Netzteil für Router FritzBox 7590

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.
Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Hallo Martin,
Hast du ein Klangmodul im Sicherungskasten fuer deine Leitung[en] die zur Anlage gehen?
Hast du schon mal den Kabelweg probiert zu deinem Streamer?
Bzw. ist das ueberhaupt moeglich - WZ - Keller?

Beste Gruesse Bernd
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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

Hallo Bernd,

ja ich habe einen AHP Sicherungshalter und eine AHP Sicherung drin. Ab dort sind es nur noch 3-4 m Kabel bis zum Furman Conditioner.

Kabel ist schwierig, da die Anlage im Keller steht. Zudem klingt ja in meinen Ohren der Wifi-Stream und das File vom Memory-Stick direkt im Streamer gleich gut!

Viele Grüße
Martin
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Donny
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Beitrag von Donny »

Audiophon hat geschrieben:
13.10.2020, 18:43
Hallo Bernd,

ja ich habe einen AHP Sicherungshalter und eine AHP Sicherung drin. Ab dort sind es nur noch 3-4 m Kabel bis zum Furman Conditioner.

Kabel ist schwierig, da die Anlage im Keller steht. Zudem klingt ja in meinen Ohren der Wifi-Stream und das File vom Memory-Stick direkt im Streamer gleich gut!

Viele Grüße
Martin
Audiophon hat geschrieben:
13.10.2020, 17:43
Liebe Forumsgemeinde,

Ihr seid mir schon welche, jetzt bin ich erst seit kurzem hier dabei und schon setzt Ihr mir einen (Optimierungs-)Floh nach dem anderen ins Ohr... :lol:
.......
Viele Grüße
Martin

Hallo Martin,

hier im Forum lesen ist gefährlich :D Meine Anlage hab ich dadurch aber auch schon gut weiterentwickelt. Man darf sich dabei nur nicht verrückt machen. Sonder was zählt ist der Spaß dabei. Und wenn alles gut läuft ein zufriedenstellendes Ergebnis. Rückschläge sind leider auch dabei. Der Weg ist hier oft auch das Ziel. :cheers:

Hast Du auch mal ohne den Fuhrmann Conditioner gegengehört? Stromfilter müssen nicht immer zum besseren Ergebnis führen.

Wäre unter Umständen eine günstige Maßnahme.

Viele Grüße
Dietmar
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Donny
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Beitrag von Donny »

.
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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

Donny hat geschrieben:
13.10.2020, 19:07

Hast Du auch mal ohne den Fuhrmann Conditioner gegengehört? Stromfilter müssen nicht immer zum besseren Ergebnis führen.

Wäre unter Umständen eine günstige Maßnahme.

Viele Grüße
Dietmar
Hallo Dietmar,

Ja das habe ich leider über längere Zeit, da der Furman während der ersten Coronawelle ein paar Monate lang im Service war.

Große klangliche Unterschiede oder gar eine Verbesserung ohne den Furman konnte ich allerdings nicht feststellen.

Mit der Anlage bin ich auch sehr sehr zufrieden. Man merkt eben nur bei jeder Verbesserung welches enorme Potential in den LS und der Elektronik steckt.

Und genau das ist ja das spannende an dem Hobby ;)

Viele Grüße
Martin
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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

Audiophon hat geschrieben:
13.10.2020, 17:43

Mit einem EMI meter werde ich heute Abend schon mal testen ob weniger HF auf der separaten Stromleitung der Anlage ankommt, wenn ich den Stecker der Fritzbox im Wohnzimmer ziehe.

Viele Grüße
Martin
So ich habe gerade mal mit meiner Frau den Test gemacht: EMI Meter in die Furutech Steckdose der Anlage im Hörraum gesteckt und HF Werte überprüft. Dann hat meine Frau das Netzteil der Fritzbox ausgesteckt und nach ein paar Sekunden wieder eingesteckt. Ergebnis: null, nada... keine wesentliche Veränderung in der Anzeige des HF Anteils in mV.

Damit kann ich doch eigentlich davon ausgehen, dass egal was ich an der Stromversorgung der Fritzbox mache, nichts in der Anlage ankommt. :roll: ...oder irre ich mich da?

Viele Grüße
Martin
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jherbert
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Beitrag von jherbert »

Nichts kann den Klang dramatisch beeinflussen. Lese ich hier immer wieder.
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Audiophon hat geschrieben:
13.10.2020, 22:23
So ich habe gerade mal mit meiner Frau den Test gemacht: EMI Meter in die Furutech Steckdose der Anlage im Hörraum gesteckt und HF Werte überprüft. Dann hat meine Frau das Netzteil der Fritzbox ausgesteckt und nach ein paar Sekunden wieder eingesteckt. Ergebnis: null, nada... keine wesentliche Veränderung in der Anzeige des HF Anteils in mV.

Damit kann ich doch eigentlich davon ausgehen, dass egal was ich an der Stromversorgung der Fritzbox mache, nichts in der Anlage ankommt. :roll: ...oder irre ich mich da?
Hallo Martin,
diese Beiträge könnten das Messergebnis erklären:
viewtopic.php?p=186969#p186969
viewtopic.php?p=97183#p97183
Ob die Messmethode hinreicht, hörbare Effekte vollständig abzubilden, lässt Raum für Diskussion...
Grüße
Hans-Martin
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SolidCore
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Netzteile Fritzbox

Beitrag von SolidCore »

Hallo zusammen

Ich möchte auch mal einen anderen Punkt ansprechen. Den Stromverbrauch.
Da die meisten Router immer durchlaufen, aufs Jahr gesehen auch ein Faktor.

So habe ich an der 7590 folgendes mit einem 230V Wattmeter gemessen (5 Minuten nach hochfahren) :

Keces P-3 (Messung eines Forenusers) 24,6W
Werksnetzteil: 9,6W

Selbst gemessen:
Farad Super 3 : 17,6W
Eigenbau : 15W
Wo bei meinen beiden Messungen noch eine 2,5er 1 tb Festplatte mit an der Box an USB hang (ca 3W). Nutze diese schon mal als Puffer.

Das Eigenbau hatte ich aufgrund Gerts Beitrag zum sparsamen Netzteil gebaut, die Idee gefiel mir.
Habe mich jedoch für die besseren Bauteile entschieden (R-Core, Superregler, hohe Mundorf Siebung, Jantzen Audio Bypass,
Hifi-Sicherung, Silber verkabelt). So kauft man nur einmal.
Klanglich ist es wenigstens dem Farad 3 ebenbürtig, nur auf kleinsten Verlust ausgelegt, und wird auch nur ca 33 Grad warm.

Das beliebte Zerozone wird durch seine benötigte 4 bis 6V "Dropout" ebenfalls etwas höher liegen.
Eventuell kann das mal jemand nachmessen, habe aktuell keins mit 12V hier.

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Gruß
Stephan
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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

Hans-Martin hat geschrieben:
13.10.2020, 22:53
Audiophon hat geschrieben:
13.10.2020, 22:23
So ich habe gerade mal mit meiner Frau den Test gemacht: EMI Meter in die Furutech Steckdose der Anlage im Hörraum gesteckt und HF Werte überprüft. Dann hat meine Frau das Netzteil der Fritzbox ausgesteckt und nach ein paar Sekunden wieder eingesteckt. Ergebnis: null, nada... keine wesentliche Veränderung in der Anzeige des HF Anteils in mV.

Damit kann ich doch eigentlich davon ausgehen, dass egal was ich an der Stromversorgung der Fritzbox mache, nichts in der Anlage ankommt. :roll: ...oder irre ich mich da?
Hallo Martin,
diese Beiträge könnten das Messergebnis erklären:
viewtopic.php?p=186969#p186969
viewtopic.php?p=97183#p97183
Ob die Messmethode hinreicht, hörbare Effekte vollständig abzubilden, lässt Raum für Diskussion...
Grüße
Hans-Martin
Hallo Hans-Martin,

in der Tat fürchte ich, dass Du hier Recht hast: ich habe soeben nochmal folgenden Test mit dem "Green Wave Broadband EMI Meter" gemacht:

EMI-Meter in den Einen Ausgang der Doppelsteckdose und den anderen Ausgang der Steckdose mit dem Netzteil der Fritzbox belegt. Ergebnis: keine Veränderung bezüglich des angezeigte HF Anteils. Zur Kontrolle habe ich dann das Netzteil der Fritzbox ausgesteckt und das Samsung Ladegerät eines Mobiltelefons ein-und wieder ausgesteckt. Auch hier keine Veränderung.

Irrwitziger Weise führt in der Anlage das Einstecken des Auralic Streamers (mit Hoerwege Netzteil) in den Furman sogar zu einer Verringerung des im Ausgang des Furman gemessenen HF-Anteils (nicht sehr wesentlich, aber trotzdem).

Für eine aussagekräftige Messung des HF-Anteils im Stromkreis braucht es wohl doch mehr als ein kleines günstiges Gerätes...

Im zweiten verlinkten Beitrag erwähnst Du ja auch die HF-Filter von Russandrews. Ich habe diese in meiner Funktionserdung für die Anlage im Einsatz. Kennst du die Filter? "Taugen" die was?

Viele Grüße
Martin
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Die besten Messinstrumente sind fuer mich meine Ohren.
Falls ich was ich messe und anschliessend nicht hoere bringt mich das eh nicht weiter. 😉
Ich probiere am Wochenende Batteriebetrieb [8xAA Batterien] erst an der Fritzbox und dann am zweiten Switch vor dem Netzwerkplayer.
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Beitrag von Audiophon »

Grundsätzlich gebe ich Dir da ja Recht, aber im spezifischen Fall hat das für mich einen dicken Haken:

Um "mal schnell" zwischen dem Originalnetzteil der Fritzbox und einem optimierten zu wechseln muss ich vom Keller ins Wohnzimmer gehen, das Netzteil umstöpseln, wieder runter in den Keller und dort warten bis sich der Streamer und die App wieder mit dem Netz verbunden haben. Durch die Zeit und Hektik zwischden den beiden Setups ist ein schneller A/B Vergleich eben nicht möglich. Da müssten die Unterschiede schon sehr groß sein um diese deutlich ausmachen zu können.

Um hier ganz sicher zu sein, müsste man zu zweit einen Blindtest veranstalten Zudem streut ja nicht nur ein Router in das Stromnetz ein sondern auch viele andere Geräte (Wifi_Repeater, Mikrowelle, Fön, generell Geräte mit Schaltnetzteilen, Handy-Ladegeräte etc.) im Haushalt. Konsequenterweise müsste man ja dann all diesen Geräten einstreuarme Netzteile spendieren.

Dadurch, dass ich wie von Auralic auch empfohlen nur per Wifi zuspiele, können sich ja HF Einstreuungen nicht direkt im Router auf das Nutzsignal aufmodulieren (davon gehe ich jetzt mal aus :roll: ), sondern nur indirekt über dem Stromkreis oder die Erdung.

Einen Blindtest würde ich aber hier schon gerne einmal veranstalten .... :wink:

Viele Grüße
Martin
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Hallo Martin,

ich bekam den Tip den Test anders aufzuziehen da ich auch erst Etagen überwinden und dann noch auf den Reboot der Fritzbox warten muss.

So teste ich erstmal CD gegen Streaming ( da ist das zu testende Netzteil dran z.b. an der Fritzbox, Switch, LWL Converter) . Vorteil ich kann direkt vom Hörplatz aus die Quelle umstellen ohne grosse Unterbrechung.

Zeigen sich hier zwischen den Netzteilen schon grosse Unterschiede ob schlechter oder besser ist die erste Auswahl schon getroffen.

Danach geht es erst in den Langzeit - Test.

Gruss Dirk
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Hallo Martin,
Wenn ich das so lese bist du dem Testvirus verfallen. :D
Dein Ansatz ist fuer - mich - zu hektisch. :wink:

Fuer Vergleiche nutze ich erstmal immer bestimmte kritische Lieder fuer einzelne Bereiche wie Ortung, Bassbereich etc.

Wenn ich da ad hoc nichts hoere - dann lasse ich die neue Konfiguration einfach mal eine Stunde lang drin und lausche entspannt Musik.
Danach wird wieder umgestoepselt - wenn der Unterschied wirklich relevant ist dann hoere ich den - besonders nach einer laengeren Session - deutlich.

Wenn nicht dann ist es unerheblich - fuers Musik hoeren.

Die Fritzbox braucht bei mir auch etliche Minuten bis sie gebootet hat und wieder die DSL Verbindung da ist.
Also A/B direkt umschalten ist bei mir auch nicht moeglich.

Damit ich Ethernet Kabel schneller vergleichen kann hab ich die IP Adresse des Netzwerkplayers auf statisch gesetzt.
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Beitrag von Audiophon »

dirk-rs hat geschrieben:
15.10.2020, 11:35
Hallo Martin,

ich bekam den Tip den Test anders aufzuziehen da ich auch erst Etagen überwinden und dann noch auf den Reboot der Fritzbox warten muss.

So teste ich erstmal CD gegen Streaming ( da ist das zu testende Netzteil dran z.b. an der Fritzbox, Switch, LWL Converter). Vorteil ich kann direkt vom Hörplatz aus die Quelle umstellen ohne grosse Unterbrechung.

Zeigen sich hier zwischen den Netzteilen schon grosse Unterschiede ob schlechter oder besser ist die erste Auswahl schon getroffen.

Danach geht es erst in den Langzeit - Test.

Gruss Dirk
Hallo Dirk,

das ist bislang grundsätzlich auch mein Ansatz gewesen: da ich den DAC in meinem CD/SACD Player nutze ist das erst einmal meine Referenz. Durch diese Test-Methode kam ich auch erst darauf, dass der Streaming strecke ggü. CD/SACD verbesserungswürdig ist.

Nach dem Wechsel von USB auf RCA Zuspielung und dem Hoer-wege Netzteil ist die Differenz zwischen CD und Streaming schon deutlichst kleiner geworden. Heute kommt endlich mein Wireworld AES/EBU Kabel an mit dem ich meinen Streamer dann mit dem DAC verbinden werde (soll laut Hersteller meines CD/SACD Players die klanglich beste Verbindung sein). Ich werden dann heute Abend nochmal das gleiche Album von CD mit dem Stream vergleichen.

Sollten die Unterschiede dann praktisch komplett verschwinden hätte ich mit der Streaming Strecke ein für alle Mal ausgesorgt :wink:

...und falls nicht, dann schauen wir mal weiter :cheers:

Viele Grüße
Martin
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