Fireface UC - was danach?!?

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon alexfra » 04.11.2014, 08:53

Hallo!

cantusfirmus hat geschrieben:... Bei mir muss das FF leider 9m Kabel schaffen ...

Du könntest mal den Abacus Line-Treiber ausprobieren. Vielleicht macht er einen Unterschied.


Grüße
Alex
Bild
alexfra
inaktiv
 
Beiträge: 298
Registriert: 13.02.2013, 13:46
Wohnort: Göttingen

Beitragvon wgh52 » 04.11.2014, 09:34

alexfra hat geschrieben:Hallo!

cantusfirmus hat geschrieben:... Bei mir muss das FF leider 9m Kabel schaffen ...

Du könntest mal den Abacus Line-Treiber ausprobieren. Vielleicht macht er einen Unterschied.

Grüße
Alex

Abacus Linetreiber sind sicherlich eine gute Idee! Ich gebe zu bedenken, dass die Line Treiber als Einzelgeräte, je nach benötigter Kanalanzahl, da ziemlich ins Geld gehen dürften, abgesehen von den benötigten Netzleistenplätzen... Man kann mal mit Abacus reden, ein passendes Netzteil mit einer der benötigten Kanalanzahl entsprechenden Anzahl Line-Treiber Module auszustatten und in ein Gehäuse zu bauen, Ein-/Ausgangsbuchsen dazu, dann hat man's kompakt und wahrscheinlich günstiger.

my 2 Cents worth :wink:

Gruß,
Winfried

3268
Bild
wgh52
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 4680
Registriert: 25.01.2008, 16:17
Wohnort: Schweitenkirchen

Beitragvon aston456 » 04.11.2014, 10:06

Hallo,
das ist ein sehr interessanter Test mit einem für mich überraschenden Ergebnis.
Bei der Materialschlacht in der Wandlersektion des Orpheus hätte ich gedacht, daß der das Fireface glasklar in die Schranken weist.
Weiß jemand, welche Wandlerchips im Orpheus verwendet werden? Ich konnte dazu nichts finden.
Hier gibt es noch einen sehr auführlichen Vergleich/Test des Orpheus mit dem Fireface 800.
http://www.hifinews.co.uk/news/article/prism-sound-orpheus-pound;3495/7604
Dort kommt der Author zu diesem Ergebnis:
No question, the Orpheus made my eyes water in a way the RME could not – whether Direct Sound or ASIO drivers were used with it. It wasn’t just that the Orpheus had the greater weight of punch: rhythmically it was more assured, and its vocal clarity and tight control of elements within the soundstage were superior too. So did the Orpheus match the HDX here? I wouldn’t trust my audio memory sufficiently to call it either way, but there’s no question it was there or thereabouts.


Möglicherweise liegt es am FireWire Chip im Laptop:
Whichever type of adaptor is chosen, it should use a TI (Texas Instruments) FireWire chip since this is the one recommended by most audio interface manufacturers. Other chips may not work correctly.


Gruß,
Kai
Bild
aston456
inaktiv
 
Beiträge: 2865
Registriert: 12.08.2008, 18:47
Wohnort: Oberbayern, da wo's Weißbier am besten und der Himmel am blauesten ist.

Beitragvon freezebox » 04.11.2014, 10:35

Moin Kai,

Der Lyra, der dieselben Wandler wie der Orpheus besitzen soll nutzt den CS4398 als DA-Wandler (ist auf den Bildern oben etwas schwierig zu erkennen..).

Grüße,
Jörn
Bild
freezebox
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 494
Registriert: 08.07.2011, 11:42
Wohnort: München

Beitragvon aston456 » 04.11.2014, 11:01

Hallo Jörn,
danke, für die Hilfe.
Ich hatte CS schon vermutet, war mir aber aufgrund meiner altersgeschwächten Sehvorrichtungen nicht sicher.
CS ist ja grundsätzlich nicht so weitverbreitet, wie BB oder Wolfson, aber das muß ja erstmal nichts heißen.
Wie wir ja mittlerweile wissen, hängt die Performance des DAC Chips ja zum großen Teil von der peripheren Beschaltung ab.

Gruß,
Kai
Bild
aston456
inaktiv
 
Beiträge: 2865
Registriert: 12.08.2008, 18:47
Wohnort: Oberbayern, da wo's Weißbier am besten und der Himmel am blauesten ist.

Beitragvon cantusfirmus » 04.11.2014, 12:24

Danke Winfried und Alex,

ja das mit dem Linetreiber habe ich auch schon überlegt, allerdings würde ich das wiederum mit Acourate Clean zu verbinden. Ich habe es bis jetzt allerdings nicht gemacht, da ich Kistchen reduzieren will....

OT aus.

Grüße an alle, Horst
Bild
cantusfirmus
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 542
Registriert: 27.11.2011, 14:19

Beitragvon thorsten » 04.11.2014, 13:43

nihil.sine.causa hat geschrieben:Ein Punkt ist mir bei Deinem Setup nicht klar geworden. Hast Du die beiden DACs auf unterschiedliche Weise / aus unterschiedlichen PCs als Quellen mit digitalen Signalen versorgt? Falls ja, konntest Du prüfen, ob die Qualität dieser Quellen unterschiedlich ist (etwa mit dem Fireface via USB)?

Beste Grüße
Harald


Hallo Harald,

ja, ich habe 2 PCs hergenommen. Beide sind WIN7 32Bit, MC20, ASIO, gleiche Lieder per FLAC.
Und eigentlich sollte der Fireface-PC schlechter sein: allen möglichen Müll installiert (ist mein Test-Rechner), USB-Kabel mit Verlängerung angesteckt, USB wird noch von anderen Geräten benützt.
Ich habe es der Prism eigentlich leicht gemacht :)

@all:
Ja, es sind die CS4398. Laut http://hoer-wege.de/dac4398.htm nur die zweitbeste Lösung nach BurrBrowns PCM1794.

Firewire-Treiber habe ich jetzt nicht groß rumoptimiert. Ebenso wird zukünftig Musik über Windowsserver 2012 und AO laufen, Film dann weiterhin über WIN7. Ich baue gerade komplett meinen Keller um, hoffe bis Nikolaus fertig zu werden... :oops:
Und dann will ich eben noch mehr Kanäle benützen: Main L-R teilaktiv, Center 3-Wege-vollaktiv, 4 Surrounds, 2 Surroundsubwoofer, d.h. die Surrounds sind dann auch teilaktiv, 2 Subwoofer mono vorne, 2 Subwoofer mono hinten, macht 15 Kanäle. Und da wird das Kaskadieren mit der Prism-Lösung doch recht teuer :lol:
Eine Alternative wäre noch das Mytek-DAC192-System: das kann man ja auch schön kaskadieren. Aber bei einem Preis von 1500€ pro 2 Kanäle wird das unrealistisch.

Ich werde die Mains mittels AcourateCleaner versorgen, dann werden auch nur 30cm Kabel von FF zum Linetreiber. Dadurch sollte der größte Schwachpunkt der Fireface bestmöglich ausgemerzt sein. Wenn ich lange Leitungen und einen Plattenspieler hätte, würde ich die Prism behalten. Aber ich brauche die analogen Eingänge nur zum Messen....

Schönen Gruß

Thorsten
Bild
thorsten
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 180
Registriert: 11.01.2012, 19:26
Wohnort: Neutraubling

Beitragvon music is my escape » 04.11.2014, 19:48

thorsten hat geschrieben:Eine Alternative wäre noch das Mytek-DAC192-System: das kann man ja auch schön kaskadieren. Aber bei einem Preis von 1500€ pro 2 Kanäle wird das unrealistisch.


Hallo Thorsten,

Diesen (kurzzeitigen?) Lieblings-DAC diverser Musikinteressierter gibt es mittlerweile recht häufig als Gebrauchtkauf für ca. 800,- Euro und darunter; evtl. wird diese Option ja dadurch doch noch interessant. Ein auch hier im Forum ab und an vertretener User verwendet drei davon für eine Surroundinstallation und ist trotz höchstwertiger Stereovergleichsmöglichkeit meiner Erinnerung nach recht zufrieden mit den Teilen.

Von einem nachgeschalteten Vorverstärker bzw. einer Art Linetreiber dürften die Mytecs aber dennoch ebenso profitieren wie so ziemlich jeder andere DAC auch. Von den Abacus-Teilen halte ich eher weniger (bildeten klanglich bei mir auch an Günstig DAC und langen Leitungen einen krassen Flaschenhals), von dem momentan verwendeten Gerät von Funk aus Berlin bin ich aber begeistert. Dieses fungiert hauptsächlich als Symmetrierverstärker, treibt aber ohne erkennbare Verluste bzw. Signatur wunderbar zu den LSP und ist auf Nachfrage evtl. auch als simpler vollsymmetrischer Mehrwegetreiber zu bekommen.

Bei einem geplanten Cleanereinsatz kommt man aber natürlich schwer an Abacus vorbei und evtl. Existiert bei Deiner Konfig ja auch kein negativer Einfluss.

Grüße,
Thomas
Bild
music is my escape
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 894
Registriert: 03.07.2012, 10:56
Wohnort: Leipzig

Beitragvon chriss0212 » 01.10.2018, 07:42

Hallo Thorsten

Seid 3 Tagen spielt nun bei mir ein PrismSound Orpheus.

Seid dem Acourate Workshop habe ich ja wieder Acourate incl. Acourate Weichen in Betrieb. Da ich hier ein mehrkanal Interface benötige, habe ich erst einmal auf vorhandenes zurückgegriffen. Ich habe ein FF UC mit Peaktech Netzteil und ein FF 800 versorgt mit 3 Forums S11. Beide haben meiner Meinung nach keine Chance gegen das Orpheus.

Das Orpheus hat in meiner Kette (zuspielung über FireWire aus einem alten MacBook Pro) ganz klar die Nase vorne. Es macht einfach alles besser. Ein toller Musikfluss, Nichts nerviges oder hartes und eine wahnsinnige Bühnenabbildung. Hier hat sich das Orpheus besonders positiv hervorgehoben.

Für mich ist mit dem Orpheus das Thema Audio Interfaces sicherlich für eine lange Zeit erledigt.

Interessant fand ich die Kommunikation mit dem Verkäufer. Er hatte vorher auch RME und war nicht mit dem Klang zufrieden. Auskunft eines RME Entwickler: was sich gut misst, MUSS auch gut klingen. Das ist schon einige Zeit her... Ich hoffe RME geht da mittlerweile anders ran.

Jetzt könnte man sich fragen: wenn der Verkäufer so zufrieden ist, warum verkauft er es... ganz einfach. Er hat sich damals 2 gekauft für den Fall, dass es Probleme in Live Aufnahmesituationen gibt. Da das aber über Jahre stabil läuft, hat er sich nun entschlossen das quasi unbenutzte Backup Gerät zu verkaufen.

Also sollte jemand ein gutes Mehrkanal Interface suchen und über FireWire Zuspielen könne ist das Gerät auf jeden Fall einen Blick wert!

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2788
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Daihedz » 01.10.2018, 10:27

Hallo Christian
chriss0212 hat geschrieben:... Auskunft eines RME Entwickler: was sich gut misst, MUSS auch gut klingen...

"Der Kluge fährt im Zuge" war mal ein Propagandaslogan der SBB (Schweizer Bundesbahn). Das heisst, dass alle, welche klug sind, den Zug nehmen. Stimmt ganz bestimmt. Aber es bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass alle Zugfahrenden klug sind. Das weiss man auch aus eigener Erfahrung, sofern man je im Zug gereist ist ...

In Anlehnung daran kann sicherlich gesagt werden, dass alles, was gut klingen soll, sich zunächst einmal auch korrekt messen muss. Ich gehe davon aus, dass dies eine Voraussetzung ist, weswegen ich Messwerte als Auswahlkriterien bei meinen Geräteevaluationen zwingend miteinschliesse. Da jedoch offenbar nicht alle hörpsychologisch relevanten Aspekte messbar zu sein scheinen, oder auch nicht gemessen werden, ist der im RME-Zitat geäusserte Umkehrschluss sicherlich nicht ganz korrekt.

Eine Frage zu Deinem FF800: Sind in Deinem Gerät AK4395-DAC's (erste Version) oder AK4396 (spätere, revidierte Version) verbaut? Hintergrund dieser Frage: Der AK4395 hat ein anderes Filter (-120dB) mit möglicherweise wahrzunehmendem, intensiverem Störspektrum als der AK4396 (-80dB). Ich stelle diese Frage, da ich M-AUDIO's 1010 habe, mit z.T. durch AK4396 (Mod) ersetzte AK4395 (Original), und da eine Zeitlang auf diyaudio.com eine Diskussion zum unterschiedlichen "Klang" dieser beiden AKM-DAC's lief. Auch ich finde, dass die beiden Versionen leicht unterschiedliche Resultate zeigen (@ SR=44.1kHz), ohne dass ich klar sagen könnte, was nun die bessere Version ist.

Und in diesem Zusammenhang noch eine andere Frage: Bei welcher Sample Rate lässt Du Deine DAC's laufen?

Tittifrutti-Grüsse
Simon
Bild
Daihedz
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 651
Registriert: 25.06.2010, 15:09

Beitragvon chriss0212 » 01.10.2018, 11:13

Hallo Simon,

ein Bild sagt mehr als tausend Worte ;)

Bild

In Anlehnung daran kann sicherlich gesagt werden, dass alles, was gut klingen soll, sich zunächst einmal auch korrekt messen muss.


Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Manger Lautsprecher messen sich im Frequenzgang ziemlich gruselig... klingen aber ;)

Auf der Messe in Bonn gerade auch eine schöne Bestätigung von Uli B bekommen. Er hat die Bässe der Hörner nicht nach maximal glattem Frequenzgang gefiltert, da ansonsten der Bass bei langanhaltenden tiefen Tönen anfängt zu dröhnen!
Messtechnisch war der F-Gang also schlechter als er hätte sein können zugunsten des besseren Klangs ;)

Also es kann schon sein, dass eine Grundvoraussetzung für guten Klang Messwerte sind... aber welche?? ;)

Momentan läuft bei mir noch alles auf 96kHz. Das ist noch aus Dante Zeiten ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2788
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Daihedz » 01.10.2018, 13:19

Hallo Christian

Sehr schön, Deine RME-Modifikation. Da hast Du NF-seitig wohl das sinnvolle Maximum verbaut! Und gleich nochmals eine Frage: Hörst Du einen Unterschied zwischen der "naturbelassenen" 4580-er und der modifizierten 49720-er Analogbeschaltung? Ich habe jedenfalls bei meinen M-Audios 1010 keinen Unterschied gehört zwischen originalen 5532-er und modifizerten 49720-er Analogausgängen. Deshalb habe ich (bislang?) auch nicht die (löttechnisch etwas eingeengten) 4580-er meiner RME's nicht ersetzen mögen.

Ich dachte weniger an FG-Varianten, als vielmehr z.B. an Verzerrungsprodukte. Aber Du hast recht - die Manger sind THD-mässig auch nicht glockenreine Chorknaben ...

Anerkennende Grüsse
Simon

PS: Hast Du bei IC2803 zwischen einem invertierenden und nicht-invertierenden Eingang eine kleine, irrtümliche Lötbrücke - oder scheint dies auf dem Foto bloss so?
Bild
Daihedz
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 651
Registriert: 25.06.2010, 15:09

Beitragvon chriss0212 » 01.10.2018, 14:30

Hallo Simon,

Das täuscht. Das müsste ein Reflex vom Flussmittel sein ;)

Unterschied... ist schon ne weile her als ich das gemacht habe. Ich "meinte" einen Unterschied zu hören, aber Welten waren das nicht ;)

Jetzt mit dem Orpheus... das hört wirklich jeder ;)

Ich hatte immer Probleme mit Klavieranschlägen oder Glockenklängen... Da bin ich jetzt mit dem Orpheus weit weniger gestresst als vorher. Ich hatte immer so eine Art Klingeln im Ohr, wenn die Anschläge härter waren... scheint jetzt verschwunden ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2788
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon thorsten » 01.10.2018, 21:27

Hallo Christian,

Echt lustig :lol:
Da sieht man mal wieder, dass die ganze Kette zusammen passen muss. (Btw, und dein dddac? :wink: )

Ich will mir ja demnächst die KH420 anhören, bin da auch schon gespannt.

Schönen Gruß

Thorsten
Bild
thorsten
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 180
Registriert: 11.01.2012, 19:26
Wohnort: Neutraubling

Beitragvon chriss0212 » 01.10.2018, 22:01

Hallo Thorsten

Wie wahr ;)

Ich kann leider nicht sagen, ob der dddac nun besser oder schlechter spielt, da ich ja damit die Acoirate Weiche nicht nachbilden kann.

Aber was ich sagen kann ist, dass es mit meinen neuen nicht perfekten Acourate Filtern in Verbindung mit aktiver Weiche über Acourate noch nie so gut geklungen hat ;)

Den dddac werde ich wohl verkaufen... gerne incl. däntchen samt neuer Clock ;)

Habe auch noch einiges anderes „über“ ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2788
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

VorherigeNächste

Zurück zu Bausteine für aktives HiFi

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste