Die Strecke vor der Fritzbox

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.
h0e
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Beitrag von h0e »

Bajano hat geschrieben:
16.09.2020, 17:14
Vielleicht wirkt sich das aktivierte WLAN der FB negativ auf die in unmittelbarer Nähe verlaufende Leitung aus.
Ich hatte mal aufgrund der Diskussion das WLAN ausgeschaltet gehabt. Das ist minimal hörbar,
rechtfertigte aber für mich weder das WLAN aus zu lassen noch einen anderen WLAN AP irgendwo zu installieren.

Grüsse Jürgen
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Hallo Hironimus,

ich wusste nichts von deiner Abbeigung gehen Wlan und ist ganz sicher nichts über das man reden muss.

Die LWL Strecke ist dann tatsächlich eine sehr gute Alternative, denn sie verändert das Signal auch nicht.

Gruß Harald
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Diasoft
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Beitrag von Diasoft »

Moin,
ich habe 3 Kabel ausprobiert. In meiner TAE Dose ist der original AVM Adapter TAE auf RJ45. Das Ethernet Kabel geht dann zur 7490 Box. Klanglich habe ich noch nicht verglichen, bekomme aber folgende Störabstandsmargen Empfangsrichtung/Senderichtung in dB:

Melco C1AE in 3m Länge: 8/29dB (wenn das Kabel neben dem Heizkörper verläuft 6/23)
Melco C1AE in 1m Länge: 11/29 dB
CAT5E aus dem AVM 7490 Zubehör: 8/28 dB

Was sagt mir das?
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Buschel
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Beitrag von Buschel »

Moin,
Diasoft hat geschrieben:
19.09.2020, 10:05
Was sagt mir das?
Dass du dein Kabel nicht neben der Heizung verlegen solltest. :mrgreen:
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Dass du dein Kabel nicht neben der Heizung verlegen solltest. :mrgreen:
:cheers: :cheers: :cheers:
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SolidCore
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Beitrag von SolidCore »

Hallo zusammen

Seit ungefähr 3 Monaten beschäftige ich mich nun schon mit der Optimierung des Netzwerk.
Viele Tips davon kamen hier aus dem Forum, und haben mich weitergebracht.
Bei den Netzwerkkabeln habe ich gelernt, sie verhalten sich klanglich ähnlich wie Digitalkabel, oder auch analoge
Cinch und XLR. So griff ich erst auf verschiedene Meterware zu, und probierte einfach mal auch die sehr teuren LAN Kabel
verschiedener Hersteller. Mein Resüme: Da geht wirklich noch was, und nicht wenig!
Mir selbst war dies allerdings zu kostspielig, wieso nicht einfach mal selbst welche bauen, wie ich es mit anderen Kabeln ebenso mache?
Einfach ein paar Drähte mit Steckern versehen wird schnell zur Enttäuschung, das sollte klar sein.
Je mehr man sich jedoch damit beschäftigt, umso besser wird es. Wieso sollte man also nicht auch davon mal berichten ?

Die einzige Stelle, die ich nicht betrachtet habe, war von der Fritzbox zur TAE-Dose. Obwohl grade dort ein dünnstes Fisselkabel sitzt.
So habe ich es zuerst mal gegen ein Gigablue CAT8 mit JSSG ersetzt. Und siehe da, Tidal und andere Streamingdienste klingen
in der Tat besser. Lokales Streaming ändert sich damit nicht.
Dennoch hing Tidal hinter lokalem NAS hinterher. Ersetzt man nun das TAE mit einem noch besserem, minimiert sich der Unterschied.
Da ich selbst nicht einsehe, dafür 500,- oder mehr auszugeben, entwickelte ich eins im zweistelligem Bereich,
was in der Relation besser passt. Dies anderen Hör-Begeisterten mal zur Verfügung zur stellen, sehe ich nicht als Schandtat.
So wirds von einigen dennoch dargestellt. Leider fehlt mir da der Gegenvorschlag, wie man sonst zu besserem Klang kommt,
bezogen auf den Preis.
Wenn jemand allerdings partout sein Setup selbst erfinden will, oder nur Stangenware zulässt, kann gerne ebenso davon berichten.

Somit sehe ich mein TAE-Kabel nicht als Werbung, sondern eher als Bericht über dessen Wirkung, mit der Möglichkeit,
es selbst mal zu versuchen. Es gibt immer den einen oder anderen, der technisch nicht basteln möchte, und dennoch Musik geniesst.
Andere Möglichkeiten schließen sich davon nicht aus. Somit keiner Befindlichkeit wert.

Gruß
Stephan
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nicos1
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Beitrag von nicos1 »

Moin Stephan,

ich hatte dir wegen des Kabels am 15.09. hier eine PM geschickt.

Vielleicht schaust du sie dir mal an, wenn du Zeit hast.

Schöne Grüße

Uwe
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Produktnarr
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Beitrag von Produktnarr »

Hallo Stephan,

ich schließe mich hier mal an, hab Dir auch eine PN geschickt.

LG
Ralf
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SolidCore
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TAE Anschluss

Beitrag von SolidCore »

Hallo zusammen

Argh... morgen schaue ich alle PN durch. War nun einige Wochen nur kurz hier.

Mittlerweile habe ich das TAE Kabel noch woanders getestet, auch dort klare Verbesserung.
Auch, wenn man bereits ein selbstgemachtes CAT 8 von der Rolle dafür einsetzt, inklusiv JSSG.
Hyper-reines 7N Kupfer hört man eben nochmals heraus.

Für mich mittlerweile ein absolutes Nadelöhr, wenn man Onlinedienste streamt.
So habe ich nun auch eins aus 5N Silber. Dies zeigt seine typische Signatur von gutem Silber.
Relaxt, dennoch sehr durchsichtig und transparent. Mit großer Bühne.
Damit spielt Tidal nun zumindest in meiner Kette einen Hauch luftiger als das NAS.
Mit dem Kupfer TAE ist beides nahezu identisch. So kann man wählen, in welche Richtung
man klanglich wandern will. Kupfer gutmütig, rund, überaus sauber, mit Silber etwas offener, befreiter.
So tüftel ich grade an einer 75 Ohm Koax-Variante in Silber für Kabel-DSL wie die Fritzbox 6490.
Reiner/Easy ist so nett, es dann auszuprobieren.

Vielen Dank für das Interesse.

Gruß
Stephan
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

SolidCore hat geschrieben:
21.09.2020, 00:00
Für mich mittlerweile ein absolutes Nadelöhr, wenn man Onlinedienste streamt.
Hallo Stephan,
wenn ich daran denke, dass ich nicht weiß, wo der Streamingdienstanbieter seine Server betreibt und uns nicht auf der kürzesten Strecke bedient, nehme ich an, dass es tausende km sind, die zumindest am Ende in Industriekupfer ausgeführt sind. Bei mir sind es zumindest die letzten 2km, die als Kupfer in Erde verlegt sind. Leiterplatten mit vermutlich vergoldeten Steckverbindern/Kontaktauflagen, das Anschlussfeld im Mehrfamilienhaus ist vernickelt, ebenso die Schraubverbinungen an der Übergabestelle, da gibt es viele Nadelöhre.
Wenn es nach mir ginge, würde die Bundesnetzverkabelung neben Glasfaser nur noch mit hohem Silberanteil und höchwertigsten Isoliermaterialien erfolgen. Leider sieht die Praxis noch anders aus.
Wenn der Vergleich der kurzen Kabel schon deutlich hörbare Unterschiede aufzeigt, wie groß könnte die Steigerungsfähigkeit seitens Telekom noch sein?
So einfach kann es nicht sein.
Beim Ausphasen von Geräten gibt es einiges zu entdecken, ich frage mich, ob das Störpotenzial auf unserer Signalmasse auch einen Einfluss hat auf den Unterschied zwischen dem diskutierten Stück Kabelverbindung.
Grüße
Hans-Martin
, der bei allen bisher erlebten digitalen Verbindungen hohen Silberanteil präferiert.
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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

Hans-Martin hat geschrieben:
21.09.2020, 22:30
Hans-Martin
, der bei allen bisher erlebten digitalen Verbindungen hohen Silberanteil präferiert.
Hallo Hans-Martin,

sehr interessant! Worin äußert sich der Vorteil? Ich vermute mal eher in Transparenz, Räumlichkeit, Timing. Was sagst Du zu der oft dem Silberdraht zugeschriebenen "Helligkeit", die ich auch schon mal, aber nicht immer, bei Silber- oder silberbeschichteten Stromkabeln, nicht LAN-Kabeln (da keine Erfahrung) gehört habe. War es da aber der Materialeffekt?

Siehst Du einen Zusammenhang mit der Aussage eines weltbekannten Fagottisten, Sergio Azzolini, der einmal über sein Instrument sagte: Was habt Ihr gegen hell, hell ist das Licht, hell ist die Sonne?

O.k. reichlich off-topic :oops: .

Viele Grüße
Horst-Dieter
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Moin zusammen,

am WE hatten wir einen Hörtest bei mir. Unter anderem wurde die LAN Strecke zwischen Fritzbox und Switch bzw. G-MMC zum Streamer getestet. Dazwischen besteht eine LWL Verbindung.
Als Basis wurde CSL 8.1 LAN Kabel eingesetzt.

CSL gegen 7N . Eindeutiger Gewinner 7N . Es wirkt nicht mehr aufgebläht und ist viel durchzeichnender.

7N gegen Silber . Eindeutiger Gewinner Silber. Nochmal eine kleine Steigerung zum 7N . Ich beschreibe es immer als „ schmelzender „ nochmals feiner. Keinesfalls hell oder analystisch.

Das CSL setzt sich deutlich von der Beipackstrippe ab. Hier ist der kleinste finanzielle Aufwand um einen hörbar besseren Klang zu bekommen.

Das 7N toppt aber beide . Würde man sehr gut mit hören können wenn man nicht direkt danach das silber hört.

Gruss Dirk
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