eRED-DOCK network audio renderer module

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.
Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Bernd-Peter,

jeder so, wie er mag. Jeder darf seine Daten dort ablegen und auch von dort abrufen, wo es für ihn am besten klingt.
Gleiches trifft auch für den für den verwendeten Renderer zu. :cheers:

Grüße
Fujak
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Fujak,

stimme dir natürlich zu, Hauptsache man ist zufrieden.

Und das eRED-Dock - funktional für mich die Digitalversion eines LINN Akurate - ist preis/leistungsmäßig der absolute Hammer.

Gut, daß Christoph da die notwendige Pionierarbeit geleistet hat. :wink:

Gruß

Bernd Peter
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Hallo Bern Peter
wenn ich ein Mainboard mit onboard Quadcore CPU und passiver Kühlung nehme (60-100€) und noch eine Intel PCIe LAN Karte einsetze, liege ich doch schon weit vor all den üblichen NAS, oder? Dann spendiere ich der Karte noch eine gesonderte Spannungsversorgung, das BS wird auf Audio PC Niveau gebracht, das wars
Dann hat Du Dir ein NAS gebaut ;)

Spricht ja nichts dagegen, das so zu machen. Ich frage mich nur, ob das am Ende noch etwas bringt. Das kann ich aber nicht beurteilen, da ich noch kein eRED Dock habe ;)

Viele Grüße

Christian
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Eine Frage noch: wie steht es mit Lautstärkeregeung? Geht das?

Viele Grüße

Christian
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Christian,

die Lautstärkeregelung kann bei Bedarf digital über den Controlpoint (z.B. Lautstärketasten vom Smartphone oder Wischgesten) bewerkststelligt werden. Ich weiß allerdings nicht, mit welcher Auflösung intern die Regelung erfolgt.

Grüße
Fujak
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taggart
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Beitrag von taggart »

Hallo Christian,
in der Anleitung zum NMR, dem Vorgänger vom eRD, steht:
- Embedded 32-bit digital volume attenuator

Beim eRD ist das nicht mehr erwähnt, ich gehe aber von der gleichen Qualität aus.

Schönen Sonntag und Gruß,
Christoph
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Hallo Christoph

Vielen Dank und Dir auch nich einen schönen Sonntag.

Diese Woche machen wir Urlaub, bevor es dann ab dem 01.08 ein beruflicher Neustart wird ;)

Wir müssen uns unabdingbar mal wieder treffen! Neben dem Beruflichen, hat sich auch ansonsten SEHR viel getan. Neuer Lautsprecher steht. Überlege den jetzt teils in Beton zu bauen ;)

Liebe Grüße

Christian
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Janho
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eRED-DOCK network audio renderer module

Beitrag von Janho »

Hallo in die Runde,

da es hier etwas still wurde, hab ich eine Mail direkt an eRed geschickt und bekam prompt eine Antwort.
Gute Nachricht, das eRed Dock ist ab Ende September wieder im Webshop erhältlich. An der Roon Anbindung wird noch gearbeitet - Zitat „ob und wann“ stehen aber noch nicht fest.

Ich möchte schonmal beginnen eine kleine Platine zu erstellen, um den eRed Dock ordentlich an zwei DACs anzuschließen, da kam die Frage auf:
Habt ihr das I2S Signal isoliert? Das eRed Dock selbst isoliert das Signal nicht wenn ich das richtig sehe.

Meint ihr denn, eine Isolation wäre notwendig? Die gängigen isolatoren sind schließlich DER Flaschenhals wenn es um jitter-freie Übertragung geht. Daher würde ich das gerne weg lassen. Bin aber unentschlossen. Und zwei Platinen wollte ich jetzt auch nicht erstellen.

Danke und Gruß,
Jan
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Jan,

bevor es wieder still wird, möchte ich Dir gerne auf Deine Fragen zur I²S-Anbindung antworten. Ich habe meinen eRD ebenfalls mit I²S an meinen DAC angebunden - und zwar auf dem direktesten und vor allem kürzesten weg und ohne Übertrager. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht erkennen, worin der Vorteil liegen soll. Wie Du schon sagtest, hat man wieder eine klangliche Engstelle eingebaut, die man ja gerade durch die I²S-Verbindung vermeiden möchte. Denn im Vergleich zu der SPDIF-Verbindung (die übrigens im symmetrischen als auch asymetrichen Ausgang mit Übertragern versehen ist), klingt die I²S-Verbindung direkter, feiner aufgelöst, sauberer. Wie ich an anderer Stelle bereits betont habe, liegt der Schlüssel neben guter Draht-Qualität vor allem in der Kürze der I²S-Leitungen; man hört wirklich jeden Zentimeter.

Grüße
Fujak
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Janho
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Beitrag von Janho »

Hallo Fujak,

danke, das hilft mir schon weiter. Überträger gehen meines Wissens ja sowieso nicht für I2S, [dafür ist die Frequenz zu niedrig?] hast du denn das Board als Master oder nutzt du eine weitere Master Clock an deinem DAC?

Die ankommende Ethernet Verbindung ist ja galvanisch gekoppelt/getrennt, und neben dem FPGA ist ja nicht wirklich was verbaut was eine Isolation bräuchte. Also, wollte nur mal gefragt haben; im Handbuch steht auch nichts über eine Notwendigkeit derer.

Leider kann ich meine soekris dam1121 boards nicht mit einer externen Clock füttern, aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt ein komplettes Board zu entwerfen auf dem nur das eRed mod wäre, aber die angegebenen Werte sehen zu gut aus, als dass sich das lohnen würde, geschweige denn, dass ich glaube das besser machen zu können, außer, dass man dann die Clock seiner Wahl nutzen könnte. Also wird es bei dem Board für die Anbindung von zwei dam1121 in Dual Mono bleiben.

Ehrlich gesagt bin ich noch unentschlossen, ob ich dem ganzen nachgehen sollte, oder ob ich nicht den DAC von ECDesigns kaufen sollte; welchen ich aber nicht über dieses schöne eRed dock anspielen könnte, da dies einen USB Host benötigt.

Gibt es denn / oder weißt du über die eleganteste Lösung dieses eRed Dock an Roon anzubinden? Das „ob“ in der von eRed erhaltenen Mail, über die Arbeitet derer am RAAT Protokoll lässt mich wieder zweifeln... und da ich schon Roon habe (glücklich gekauft bevor die Preiserhöhung kam) möchte ich nicht auf BubbleUPnP zurückgreifen.

Gruß, Jan
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Jan,
Janho hat geschrieben:
11.09.2020, 23:36
Hallo Fujak,

danke, das hilft mir schon weiter. Überträger gehen meines Wissens ja sowieso nicht für I2S, [dafür ist die Frequenz zu niedrig?] hast du denn das Board als Master oder nutzt du eine weitere Master Clock an deinem DAC?
Das eRD kann von seiner Konstruktion nur im Mastermode eingesetzt werden. Wenn man an seinem DAC einen 10MHz-Eingang für eine Masterclock besitzt kann diese je nach interner Konstruktion zur Synchronisierung verwendet werden. Ich selber besitze soetwas nicht.
Janho hat geschrieben:Die ankommende Ethernet Verbindung ist ja galvanisch gekoppelt/getrennt, und neben dem FPGA ist ja nicht wirklich was verbaut was eine Isolation bräuchte. Also, wollte nur mal gefragt haben; im Handbuch steht auch nichts über eine Notwendigkeit derer.
Was alles - zumindest in klanglicher Hinsicht - eine Isolation bräuchte, darüber könnte man angesichts der vielen Erfahrungen im Forum lange Erörterungen schreiben. Beispiel Ethernet: Die Ethernet-Buchse im eRD ist gemäß Standard galvanisch entkoppelt. Doch das ist in klanglicher Hinsicht immer relativ zu betrachten. Ein weiterer LAN-Isolator in die LAN-Strecke eingeschleift bringt z.B. klanglich eine Menge nach vorne. Die Isolation mittels LWL-Konverter hat noch größere klangliche Auswirkungen - insbesondere dann, wenn diese in puncto Stromversorgung und Clock optimiert werden (siehe entsprechende Threads).
Janho hat geschrieben:Leider kann ich meine soekris dam1121 boards nicht mit einer externen Clock füttern, aber das ist ein anderes Thema.
Da das eRD der Master ist, kann man nur bei den internen Clocks des eRD ansetzen und diese gegen rauschärmere tauschen. Da die Werte schon ziemlich gut sind, ist der finanzielle und auch technische Aufwand relativ hoch - aber sicher machbar.
Janho hat geschrieben:Ehrlich gesagt bin ich noch unentschlossen, ob ich dem ganzen nachgehen sollte, oder ob ich nicht den DAC von ECDesigns kaufen sollte; welchen ich aber nicht über dieses schöne eRed dock anspielen könnte, da dies einen USB Host benötigt.
Das elegante am eRD ist aus meiner Sicht, dass es kein USB benötigt, sondern den Stream aus dem Ethernet direkt in digitale Audiosignal wandelt. Das Board ist außerordentlich einfach aber hochwertig aufgebaut. Die Klangsignatur ist völig frei von "Digitalitis".
Bei einer Anbindung an USB geht es dann wieder weiter mit der Optimierung dieses Anschlusses (interne 22MHZ-Clock des USB, USB-Kabel, USB-Reclocker, ...). Meine Erfahrung ist, dass USB einen hohen Aufwand braucht, um darüber einen ebenso guten Klang zu bekommen. Du kennst sicher die einschlägigen Threads, in denen darüber berichtet wurde.
Janho hat geschrieben:Gibt es denn / oder weißt du über die eleganteste Lösung dieses eRed Dock an Roon anzubinden? Das „ob“ in der von eRed erhaltenen Mail, über die Arbeitet derer am RAAT Protokoll lässt mich wieder zweifeln... und da ich schon Roon habe (glücklich gekauft bevor die Preiserhöhung kam) möchte ich nicht auf BubbleUPnP zurückgreifen.
Mangels Erfahrung kann ich dazu leider nichts beitragen.

Grüße
Fujak
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Fujak
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Clock-Upgrade für eRED-DOCK

Beitrag von Fujak »

Liebe Freunde des eRED-DOCK,

ich habe ein Clock-Upgrade für das Streamer-Board mittels Neutron Star 3 durchgeführt. Wen näheres dazu interessiert:
viewtopic.php?p=188262#p188262

Grüße
Fujak
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Janho
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Beitrag von Janho »

Hallo Fujak,

das ist jetzt lustig. Ich bin ja gerade dabei die Platine zu erstellen und habe mich für den NB3L553 fan out buffer entschieden. Da sehe ich dein stark vergrößertes Bild vom eRed Dock board (noch habe ich ja keins) und siehe da (!), ebenfalls der NB3L553 buffer. Gute Entscheidung finde ich.

Das mit deinen externen clocks sieht gut aus! (Auch wenn ich dann vielleicht sogar vorschlagen würde, eine neue Platine zu entwerfen, auf welches du nur den eRed Mod aufsetzt.)

Kannst du /oder jemand anderes vielleicht noch sagen, ob bei dem Abspielen von gewöhnlichem stereo PCM stream an den Ausgängen am i2s connector J7 Pin 10 - PCM_SDATA1 und Pin 12 PCM_SDATA0 das gleiche Signal anliegt, oder ob einer der beiden abgeschaltet ist?

Danke und Gruß,

Jan
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Jan,

ja mit dem NB3L553 bzw. mit dessen Datenblatt habe ich mich im Rahmen meines Clock-Upgrades ebenfalls befasst, um zu verstehen, wie das Clocksignal weiterverarbeitet wird.
Das mit deinen externen clocks sieht gut aus! (Auch wenn ich dann vielleicht sogar vorschlagen würde, eine neue Platine zu entwerfen, auf welches du nur den eRed Mod aufsetzt.)
Ich habe nicht ganz verstanden, wie Du das meinst. Kannst Du das näher erläutern?
Kannst du /oder jemand anderes vielleicht noch sagen, ob bei dem Abspielen von gewöhnlichem stereo PCM stream an den Ausgängen am i2s connector J7 Pin 10 - PCM_SDATA1 und Pin 12 PCM_SDATA0 das gleiche Signal anliegt, oder ob einer der beiden abgeschaltet ist?
Leider kann ich Dir dazu nichts sagen. Ich habe folgende Anschlüsse verwendet:

Pin 2: MCLK
PIN 5: GND
PIN 6: BCLK
PIN 8: LRCLK
PIN 12: DATA
PIN 11: GND

Vielleicht kann Christoph (taggart) noch etwas dazu beitragen, wenn er mitliest.

Grüße
Fujak
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Janho
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Beitrag von Janho »

Hallo Fujak,

ich war vorhin nur mit dem handy drann, da hab ich mich zu kurz gefasst.
Das mit deinen externen clocks sieht gut aus! (Auch wenn ich dann vielleicht sogar vorschlagen würde, eine neue Platine zu entwerfen, auf welches du nur den eRed Mod aufsetzt.)
Ich habe nicht ganz verstanden, wie Du das meinst. Kannst Du das näher erläutern?
Das eRed Dock, ist ja nur die Peripherie des eRed mod, mit spannungswandler, Isolatoren, den clocks....

Man könnte nun eben auch hingehen, und ein eigenes "Dock" designen. (auch ohne spdif Ausgänge und on board Spannungsregler, ohne on board clocks) ein Dock, nach eigenen Vorstellungen; mit einem clock buffer der einen multiplexer innehat, und mit Hirose u.FL Anschlüssen.... summa summarum, viel Arbeit :D

Ach ja, beim durchgehen durch das eRed Mod Handbuch, stand dann auch dieser Satz:
The digital audio port is configured in standard I2S. The data signals are made of two lines: SDATA0 and SDATA1. By default, only SDATA0 is used in PCM audio.
Gruß,

Jan
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