T+A DAC 8

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon gregor » 13.06.2016, 19:28

Hallo Raimund und Christoph,

danke für Eure Antworten. Anscheinend ist T+A ein guter Nachfolger gelungen, der nun auch den DSD-affinen Nordamerikanern etwas Besonderes zu bieten hat.
So weit ich es verstanden habe, ist die PCM-Digitalsektion des DAC weitgehend gleich geblieben, eine dezidierte DSD-Einheit kam hinzu, die analogen Ausgangsstufen und der Kopfhörerverstärker wurden verbessert. Dafür ist der Preis nun bei 2750€, der Vorgänger kam seinerzeit für 1850€ auf den Markt.

Ich persönlich fände es spannend, mal einen Vergleich am DAC8 DSD mit vorgeschaltetem AFI gegen vorgeschaltetes DSD-Upsampling zu hören. Die DSD-Variante wäre dabei wahrscheinlich etwas teuerer, je nach Rechnerkonfiguration. Schließlich sind sehr performante Silent-PCs ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.
Mit dem alten DAC8 in der Kette wäre man in Kombination mit dem AFI/Mutec MC3+ USB deutlich günstiger unterwegs und müsste an Aktivlautsprechern lediglich mit der älteren Vorstufe leben. DSD-Files wandelt dann eben weiterhin der Player in PCM, im Falles des Mutec machts die MC3+.
Eine interessante Spielwiese, wie ich finde.

Beste Grüße
gregor
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Beitragvon tsaett » 14.06.2016, 09:00

Hallo Gregor,

ich hatte ja den SGM Server hier für ein Wochenende, der sehr auf Taktpräzision und minimalen Noisefloor ausgelegt ist. Dazu liegt er mit knapp 16.000€ (inkl. Roon und HQPlayer) in Aurender W20 Regionen.
Der SGM hat den Unterschied PCM - DSD noch deutlicher zu Gehör gebracht als mein CAPS das konnte.
OK, er wurde speziell auf HQPlayer optimiert, doch der kann schließlich auch zu 24/384 wandeln.
Ich denke, das DSD Abteil im T+A ist sehr gelungen!

Christoph
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Beitragvon shakti » 14.06.2016, 18:55

verweisen moechte ich an dieser Stelle auf den "Komputer" von lampizator, der auch pcm auf dsd wandeln kann.
lampizatot bietet seine dacs optionshalber bis dsd512 an, da der amerikanische Markt dies so verlangt,
da kaum ein Rechnet dies "audiophil" kann, hat lampizator den "komputer" entwickelt, der natuerlich auch mit anderen dacs laeuft.

mich persoenlich konnte pcm auf dsd noxh nicht 100% ueberzeugen, durfte mir bei lampizator aber auch schon natives dsd anhoeren.

dies gefiel mir sehr gut! zumindest kann ich nun verstehen, warum dsd in den usa nun so gehypt wird.

ich bin da eher konservativ und hoere meine cds noch ueber ein cd laufwerk ab...

und da geht lampizator schon lange den weg, den nun auch t&a beschreitet, fuer dsd und pcm werden separate wandler in den dac gebaut, dann hat man jehweils das beste aus beiden welten!

gruss
juergen
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Beitragvon RayDigital » 24.06.2016, 12:14

gregor hat geschrieben:Ich persönlich fände es spannend, mal einen Vergleich am DAC8 DSD mit vorgeschaltetem AFI gegen vorgeschaltetes DSD-Upsampling zu hören.

Hallo gregor,

das wäre in der Tat 'mal ein interessanter Hörvergleich!
Die Klangverbesserung, die der AFI gegenüber früherem USB-Betrieb ohne vorgeschalteten DDC mit meinem "alten" DAC 8 bringt, ist nämlich enorm, wie zuvor schon ausführlich in diesem und meinem eigenen Vorstellungsthread beschrieben.

Gruß,
Raimund
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Beitragvon ZZTop » 14.11.2016, 10:12

Cool, hier bin ich doch richtig.
Hat jemand mit dem DAC 8 (altes Modell) auf Win10 upgedated?
Mich würde interessieren ob es da einen guten Treiber für WASAPI (JRiver) und USB2 gibt.
Und woran man erkennt ob der DAC8 im USB1 oder im USB2 Modus läuft.

greetz
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Beitragvon Takler » 14.11.2016, 18:53

Hallo ZZ,

wenn Du den USB Eingang anwählst steht kurz im Display entsprechend USB1 bzw. USB2.

Gruß
Andreas
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Beitragvon ZZTop » 14.11.2016, 19:16

Hi Andreas, Danke schon mal.
Läufte er bei dir unter Win 10?

greetz
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Beitragvon Takler » 14.11.2016, 19:32

Ich hab macOS.
Dafür gibt es keinen Treiber mehr.
Daher hab ich ein Mutec MC-1.2 von da per BNC in den DAC8.

Gruß
Andreas
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Beitragvon Ohrpfropf » 16.11.2016, 17:47

ZZTop hat geschrieben:Läufte er bei dir unter Win 10?


Hallo ZZTop, der"alte" DAC 8 läuft bei mir unter Win 10 und WinServer 2016 mit dem originalen Treiber (USB2-Mode). Bei Dir nicht?

Grüße, Lutz
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Beitragvon ZZTop » 17.11.2016, 11:17

Ich hab ihn noch nicht, bin am überlegen mir einen gebrauchten zu holen.
Alternativ wär da noch der Musical Fidelity MX-DAC.
Im moment höre ich mit dem Musical Fidelity V90 für 250,00€.
Viel angenehmer als mein Fireface UCX, aber mir fehlt ein bisschen der "Drive" des FF. Das langt , gerade im Bass ganz anders hin. Präziser und vor allem dynamischer.
Deswegen die Überlegung. Hat einer der DAC 8 Besitzer schon mal den Musical Fidelity MX-DAC gehört und kann sagen wo die Unterschiede sind?

greetz
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Beitragvon Hans-Martin » 17.11.2016, 11:41

Hallo Uwe,
beim V90 ist das Steckernetzteil sicherlich eine Schwachstelle, die man mit einem Labornetzteil oder 12V Bleigelbatterie ersetzen kann. Es wird etwas besser, aber das Niveau eines MX im Originalzustand erreicht man dennoch bei weitem nicht.
Batterie ist beim MX wegen der benötigten 5V nicht so einfach möglich, und nicht jedes Labornetzteil kann 2A bei 5V ohne Tricks. Eine gute Stromversorgung ist idR ein probates Mittel für eine Steigerung, früher hatte Musical Fidelity auch aufwändigere Netzteile bei entsprechendem Preis als Ergänzung/Zubehör angeboten, z.B. zur X-Serie
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon ZZTop » 17.11.2016, 14:00

Hallo Hans-Martin
Ich hab den V90 schon an einem Labornetzteil laufen, bei 11,8V habe ich das beste Ergebnis. Gehe ich höher mit der Spannung, verändert sich der Klang zum negativen.
Hast du die mal im Vergleich gehört?

greetz
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Beitragvon Hans-Martin » 17.11.2016, 14:33

Hallo Uwe,
gehört habe ich den Unterschied Originalnetzteil zu Batterie (kein Labornetzteil) am V90, weil Battereie zugleich netzunabhängig ist und Ausphasen entfällt. Ein richtig ausgephastes Labornetzteil mit Schuko aber galvanischer Trennung der Gleichspannung kommt der Batterie schon recht nahe.
Der Vergleich mit dem M-DAC fiel zuungunsten des V90/Batterie aus, der M war in allen Belangen besser, und vom M zum MX ist wohl keine Verschlechterung zu erwarten.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon ZZTop » 03.12.2016, 13:49

So langsam weis ich nicht mehr was ich von Reviews halten soll.

Ich habe den T+A jetzt seit ein paar Tagen. toller Dac, sehr guter Klang, auch Hi-Res Flacs mit 192 MHz funktionieren problemlos im USB2 Modus und auch das Umschalten von Samling-Frequenzen und Eingängen funktioniert einwandfrei.
Aber sobald man die Eingebaute Lautstärkeregelung benutzt ist der Spass vorbei. :(
Das Klangblid fällt zusammen, die Dynamik ist deutlich schlechter und der Bass regelrecht schwammig. Das zwar alles noch auf ordentlichem Niveau, aber sicher nicht besser als ein Beresford Caiman für 300€
Die Tests schreiben von einem "leichten" Verlust bei Verwendung als Vorstufe. :oops: :oops: :oops: Selbst über die Vorstufe eines 350,00€ Vollvererstärkers ist der Gewinn so groß, dass man deutlich von der Verwendung als Pre abraten sollte. Fujak hat ja auch schon etwas in der Art geschrieben.
Da einige hier den direkt an ihren Aktiven haben möchte ich denen ganz dringend raten sich mal eine einfache Vorstufe zu holen.

greetz
Uwe
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Beitragvon Heule » 03.12.2016, 18:51

ZZTop hat geschrieben:So langsam weis ich nicht mehr was ich von Reviews halten soll.

Ich habe den T+A jetzt seit ein paar Tagen. toller Dac, sehr guter Klang, auch Hi-Res Flacs mit 192 MHz funktionieren problemlos im USB2 Modus und auch das Umschalten von Samling-Frequenzen und Eingängen funktioniert einwandfrei.
Aber sobald man die Eingebaute Lautstärkeregelung benutzt ist der Spass vorbei. :(
Das Klangblid fällt zusammen, die Dynamik ist deutlich schlechter und der Bass regelrecht schwammig. Das zwar alles noch auf ordentlichem Niveau, aber sicher nicht besser als ein Beresford Caiman für 300€
Die Tests schreiben von einem "leichten" Verlust bei Verwendung als Vorstufe. :oops: :oops: :oops: Selbst über die Vorstufe eines 350,00€ Vollvererstärkers ist der Gewinn so groß, dass man deutlich von der Verwendung als Pre abraten sollte. Fujak hat ja auch schon etwas in der Art geschrieben.
Da einige hier den direkt an ihren Aktiven haben möchte ich denen ganz dringend raten sich mal eine einfache Vorstufe zu holen.

greetz
Uwe


Hallo Uwe,

selber hören an der eigenen Anlage ist immer am wichtigsten. Warum es jetzt bei dir so extrem zusammenfällt
kann verschiedene Ursachen haben. Ich hatte Ihn bei mir direkt an den Geithain angeschlossen, und da konnte ich deratiges nicht feststellen. Ich empfand die Kombie bei mir sogar als Dreamteam.
So unterschiedlich und kontrovers können diese Tests/Hörerfahrungen sein!
Daher ist selber hören bei sich und der eigenen Anlage am wichtigsten!

Gruß Oliver
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