Konkrete Erfahrungen mit Gerätebasen

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.
Valtergio
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Beitrag von Valtergio »

Hallo.
Ich befasse mich seit über 10 Jahren mit Vibrationen und der Verbesserung der Isolierung von Geräten und Lautsprechern.

Ich habe viel experimentiert, viel studiert und großartige Ergebnisse erzielt.

Ich kann Ihnen eine Rangliste für meine Erfahrungen mit meiner eigenen Ausrüstung und der meiner Freunde geben, was die Verbesserung des Klangs mit der elastischen Aufhängung im Niederfrequenzbereich betrifft.

Fangen wir mit dem schlechtesten Ergebnis an,
Festkörper-Endstufe, keine nennenswerte Verbesserung, ich habe 8 Endstufen, habe sie alle ausgesetzt und keine Verbesserung gehört.
Man beginnt etwas zu hören mit
Festkörper-Vorverstärker und separater Festkörper-Dac.
Eine noch bessere Verbesserung für alle Rohrgeräte.
Eine noch bessere Verbesserung für
integrierten CD-Spieler oder einfach nur mechanisch, und Plattenspieler, kann die Verbesserung für mechanisch schwache Geräte wichtig und fast unglaublich werden.

Die größte Verbesserung ist bei den Rednern zu verzeichnen.

Je präziser, präziser und hochwertiger Ihr System auch die kleinsten Details hörbar macht, desto ausgewogener ist der Frequenzgang und die Raumakustik. Wenn Sie Rumpeln oder Auslöschung oder einen zu unausgewogenen Klang haben, sind Sie in einem Zustand der Maskierung und Verzerrung, und es ist nicht die elastische Aufhängung, die das Problem löst.

Die größte Verbesserung ist für die 3d.

Wenn Sie sich 3d anhören, ist es manchen Leuten egal und/oder ihre Sprecher lassen sie 3d nicht hören,

Wenn Sie Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für 3d haben, ist dies der Parameter, der sich am meisten verbessert, es ist die Verbesserung, die Ihnen viel Befriedigung verschafft.

Die gesamte Klangbühne wird breiter und tiefer, Instrumente und Stimmen sind besser fokussiert und nehmen mehr Raum ein.

Es verbessert den Mikrokontrast und es entstehen neue Details, die vorher verborgen waren, in den schwierigsten Passagen mit mehr Instrumenten löst sich der Klang besser auf und bleibt entspannter.

Wenn Ihr System klanglich nicht ausgewogen und nicht transparent genug ist, erleben Sie eine starke Klangmaskierung, und Sie werden den Unterschied nicht hören können.

Wie immer gibt es viele Variablen, und eine davon ist die Art und Weise, wie wir Musik hören.

Ich kann Ihnen sagen, dass Ihr Klang, wenn Sie die Vibrationen in Ihrer Kette reduzieren, einzigartige Eigenschaften erhält, der Klang konkreter wird, die Illusion von 3d unglaublich ist.

Wenn Sie sich ein System ohne jegliche Vibrationsreduzierung anhören, könnten Sie lachen, denn der Ton ist leer, der Ton enthält nicht die 3D-Informationen, die Ihr System Sie hören lässt.

Das Experimentieren mit Gummibändern ist nur eine Frage des Verstehens und der Erkenntnis, wobei man ein paar Euro ausgeben muss.

Wenn Ihnen das Ergebnis gefällt, können Sie die Gummibänder durch eine andere, schönere oder elegantere Aufhängevorrichtung ersetzen.
Valter
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Michaellang
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Beitrag von Michaellang »

Mister Cool hat geschrieben:
Am liebsten wäre mir, dass gar nichts "durchgeht", sprich Amplitude = 0
Das wäre dann "schweben". Die Erdanziehungskraft erschwert allerdings die Schwerelosigkeit.
Hier gäbe es für diese Richtung diese Teile von Audio Physic:
VCF MAGNETIC plus

Diese Vibration Control Feets arbeiten auf SSC-Basis mit starken sich abstoßenden Magneten, so dass eine hohe Entkopplung gewährleistet wird. Tragen auch recht schwere Lautsprecher.
Nicht billig, aber sicherlich sehr effektiv.

Hat die schon jemand probiert?

Gruß,
Michael
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StreamFidelity
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Beitrag von StreamFidelity »

Hallo Michael,

SSC kenne ich nicht, aber ich nutze die Triton Audio NeoLev Gerätefüße und hatte dazu berichtet: Vibrationsdämpfender Gerätefuß mit Neodym-Magneten

Ich bin nach wie vor sehr zufrieden.

Grüße Gabriel
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Buschel
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Beitrag von Buschel »

Hallo zusammen,

am Samstag habe ich beim Hornbach-Besuch einfach mal 4 von den "Hornbach"-Federn mitgenommen. Seit der heutigen Homeoffice-Mittagspause steht mein DAC auf einem kleinen Küchenbrett und diese Konstruktion dann wiederum auf den Federn. Irgendwie sieht es ziemlich gewöhnungsbedürftig aus, wenn der DAC nach einem Stupser lustig vor sich hin schwingt. Interessant ist aber ein einfacher Test: Man nehme eine Tupperdose mit etwas Wasser, stellt die auf den ungefederten DAC, wartet bis die Wasseroberfläche ruhig ist und schlägt dann mit der Faust auf das Rack. Es bilden sich die üblichen (kurzwelligen) Wellenmuster aus. Derselbe Ablauf mit dem gefederten DAC zeigt fast keine Wellenmuster mehr.

Aber: Mein Netzkabel ist recht starr und schwer. In Folge steht der gefederte DAC durch das "ziehende Netzkabel" ein wenig windschief, und die Schwingung in der "Netzkabelecke" ist sichtbar gehemmt. Wie habt ihr das gelöst?

Viele Grüße,
Andree
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Andree,

eigentlich ist das vor allem ein Problem bei leichten Geräten.
Am besten auch die Federn plus Sylomer verwenden.
Je gut 2kg Gerätegewicht eine Feder.
Das ist bei leichten Geräten schwierig und da gibt es am meisten Probleme mit steifen Nezkabeln.
Da hilt nur gefühlvoll ausbalancieren.
Aber wer im Regen gleichmäßig gegaartes Grillgut zu Tisch bringt wird auch diese Aufgabe meistern. :cheers:

Grüsse Jürgen
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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

Hallo Andree,

ich löse das Problem mit steifen (Strom)kabeln, indem ich das Kabel mit einer Schnur oder einem Kabelbinder an einer festen Schraube oder einem anderen festen "Anker" hochbinde und damit den Druck auf das Gerät neutralisiere. Meine 2 Cents.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Donny
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Beitrag von Donny »

Hallo Andree,

wie schon vorgeschlagen Kabel "hochbinden" oder abstützen. Oder vorne Zusatzmasse draufpacken. Das dürfte das Ganze auch träger machen.

Apropos Aufhängen. Also konträr zur Gerätebase. Gibt es Erfahrungen damit das Gerät und das Kabel aufzuhängen? Wird der Klang dann luftiger ( :D ) ? Im Ernst gibt es hier Erfahrungen - wäre ja Entkoppeln.

Viele Grüße
Dietmar
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Dietmar,
Donny hat geschrieben:
25.05.2020, 23:09
Apropos Aufhängen. Also konträr zur Gerätebase. Gibt es Erfahrungen damit das Gerät und das Kabel aufzuhängen? Wird der Klang dann luftiger ( :D ) ? Im Ernst gibt es hier Erfahrungen - wäre ja Entkoppeln.
Generelles Aufhängen des Kabels erscheint mir ungünstig. Abstützen ist besser.
Mache mal einen Test: Falls Du etwas dickere Kabel hast, lass diese frei in der Luft hängen. Dann drehe die Lautstärke ordentlich auf bei bassstarker Musik und greife an das Kabel. Es schwingt fühlbar mit. Es resoniert. Jetzt lege dort Holzklötzchen unter und biege das Kabel vorsichtig, dass es ohne Spannung aufliegt. Der Resonanztest mit Musik fällt dann deutlich geringer aus.

Die Frage ist natürlich, ob man das hört. :D

Viele Grüße
Georg
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Buschel
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Beitrag von Buschel »

Hallo zusammen,

bei 2 kg pro Feder darf ich bei meinem kleinen Gerät nur 2 Federn benutzen, das wird zu wackelig. ;)

Dann werde ich mal zum einen nach einer Beschwerung oder beim nächsten Besuch im Baumarkt nach einer kleinen Steinplatte suchen. Zum anderen versuche ich das Netzkabel hinter dem Rack irgendwie abzustützen, so dass es nicht mehr am DAC zieht. Mit Sylomer fange ich nicht an solange der Rest nicht ordentlich aufgebaut werden kann.
h0e hat geschrieben:
25.05.2020, 22:41
Aber wer im Regen gleichmäßig gegaartes Grillgut zu Tisch bringt wird auch diese Aufgabe meistern.
Ich übe auch immer fleissig, bei Sonne und bei Regen. :cheers:

Viele Grüße,
Andree
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hi Andree,
Buschel hat geschrieben:
26.05.2020, 07:26
Dann werde ich mal zum einen nach einer Beschwerung oder beim nächsten Besuch im Baumarkt nach einer kleinen Steinplatte suchen.
Die Variante mit den Türstoppern zum Beschweren kennst Du sicher. Diese sind nicht ganz so hässlich:
https://www.amazon.de/dp/B07YYJ6JHV/

Steinplatten finde ich auch eleganter.

Viele Grüße
Georg
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music is my escape
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Beitrag von music is my escape »

Hallo an alle,

Ergänzend zu oben: Es wurde bestimmt bereits einige Male erwähnt‎, evtl. ist es für den einen oder anderen dennoch ganz interessant - besonders (aber nicht nur) bei leichten Geräten bringen steife und/ oder schwere Kabel aufgrund der dadurch je nach Konstruktion u.U. mehr oder minder direkt auf die Platinen im Inneren der Geräte wirkenden Kräfte und den hierbei entstehenden Mikrofonieeffekten nicht selten mehr negative Aspekte in das Klanggeschehen ein als sie qua Aufbau etc... Positives bewirken können.

Eine externe Aufhängung bzw. Abstützung kann ‎(!)‎ hier Abhilfe schaffen, sollte aber durchdacht und im besten Fall ebenso schwingend entkoppelt wie das Gerät an sich sein.

Beste Grüße,
Thomas‎
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Tinitus
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Beitrag von Tinitus »

Hallo Andree,

Ich habe es umgedreht gemacht, keine Federn, dafür Sylomer. (Schwere) Kabel kann man auch mit Sylomer Abschnitten entkoppeln. Mache ich beim Netzkabel für Sub und LS so. Wobei das Schwingung entkoppeln zweitrangig ist, wichtiger ist mir die thermische Entkoppelung, da die Kabel über den Heizkörper laufen. Beim Adi-2 Pro ist es umgekehrt, ich entkopple ihn wegen der Schwingungsdämpfung, er dankt den größeren Abstand zum Regalboden mit etwas niedrigerer Temperatur.


Gruß

Uwe
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Buschel
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Beitrag von Buschel »

Gute Morgen zusammen,

gestern habe ich nach Granitplatten gesucht, die ich nach Maß online bestellen kann. Insgesamt war das leider nicht von Erfolg gekrönt, weil die entweder zu stark / zu schwer waren (ich möchte nur 2-3 kg hinzufügen, nicht 5-8 kg), oder die Seiten meinen Browser abgeschossen haben. Jetzt habe ich als Testlösung ein Schneidebrett aus Granit für die Küche bestellt (30x30x1 cm, 2.9 kg) -- mal schauen. Wenn das dann doch nicht passt, kommt das Teil eben in die Küche. :mrgreen:

Weil ich gerade dabei war, habe ich auch nach Sylomer gesucht, aber nicht für die gewünschte Gewichtsklasse gefunden. Als Alternative sind es jetzt "Concertmeister Baso" in gelb geworden. Sobald alles angekommen ist, mache ich nochmal den Wasserspiegel-Test mit den Schaumstoffabsorbern und den Federn.

Viele Grüße,
Andree
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher »

Hallo Andree,

ich bin beim Steinmetz fündig geworden. Meiner stellt hauptsächlich Grabsteine her - hat aber auch unsere Fensterbänke geschnitzt.
Evtl. hat der Steinmetz in Deiner Nähe ja für Ihn unbrauchbare Reststücke :D

Viele Grüße
Jens
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Buschel
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Beitrag von Buschel »

Hallo zusammen,

die Küchenplatte kam an. Sie wiegt 2,7 kg und liegt damit im gewünschten Bereich. Mit dem DAC zusammen macht das etwa 6,6 kg. Ich habe kurz mit dem "Wasserspiegeltest" (Tupperdose mit Wasser auf das Gerät und dann auf den Rackboden schlagen) das Verhalten in drei Varianten angeschaut: ohne Federn und Dämpfer, nur mit Dämpfern und nur mit Federn. Man kann sehr schön beobachten wie sich ohne Federn und Dämpfer recht starke Schwingungen höherer Frequenz ausprägen. Mit den Schaumstoffdämpfern bleiben die Schwingungen in ihrer Frequenz erhalten, sind aber wesentlich schwächer ausgeprägt. Mit den Federn ist die Schwingungsfrequenz viel tiefer, aber wieder stärker ausgeprägt. Physik live! :)

(1) ohne alles
(2) nur Schaumstoff
(3) nur Federn

Wenn man jetzt die Schaumstoffteile wiederum dämpfend in die Federn einbringt wie das hier einige ja tun, werden bei Eigenschaften parallel geschaltet. Vielleicht probiere ich das nochmal aus. Für die nächste Zeit lasse ich aber erstmal die Federn, ich finde das haptisch irgendwie interessant.

Viele Grüße,
Andree

PS: Als netter Nebeneffekt werden die Federn durch die höhere Gesamtmasse stärker vorgespannt und das ziehende Netzkabel macht sich nicht so stark bemerkbar.
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