Stromversorgung - Power Conditioner

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Horse Tea » 04.08.2016, 22:09

Turnbeutelwerfer hat geschrieben:der bezahlbare Isotek sigma 2, (habe ich),

Habe ich auch :cheers: . Bei mir ergänzt er sich prima mit den Effekten des Afis. Beide erhöhen Transparenz, Timing und Räumlichkeit. Wirkung: Isotek Sigmas DC + Afis AC ???

Viele Grüsse

Horst-Dieter
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Beitragvon Fujak » 04.08.2016, 22:28

Jupiter hat geschrieben:Hallo
Hat schon jemand den Furmann 8 Pl Ce getestet.
Gibt es bei Thomann
Was haltet ihr von dem Test bei Delamar.

Bei den Bühnenprofis wird das wohl Gerät häufiger eingesetzt.

Gruß Harald

Hallo Harald,

den hatte ich vor einem Jahr mal ausprobiert und wieder zurückgeschickt. Er ist einer der typischen Filter, die die Dynamik im Klangbild killen. Es klingt sauberer aber auch lebloser. Er entspricht auch nicht dem Typus des Conditioners sondern des Filters.

Ein hervorragender Filter ist der von mir zweifach (analog und digital) eingesetzte Filter von Revolt (nach Modifikation der internen Stromführung - siehe mein V-Thread: viewtopic.php?p=82913#p82913). Der beruhigt das Klangbild, ohne es einzuschläfern. Zudem ist er sehr preiswert.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Jupiter » 05.08.2016, 10:48

Hallo Fujak,

danke für die Info

Gruß Harald
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Beitragvon Just4Fun » 06.08.2016, 12:47

Hallo zusammen,

was Stromfilter oder Stromaufbereiter angeht, habe ich auf einer HighEnd on Tour eine recht beeindruckende Demo von IsoTek gesehen bzw. gehört.

Wer mal auf einer Messe ist und Gelegenheit hat, so eine Demo mitzumachen, dem kann ich das nur empfehlen. Sehr Informativ aber auch mit Spaß und Augenzwinkern.

Daraufhin habe ich mir einen IsoTek Aquarius mit Evo3 Syncro Stromkabel zum Test bestellt:

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Der erste Eindruck war schon verblüffend, die Musik kam viel voller und mit breiterer Bühne aus den Lautsprechern. Genauso wie bei der IsoTek Demo. Leider reichten die 6 Ausgänge nicht, um alle meine Komponenten mit sauberem Strom zu versorgen.

Beim Vergleich mit und ohne die IsoTek Produkte fiel mir aber eine Einbuße in der Dynamik auf, die mich neben den fehlenden Ausgängen von einem Kauf abgehalten hat. So richtig losgelassen hat mich der Klangeindruck aber nicht mehr. Auf der Suche im Web habe ich mich dann in das Thema der Stromaufbereitung eingelesen und bin immer wieder auf PSAudio gestoßen. Bisher waren mir die Produkte aber immer zu teuer.

Da es bei PSAudio kürzlich eine Sommeraktion gab, habe ich mir dann doch einen PSAudio P10 zum Test kommen lassen:

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Wow... das war genau die Kombination, die ich gesucht habe:
Vorteile der IsoTek Aquarius / Syncro Kombination ohne Dynamikeinbuße und mehr Ausgänge :cheers:

Eine Anleitung zum P10 findet Ihr hier:
https://www.cm-audio.net/images/psaudio/p10/ps-audio-p10-handbuch.pdf

Für mich ist das Thema Stromversorgung damit abgeschlossen...

Einziger Nachteil ist, das die Anschaffung neuer Lautsprecher jetzt etwas weiter nach hinten verschoben werden muss...

Viele Grüße sendet

Lothar
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Beitragvon Salvador » 06.08.2016, 14:16

Hallo Lothar,

das nenne ich mal einen amtlichen Stromaufbereiter, den ich in etwa einer Liga mit dem MFE P16C sehe, der allerdings 12 Ausgänge bietet, nicht "nur" 9. Trotzdem, dass sich der Kauf gelohnt hat, glaube ich sofort.
Ich tendiere mittlerweile auch zum Kauf eines solchen Geräts, wahrscheinlich MFE P16C, im nächsten Jahr.

Viel Spaß mit dem Klang aus sauberem Strom wünscht

Andi
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 06.08.2016, 14:26

Hallo, also mit den Studio Geräten werdet ihr im Hifi Bereich wenig Erfolg haben, oder die Filter meß technisch aus einander nehmen.
Es ist halt wie die an Sauberer Musikalität abgestimmt sind.
Es muß ja nicht der neuste Isotek o Ps Audio sein.
Die Sigmas sind klasse!
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Beitragvon shakti » 06.08.2016, 17:06

ich habe mit der Zeit alle aktiven Netzaufbereiter (PS Audio, Accuphase, Burmester usw) aus meiner Anlage entfernt. Bin mit diesem Geraeten nicht nachhaltig zufrieden gewesen. Ich empfinde eine gute passive Filterung bei Geraeten mit geringer Leistungsaufnahme als besser. Bei Geraeten mit hohen Stroemen ziehe ich leicht filternde Netzkabel vor.
...sind halt meine persoenlichen Erfahrungen, manch einer mag endere haben :-)
Gruss
Juergen
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Beitragvon Salvador » 06.08.2016, 18:14

Hallo Jürgen,

aktive Stromaufbereitung ist etwas anderes als Filter. Es werden dann der Sinus wieder rekonstruiert und die Frequenz stabilisiert. Etwas besseres kann Komponenten nicht passieren, als solchen Strom zu erhalten. Die Audio-gd HE-Netzteile machen genau das, ohne weitere (passive) Filterung, und da kann man hören, was das alleine, ohne Filterung,bewirkt, wenn es gut gemacht wird.
Beim NF-3 höre ich mir jetzt erstmal die Güte des Geräts als rein passiver AC/DC-Filter an und dann im zweiten Schritt, was eine zusätzliche aktive Stromaufbereitung in Form des P16C dann noch bringt.bSo erhalte ich einen guten Eindruck von den beiden Funktionen schrittweise.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon chriss0212 » 06.08.2016, 18:48

Eine Frage in die Runde ;)

Strom neu generieren... Das ist doch dann im Grunde eine Online USV oder? Und das würde heißen ein Sinus Wechselrichter... Und das ist doch wiederum nicht anderes als ein überdimensioniertes Schaltnetzteil mit Sinus AC Ausgang oder?

Also jetzt frage ich mich: wenn dem so ist... macht das Sinn? Wir versuchen auf Biegen und Brechen Schaltnetzteile los zu werden und würden uns dann einen Wechselrichter in die Kette hängen? Oder gäbe es noch andere Möglichkeiten der Strom Aufbereitung?

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Salvador » 06.08.2016, 19:11

Es gibt auch Stromaufbereitungsnetzteile mit Ringkerntrafo(s), wie das hier von Audio-gd:

http://www.magnahifi.com/index.php/de/w ... -gd-he-350
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Beitragvon chriss0212 » 06.08.2016, 19:22

Hallo Andi,

Audio GD scheint das in der Tat etwas anders zu machen als eine klassische USV.

Aber erst einmal wird auch hier aus der Netzspannung DC gemacht und dann wird eine neue Spannung generiert. Mir ist allerdings noch nicht klar, wie sie aus 400Hz einen 50Hz Sinus generieren. Eine "normale USV" macht das ähnlich einem Class D Verstärker über eine hoch getaktete PWM.

A discrete balanced regenerative wave generator produces the new ultra-low noise wave form at 400Hz. The 400Hz frequency was chosen because they have better efficiency compared to traditional 50Hz and at this frequency, 400Hz, it will boost the sound to reproduce real and pleasant analog sound.


Vielleicht weiß hier jemand anderes mehr?

Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 06.08.2016, 19:45

Haha..

Kaum bringe ich das Thema USV ins Spiel... Bam Stromausfall in unserer Straße. Hätte ich doch ne USV... Besser schlechten Strom als gar kein Strom ;)

Hätte ich doch meine Klappe gehalten ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Salvador » 06.08.2016, 19:45

SUMMARY

The regenerative power supply like a proprietary electric generator built in the unit.
It can block most disturb from the power line , supply the ultra clean power supply for the audio amps , reproduce the most neutral and analog sound like audio signal for the system and the users.
In the regenerative power supply design, the AC power through the regenerative input transformer , conversion to DC power ,through the class A PSUs power supply for the regenerative wave generator and driver stages .
A balance regenerative regular wave generator produce the ultra low distortion 50Hz wave ,through the balance gain amps and the strong output stages , drive the regenerative transformers produce the clean AC power supply feed to the separate class A PSUs power supply for the L and R channel preamps .
The class A parallel connection PSU has very high input impedance to avoid disturb through the PSU from affecting the signal parts and low output impedance with very fast speed and high linear, it is a very clean power supply
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Beitragvon Hans-Martin » 06.08.2016, 19:57

chriss0212 hat geschrieben:Strom neu generieren... Das ist doch dann im Grunde eine Online USV oder?

Hallo Christian,

USV heißt für mich Kontinuität der Stromversorgung bei möglichst großer Effizienz - für Computerteile, die alle Schaltnetzteile haben, deren Eingangsspannung in einem weiten Bereich von 100-240V und ohne Festlegung der Netzfrequenz variieren kann.

Und das würde heißen ein Sinus Wechselrichter...

Ein Sinuswechselrichter wäre schön, weil der Sinus prinzipiell oberwellenfrei bleiben könnte, wäre da nicht die Laständerung in der Nähe des Scheitelwertes, wenn Gleichrichter durchschalten. Und er ist leider nicht sonderlich wirkungsgradstark, die Verlustleistung ist hoch.

Und das ist doch wiederum nicht anderes als ein überdimensioniertes Schaltnetzteil mit Sinus AC Ausgang oder?

Für Halogenlampen hat man mit 50Hz amplitudenmodulierte hohe Taktfrequenz, die eignet sich nicht für Gleichrichtung, sowas scheidet also aus.
Besser wäre eine Gleichrichtung auf 2 Gleichspannungen, um eine Endstufe mit hohem Dämpfungsfaktor mit sauberem Sinus anzusteuern, der dann die Geräte versorgt. Die Elkos auf der Netzseite werden dabei extrem beansprucht. Da sich Elkos nach Gleichrichterspannungsverlust auf weniger als den ursprünglichen Scheitelwert der Spannung aufladen, kann man nicht mehr über Transistoren sauber einen annähernd identischen Scheitelwert wie Betriebsspannung durchlassen, wegen des etwas höheren Ausgangswiderstands wäre aber eine geringfügig höhere Spannung erforderlich.

Die Idee, eine Brückenschaltung von 2 Endstufen zu verwenden, um Versorgungsspannungsripple zu unterdrücken, wäre eine Möglichkeit, aber der Aufwand ist groß, wäre eine Notwendigkeit, um die erforderliche Spannung eisenlos (ohne Ausgangstransformator) aufzubauen. Sinn macht das nur für Geräte mit kleiner Stromaufnahme.

Prinzipiell ist es ohne großen Aufwand kaum möglich, einen so geringen Innenwiderstand wie das Netz selbst bereitszustellen.

Also jetzt frage ich mich: wenn dem so ist... macht das Sinn? Wir versuchen auf Biegen und Brechen Schaltnetzteile los zu werden und würden uns dann einen Wechselrichter in die Kette hängen? Oder gäbe es noch andere Möglichkeiten der Strom Aufbereitung?

Da haben manche Hersteller trickreiche Schaltungen, die Störungen zu erkennen und mit relativ leistungsschwachen Verstärkern gegenphasige Signale zur Kompensation draufzugeben, Geschäftgeheimnisse, die ich gern im Detail lüften würde.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon thomas2 » 25.08.2016, 10:59

Guten Morgen liebe Forenten,

ich habe nun,- glaube ich die vierte Woche den Gordian im Einsatz. Nach den schon in meinem Vorstellungsthread beschriebenen anfänglichen Skepsis, muss ich nun schreiben, dass Jürgen (Shakti) wieder etwas Tolles vorgestellt hat. :P

Das Paket BAT VK 51SE, JR 525 und Audio GD (low Price) und die Eidolon Vision spielen fantastisch zusammen. Was hat sich aus meiner Sicht verändert:

Die Anlage steht in 4,3 Meter von meinem Sitzplatz. Und was ich immer selbst als negativ empfunden habe, ist die Frage- spielen jetzt die Magnat für meinen Surround oder die Avalon.

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Das hat sich komplett geändert. Die gesamte Musik steht jetzt so weit vorne an meinem Sitzplatz wie ich es immer gewünscht habe. Es stellt sich im Ansatz nicht mehr die Frage, welches Boxenpaar spielt. Das hat sich erledigt. :D Reiner (Easy) hat es auch geschafft, ein perfektes Hörerlebnis mit viel Arbeit zu erschaffen. Ich bin zu 95 % dran- oder? :lol: Reiner wird es beim nächsten Besuch entscheiden.

Ich habe es nicht ausprobiert, den Gordian komplett wieder aus der Anlage zu nehmen und dann wieder angeschlossen zu vergleichen.

Ich schreibe dem Gordian zu, dass egal wann ich die Anlage starte, ich nach kurzer Anwärmphase meiner BAT ein perfektes Musikerlebnis habe und jeden Tag staune, wie toll es klingt. Sophie Zelmani höre ich sehr gerne und wie sie jetzt hier aufspielt ist traumhaft. Selbst das Lap12 Stromkabel hat sich vorteilhaft entwickelt und klingt nicht mehr angestrengt, Dennoch werde ich hier noch einige Versuche starten.

Daher klare Empfehlung für den Gordian - Jürgen Du bist der Beste. :cheers:

Viele Grüße

Thomas
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