Quellenumschalter (analog)

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Quellenumschalter (analog)

Beitragvon qwe » 19.11.2013, 17:04

Hallo,

bin auf der Suche nach einer Umschalteinheit, welche mindestens 2 verschiedene Quellen, die ihre Ausgangspegel selber regeln, umschalten kann auf ein Paar Aktivlautsprecher. Gibt es da etwas passendes und gutes auf dem Markt?

Z.B. das hier von Dynavox?

http://www.ebay.de/itm/Dynavox-Eingangs ... 310wt_1233

Habe mal gelesen, dass man darauf achten sollte, dass auch die Masse getrennt wird. Was meint ihr?
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Beitragvon aston456 » 19.11.2013, 17:09

Hallo,

wende Dich mal an Leon Egon Schaal:

http://www.ebay.de/sch/leo-eugen-schaal ... 7675.l2562

Ich hatte schonmal Kontakt mit ihm und der würde auch sehr hochwertige Umschalter bauen.

Gruß,
Kai
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Beitragvon qwe » 19.11.2013, 17:37

Tolle Idee, hoffentlich wird's nicht zu arg teuer... der baut schon mächtige Dinger.
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Beitragvon aston456 » 19.11.2013, 17:43

Uwe,
wieviele LS hast Du?
Und dann am Ende das Sparbrötchen raushängen lassen? :mrgreen:
Das kann´s ja wohl nicht sein.
Wenn Du was Vernünftiges willst, dann mußt Du auch dafür legen.
So einfach ist das.

Grüssle,
Kai
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Beitragvon Franz » 19.11.2013, 17:44

Könnte das hier was für deine Zwecke sein?

http://www.silbersand.de/zubehoer.html

Gruß
Franz
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Beitragvon Hans-Martin » 19.11.2013, 18:42

Hallo Karl Uwe

Wenn eines der beiden Quellgeräte einen 12V Schaltausgang hätte, wäre es möglich, mit einem Relais diese doch recht simple Umschaltung ultrabequem zu erledigen, wobei die Kabel verlustfrei an die Relaisfüße gelötet werden, zusätzliche Steckverbinder werden vermieden.
Die gewünschte Massetrennung erreichst du mit 4xum Relais.
Da jedes Relais eine Ruhestellung hat, bleibt dieser Kontaktsatz für das andere Gerät übrig.

Ist kein 12V Ausgang vorhanden, könnte man bei einem Gerät das Netzteil anzapfen und ein Relais mit passender Spannung wählen. Derlei Möglichkeiten hängen stark von den vorhandenen Geräten ab, und von ihren Möglichkeiten. Wenn das jeweils eingeschaltete Gerät sich die Verbindung holt, hat das etwas sehr Entspannendes...

*************
Soweit ich weiß, fertigt Dodocus auch nach Wunsch mit spezieller Ausstattung, Fernbedienung, mit /ohne Pegelsteller.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon qwe » 19.11.2013, 19:27

Tach,

naja, das Gerät ist nicht für mich. Deshalb auch ein eher begrenztes Budget. :wink:

Quellgerät ist eine Glotze und eine Squeeze Box Touch, die auf ein Paar Aktivlautsprecher zugehen wollen. Ich dachte, da kann man dann bequem umschalten, je nachdem, was man braucht. FB TV für selbigen und FB SBT für selbige um jeweils die Pegel zu bedienen. FB=Fernbedienung.
12 V Triggerausgang ist nicht vorhanden, Geräte öffnen ist mangels Garantieaufkleber nicht möglich (die will ich noch behalten). Der Silbersand ist bestimmt gut, aber 240 € sind zu viel. Ich dachte eher an bis zu 100 €, sonst kann man ja gleich ne billige Vorstufe oder DAC mit FB nehmen. Oder?

Hmm...
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Beitragvon Hans-Martin » 19.11.2013, 20:11

Hallo Karl Uwe

Wenn die Glotze einen internen Receiver hat, oder einen externen, jeweils dabei SCART, wird idR am Pin 8 eine Schaltspannunggeliefert, mit der man eine Relaissteuerung bedienen kann, wohl nicht das Relais direkt, weil der Strom nicht reichen wird, sondern einen Transistor, der das Relais mit paralleler Diode (Schutz des Transistors) steuert. Das verlangt nach einem kleinen Steckernetzteil zur Versorgung der Schaltung.

Wenn du nicht selbst die Kabel ans Relais lötest, wird die Sache schnell teuer. Buchsen und Kabel mit Steckern dazu samt Gehäuse sind nun mal viel teurer als das Relais ins Kabel zu löten und ein anderes Kabel für die 2. Quelle dorthin zu führen.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon KSTR » 19.11.2013, 21:02

Ich würde das Ding aus dem ersten Link probieren und zurückgeben wenn es ein nicht beseitigbares Brummproblem damit gibt (was bei TV gern mal sein kann), dann hätte ein Gerät, welches die Massen mittrennt, Vorteile -- ausser dass es uU massiv knacken wird beim Umschalten wenn die Masse nicht vorlaufend/nachlaufend aufgeschaltet/abgeschaltet wird, was zB bei einem mechanischen Schalter nicht gegeben ist. Allerdings könnte man für das TV-Signal auch (günstige) Audioübertrager vor den Eingang schalten, das ist dann 100% störfrei.

Selberbauen kommt nur bedingt billiger, dafür natürlich variabel in Qualität und Ausführung.
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Beitragvon EnduMan » 20.11.2013, 11:37

Hallo Karl Uwe,

Ich hatte den Dynavox Umschalter mal probiert. Im Endeffekt hat mich vor allem die fehlende Fernbedienbarkeit gestört. Auch hatte ich das Gefühl, dass nicht sauber getrennt wurde, wenn man mal eben von Musik zu TV umschalten wollte ( und beide Quellen waren aktiv). Auch mit einem passiven Vorverstärker, der zwar fernbedienbar war, hatte ich das gleiche Problem. Wenn das für dich kein Thema ist - er steht hier noch rum. ;-)

Aus meiner Sicht ist entweder ein DAC mit Fernbedienung, ein Vorverstärker oder alternativ ein einfacher AVR mit PreOut-Funktion sinnvoll. Wenn es ein Umschalter bleiben sollte, würde ich den Dodocus testen.

Gruß Bernd
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Beitragvon qwe » 20.11.2013, 12:19

Hallo,

ja, von den Problemchen habe ich auch schon gehört. Und wenn man sich für gute Geräte in die 250 €-Klasse begeben muss, wäre vielleicht wirklich eine kleine fernbedienbare Vorstufe oder noch besser ein DAC mit FB nicht schlecht.

Hat jemand einen Tipp für den DAC mit FB und Preis bis 250 €?

Gruß!
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Beitragvon Hans-Martin » 20.11.2013, 12:31

Hallo Bernd

Kästen wie Dynavox sind oft Blender, mit vergoldeten Buchsen (sichtbarer Massekragen vergoldet, Signalleiter oft nur vernickelt), Innenverkabelung ohne Abschirmung (das Gehäuse reicht dafür), aber mit Übersprechen von Tzzss am Schalter bei benachbarten Positionen, wenn es nicht über die innen liegenden Kabelbündel geschieht, bei manchen Kästen ist das Blechgehäuse die Masseverbindung zwischen den Buchsen. Ob Wirbelströme den Klang beeinträchtigen -und bei ferromagnetischen Gehäuse, wie ich es beim Dynavox vermute, kommen noch Verzerrungen durch Hysterese hinzu- bei Alugehäusen bilden sich Oxidschichten und Aluminiumoxid ist bekannterweise nicht leitfähig, zwingt zu einer Verdrahtung der Buchsenmassen aller Eingänge zur Ausgangsbuchse, kanalgetrennt. Man kann natürlich auch Buchsen ausbauen und Zugangs-/Abgangskabel an den Schalter löten.

Kurz zusammengefasst: mit etwas Erfahrung kann man aus dem haptisch und praktisch brauchbaren Gerät auch etwas machen, was klanglich besser ist als der Urzustand.

Das Übersprechen kann man reduzieren, indem man Kurzschlussstecker auf nicht benutzte Eingänge steckt, abwechselnd zwischen die belegten Eingänge. Es ist natürlich weniger komfortabel, mehrere Positionen zu überspringen, als zwischen benachbarten zu wechseln, kann aber hilfreich sein, auch unter dem Aspekt der Kontaktselbstreinigung, die jeweils vorletzten Positionen zu belegen.

Grüße Hans-Martin

P.S.
Ich glaube, der Musical Fidelity V-Dac hat SPDIF koaxial und Toslink Eingänge mit automatischer Umschaltung. Da bekommt ein Gerät Priorität, sobald ein Signal anliegt. Liegt im Preisrahmen und ist besser als der Squeezebox interne DAC. Aktuelle TV-Geräte haben Toslink Ausgänge, SB hat SPDIF soweit ich weiß, ohne Übertrager
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Beitragvon martino » 10.12.2018, 09:54

Liebes Forum,

nach unserem gestrigen, sehr kurzweiligen Besuch bei Rudolf (so was sollte man viel häufiger machen) wurde klar, dass der Abacus Aroio Streamer/Preamp eine sehr gute Alleskönner-Streamer/Preamp-Alternative an den neu erstandenen BM10-Babies meines Bruders sein könnte. Nur reicht ihm ein einziger analoger Eingang nicht (Cinch analog), und Platte hören will er auch - aber nicht umstecken. Einen Phono Preamp bräuchte es also noch (z.B. Schiit Mani), und einen Quellenwahl-Umschalter. Kennt sich jemand mit Umschalteinheiten aus und kann eine empfehlen? Auf der schnellen Suche hab ich nur diesen "4-Port-Cinch-Audio-Switch" bei Reichelt gefunden - sieht zumindest stabil aus. Und ich erinnere dass Gert sich was Ähnliches in hochwertig natürlich selbst gebaut hat - wir brauchen aber zum Kaufen...

https://www.conrad.de/de/speaka-professional-4-port-cinch-audio-switch-1435387.html

Und wie ich grade sehe gabs die Diskussion auch schonmal - aber die Anwendung ist ja leicht anders (analoge Quellenwahl vor dem VV). Vielleicht gibt es neue Ideen?

https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=23&t=4634&p=73471&hilit=Quellenumschalter#p73471

Martin
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Beitragvon Mister Cool » 10.12.2018, 10:24

Hi,

da würde ich gleich zu einem günstigen gebrauchten Vorverstärker mit einer eingebauten Phonovorstufe greifen, und den dann an den Abacus anschliessen. Dann hast du mehrere fliegen mit einer Klappe erschlagen

hier so ein Vorverstärker NAD 114. Es ist bestimmt unter 200€ zu bekommen

https://www.fein-hifi.de/Vorverstaerker ... :1395.html

Oder noch günstigeer -> ich habe einen gebrauchten Vollverstärker Technics SU-VX500 in Top-Zustand mit einer MM/MC Vorstufe für 60€ gekauft. Den kannst Du als Umschaltbox "misbrauchen" (den Tape Ausgang an den Abacus anschliessen)

https://audio-database.com/TechnicsPana ... 500-e.html

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Hans-Martin » 10.12.2018, 11:50

Hallo,

so ein Technics SU-VX500 repräsentiert das Denken einer alten Welt, wo Beipackstrippen und FTZ-Prüfzeichen üblich waren: Parallel zum Eingang liegen 100pF, gefolgt von einem 1kOhm Serienwiderstand, dann die Leiterbahnen zum Konnektor der Zusatzplatine, dort Wahlschalter, wieder per Steckverbinder zur anderen Leiterplatte , Leiterbahn und ein entkoppelnder Serienwiderstand von 470 Ohm, zum Abschluss dann ein 100pF Kondensator parallel zum Ausgang. Das alles addiert sich zu dem Ausgangswiderstand der Signalquelle, und wer auf Kabelklangunterschiede und Ausphasen sensibilisiert ist, wird zumindest den Netzstecker ziehen. Ich würde ein solches Gerät eher als Klangbremse einstufen und im Signalweg vermeiden.

Ein Dodocus Umschalter passt sogar optisch zu den Abacus Geräten, nur noch als Sonderausstattung den passenden Mentor AluDreknopf mitbestellen ...

Grüße
Hans-Martin
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