Acousence afi(s) und afi(s) USB

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.
Bernd Peter
Aktiver Hörer
Beiträge: 3535
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Hans-Martin,
sind die gezeigten Geräte spürbar mikrofonieempfindlich?
würde ich nicht sagen.

Das mache ich grundsätzlich bei Versuchsaufbauten direkt auf dem schwimmenden Parkett, der schwingt ja.

Nach der Testphase wird das dann alles aufgeräumt und bekommt einen stabileren Platz.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Ralf Koschnicke
Aktiver Hersteller
Beiträge: 364
Registriert: 22.07.2008, 11:24
Wohnort: Wöllstein
Kontaktdaten:

Beitrag von Ralf Koschnicke »

Hallo zusammen,
aus gegebenem Anlass ein Zitat aus dem Handbuch:
Der afi ist bereits von Hause aus mit hochwertigen schwingungsdämpfenden Gerätefüßen ausgestattet. [...] Das Gerät bitte waagerecht auf einer festen, ebenen Unterlage aufstellen. Der Untergrund hat bei Audiogeräten generell einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Klangqualität. Die Standfläche sollte deshalb möglichst schwer und stabil sein.
Bei allen unseren Geräten sind original bFly Absorberfüße drunter. Das ist schon eher eine teure Lösung die man so sicher bei wenigen Herstellern findet. Den "Luxus" halte ich jedoch für sinnvoll. Mit weichen Unterlagen nimmt man sich den Nutzen. Wer den Effekt ausprobieren will, kann ja mal etwas hartes (Buch, Brett, o.ä.) zwischen die Füße legen, sodass diese in der Luft schweben...

Viele Grüße
Ralf
Hans-Martin
Aktiver Hörer
Beiträge: 6741
Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Ralf,
das ist doch mal ein Statement von einem Hersteller, in dem wirklich wichtige Rahmenbedingungen geklärt werden.
Das ist absolut selten - ich finde aber auch: absolut nötig.
Dafür bekommst du von mir 5 Sterne, oder besser: ♫♫♫♫♫
Grüße Hans-Martin
Bild
analog+
Aktiver Hörer
Beiträge: 99
Registriert: 04.02.2011, 11:40

Beitrag von analog+ »

Hallo Bernd-Peter,

habe nun seit einigen Tagen endgültig auch einen Afis - der RJ45-Ausgang mit dem passenden Adapter ist die klanglich klar bessere Lösung!

Und:
Ich kann nicht behaupten, daß ein entsprechender HiFi-PC besser ist als ein Notebook (auch Dual-Pc`s hatte ich seinerzeit verworfen) - immer vorausgesetzt, der Player macht kein Sounding.
Nächste Woche kriege ich übrigens leihweise zwei teure Audioquest USB-Kabel, die kann ich dann mal gegen das beigelegte Kabel anhören.

Beste Grüße
Roland
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
Beiträge: 3535
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Roland,

ja, das ist die Krux im PC Audiobereich, wir haben alle unterschiedlichste setups.
..auch einen Afis - der RJ45-Ausgang mit dem passenden Adapter ist die klanglich klar bessere Lösung!
Da würde ich z.Bsp. als Erstes fragen, was nimmst du denn für ein BNC Kabel?

Entsprechend fallen die Ergebnisse wohl unterschiedlich aus.

Ich würde sagen:

Erfahrungen anderer kann man ausprobieren, ob es dann zum selben Ergebnis führt, bleibt offen.

Wo wir uns beide sicher sehr einig sind im Hörergebnis:

Der AFI(S) USB macht verdammt viel Spaß und Freude. :cheers:

Gruß

Bernd Peter
Bild
analog+
Aktiver Hörer
Beiträge: 99
Registriert: 04.02.2011, 11:40

Beitrag von analog+ »

Hallo Bernd-Peter,

ja, die Kabel...
Das BNC war eins aus dem Studiobereich, also kein Murks.

Übrigens bin ich der Meinung, daß bei Digitalkabeln der Hauptunterschied abgesehen von der Steckerqualität hauptsächlich in der Schirmung besteht: Wo nichts reingeht geht auch nichts raus.
Letzteres wird gerne übersehen und gerade USB ist eine echte Dreckschleuder, auch die Kabel strahlen gut ab.
Der USB-Standard z.B. schreibt nun 60% Schirmabdeckung vor, billige Kabel erreichen nicht mal das.
Bessere haben 85%, Industriekabel 100% - diese sind sehr starr wg. unbrennbar und trittfest, deswegen leider sehr schlecht zu verlegen.
Einen Unterschied zu teuren High-End Kabeln werde ich dann nächste Woche hören können.


Beste Grüße
Roland
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
Beiträge: 3535
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Roland,

audioquest USB hat unterschiedliches Material im Einsatz, siehe

http://www.hifistatement.net/tests/item ... ee-diamond.

Probier mal in der Zwischenzeit ein normales USB Druckerkabel ohne Ferritringe, kannst du da klangliche Unterschiede feststellen?

Gruß

Bernd Peter
Bild
MichaNRW
inaktiv
Beiträge: 323
Registriert: 05.02.2013, 22:57
Wohnort: Köln/Bonn
Kontaktdaten:

Beitrag von MichaNRW »

Hallo,

meiner Meinung nach muss auch beim USB-Kabel das Thema HF-Noise konsequent angegangen bzw. weitergeführt werden. Ich habe diesbezüglich gute Erfahrung mit dem (nicht so bekannten) Hersteller Supra Cables aus Schweden. Das SUPRA USB 2.0 Kabel gibt es zudem zu einem fairen Preis ;)

"SUPRA USB 2.0 Kabel funktionieren zuverlässig auf bis zu 15 Metern! Der Trick besteht wie immer darin die einzelnen Adernpaare zu schirmen und zu verdrillen und exakt 90 Ohm Kabelimpedanz zu erzielen. SUPRA USB 2.0 Kabel ermöglichen ihnen immer ein dynamisches und feinzeichnendes Musikerlebnis! "

PS: Auch schöne DIY-Netztkabel und Zubehör gibt es von den Schweden zu kaufen: Messe-Video

Grüße
Michael
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
Beiträge: 3535
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Michael,

HF sollte durch das AFI USB so gut als technisch möglich beseitigt sein.

Vielleicht gibt es ja eine dritte Größe (neben Jitter und HF), die man nun durch fehlende HF Einstreuung in ihrer sicherlich auch kleineren Auswirkung auf das Klangbild erkennen kann?

Kann mich noch erinnern, wie stolz Dan Bellity war, als er die WLAN Übertragung (konstanter Datenfluß) und damit das Klangbild bei der Rosita erheblich verbessern konnte.

Kann die Qualität der USB Übertragung zum DDC dort zu unterschiedlichen Prozessorbelastungen mit Auswirkung auf den Datenfluß zum Reclocker führen? Kann sich das dort irgendwie doch bemerkbar machen?

Wären damit einige wenige Prozent Klanggewinn durch eine optimierte USB Anbindung noch möglich?

Keine Ahnung meinerseits. :oops:

Gruß

Bernd Peter
Bild
MichaNRW
inaktiv
Beiträge: 323
Registriert: 05.02.2013, 22:57
Wohnort: Köln/Bonn
Kontaktdaten:

Beitrag von MichaNRW »

Hallo Bernd Peter,

ich zitiere mal aus Deinem Resümee "USB Kabel ist nach wie vor Thema."

Wenn man die WLAN-Erkenntnisse von Fujak mit dem Sonos einbezieht - nach meiner Ansicht nach auch auf einem PC anwendbar:
Fujak hat geschrieben:Erst durch die Deaktivierung des WLAN, überrundete der G-Sonos den Audio-PC ... noch deutlicher.
dürfte hier keine Klangverbesserung erfolgen.

Mein Verweis auf ein HF optimiertes USB-Kabel, findet sich bei der Aussage von Roland* wieder:
analog+ hat geschrieben:... USB ist eine echte Dreckschleuder, auch die Kabel strahlen gut ab. Der USB-Standard z.B. schreibt nun 60% Schirmabdeckung vor, billige Kabel erreichen nicht mal das. Bessere haben 85%, Industriekabel 100% - diese sind sehr starr wg. unbrennbar und trittfest, deswegen leider sehr schlecht zu verlegen.
und sollte mMn auch Beachtung finden.

Nach meinem Verständnis hat dann der Afis noch ein bisschen weniger HF-Arbeit. Ob es was nützt, kann ich ohne eines Afis bei mir zu haben, natürlich nicht sagen. ;)

Grüße
Michael
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
Beiträge: 3535
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Michael,

eigentlich geht es mir mehr um das Merkmal "konstanter Datenfluß" bei einer Übertragung.

Ob durch schlecht oder ungeschirmte USB Kabel der zusätzliche HF, das meiste kommt wohl vom PC selbst, den AFI USB in Verlegenheit bringt, kann ich nicht beurteilen.

Gruß

Bernd Peter
Bild
MichaNRW
inaktiv
Beiträge: 323
Registriert: 05.02.2013, 22:57
Wohnort: Köln/Bonn
Kontaktdaten:

Beitrag von MichaNRW »

Hallo Bernd Peter,

okay.
Einen "konstanter Datenfluß" gibt es nicht. Der Rechner holt/liefert Daten immer häppchenweise :mrgreen:

Grüße
Michael
Bild
MichaNRW
inaktiv
Beiträge: 323
Registriert: 05.02.2013, 22:57
Wohnort: Köln/Bonn
Kontaktdaten:

Beitrag von MichaNRW »

Bernd Peter hat geschrieben:Hallo Michael,

eigentlich geht es mir mehr um das Merkmal "konstanter Datenfluß" bei einer Übertragung.

Ob durch schlecht oder ungeschirmte USB Kabel der zusätzliche HF, das meiste kommt wohl vom PC selbst, den AFI USB in Verlegenheit bringt, kann ich nicht beurteilen.
Du empfiehlst aber doch ein USB Kabel!?
(ach so , jetzt fällt der Groschen in Pfennigen: Es ist ja das DIY Solid Core Foren Kabel)
Bernd Peter hat geschrieben:Meine derzeitige Empfehlung:

Solid Core Silber USB Kabel und dual PC setup mit Server 2016 Preview 4.

Schafft insgesamt eine hohe Durchhörbarkeit, klingt dabei sehr natürlich und selbstverständlich im Aufbau der Töne.
Grüße
Michael
Bild
MichaNRW
inaktiv
Beiträge: 323
Registriert: 05.02.2013, 22:57
Wohnort: Köln/Bonn
Kontaktdaten:

Beitrag von MichaNRW »

Hallo Ralf Koschnicke,

kannst Du bitte was dazu sagen!?
Als Hersteller solltest Du ja wissen, welches USB Kabel für den Afis-USB geeignet oder empfehlenswert sind - danke.

Grüße
Michael
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
Beiträge: 3535
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

als letztes war Single PC (AMD 5350 Kabini, also der Audio PC im dual PC setup) mit Server 2012 R2 in der Ramdisk und AO 1.40 dran. Eine neue Mini8 VHD für den AFI USB war dafür zu erstellen.

Die JPlay Settings dazu:

Bild

Das gefällt mir ausgesprochen gut und geht stark in Richtung dual PC setup mit Server 2016 Preview 4.

Gruß

Bernd Peter

PS: in dem Thread afi - mutec mc3 wurde die Frage nach der Art der Basswiedergabe gestellt. Der kommt ohne jegliche Aufdringlichkeit, aber in vielen Nuancen. Wenn es die Aufnahme hergibt, kracht es auch kräftig, verliert aber nicht seine Kontur.
Bild
Antworten