Abacus Preamp 14 AroioEx / Audiovero Preamp 14 CleanVolver

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon slarti05 » 24.12.2015, 20:30

Hallo,

So richtig habe ich noch gar keinen Erfahrungsbericht zum Abacus CleanVolver gesehen - also ein kurzer Bericht von mir.

Kurz gesagt - ich finde den CleanVolver schlicht genial - sehr, sehr guter Klang in Verbindung mit der Funktionsvielfalt (Streaming, Cleaner und Linetreiber eingebaut, Acourate FIR-Filter mit voller Auflösung für alle Quellen (analog und digital), analoge und ein digitaler Anschluss).

  • Zum Klang: Ich habe leider nicht den direkten Vergleich zu meiner Hauptanlage mit Fireface UC, PC-Convolving und einer Emotiva Vorstufe (nur über analoge Eingänge zur LS-Regelung) machen können, aber in meiner Zweitanlage (mit Abacus APCs) bei eher schwieirgen räumlichen Bedingugen bin ich doch immer wieder über die völlige Loslösung der Musik, die tonale Neutralität und die gute Ortung verblüfft - auch ohne Acourate. Mit Filtern wirds natürlich noch besser.
  • Die eingebaute Cleaner-Funktion ist wirklich praktisch und bringt klanglich eine deutliche Verbesserung.
  • Den CleanVolver nutze ich auch fürs Fernsehen, mit Sat-Receiver und Playstation 3. Der Fernseher dient dabei als Digital-Umschalter, d.h. die Signale kommen per HDMI zum Fernseher und gehen dann per SPDIF raus an einen FiiO D07 DAC - klanglich gut, und keine merkliche Latenz. Dieses Set-up würde übrigens auch für den normalen Abacus Preamp 14 funktionieren.
  • Mit dem Digital-Eingang des CleanVolvers ist natürlich auch noch Spielraum für den Anschluss anderer Quellen wie Streamer, Reclocker etc.
  • Der Squeezelite-Streamer in Verbindung mit dem Logtiech Media Server (auf meinem Laptop laufend, man spart sich die NAS) funktioniert und klingt sehr gut.
  • Die Bedienung des Streamers mit iPeng ist angenehm. (Allerdings hatte und habe ich hier Probleme, Spotify (mit der LMS-Anwendung) und Tidal zum laufen zu kriegen - IPeng vergisst immer, dass die Anwendung installiert ist und bei Spotify sind die Musikdateien nicht abspielbar. Keine Probleme gibt es hingegen mit der Anwendung Spotify Core, als Work-around. Hat noch jemand anders Probleme mit Tidal oder hat eine Idee, was ich falsch konfiguriert haben könnte?)

Also insgesamt eine unglaublich leistungsfähige 2-Kanal-Vorstufe, die in meiner Wahrnehmung die klanglich beste Vorstufe ist, die ich bisher kenne (hier wäre mal ein Vergleich der Vorstufen-Experten interessant, bspw. mit Audio GD)

Viele Grüsse
Ralf
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Beitragvon Ralf77 » 23.01.2016, 10:15

Hallo zusammen,

Ich habe ein paar Fragen zum Preamp 14 mit Convolver.

Meine Ausgangssituation ist wie Folgt: Ich habe aktuell eine Vorstufe von Audiolab 8200AP und nutze diese als Steuerzentrale per HDMI für AppleTV, Blu Ray Player, Sat-Receiver und mein Sonos Connect. Zusätzlich habe ich noch einen aktiven Center-Lautsprecher an der Vorstufe. Die Vorstufe dient somit auch als D/A Wandler, da ich alle Geräte digital an die Vorstufe angeschlossen habe.

Wenn ich jetzt als Vorstufe den Preamp 14 mit Convolver nutzen würde, dann ist mir klar, dass ich keinen Center mehr verwenden kann....was mir schon sehr bei Filmen fehlen würde :cry:

Wie würde ich denn mit den ganzen anderen Geräten verfahren? wenn ich keine digitalen Eingänge mehr habe, dann müsste ich meine ganzen Geräte ja analog an den Preamp anschließen. Ich gehe mal davon aus, dass dies eine drastische Verschlechterung bedeuten würde, da die D/A Wandler im z.b Blu Ray Player, AppleTV, Sat-Receiver und Sonos Connect bestimmt nicht die Qualität haben im Vergleich zum Audiolab.

Irgendwie finde ich den Preamp 14 mit Convolver super, sehe aber keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit mit meinen Anforderungen. Oder übersehe ich da etwas?

Ich verstehe, dass wenn ich lauter hochwertige Einzelgeräte mit guter eigener D/A Wandlung habe, dann funktioniert das mit dem Preamp14 ganz gut, da ich dann ja alles analog anschließen kann...und wenn ich eine reine Stereo Kette habe.

Sobald ich mehrere Geräte verwenden möchte (wie Sonos Connect, AppleTV,...) würde ich noch einen extra externen D/A Wandler benötigen und meine aktuelle Vorstufe muss ich auch noch behalten, um eine zentrale Schaltfunktion zum Fernseher zu haben (kann ja den Audio Return Channel vom TV auch nicht mehr verwenden, da der Preamp14 ja kein HDMI hat)

Das ganze kommt mir doch sehr komplex vor, da ich dann Für die Convolving Funktion 2 zusätzliche Geräte benötige (also den Preamp14 und einen externen Dac).

Hätte somit vieles Doppelt in meiner Kette (2x DAC und 2x Vorstufe, 2x Streamer)...

Da stellt sich mir die Frage, ob es nicht viel sinnvoller wäre nur ein kleines Gerät zu haben, welches die Signale digital annimmt, dann die Verarbeitung/Convolving durchgeführt wird und das Signal wieder digital ausgegeben wird...also die reine Convolving-Einheit aus dem Preamp14, welchen ich in den Signalweg einsetze ohne Preamp aber eventuell mit Dac, ohne diverse Eingänge/Ausgänge... Dieses Gerät würde ich dann einfach in die Signalkette nach Vorstufe und vor Lautsprecher hängen...

Oder habe ich einen kompletten Denkfehler?
Ich möchte nämlich ungern noch einen DAC zum Preamp14 kaufen müssen und somit 2 zusätzliche Geräte (DAC + Preamp14) in meinem Gerätepark haben.

Sehe aktuell keine Möglichkeit, wie ich die Audiolab Vorstufe aus meinem Setup entfernen könnte...

Danke für Eure Info.

Grüße
Ralf
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Beitragvon slarti05 » 25.01.2016, 13:22

Hallo Ralf,
ich glaube Dein mittiges Fazit, dass der CleanVolver nicht die passende Hardwareergänzung ist, trifft es ganz gut. Insbesondere das Problem mit dem Center wirst Du so wohl nicht lösen können.

Aber vielleicht für das bessere Verständnis - wie sind denn Deine Prioritäten? Ich lese aus Deinen Zeilen Begeisterung für den CleanVolver und Interesse an Raumkorrektur. Wie wichtig ist denn Mehrkanal im vgl. zu Stereo?
Du kannst ja zumindest grds. den CleanVolver dank Festausgangsschaltung fürs Convolving in Stereo in den 7.1-Analogeingang der Audiolab reingehen lassen. Das würde den SPDIF-Eingang des CleanVolvers und die Acourate-Raumkorrektur nutzbar machen, aber eben nur für eine Quelle, die PCM per SPDIF ausgibt (obwohl es irgendwo bestimmt SPDIF-Switches gibt - früher hatte ich mal sowas, aber auf die schnelle keinen beim googeln gefunden...). Oder vielleicht noch einen Reclocker vom Mutec davorschalten (aber eben auf 2.0-PCM runtergerechnet), der ja auch mehrere Digital-Eingänge hat.

Für Mehrkanal/Video scheint mir der CleanVolver (runter gemischt auf 2.0/2.1) allerdings nur sinnvoll, wenn Du dann speziell hierfür minimalphasige Filter aus Acourate nimmst (also keine Phasen-/Zeitkorrektur, nur Frequenzgang), da sonst der Ton-Delay relativ zum Bild viel zu groß ist (rund 0,7 sec mindestens). Solltest Du für Stereo auch die Phase korrigieren wollen (was aus meiner Sicht unbedingt empfehlenswert ist), müsstest Du beim Umschalten Stereo/Video immer ein neues Filterset durch Umstecken des USB-Sticks für den CleanVolver laden - das finde ich nicht wirklich praktisch im täglichen Gebrauch.

Ich bin ein Fan des CleanVolvers und von Acourate, aber falls für Dich primär die Raumkorrektur wichtig ist, dann würde ich für Deine Zwecke eher ein Gerät mit DIRAC in Betracht ziehen, da hier die Integration viel flexibler und vollständig wäre. Insbesondere könntest Du auch die Center-Box behalten. Zwei (im wörtlichen Sinne) preiswerte Alternativen:
    1) Einen neuen AV-Preamp mit Dirac, insbesondere Emotiva XMC-1 (ca. €2500) oder die in 2016 wohl neu erscheinende Emotiva Emersa EMP-1 ($899 + Zoll, USt. etc.). Hier gibt es genügend digitale Eingänge und alle Quellen werden mit DIRAC korrigiert. Da DIRAC eine IIR/FIR-Mischung verwendet, gibt es kein (für mich) merkbares Problem mit der Tonverzögerung und die Klangverbesserung durch die Raumkorrektur ist wirklich sehr gut.

    2) Die günstigste Alternative für die Aufrüstung wäre jedoch das MiniDSP DDRC88A - DIRAC mit Mehrkanal, wird analog hinter Deine Audiolab gehängt (€1300 bei oaudio.de) und es gibt viele gute Berichte im Web. Der Vorteil wäre eine gute Mehrkanal/Stereo-Raumkorrektur mit nur einem Zusatzgerät (und damit im Vergleich den geringsten Kosten); Nachteil wäre "nur" die zusätzliche AD/DA-Wandlung. Nach meiner Erfahrung ist der Klanggewinn durch eine (gute) Raumkorrektur jedoch viel größer als Klangverluste durch zusätzliche Wandlung.
Vielleicht noch eine subjektive Erfahrung - in meinem Haupt-Setup (mit dem Versuch Heimkino und möglichst gute Stereo-Wiedergabe zu kombinieren) habe ich neuerdings eine Emotiva XMC-1 integriert und kann den Stereo-Klang im Setup: G-Sonos - XMC-1 mit DIRAC (digital-in) direkt mit einem Setup: PC (JRiver/Acourate) - Afis USB - RME Fireface - 7.1-Analog-Eingang XMC-1 vergleichen. Der einfache Weg über den G-Sonos und DIRAC ist wirklich schon sehr sehr gut, und für meine Ohren nahe an der High-Tech Variante. Und der große Bonus ist, dass nunmehr auch alle meine TV-Quellen (PS3 Blu-Ray, T-Entertain mit Sky) ganz erheblich von der Raumkorrektur (mit DIRAC) profitieren.

Viele Grüße
Ralf
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Beitragvon uli.brueggemann » 25.01.2016, 14:10

slarti05 hat geschrieben:Solltest Du für Stereo auch die Phase korrigieren wollen (was aus meiner Sicht unbedingt empfehlenswert ist), müsstest Du beim Umschalten Stereo/Video immer ein neues Filterset durch Umstecken des USB-Sticks für den CleanVolver laden - das finde ich nicht wirklich praktisch im täglichen Gebrauch.

Drei Dinge zum diskutierten Thema:

1. es gibt ein aktualisiertes Image zum CleanVolver (V2.1.7) welches erlaubt, dass man von Acourate aus direkt Filter auf den CleanVolver laden kann (per Netzwerk). Dazu dann logischerweise eine aktualisierte Acourate-Version (V1.9.7) gegeben, die das Hochladen erlaubt. Damit ist ein Ändern von Filtern schnell erledigt.
2. Es gibt bei mir auch ein Digitalkit bestehend aus Raspberry + Cirrus-Karte + embedded Linux, also mit spdif rein und raus
3. Ich kämpfe trotz allem nach wie vor noch mit gewissen Unzulänglichkeiten des Cirrus-Treibers. Der Hersteller ist da nicht wirklich hilfreich (er hatte ja Wolfson Micro aufgekauft, dabei aber anscheinend Entwickler verloren).
Das ist der Grund, weshalb ich mich bisher mit 1. und 2. zurückgehalten habe.

Grüsse
Uli
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CleanVolver Version 2.2.0

Beitragvon uli.brueggemann » 26.02.2016, 15:33

Es gibt ein Update zum CleanVolver mit nachfolgend aufgelisteten Eigenschaften (Voraussetzung Raspberry Pi2):

a) Linux-Kernel 4.1.16

b) Man kann per Browser folgende Aufrufe durchführen, sofern der Digitaleingang gewählt ist:
http://192.xxx.xxx.xxx/spdif.cgi
http://192.xxx.xxx.xxx/streamer.cgi
http://192.xxx.xxx.xxx/restart.cgi
Damit muss man nicht mehr den USB-Stick umstecken, um zwischen spdif und streaming umzuschalten.

Es ist hier die IP-Adresse zu verwenden, die dem Preamp vom Router zugewiesen wird.
spdif.cgi aktiviert den spdif-Eingang
streamer.cgi aktiviert den streamer
Dazu ist dann am PC der Logitech Media Server zu installieren: http://www.mysqueezebox.com/download
restart.cgi nimmt das durch den Browser vorgegebene Verhalten raus und startet die digitale Wiedergabe.

Es macht Sinn, im Browser zu den cgi-Skripten passende Lesezeichen anzulegen, dann genügt ein Mausklick.

c) http://192.xxx.xxx.xxx/update.cgi
Damit wird ein Skript ausgeführt welches auf dem AudioVero Webserver nach einem neuen Update schaut. Sofern vorhanden, wird es dann ausgeführt. Dies vermeidet dann das manuelle Update per SD-Karte (inkl. damit verbundenem evtl. Ausbau).

d) Weiterhin ist es nun möglich, am CleanVolver ein UMIK-1 USB-Mikro anzuschliessen.
Dann kann man per Acourate einen Logsweep hochladen, diesen abspielen und aufnehmen. Nach dem Herunterladen gibt es weiterhin die Funktion zur Berechnung der Pulsantworten. D.h. also, dass man mit dem CleanVolver und dem USB-Mikro alles hat was man braucht. Eine extra Soundkarte mit Mikro-VV/Phantomspeisung und dazu passendes Messmikro ist nicht erforderlich.

Da für die bisherigen CleanVolver-Versionen das Update manuell durchzuführen ist, bitte ich die Anwender, sich dazu mit mir in Verbindung zu setzen. Zu der neuen Version braucht es dann auch ein Update von Acourate, welches die benötigten CleanVolver-Funktionen enthält.

Grüsse
Uli

PS: Bzgl. des USB-Mikros gilt übrigens nach wie vor, dass es seine Tücken hat (unterschiedliche Clock-Frequenzen bei Playback und Recording). Zur Lösung werden beim CleanVolver drei Sweeps gespielt, das möglichst genaue Berechnen der Pulsantworten hieraus ist nicht unaufwendig aber lösbar. Insofern kommt damit doch eine einfache Lösung zustande.
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Beitragvon Nordlicht » 01.03.2016, 13:56

Hallo

Hat schon jemand das Update durchgeführt und kann dazu etwas berichten?
Würde mir schon interessieren ob es sich lohnt, ist ja doch mit etwas Aufwand verbunden.

Jörg
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Beitragvon Joerghag » 01.03.2016, 14:14

uli.brueggemann hat geschrieben:...

d) Weiterhin ist es nun möglich, am CleanVolver ein UMIK-1 USB-Mikro anzuschliessen.
Dann kann man per Acourate einen Logsweep hochladen, diesen abspielen und aufnehmen. Nach dem Herunterladen gibt es weiterhin die Funktion zur Berechnung der Pulsantworten. D.h. also, dass man mit dem CleanVolver und dem USB-Mikro alles hat was man braucht. Eine extra Soundkarte mit Mikro-VV/Phantomspeisung und dazu passendes Messmikro ist nicht erforderlich.


Grüsse
Uli
...


Hallo Uli,
wo/wie wird denn die Korrekturdatei des Umik-1 eingespielt?
Funktioniert das auch mit anderen Mikrofonen, z.B. Behringer mit Shure X2U XLR to USB Interface?
Gruß Jörg
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Beitragvon uli.brueggemann » 01.03.2016, 14:31

Joerghag hat geschrieben:wo/wie wird denn die Korrekturdatei des Umik-1 eingespielt?
Funktioniert das auch mit anderen Mikrofonen, z.B. Behringer mit Shure X2U XLR to USB Interface?
Gruß Jörg

Jörg,

die Korrekturdatei wird mit Acourate eingespielt. Dazu braucht es auch ein Update von Acourate.
Derzeit funktioniert es mit anderen USB-Mikros nicht mangels Testmöglichkeit. Ich weiss schlichtweg nicht, wie sich ein anderes Mikro verhält (Treiberfrage).

Grüsse
Uli
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Beitragvon MPB » 24.03.2016, 15:08

Nordlicht hat geschrieben:Hallo

Hat schon jemand das Update durchgeführt und kann dazu etwas berichten?
Würde mir schon interessieren ob es sich lohnt, ist ja doch mit etwas Aufwand verbunden.

Jörg


Das Hochladen der Filter direkt aus Acourate war schon länger mein Wunsch, deswegen war ich über diese Ankündigung sehr erfreut.
Uli liefert eine Liste der benötigten Schritte mit, ist aber im wesentlichen der Ausbau der SD-Karte, Kopieren einiger Dateien aus einem ZIP-Archiv auf die SD-Karte und Wiedereinbau der SD-Karte.
Dazu passend gibt es eine neue Acourate-Version mit entsprechenden Menüpunkten zum Upload von Filtern
In Acourate trägst Du beim Upload die IP-Adresse des Cleanvolvers ein.

So konnte ich gestern vom gemütlichen Sofa aus 3 neue Filter testen.

Finde es immer gut, wenn Produkte weiterentwickelt werden und Besitzer des Produkts auch updaten dürfen und nicht neu kaufen müssen.
Geht natürlich je nach Änderung immer besser oder schlechter (insbesondere wenn sich [viel] Hardware ändert). Bislang hat sich in diesem Punkt Acourate und Abacus vorbildhaft verhalten.

Grüße
Marcus
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Beitragvon Flo2984 » 04.08.2016, 17:50

slarti05 hat geschrieben:Hallo,

[*] Den CleanVolver nutze ich auch fürs Fernsehen, mit Sat-Receiver und Playstation 3. Der Fernseher dient dabei als Digital-Umschalter, d.h. die Signale kommen per HDMI zum Fernseher und gehen dann per SPDIF raus an einen FiiO D07 DAC - klanglich gut, und keine merkliche Latenz. Dieses Set-up würde übrigens auch für den normalen Abacus Preamp 14 funktionieren.

Ralf


Hallo Ralf,

kannst du mir das nochmals genauer erklären? Wie hast du das HDMI Signal durch den Abacus bekommen? Wie einen externen Dac angeschlossen?

grüße
Flo
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Beitragvon Flo2984 » 04.08.2016, 19:31

Noch eine Frage an alle: Läuft die Nutzung des CleanVolver Verstärkers absolut flawless, sprich WAF tauglich? Ich hoffe nicht, damit täglich mit den Nachteilen der PC Welt (Abstürze, Hänger, usw...) konfrontiert zu werden :wink:

Wielange dauert das booten? Muss man den separat ein/ausschalten? Oder kann man ihn einfach laufen lassen...

Danke im Voraus!
Flo
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Beitragvon slarti05 » 04.08.2016, 19:43

Hallo Flo,
Ganz einfach - der Sat-Receiver und die PS 3 gehen direkt an den Fernseher per HDMI. So wie meiner haben die meisten Fernseher heute heute einen Digital-Ausgang, der Ferneher ist dann sozusagen die Switch-Box.
Vom DigiOut des Fernsehers in den DAC und von da analog in den Cleanvolver.
Das HDMI-Signal geht also nicht über den CleanVolver sondern über den Fernseher.
Das ganze ist ist 2.0/PCM.
Am Digitaleingang meines Cleanvolver habe ich einen G-Sonos hängen, was wunderbar ist und dann die Acourate-Filter, Cleanerfunktion etc nutzt.
Besser verständlich?
Viele Grüsse
Ralf
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Beitragvon slarti05 » 04.08.2016, 19:55

Und zum Nachtrag:
Der Cleanvolver ist völlig problemfrei, 'booten' sind ein paar Sekunden, keine Abstürze. Und schön ist das in der obigen Konfig der Cleanvolver fürs Fernsehen immer auf demselben Eingang bleibt, also keinerlei umschalten, egal ob Sat oder BluRay etc. das erhöht nmE die Bedienungsfreundlichkeit und den WAF erheblich.

Das ist etwas anders, wenn man auch die Streamerfunktion über den Logitech Media Server nutzt, da LMS (nicht der Cleanvolver) bei mir immer rumgezickt hat (siehe oben wg Spotfify und Tidal). Deswegen die Ergänzung um den G-Sonos, der in der Bedienung und Stabilität kaum zu schlagen ist.

Da ich bei mir den gesamten Strom für die Geräte durch die Aktivierung des Cleanvolvers schalten lasse, lasse ich ihn auch meistens einfach laufen. Aber Ein-/Ausschalten, mit/ohne Acourate etc ist kein Problem und stürzt auch nicht ab. Der Cleanvolver merkt sich auch die Konfig jedes Eingangs separat, also zB bei Fernsehen ohne irgendetwas, bei Musik mit Cleaner und Acourate, so dass es hier dann normalerweise auch nichts mehr einzustellen gibt (von wegen WAF).
Ralf
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Beitragvon Flo2984 » 04.08.2016, 20:50

slarti05 hat geschrieben:Hallo Flo,
Ganz einfach - der Sat-Receiver und die PS 3 gehen direkt an den Fernseher per HDMI. So wie meiner haben die meisten Fernseher heute heute einen Digital-Ausgang, der Ferneher ist dann sozusagen die Switch-Box.
Vom DigiOut des Fernsehers in den DAC und von da analog in den Cleanvolver.
Das HDMI-Signal geht also nicht über den CleanVolver sondern über den Fernseher.
Das ganze ist ist 2.0/PCM.
Am Digitaleingang meines Cleanvolver habe ich einen G-Sonos hängen, was wunderbar ist und dann die Acourate-Filter, Cleanerfunktion etc nutzt.
Besser verständlich?
Viele Grüsse
Ralf


Danke Ralf!

Dein vorgelagerter DAC ist somit eigtl. unnütz, wieso nimmst du nicht einen digitalen Hub (Mutec,...) und gehst mit dem TV Signal ebenso auf die SPDIF Schnittstelle?

Kommst du mit dem Delay des Convolvers klar? Hast du damit keine Lipsyncprobleme?

Grüße
Flo
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Beitragvon Flo2984 » 04.08.2016, 20:57

slarti05 hat geschrieben: Cleanvolver merkt sich auch die Konfig jedes Eingangs separat, also zB bei Fernsehen ohne irgendetwas, bei Musik mit Cleaner und Acourate, so dass es hier dann normalerweise auch nichts mehr einzustellen gibt (von wegen WAF).
Ralf


Auch das ist eine sehr wichtige Info, danke! D.h. ich kann jedem Eingang separat zuweisen, ob der Convolver aktiv sein soll oder nicht, super!

Meine neuste Idee ist ja folgende (da man die Filter im Abacus leider nicht so auf die Schnelle umschalten kann):

Kette 1) Musik:
Jriver als convolver nutzen --> exakter (langsamer) Filter --> Upnp --> EMP3 --digital--> Abacus, dabei den convolver im Abacus deaktivieren

Kette 2) Film:
EMP3 --analog--> Abacus mit convolver mit schnellem (nicht ganz so perfektem) Filter, damit der Lipsnyc bestehen kann

Was haltet ihr davon? Übersehe ich etwas?

Bei Kette 1) könnte man evtl. alternativ direkt ohne den Umweg über den EMP3 per LMS von JR (mit dortigem convolving) zum Abacus streamen, da bin ich mir aber nicht sicher, ob das geht...

Grüße
Flo
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