Acousence afi(s) und afi(s) USB

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon zonga » 08.05.2017, 11:16

Ich habe nun auch das ZeroZone Netzteil am Afi. Wie Fujak es hier geschildert hat, habe ich mir die Ausgangsspannung auf 9 V einstellen lassen. Anzeige zeigt 9,12 Volt an.USB Modul muss ich erst umbauen, damit ich es mit dem Netzteil betreiben kann. Nun ein unerwartetes Phänomen : der wurde insgesamt transparenter. Die Zischlaute bei Frauenstimmen deutlich geschmeidiger, alles jedoch insgesamt sehr höhenlastig. Woran kann es liegen ? Kennt jemand ein ähnliches Phänomen ? Habe das Netzeil lange einspielen lassen. Daran liegt es sicher nicht. Das Afi Originalnetzteil gibt 12 volt aus. Kann es hier einen Zusammenhang mit der niedrigeren Spannung am Zero Zone geben ?
Gruß
Roman
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Beitragvon Bernd Peter » 08.05.2017, 11:43

Hallo Roman,

die 9V verursachen nur weniger Abwärme, der AFI läuft sogar mit knapp 7V noch störungsfrei.

Zwei Möglichkeiten würden sich anbieten:

Austausch des mitgelieferten DC Kabels:

Deckel auf beim ZeroZone und das 2polige internen 9V Anschlußkabel Richtung Ausgangsbuchse aus der Lüsterklemme nehmen und dafür ein besseres DC Kabel anschließen, das direkt mit dem AFI verbunden wird.

AFI mit einem LiPo oder LiFePo4 2s betreiben, dann dürfte sich auf jeden Fall Zufriedenheit einstellen.

Gruß

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Beitragvon Juergen192 » 08.05.2017, 12:35

Hallo,
nun bin ich als Nicht-Techniker leicht verunsichert. Mein afi-Netzteil (MEAN WELL GSM40A07-P1J) liefert output 7,5V mit 5,34A und 40W max.
Ich würde es gern in absehbarer Zeit gegen ein lineares oder Akkunetzteil austauschen. Wenn ich das richtig verstehe, kann man sowohl 9V als auch 12V als Ersatz nehmen?
Mit freundlichem Gruße
Jürgen
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Beitragvon zonga » 08.05.2017, 12:56

Bisher waren die hier geäusserten Erfahrungen mit dem Zero Zone ja deutlich positiv, ich meine , auch in Verbindung mit dem Afi. Ich bin etwas irritiert. Kann es sein, daß sich die Klangbalance meines Setups etwas verschoben hat durch das Mehr an Transparenz ? Ich höre teilaktiv und habe sämtliche Geräte( röhrenverstärker, Vorverstärker, etc, seien es Koppelkondensatoren, oder auch diverse Kabelverbindungen) auf meinen Hörgeschmack abgestimmt. Evtl. müsste ich nachjustieren .
Gruß
Roman
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Beitragvon Bernd Peter » 08.05.2017, 14:13

Hallo Jürgen,

auf der Rückseite des AFI steht es:

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Hallo Roman,

wenn dir der Klang nicht mehr gefällt, wirst du an einer Stellschraube drehen müssen. Eine wäre das DC Kabel des ZeroZone.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Fujak » 08.05.2017, 14:24

Hallo zusammen,

ich habe im Rahmen meiner Akkufizierung mit verschiedenen Spannungen am AFI experimentiert. Klanglich am besten ist die Spannung zwischen 9V und 10V, wobei 10V schon etwas mehr Wärme produziert, ohne dass es den Klang verbessert. 12V und darüber stresst den Spannungsregler nur unnötig. Am anderen Ende der Skala funktioniert der AFI auch noch unterhalb 7V, sogar noch bei 6V, aber ab 7,5V nimmt die Klangperformance bereits hörbar ab.

@Zonga: Mehr Detailauflösung und schlankerer (dafür kontrollierterer) Bass verschieben den tonalen Eindruck mehr Richtung Höhen. Insofern wäre die von Dir vorgeschlagene Nachjustierung zielführend.
Die andere betrifft die DC-Zuleitung vom ZeroZone wie von Bernd Peter vorgeschlagen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon chriss0212 » 12.05.2017, 21:28

Urgh...

hat mal grad jemand die Pinbelegung des 4 Pol XLR DC Steckers vom AFI USB? Dann muss ich ihn nicht öffnen ;)

Merci

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 12.05.2017, 22:35

Hat sich erledigt... hab ihn auf gemacht ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Tilisca » 26.04.2018, 19:02

Hallo!

Hat jemand mit den XMOS Treiber für Afi unter Win 10 Erfahrung?
Bei mir erscheint er im Gerätemanger mit gelben Rufzeichen und der Afi funktioniert nicht ideal!
Habe extra den USB-2 Ausgang verwendet, habe immer wieder Verzerrungen.
Gibt es einen aktuellen Link für den Afi Treiber?
Ich habe noch immer die 3.34.

Gruß
Alex
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Beitragvon Horse Tea » 26.04.2018, 19:39

Hallo Alex,

frage doch direkt Ralf über die Kontaktadresse auf der Acousense Webseite nach.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Ralf Koschnicke » 02.05.2018, 09:58

Hallo zusammen,

Windows hat offenbar bei aktuellem Update die Kompatibilität zum alten Treiber eingestellt, und das so hinterhältig, dass existierende Installationen zwar weiterhin einwandfrei inkl. ASIO funktionieren, bei ganz frischen Systemen aber der ASIO-Treiber nicht installiert wird.

Abhilfe schafft ein neuer Treiber, der ab sofort unter der üblichen Adresse verfügbar ist:

http://www.artistic-fidelity.de/driver/arfi-usb.zip

Viele Grüße
Ralf
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Beitragvon beltane » 02.10.2018, 17:10

Hallo zusammen,

nachfolgend der Link zu einem Test des Acousence afi(s) USB, erschienen auf Hifi Statement:

https://www.hifistatement.net/tests/ite ... ce?start=0

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 12.10.2018, 18:00

Hallo zusammen,

die grundsätzlichen Unterschiede zwischen einer Mutec MC-3 +USB und einem AFI (USB) sind mir bekannt. Nun wüsste ich gerne noch, wie die Clocks selbst in beiden Geräten zu bewerten sind. Liegen sie auf dem selben Niveau oder ist bspw. die Clock der Mutec besser? Falls ja, dann könnte man zunächst vom PC in den AFI gehen, damit nur das digitale Signal weitergegeben wird und dann ein weiteres Reclocking mit der Mutec durchführen.

Danke für Eure Rückmeldungen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Hans-Martin » 12.10.2018, 22:29

Hallo Frank,
die Praxis zeigt einerseits, dass das Kaskadieren identischer Reclocker eine Steigerung gegenüber dem Einzelgerät bringt, wie auch das Hintereinanderschalten unterschiedlicher Geräte zu diesem Zweck vorteilhaft ist, und worauf die letztlich PLL-basierte Arbeitsweise sich einschwingen muss, hängt von dem Jitter der Quelle, dem Gerät ab, welches jeweils vorgeschaltet ist.

Eine Erfahrung der späten 1980er Jahre zeigte mir auf, dass das gute Digitalkabel zwischen Quelle und Jitterfilter, gefolgt vom weniger guten Digitalkabel zum DAC, ein besseres Ergebnis brachte als wenn das bessere Kabel dem Jitterfilter folgte (und von der Quelle das schlechtere Kabel das Signal das Signal lieferte, nach dem Prinzip, diesen Jitter filtern wir ja, danach sei alles gut und das verlangt nach bester Signalübertragung).

Zum Benchmark DAC1 und seiner jitterfilternden Abtastratenwandlereingangsstufe schrieb einmal ein Redakteur, man könne "Coathanger", also einen Drahtkleiderbügel als Signalübertragung benutzen, so gut sollte seine Eingangsstufe den Jitter wegfiltern. Die nach Deutschland eingeführten Geräte haben vermutlich diesen Bericht nicht lesen können, der Austausch von Digitalkabeln war für meine Ohren immer noch gut hörbar.

Reclocking verlangt nach einem FIFO Pufferspeicher, je größer der ausgelegt ist, umso mehr verlangt er nach einem nachgeschalteten, aber kleineren Pufferspeicher, der einen kleineren Fangbereich der PLL und auch weniger PLL-Jitter ermöglicht.

Das ist meine Meinung, und ich erwarte, dass in Abhängigkeit von den Quelle-Eigenschaften sich unterschiedliche, ggf. auch kontroverse Ergebnisse erzielen lassen, wenn es um die Reihenfolge der nachfolgenden Komponenten geht (deren bestmögliche Stromversorgung ich immer voraussetze).
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon beltane » 12.10.2018, 23:37

Hallo Hans-Martin,

Deine Erfahrungen kann ich gut nachvollziehen. Ganz generell habe ich mit einer Kaskadierung mit 2 Mutecs ja auch ähnliche Erkenntnisse gewinnen dürfen. In Göttingen nutze ich die Mutec MC-3 + USB als erste Reclockingstufe nach dem Notebook - dann folgt eine Mutec MC-3 ohne USB als zweite Stufe und dann der MSB DAC. Das klingt besser als nur die Mutec MC-3+ USB, obwohl deren Klangqualität als höher eingeschätzt wird im Vergleich zur MC-3 ohne USB.

Im konkreten Fall hier in Hannover kann ich aber nicht frei variieren. Es gibt nur 2 Möglichkeiten nach dem Notebook und dem USB Regen:

1. AFI USB solo

Dies klingt für mich besser als die Mutec MC 3+ USB solo - diese finde ich im Vergleich zum AFI "härter" im Klangbild.

2. AFI USB und dann die Mutec MC 3+ USB

So oder so werde ich das natürlich selber testen müssen. Meine Bedenken liegen in dem Punkt, ob die Mutec als letzte Stufe vor dem DAC die Vorteile des AFI USB aufhebt (siehe meine Erfahrungen unter 1.) und damit letztlich den Klang verschlechtert. Der AFI USB kann leider auf keinen Fall als letzte Stufe fungieren, weil die Mutec über keinen USB Ausgang für das Reclockingsignal verfügt. Dies würde nur gehen, wenn ich das größere AFI Modell bei mir im Einsatz hätte.

Ich beschäftige mich damit überhaut, weil ich bei meinem Master 7 gerade folgendes teste:

Umgehung des DSPs, der Filter und der PLL durch entsprechende Jumpersetzung (Bypass) und damit Betrieb als (fast) NOS - die ersten klanglichen Eindrücke waren schon mal gut. Ich muss das aber in den kommenden Tagen noch genauer testen, auch bspw., ob alle Samplingraten einwandfrei funktionieren, es keine Artefakte gbit etc.

Der Bypass macht aber ein bestmögliches Eingangssignal erforderlich.

Ausführlicher nachzulesen unter:

viewtopic.php?f=23&t=4451&start=105

Also - vielleicht verfügt ja hier jemand über konkrete Erkenntnisse einer Kaskadierung AFI USB -> Mutec MC 3 + mit oder ohne USB. Falls ja, würde ich mich über einen kurzen Erfahrungsbericht freuen.

Viele Grüße

Frank
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beltane
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