Stromversorgung - Power Conditioner

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon StreamFidelity » 04.01.2019, 14:30

Im Audio Markt ist gerade ein sehr günstiges Angebot (1,6k€) für einen Power Conditioner GigaWatt / PC -3 SE EVO.

Es handelt sich um das Vorgängermodell des heutigen PC -3 SE EVO+. In jedem Fall handelt es sich um die teure "SE"-Version. Wichtig wäre noch zu klären, ob ein DC-Blocker eingebaut ist.

Grüße Gabriel
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Beitragvon Sebabe » 05.01.2019, 12:47

Hallo Gabriel, Danke - schaue ich mir an. Die Gigawatt Geräte machen wirklich einen sehr guten Eindruck.Da habe ich das Gefühl, dass die auch lange Zeit halten. Könnte man hier den DC Blocker noch nachrüsten?
Das Gerät ist auch ein reiner Filter richtig, kein aktiver Regenerator?

Grüße
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Beitragvon StreamFidelity » 05.01.2019, 13:11

Hallo Sebabe,

ich denke schon, dass GigaWatt das nachrüstet. Die sitzen in Polen. Am besten vorher nachfragen.

Ja richtig, es sind passive Filter für drei Zonen unterschiedlich konfiguriert: Digital, Analog und Power.

Oft wird den Stromfiltern nachgesagt, dass sie die Power oder/und den Klang ausbremsen. Aufgrund der Dreiteilung wird selbst mein Verstärker mit je 500W (an 4Ohm) in seiner Dynamik nicht beeinträchtigt.

Grüße Gabriel
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Beitragvon Sebabe » 05.01.2019, 16:30

Die Qual der Wahl - Gigawatt oder Gordian :-)
Mal sehen..
VG
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Beitragvon beltane » 05.01.2019, 16:38

Hallo Sebabe,

bzgl. DC Nachrüstung für Gigawatt Power Conditioner kannst Du auch in Deutschland direkt bei Jörg Klein (Inhaber von Hörgenuss für Audiophile) anfragen - er vertreibt Gigawatt Produkte bereits seit sehr langer Zeit - seine Kontaktdaten findest Du hier:

https://www.hgfa.de/kontakt/

Beim im Audiomarkt für 1.600 € angebotenen PC3-Evo SE scheint auch das normalerweise mitgelieferte Stromkabel nicht im Angebot enthalten zu sein (LS 2 oder LC 3). Dessen UVP liegt bei 500,00 €. Würde ich bei konkretem Kaufinteresse ebenfalls klären. Für den Komponentenanschluss könntest Du dann LC 2 nutzen.


Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Sebabe » 06.01.2019, 17:28

Hallo, Danke für die Tips - ja das mit dem Kabel ist mir auch aufgefallen.
Nun ist mir allerdings ganz unvermittelt ein gutes Angebot für einen PS Audio Power Plant Premier (PPP) über den Weg gelaufen und ich habe zugeschlagen. Das war nun erstmal deutlich günstiger als alle anderen Optionen. Mal sehen was das Teil kann. Ich werde hier gern berichten. Mal sehen ob ich es dann bereue, nicht das Gigawatt Gerät genommen zu haben... (Gereizt hat mich das Teil schon)

Der PS PPP kommt wohl auch mit einer ganz normalsterblichen Netzstrippe - da würden hier wahrscheinlich viele sagen es würde sich lohnen nachzurüsten. Ich habe bisher keine Erfahrung mit Stromkabeln. Falls jemand hier einen Tipp für einen preislich vernünftigen Einstieg hat (oder noch was rumliegen hat) würde es mich interessieren..

Viele Grüße & Danke an alle hier.
Sebabe
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Beitragvon beltane » 18.01.2019, 08:01

Hallo zusammen,

Hifistatement hat einen Testbericht über die in diesem Thread bisher nicht erwähnten Power Conditioner und Stromleisten von Audioquest veröffentlicht. Es handelt sich um die Modelle Niagara 1000, 5000 und 7000;

https://www.hifistatement.net/tests/ite ... -und-nrg-z

Auf der High End 2018 führte Audioquest an B&W 800 D3 Lautsprechern und Endstufen von Sudgen mit dem mittleren Modell Niagara 5000 sehr überzeugend vor:

https://www.fidelity-magazin.de/2018/05 ... -espresso/

Den dort beschriebenen klanglichen Eindrücken kann ich mich nur anschliessen - eine absolut betrachtet für mich herausragende Vorführung und eine der besten B&W Präsentationen, die ich je hören konnte. Welchen Anteil daran die Audioquest Komponenten hatten, kann ich nun natürlich nicht beurteilen, bei einer Neuanschaffung im Bereich Power Conditioner käme Audioquest zumindest in die Auswahl der zu prüfenden Produkte.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Gionni » 30.01.2019, 21:30

Allgemein kann ich empfehlen eine Lineare Last an die Netzleiste anzuschließen um den Stromklirrfaktor (Thd-I) Wert zu senken.
Dazu ist kein Power Conditioner nötig und die Verbesserung kann schon sehr erheblich sein.
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Beitragvon acci » 30.01.2019, 22:23

Hallo Zusammen,

Ich habe seit einer Woche einen Isotek Evo3 Nova zum Testen.
Habe dort alle Komponenten angeschlossen, auch die Grossverbraucher wie die Boulder 1060.
Keine Spur von Dynamikverlusten, was man Netzfiltern nachsagt wenn Stromfresser angeschlossen sind.

Ich habe einen Zugewinn an Präzision, Bassstruktur, der Raum geht mehr in die Tiefe. Alles hat mehr Gripp.
Auch habe ich das Gefühl das es an beiden Frequenzenden mehr geworden ist.
Sehr schönes Hochtonspektrum.

Im Moment überlege ich das Sparschwein zu schlachten, der Nova3 ist kein Schnapper :shock:

Gruss Bert
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Beitragvon Matty » 31.01.2019, 00:24

Hallo liebe Lab12-Gordian-Experten,

ich habe eine Frage zum Aufbau des Gerätes.

Hängen hier alle Anschlüsse an einem einzelnen Filter und/oder ist in irgendeiner Art und Weise sichergestellt, dass die angeschlossenen Geräte sich nicht gegenseitig stören, z.B. wenn ich ein rein analoges Gerät mit Linearnetzteil und eines mit Schaltnetzteil anschließe?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Hans-Martin » 31.01.2019, 00:53

Gionni hat geschrieben:Allgemein kann ich empfehlen eine Lineare Last an die Netzleiste anzuschließen um den Stromklirrfaktor (Thd-I) Wert zu senken.
Dazu ist kein Power Conditioner nötig und die Verbesserung kann schon sehr erheblich sein.

Hallo Giovanni,
meinst du sowas wie eine gewöhnliche Glühlampe?
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon beltane » 01.02.2019, 06:02

beltane hat geschrieben:Hallo zusammen,

Hifistatement hat einen Testbericht über die in diesem Thread bisher nicht erwähnten Power Conditioner und Stromleisten von Audioquest veröffentlicht. Es handelt sich um die Modelle Niagara 1000, 5000 und 7000;

https://www.hifistatement.net/tests/ite ... -und-nrg-z

Auf der High End 2018 führte Audioquest an B&W 800 D3 Lautsprechern und Endstufen von Sudgen mit dem mittleren Modell Niagara 5000 sehr überzeugend vor:

https://www.fidelity-magazin.de/2018/05 ... -espresso/

Den dort beschriebenen klanglichen Eindrücken kann ich mich nur anschliessen - eine absolut betrachtet für mich herausragende Vorführung und eine der besten B&W Präsentationen, die ich je hören konnte. Welchen Anteil daran die Audioquest Komponenten hatten, kann ich nun natürlich nicht beurteilen, bei einer Neuanschaffung im Bereich Power Conditioner käme Audioquest zumindest in die Auswahl der zu prüfenden Produkte.

Viele Grüße

Frank


Hallo zusammen,

nachfolgend noch der Link zum zweiten Teil des Testberichtes über die Audioquestgeräte - erschienen auf Hifistatement:

https://www.hifistatement.net/tests/ite ... g-z-teil-2

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Gionni » 02.02.2019, 10:18

Hans-Martin hat geschrieben:
Gionni hat geschrieben:Allgemein kann ich empfehlen eine Lineare Last an die Netzleiste anzuschließen um den Stromklirrfaktor (Thd-I) Wert zu senken.
Dazu ist kein Power Conditioner nötig und die Verbesserung kann schon sehr erheblich sein.

Hallo Giovanni,
meinst du sowas wie eine gewöhnliche Glühlampe?
Grüße
Hans-Martin



Hallo Hans-Martin,
ja, zum Beispiel.
Heute werde ich den Lab12 Gordion an meiner Kette testen. Mal sehen, was der Netzanalysator vermeldet, und natürlich die Ohren.

Gruß Gio
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Beitragvon Gionni » 02.02.2019, 16:26

keine nennenswerte reduzierung der thd-v mit dem lab12 gordian, die thd-c reduziert sich um 5-6%.

durch eine lineare last hinter dem gordian sinkt der thd-c wert dramatisch , aber das geht auch ohne gordian so wie ich schon geschrieben habe.

klanglich macht sich der gordian durch mehr ruhe bemerkbar aber auch andere parameter können leicht an meiner kette punkten.

die musikalität empfinde ich als leicht gebremst, denke das legt sich im eingespielten zustand.
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Beitragvon Hans-Martin » 02.02.2019, 21:15

Gionni hat geschrieben:die musikalität empfinde ich als leicht gebremst, denke das legt sich im eingespielten zustand.

Hallo Giovanni,
das würde ich nicht erwarten.
Aber... die Hoffnung stirbt zuletzt...

Man gewöhnt sich an alles, deshalb hilft nach 3 Wochen Einspielzeit der brutale Vergleich mit dem Anschluss direkt ans Lichtnetz. In dieser Zeit kultiviert sich die Systemeigenschaft des Bausteins erfahrungsgemäß noch mehr...
Song&Songwriter, Gitarre mit Gesang : mit Filter
Fetzigen Rock : ohne Filter

Es gibt Maßnahmen, die den Durchgangsverlust eines Filters kompensieren können, aber das jeweilige Vorschaltgerät* muss das vertragen, deshalb gebe ich derlei konkretisierte Hinweise nur per PN.
*=Blackbox
Grüße
Hans-Martin
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