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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

Salvador hat geschrieben:
20.08.2020, 23:18
welche Laufrichtung des Stroms haben die Furutechkabel? In Richtung des Schriftzugs oder andersrum?
Hallo Andi,

die Laufrichtung ist auf allen Furutech-Kabeln durch drei kleine Pfeile angegeben und geht in Leserichtung der Beschriftung.

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Gruß,
Swen
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Salvador
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Beitrag von Salvador »

Alles klar, danke euch allen,
dann kann es ja losgehen!

Grüße,
Andi
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jackelsson
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Sonarquest-Steckergehäuse für Oyaide

Beitrag von jackelsson »

Ich habe das aus Gerts Vorstellungsthread mal hier herüber gezogen, um seinen persönlichen Thread nicht themenfremd vollzumüllen:

viewtopic.php?p=187785#p187785
SolidCore hat geschrieben:
06.09.2020, 15:46
(...) Als wirklich guten Ersatz für Furutech Rhodium, oder Plagiate, sehe ich die Rhodium-Schukos von Akiko, gibts in Holland.
Klanglich sehr nah an Oyaide P-004e. Keine Härten, kein Rhodiumklang, dafür schnell, präzise, auf den Punkt.
Und endlich auch mal mit breiter Bühne und wunderbarer Kontourenzeichnung.
Anfangs nicht täuschen lassen, Neu spielen sie etwas schlank und flach, nach 3 Tagen wunderbar.
Die Kunststoffhülle ist Weichplastik, etwas offener und lebendiger spielen
die hellen Aluminiumhüllen von Sonarquest.
Sie passen perfekt. (...)

Gruß
Stephan
Hallo Stephan,

sind das hier die von Dir erwähnten Sonarquest-Stecker, von denen Du die Aluhülle auf Akkio bzw. Oyaide P/C-004 umpflanzt, um daraus (im Falle der 004'er) quasi Oyaide F1/M1e zu machen?

https://www.sonarquest.net/alloy-edition.html

Hast Du mal P/C-004 und F1/M1e direkt vergleichen können? Die unterscheiden sich ja anscheinend wirklich nur bezüglich des Steckergehäuses.

Und wie sind denn die Sonarquest-Stecker klanglich im Vergleich zu den Akiko?

Gruß,
Swen
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SolidCore
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Beitrag von SolidCore »

Hallo Swen

Genau die sind das.
Die M1/F1 spielen gegen 004er analoger, runder. Die 004 finde ich mit Plastikhüllen etwas "zu" forsch.
Was natürlich immer vom Kabel selbst abhängt. Hat man nun ein matschiges Kupfer-Litzenkabel, kann es
durchaus passen. Mit den Aluhüllen biegst du die 004 etwas in Richtung M/F. Obwohl nicht identisch,
nähern sie sich an. Da sind wir aber schon bei ge-übten Hörern. Will man nun noch etwas beruhigen,
oder alles etwas angenehmer haben, gibts von Sonarquest auch dunkle Aluminiumhüllen.
Diese haben wie die M-1 ein schwarzes Kunststoffinlay, über das man nach Montage die geschlossene Aluhülle schraubt.

Die Sonarquest Steckkontakte selbst seh ich fürs Geld als Gut an, sie passen auch vergoldet sehr schön an mein 7N,
die oben genannten liegen sowohl klanglich, aber leider auch preislich, darüber.

Gruß
Stephan
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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

Hallo Stephan,

dank Dir für die Antwort. Du hattest doch mal irgendwo geschrieben, dass man die Oyaide Stecker in Japan deutlich günstiger bekommt als hier. Hast Du da eine Bezugsquelle, die Du hier teilen könntest?

Gruß,
Swen
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SolidCore
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Netzkabel

Beitrag von SolidCore »

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muenchenlaim
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Beitrag von muenchenlaim »

Hallo Sven,
solltest du in Japan bestellen, dann wäre es nett, wenn du kurz über Versandzeit und Zollgebühren berichten könntest.
Christoph
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rainerk
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Beitrag von rainerk »

Hallo,
Paypal fee zu$ und die 19 (heute16?) % Einfuhrumsatzsteuer...., das lohnt schwerlich bei dem Audiophonics Angebot = https://www.audiophonics.fr/en/fiches-s ... -5475.html

Meine bisherigen bestellungen bei Audiophonic waren bereits nach 4, spätestens 6 Tagen einwandfrei eingetroffen.

Viel Spaß an den Audio Tools wünscht Rainer
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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

muenchenlaim hat geschrieben:
08.09.2020, 10:43
Hallo Sven,
solltest du in Japan bestellen, dann wäre es nett, wenn du kurz über Versandzeit und Zollgebühren berichten könntest.
Christoph
Hallo Christof,

ich habe gestern in Japan einen Oyaide F1 bestellt, kostet dort inklusive Versand $198. Der Versand soll 3-4 Wochen dauern, dann kann ich das gute Stück wahrscheinlich beim Zoll auflesen. Mal sehen, was die Damen und Herren da dann von mir noch haben wollen. Ist aber hoffentlich gegenüber den 329 € (plus Versand) bei Audiophonics trotzdem immer noch lohnenswert. Schaumama...

https://www.audiophonics.fr/en/fiches-s ... 10388.html

Einen Oyaide M1e hat der Anbieter in Japan übrigens leider nicht im Programm (wie übrigens Audiophonics auch nicht mehr). Da der Schukostecker nicht auf dem ganzen Globus verkaufbar ist, ist man dafür also offensichtlich auf die europäischen Importeure angewiesen - und die nehmen's von den Lebenden. Bei "Die Nadel" kostet das Ding satte 560 €. Plus Versand. Für einen Stecker. Da schlucke ich doch etwas hart.

Gruß,
Swen
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Donny
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Beitrag von Donny »

Hallo,

Da lohnt schon fast eine Steckerleiste für die Schukos aus Japan.

Dann bräuchte man nur einen für DE um die Leiste an die Wandsteckdose anzuschließen bzw. man hat dort auch gleich die passende.

Oder spricht da was dagegen? Sind die bei uns zulässig?

Viele Grüße
Dietmar
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Harry_K
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Beitrag von Harry_K »

Hallo zusammen,
ich wollte schon mal einen kleinen Zwischenbericht bzw -urteil zu den von mir neu verwendeten Furutech TCS31 abgeben.
Verbaut habe ich das Kabel mit den Kupfersteckern von Viborg sowie mit Vollkupferhülsen von Elecaudio (bestellt jeweils bei Audiophonics). Im Gegensatz zum Oyaide Tunami V2 lässt sich das Furutech deutlich besser verarbeiten und ist auch fertig konfektioniert noch deutlich flexibler als das Tunami.
Verglichen habe ich das Furutech mit JSSG am G-ADSM1 gegen ein Elektroluch. Nach ca. 1 Woche und relativ wenig Einspielzeit klingt es noch nervös und zippelig. Dagegen ist das Elektrolurch absolut rund und musikalisch. Allerdings öffnet das Furutech den Raum größer mit deutlich mehr Details, Auflösung und Energie im Hochtonbereich. Auch Microdetails nehme ich mit dem Furutech deutlich mehr war.
Im Moment könnte ich mich noch nicht für eines der beiden Kabel entscheiden. Wir werden sehen, wie sich das Furutech weiter entwickelt.
Das Oyaide konnte ich am G-ADSM leider nicht testen, da es mit 1m bei mir zu kurz ist.
Ich kann verstehen, wenn manche hier schreiben, dass dieses Kabel, wohl aber mehr noch das ganz große Furutech, in machen Ketten zu viel des guten sein könnten.
Viele Grüße
Matthias
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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

Hallo Matthias,

Dein vom FP-TCS31 gewonnener Klangeindruck könnte durchaus maßgeblich auf die verwendeten Stecker von Viborg zurückzuführen sein...

Ich bin ehrlich gesagt immer wieder erstaunt, dass dem eigentlichen Kabel in der Regel deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt und Bedeutung beigemessen wird, als den Steckverbindern. Das deckt sich keinesfalls mit meinen Erfahrungen.

Gruß,
Swen
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Harry_K
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Beitrag von Harry_K »

Hallo Swen,
Du hattest geschrieben: „Das FP-TCS31 spielte daran groß, wuchtig und bassstark, mit sehr großer Raumabbildung und viel Charme, es fehlte vielleicht ein wenig Auflösung im Vergleich.“
Groß und mit sehr großer Raumdarstellung kann ich bestätigen. Wuchtig im Vergleich mit dem Elektrolurch kann ich jetzt nicht so bestätigen. Hier finde ich das Elektrolurch schon sehr gut. Auflösungsdefizit habe ich mit dem TCS31 jedenfalls nicht. In dieser Disziplin ist der Lurch unterlegen.
Wenn die Kabel sich noch einspielen und sich ebenfalls ein so schön geschlossenes Klangbild einstellt wie bei den Lurchen, könnte ich mit der Kombi Furutech am G-ADSM sowie den Lurchen an den BM12 glücklich werden...
Ansonsten denke ich, da ich faktisch den gleichen Aufbau habe wie es Fujak konfektioniert hat, stimme ich hier mit Fujaks Erläuterungen überein. Sicherlich ist es auch davon abhängig, welche Kabel gegeneinander verglichen werden.
Viele Grüße
Matthias
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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

Hallo Matthias,

ja, der/das Elektrolurch, so wie ich ihn hier an Digitalgeräten kennengelernt habe, ist ein tolles, warm und musikalisch spielendes Netzkabel mit Einschränkungen in der Auflösung.

Nun hast Du das FP-TCS31 aber mit JSSG und den Vollkupfersteckern in eine Richtung "getuned", die eher weiter weg vom Klangbild des Lurchen ist. Da kannst Du definitiv noch dran drehen, wenn Du die Kabel ohne Beidraht und mit z.B. den FI-28/E38 (G) betreibst. Noch deutlicher könnte die Änderung mit Oyaide P/C-079 sein, allerdings ist das TCS31 eigentlich zu dick für die Kabeldurchführung der Oyaide-Steckerhülsen, da müsste man basteln.

https://www.audiophonics.fr/en/fiches-s ... -8915.html

https://www.audiophonics.fr/en/fiches-s ... -8290.html

Naja, und eine krasse Änderung würdest Du definitv mit den - leider recht teuren - Furutech FI-46 (G) NCF bekommen, das würde das Kabel komplett in Richtung "warm" drehen.

https://www.audiophonics.fr/en/fiches-s ... 13888.html

Wenn Du experimentierfreudig bist und das Geld investieren magst, dann dürfte schon das tauschen *eines* Steckers auf den FI-46 eine deutlich hörbare Änderung mit sich bringen.

Gruß,
Swen

PS: es bleibt natürlich immer im Hinterkopf zu behalten, dass jedes angeschlossene Gerät anders auf Netzkabel reagiert, insofern YMMV. Aber speziell die Auswirkungen der Stecker kann man meiner Erfahrung nach schon recht gut verallgemeinern.
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Hallo Swen,

sowohl der Furutech FI 28/38 G als auch der Viborg 501 G haben vergoldete Kupfer Kontakte, der Oyaide 079 hat vergoldete Phosphor Bronze Kontakte.

So große Unterschiede wie Steckern mit rhodinierten Kupfer Kontakten würde ich denen nicht zusprechen.

Auch würde ich behaupten das du deine Erkenntnisse nicht 1zu1 mit denen von Matthias vergleichen kannst, andere Kette, anderer Raum, andere Wahrnehmung.

Gruß Harald
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