Abacus AroioSU Streamer

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Jahresprogramm » 30.11.2017, 22:00

Hallo,

stumcm hat geschrieben:... Man kann Aroio auch als UPnP-Renderer nutzen, indem man das auf der zugehörigen Konfigurationsseite angibt. Dann kannst du über einen UPnP-Server, wie bspw. BubbleUPnP streamen. Es gibt da unterschiedliche Third-Party-Apps, die das unterstützen, zB Lumin (für TIDAL/Qobuz).

Ich würde gerne ohne Umwege direkt von irgendeiner App (primär Amazon Musik) Musik an den Aroio streamen. Am besten geht es per Bluetooth. Dabei ist mir klar, dass die Musik komprimiert wird - aptX ist halt proprietär...

Ich Ulis Rat folgen und H. Sonder mal kontaktieren.


Grüße
Alex
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Beitragvon stumcm » 01.12.2017, 10:57

Jahresprogramm hat geschrieben:Hallo,
Ich würde gerne ohne Umwege direkt von irgendeiner App (primär Amazon Musik) Musik an den Aroio streamen.

Das geht m.W. aktuell nur per Airplay. Aber schau dir die Lösung über BubbleUPnP doch wenigstens mal an. Das ist nicht kompliziert. Du musst im Webinterface von Aroio unter Konfiguration nur angeben, dass der Aroio als UPnP-Renderer fungieren soll. Der BubbleUPnP-Server ist ebenfalls recht einfach zu bedienen, du musst da grundsätzlich nur den Aroio als OpenHome-Renderer einstellen (das ist ein Klick).

Der Rest steht hier beschrieben: http://praxistipps.chip.de/amazon-music ... ehts_93179

Gruß
Stefan
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Beitragvon Jahresprogramm » 01.12.2017, 13:12

Hallo,

stumcm hat geschrieben:....Aber schau dir die Lösung über BubbleUPnP doch wenigstens mal an. Das ist nicht kompliziert.

Ja, kompliziert ist es nicht... Nur zwei Probleme:

1. Ich habe in der Amazon-Cloud keine Musikbibliothek (die Cloud nutze ich gar nicht). Ich möchte auf die für Amazon-Prime-Mitglieder frei zugänglichen Musikinhalte zugreifen und über den Aroio-Streamer abspielen. Das geht mWn aktuell nur per Browser am Rechner. Da die Amazon-Music App keine Ausgabe per DLNA unterstützt bleibt für Androidnutzer nur noch der Weg über einen Bluetooth Audio Renderer zu gehen. Der Aroio-Streamer steht als solcher leider nicht zur Verfügung.

2. Wenn auch nur nebensächlich - Der Aroio-Streamer wird im UPnP Modus nicht vom LMS, welcher auf meiner NAS (OMV) läuft und meine Musik recht komfortabel im Haus verteilt, erkannt .Ist aber jetzt kein Beinbruch, da ich eher irgendwann umstellen will... Anschließend würde BubbleUPnP tatsächlich helfen.

Grüße
Alex
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Beitragvon Rudolf » 01.12.2017, 13:31

Hallo zusammen,

stumcm hat geschrieben:Man kann Aroio auch als UPnP-Renderer nutzen, indem man das auf der zugehörigen Konfigurationsseite angibt.

ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob der AroioSU als UPnP-Renderer auch eine unterbrechungsfreie Wiedergabe (Gapless) unterstützt. Vielleicht zuvor nochmals prüfen ...

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon treble trouble » 01.12.2017, 16:56

Hi Alex,

2. Wenn auch nur nebensächlich - Der Aroio-Streamer wird im UPnP Modus nicht vom LMS, welcher auf meiner NAS (OMV) läuft und meine Musik recht komfortabel im Haus verteilt, erkannt

Wenn Du das Plugin upnp-bridge installierst, wird für jeden UPnP-Streamer ein LMS-Proxy konfiguriert, so dass Du die Musik auf jeden UPnP-Streamer schalten kannst. Funktioniert bei mir mit einem naim uniti bisher sehr gut. (Inklusive des Radio-Paradise-Plugins zum streamen des Senders in CD-Qualität.)
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Beitragvon treble trouble » 02.12.2017, 12:17

Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich etwas den Kontext übersehen habe. Da der AroioSU ja eh LSM unterstützt, ist es natürlich unsinnig, LSM über die upnp bridge zum auf upnp eingestellten Streamer zu benutzen.

Aber meines Wissens kann man sogar beides parallel aktivieren. LSM und UPnP Unterstützung.

Gruß
Gert
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Beitragvon Jahresprogramm » 02.12.2017, 17:31

Hallo Gert,

danke für die Tipps! Habe beide Plugins (UPnP-Bridge und Radio Paradise) installiert...

treble trouble hat geschrieben:....Aber meines Wissens kann man sogar beides parallel aktivieren. LSM und UPnP Unterstützung.

Ja, das ist möglich, wenn man die "Audio-Convolution" anstellt.

Gruß
Alex
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Beitragvon tovow » 05.12.2017, 19:00

Hallo,

hier steht etwas über die Custom Overlay Funktion.

https://www.abacus-electronics.de/custom-overlays

Es wird nicht einfach werden für die nicht versierten Linux-Nutzern. :oops:
Ich Bekomme nach cardmount rw als /mnt/mmcblk0p1/custom_overlay: Permission denied angezeigt.

Beste Grüße
Theo
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Loudnesskorrektur für den AroioSU möglich?

Beitragvon Rudolf » 29.12.2017, 16:31

Liebes Abacus-Team, lieber Uli,

vielen Dank nochmals für den tollen AroioSU-Streamer, der mit seinen Funktionalitäten schon sehr nah an meinen idealen Streamer herankommt. Zum Jahreswechsel möchte ich trotzdem eine Anregung geben bzw. höflichst nachfragen, ob schon einmal über eine Loudnesskorrektur nachgedacht wurde. Dies wäre für mich das absolute Sahnehäubchen.

Zur Erläuterung für "Nichteingeweihte": Jede Aufnahme wird vom Toningenieur bei einer bzw. für eine bestimmte Wiedergabelautstärke abgemischt. Wird diese bei der späteren Wiedergabe über die heimische Anlage unterschritten, klingt die Aufnahme zu mager, wird sie überschritten, klingt sie dagegen zu fett. Das ist eine physiologische Eigenschaft unseres Hörsinns, für den weder der Toningenieur noch unsere Anlage etwas können. Da wir aber a) nicht wissen, bei welcher bzw. für welche Abhörlautstärke der Toningenieur die Aufnahme abgemischt hat und b) wir oftmals leiser hören, wäre eine gehöhrrichtige Korrekturmöglichkeit ein tolles Feature.

Früher war die Loudnesskorrektur ein gängiges Ausstattungsmerkmal hochwertiger Verstärker, heute ist sie im Sinne einer "unverfälschten" Wiedergabe dagegen eher verpönt. Da zumindest aber AroioSU-Hörer diesbezüglich keine Berührungsängste haben, denke ich, dass es Zeit wäre für eine Renaissance.

Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg mit euren innovativen Produkten,
Rudolf


PS: Ich habe zum Thema Loudnesskorrektur inzwischen einen eigenen Thread aufgemacht: viewtopic.php?f=18&t=9284
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Beitragvon Hironimus_23 » 29.12.2017, 18:00

und auch wenn Weihnachten vorbei ist, ich wünsche mir

echtes Spotify Connect (nicht über Airplay, Drittanbieter Apps, usw..)

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Das wäre für mich die Krönung für das geniale Abacus-System.

Hoffnungsvolle Grüße,
Hironimus
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Beitragvon FraKtiv » 29.12.2017, 18:08

Hallo,

Hironimus_23 hat geschrieben:echtes Spotify Connect

"unechtes" Spotify dürfte ab Anfang 2018 eh nicht mehr funktionieren, da Spotify sämtliche APIs abschaltet und nur noch Connect und Chromecast unterstützt.

Viele Grüße,
Frank.
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Beitragvon Jahresprogramm » 29.12.2017, 18:41

Abhilfe für Spotify wäre zB die Übertragung per Bluetooth (A2DP). Dh - Spotify APP auf einem beliebigen Gerät und per A2DP an den Aroio Streamer. Das würde auch mit Amazon Prime Music so funktionieren.

Leider ist die Bandbreite bei Bluetooth beschränkt (ca. 2Mbit/s). Die beste Übetragungsqualität funktioniert bekommt man wohl mit aptX-Lossless. Das müssen allerdings Sender und Empfänger unterstützen. Trotzdem wäre eine Bluetooth Verbindung zum Aroio ein echter Mehrwert.


Grüße
Alex
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Beitragvon Tilisca » 29.12.2017, 19:46

Im Vergleich zu Linn finde ich, dass "Airplay" am AroioSU schlechter klingt als direkt aus den LMS Server mit Plugins.

Qobuz, Tidal, Bandcamp funktionieren super als Plugin! Für Spotify gibt es auch eines, habe nicht ausprobiert ob es noch klappt. Unter LMS - Einstellungen Plugins - Spotify (bzw. andere). Einmal eingerichtet findet man das Plugin unter (Eigene) Anwendungen. Funktioniert auch am iPhone mit iPeng.

Viel Grüße
Alex
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Beitragvon nuAudio » 01.01.2018, 12:09

Hallo und ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen.

Allen Abacus Streamer Nutzern empfehle ich einen zweiten Raspberry Pi mit dem max2play Image als Server. Euer Abacus Produkt kümmert sich nur um Wiedergabe und Raumkorrektur und euer Server um die Verwaltung eurer Musik-Bibliothek, Airplay, Bluetooth und Spotify Connect.

Bastelt euren Raspberry nach Belieben zusammen, kopiert das max2play Image auf eine SD-Karte, wählt die entsprechende IP-Adresse an und richtet eure Plug ins (Logitech Media Server) ein. Installiert dann das Spotify Connect Plug in, wählt dann im Logitech Media Server Menü (oder direkt in der Squeezeplay oder iPeng App) max2play als Server und aroio als Ausgabegerät.

Startet dann ganz normal die Spotify App, wählt unter Spotify Connect Geräte "max2play" aus und schon bedient ihr den Streamer vollkommen easy über die original Spotify App inklusive Raumkorrektur :mrgreen:

Gruß Frank
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Beitragvon Hironimus_23 » 01.01.2018, 13:25

Hallo Frank,

nuAudio hat geschrieben:... einen zweiten Raspberry Pi mit dem max2play Image als Server....

Gibt es auch eine max2play-Server-Version, die auf einem NAS installiert werden könnte, so dass auf einen zweiten Raspberry Pi verzichtet werden könnte ?

Gruß und Frohes Neues,
Hironimus
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