung der DACs ist also durchaus besser als beim arfi-dac2. Wie groß der Unterschied ist, hängt dann aber eben vom Setup ab. Wird ein afi oder afis als Quelle genutzt oder eine sonstige sehr präzise Quelle mit optimaler Verkabelung, kann der Unterschied relativ klein sein. Insgesamt erreicht man aber stabiler – d.h. weniger abhängig von der Quelle – ein höheres Niveau an Taktpräzision.

- die sonst in den afi oder afis ausgelagerte USB/LWL-Anbindung gibt es hier gleich mit integriert. Der DAC ist also über diesen Eingang angesteuert komplett sein eigener Referenztaktgeber ohne Abhängigkeit von einem externen Taktgeber.

- während beim arfi-dac2 der Klang recht deutlich abhängig ist von den Analogkabeln und der folgenden Vorstufe – das ergibt sich zwangsläufig aus der recht hohen Ausgangsimpedanz der passiven Ausgangstufe – folgt im "xt" direkt eine genau abgestimmte Verstärkerstufe, wahlweise inkl. hochwertiger analoger Lautstärkeregelung mit Fernsteuerung per Motorantrieb. Der Klang dieses Analogausgangs wird dann wenig beeinflusst von äußeren Komponenten. Auch hier gilt, wer eine super Vorstufe verwendet und bei der Wahl der Kabel sorgfältig ist, mag wenig Unterschiede feststellen zum "Ur-dac2", aber mit dem xt bekommt man eben direkt ein sehr gutes Ergebnis ohne weitere Komponenten und Abstimmungsarbeit.

- optional kann noch ein Analogeingang eingebaut werden, wodurch der xt dann quasi auch Vorverstärker für analoge Quellen wird.

- Die Stromversorgung bzw. das Netzteil ist integriert, allerdings trotzdem als eigenständige und vollständig gekapselte bzw. abgeschirmte Einheit.

Alles in allem würde ich sagen, der hauptsächliche Zugewinn beim xt ist der höhere Integrationsgrad. In einer kompakten Einheit bekommt man eigentlich alles auf hohem Niveau schön aufeinander abgestimmt geliefert, was vor Endstufe bzw. Aktivlautsprecher noch audiotechnisch relevant ist. Allenfalls gibt es per sekundäre Wege noch Einflüsse der digitalen Quelle. Aber hierfür gibt es ja auch passende Lösungen. Darüber hinaus wird man mit dem xt schon auch ein noch höheres Niveau als mit dem einigermaßen vergleichbaren Dreier-Set aus afis + arfi-dac2 + arfi-psu erreichen. Wie groß der Unterschied dann genau ist, wird von der Quelle und vom nachfolgenden analogen (Vor-)Verstärker abhängen. Wer bisher umgestiegen ist, hat jedoch durchaus einen deutlichen Zugewinn beschrieben. Der xt ist also schon sehr viel mehr als nur der arfi-dac2 plus ein bisschen Vorverstärker …

Beste Grüße
Ralf
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