Audiophiler Netzwerk-Switch

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon v_erich » 10.01.2019, 13:59

Als Gedanke möchte ich noch hinzufügen, dass viele Netzwerkswitch Chipsätze unbenutzte RJ45 Ports elektrisch stillegen.
Dann würde ein angesteckter Abschlußwiderstandsstecker evtl. den Port sogar aktivieren (kenne die interne Logik aber nicht genau ob da ein Protokollbasierendes abschalten oder nur durch Erkennung von Abschlußwiderständen eine Aktivierung/Deaktivierung stattfindet).

Wichtig wäre eher ein Switch der zB EEE (energy efficient ethernet) abschaltbar hätte (also ein managbarer).

Gruß,
Erich
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Beitragvon Bernd Peter » 10.01.2019, 14:06

Hallo Gabriel,

diesen Tip habe ich von Christoph (taggart) bekommen:

The EtherREGEN is far more sophisticated piece, with selected Ethernet switch chips and PHYs, active digital isolators followed by high-speed, ultra-low-jitter differential flip-flops, and expensive clock synthesizer and reference clock to generate the 4 required clocks. There is an isolation moat and boatload of LT3042/45 regulators.
So very different products, and as with ISO REGEN, not aimed directly at Sonore users, though just at with ISO REGEN we expect that some people will pair them together. But there is not much point as functionally the EtherREGEN is a super-set of the opticalModule. In fact, the EtherREGEN could be used by some to produce a fiber connection to feed the forthcoming opticalRendu. Jesus, John, and I discussed that months ago, but it was clear that Sonore needed to offer a low-cost copper-to-optical solution.

I won't get into details (it understandably makes Jesus mad as it is not my place), but since John and I have been working together on EtherREGEN (well he's the brains of course I just help define/focus and lamely help when he gets stuck) for about 1 year now, there are a couple of key components (chips) of the EtherREGEN that have found a home in both the opticalRendu and the opticalModule. It is a happy by-product of UpTone and Sonore sharing the design talents of the brilliant Mr. Swenson.
(Though the arrangement does have the inevitable effect of slowing down the pace of product releases from both firms. John's next project should be cloning himself--though the debug process of that would be scary! x-D)
Hope that settles this a bit. It is uncomfortable enough discussing unreleased products from my own company. Having to contrast it to another firm's unreleased products (ones that I know a lot about) doubles the awkwardness. So please all chill and give UpTone and Sonore time to get these things out there for all to enjoy. ?


Das sollte das richtige Gerät sein.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Hans-Martin » 10.01.2019, 15:07

uli.brueggemann hat geschrieben:Zumindest theoretisch müsste damit die Qualität des LAN-Kabels egal sein, sofern die Spezifikationen eingehalten werden. Was dann evtl. an zusätzlichen Störfrequenzen über Leitungen und Schirm rüberkommt, passiert dann ausserhalb der Spezifikation und mag das Klangergebnis zusätzlich beeinflussen.
Hallo Uli, weil das Kabel das nicht weiß, verhält es sich einfach so, wie es gerade kommt. Mit Mantel etwas matschiger, und gestrippt feiner aufgelöst, klar und präzise. Ich have versilberte Kabel mit Teflonmantel verdrillt, aber der Wellenwiderstand liegt unterhalb des geforderten Nominalwertes. Mehr Aufwand für mich, aber schlechterer Klang als bei einem gleichlangen aus CAT 6 Meterware "gestrippten". Offenbar spielen auch Mikrofonieeffekte mit hinein - obwohl keine Clock übertragen wird, aber der nachfolgende Puffer hat prinzipiell eine PLL....
Grüsse
Hans-Martin
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Beitragvon uli.brueggemann » 10.01.2019, 16:34

Hans-Martin,

dann vielleicht so etwas?
https://catalog.belden.com/index.cfm?ev ... p=PF_1874A
Verdrillt, ungeschirmt und verklebt.
Zum Thema "Bonded pair" siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=q7QEuD0Xb6I
Das sollte doch Wasser auf Deine Mühlen sein :)

Grüsse
Uli
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Beitragvon StreamFidelity » 10.01.2019, 16:52

Hallo Bernd Peter,

danke für den Tipp. Das könnte ein interessantes Produkt sein. Leider gibt es noch nicht mal Bilder von einem Prototypen, siehe EtherREGEN: Early general details. Das könnte also noch dauern.

Grüße Gabriel
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Beitragvon chriss0212 » 10.01.2019, 17:48

Hallo Hans-Martin

Hallo Christian,
technische, physikalische Zusammenhänge wirken weltweit nach den gleichen Gesetzen. Zwischen einem Digital-Übertrager (für SPDIF) und einem Digital-Übertrager (für LAN) kann man einen Unterschied feststellen: der SPDIF-Übertrager hat nur im Ausnahmefall eine Mittelanzapfung der Wicklungen.
Nein, ich meinte nicht nur die Digitalausgänge (=SPDIF), sondern wollte darauf hinweisen, dass die Digitalausgänge (=LAN) sich prinzipiell nicht unterscheiden. LAN arbeitet mit Twisted Pairs und 105 Ohm Abschluss, das ist direkt vergleichbar mit AES/EBU. Die Stecker sind verschieden, die Problematik jedoch nicht (beide haben zudem unzureichend definierte Stecker, was den Wellenwiderstand betrifft). Es ist naheliegent, das Wissen, welches seit 30 Jahren bei CD-Playern und Digitalausgängen praktisch angewandt wird, allmählich auch mal den Digitalos nahezubringen, bei denen es auch nur um Nullen und Einsen geht, wie beim CD-Player :cheers:


Du hast mich falsch verstanden oder ich Dich oder wir uns ;)

Was ich meine ist: Ich würde keine Abschlussstecker auf ANALOGE Audio- Ausgänge machen, da man nicht so recht weiß, wie das Gerät intern Verschaltet ist. Manchmal wird ja gespart und der RCA Ausgang hängt fast Parallel auf dem + des symmetrischen Ausgangs. Da tut man sich evtl. keinen gefallen, wenn man dann bei Nutzung der symmetrischen Ausgangs den RCA Ausgang abschließt. Aber nur meine Meinung ;)
Ich rede nicht von SPDIF/ AES-EBU/ Lan etc.

Ich habe das Gefühl wir meinen das Gleiche ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon steklo » 14.01.2019, 12:34

Hallo,

als sehr kostengünstiges Switch mit – in meiner Anlage – erstaunlicher Wirkung möchte ich das Cisco Catalyst 2960 in den Raum werfen. Im Naim Forum wurde es ausführlich und in mehreren Threads gewürdigt. Hier eine Auflistung der verschiedenen Modelle, die in Frage kommen:

https://forums.naimaudio.com/topic/cisc ... 0379045810

Zuvor hatte ich das im open-end-music Forum hochgelobte HP Aruba 2830 ausprobiert, welches dort als besser als das Aqvox Switch dargestellt wird, konnte bei mir jedoch keinerlei Wirkung feststellen.
Deshalb bin mit sehr geringen Erwartungen bzw. äußerst skeptisch an das Cisco Switch herangegangen und war ziemlich von den Socken, wieviel Transparenz mit einem mal da war. Second Hand kann man das 2960 ab 40 EUR bekommen, deshalb ist das finanzielle Risiko überschaubar – für mich hat es sich eindeutig gelohnt!

Viele Grüße
Stefan

P.S. Ich setze das Cisco Switch in unmittelbarer Nähe zum Streamer ein, d.h. das Hausnetzwerk wird von einem einfachen TP Link Switch gemanaged (an dem auch mein NAS mit meiner Musik hängt) und das Cisco Switch ist zwischen Wandauslass und Streamer geschaltet und bedient keine weiteren Geräte außer eben dem Streamer.
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steklo
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