Aktiver Vinyl-Genuss - für die Unverbesserlichen ...

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen
Salvador
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Beitrag von Salvador »

Roger Waters -Amused to Death

als Analogue Productions Doppel-LP, AAPP468761.

Über das Album brauche ich nichts mehr schreiben, über die Ausgabe schon:

Besser geht's nimmer.

Beste Grüße,
Andi
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llucki
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Beitrag von llucki »

Hallo zusammen,

von Nirvana hatte mir die Unplugged schon lange sehr gut gefallen, ansonsten hatte mich die Band eher nicht interessiert. Durch das Gitarreüben bin ich nun aber doch aufmerksamer auf sie geworden und habe mir diese Platte gebraucht gekauft:

Nirvana - Nevermind von 1991

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Sie ist aus blauem Vinyl, das zum Glück nicht von sich aus üble Nebengeräusche macht, wie es bei farbigem Vinyl ja doch öfters vorkommt.
(Geffen Records SVLP 038 UK 2009)

Tolle Musik, toller Klang!

Viele Grüße
Ludger
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llucki
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Beitrag von llucki »

Witzig: gestern habe ich in einer Bahnhofsbuchhandlung mein erstes Exemplar der Zeitschrift MINT gekauft und darin sofort erkannt, dass die Nevermind von Nirvana von Debbie Harry zweiseitig vorgestellt wird. (Gut: Textanteil gut halbseitig.)

Nicht nur ich finde sie erwähnenswert!

Viele Grüße
Ludger
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Salvador
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Beitrag von Salvador »

Arne Domnerus -Jazz at the Pawnshop

schwedische Erstausgabe, 1977:

https://www.discogs.com/Arne-Domnérus-B ... se/8366242
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Salvador
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Beitrag von Salvador »

Daft Punk - Random Access Memories
2013, 2x180g Vinyl

Für mich bereits ein moderner Klassiker der gepflegten elektronischen Musik, sehr gut aufgenommen, eines meiner Lieblingsalben.
Bin extrem begeistert, wie toll das über LP in meiner Anlage klingt :)
Platte hören macht mich über mein Setup einfach nur noch glücklich :)

Schöne Ostern,
Andi
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nemu
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Beitrag von nemu »

Höre gerade mal wieder einer meiner Lieblings-Livescheiben
"B. B. KIng Live At The Regal".

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LIve-Aufnahme aus dem Regal Theatre, Chicago, Illinois, 21. November 1964

Da gehts richtig ab ...
"Yeah, shake everything you've got"

Gruß Stepham
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Sire
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Beitrag von Sire »

Don Cherry -- Home Boy - Sister Out

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Sonntäglicher Flohmarktbummel... Die gefundene Don Cherry-LP passt sehr schön zu meiner heutigen Stimmung. Leicht, Funk, Soul, Jazz und ein bisschen Rap.
Don Cherry mit Taschentrompete, vocals, doussn' gouni, piano, synthie und vocals. Begleitet von Ramuntcho Matta, guitars; Jannick Top, bass, Claude Salmieri, drums; Negrito Transante, bongos, congas, talkin' drum, rythm box; Elli Medeiros, backing vocals; Adoulaye Prosper Niang, drums; Jean-Pierre Coco, congas; Fil Mong, bass; Paolo Lombardo, konks.

Die Aufnahme ist gut anzuhören, meine Ausgabe ist die deutsche von 1985
Produziert von Ramuntcho Matta, Engineer Michel Reynaud. Aufgenommen in Paris Mai-Juni 1985 im Studio Caroline. Executive Producer: Bernard Meyet.
Label: Barclay ‎– 827 488-1

Gruß Klaus
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llucki
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Beitrag von llucki »

Hallo zusammen,

nachdem ich zu Beginn dieses Jahres meine Indie-Vergangenheit der ersten Hälfte der 80er aufgearbeitet hatte (heute als Post-Punk bezeichnet), ging es mit dem Indie-Rock der 90er weiter, den ich seinerzeit ausgelassen hatte.

Letzte Woche habe ich mir aus diesem Genre einen Stapel Schallplatten gekauft, von Stone Temple Pilots, Faith No More, Sonic Youth, etc. Der Anbieter, den ich gefunden hatte, hatte ein inspirierendes Angebot, in dem ich auch folgende Platte entdeckte:

Monks - Black Monk Time

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Das ist zwar nicht Indie-Rock der 90er, sondern stammt von 1966. Das Genre, dem man das zuordnen könnte, gab es damals gewiss noch nicht. Indie im weiteren Sinne würde durchaus passen. Irgendwie haben die sich um Jahrzehnte in der Zeit vertan, sowas gab es damals noch nicht.

Was man da zu hören bekommt, ist jedenfalls unglaublich!

Mal auf Qobuz o.ä. reinhören!

Ich habe Vinyl gekauft, ein neues Exemplar des Reissues von 2009, es klingt prima.

Viele Grüße
Ludger
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Sire
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Beitrag von Sire »

Hallo Ludger,

vor einigen Jahren lief auf arte (oder 3sat) diese Doku:
https://de.wikipedia.org/wiki/Monks_%E2 ... c_Feedback

Ein Leckerbissen für Monks-Interessierte... Ich gebe zu, dass ich die Musik nicht immer hören kann, in der passenden Stimmung finde ich The Monks aber höchst spannend. Für mich haben sie auch was von CAN (oder vielleicht eben umgekehrt).

Viele Grüße Klaus
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llucki
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Beitrag von llucki »

Hallo Klaus,

danke für den Tipp! Diesen Fernseh-Beitrag habe ich tatsächlich aufgenommen! In einer Wiederholung auf ZDF-Kultur vom 30.05.2012, über Satellitenkarte im PC auf externe HD. Jetzt muss ich nur noch die HD finden... (Zum Glück führe ich einen Index über all die Mitschnitte...)
Dunkel konnte ich mich erinnern, dass ich mal was über die Monks gehört/gesehen hatte, aber dass es ein Fernseh-Beitrag war und dass ich ihn sogar konserviert hatte, da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Ich bin gespannt, werde die HD mal suchen gehen.

Gezündet hatte das bei mir jetzt erst mit der Schallplatte.

Schräge Musik wie diese, oder wie CAN, etc. kann wohl niemand permanent ertragen. In der passenden Stimmung und Lautstärke kann es jedoch sehr erfrischend sein!

Viele Grüße
Ludger
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo,
etwas OT, aber für die Liebhaber des schwarzen Scheibe und schwarzen Humors :
http://www.bbc.com/news/business-40492466
Grüße Hans-Martin
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llucki
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Mad Season - Above

Beitrag von llucki »

Hallo zusammen,

der Dauerbrenner der letzen Monate bei uns ist diese Platte:

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Mad Season - Above
(Music On Vinyl ‎– MOVLP169)

Das ist für meine Begriffe feinster Rock mit Indie-Einschlag, vorgetragen von großen Könnern.

Aus Wikipedia.org:
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Mad Season war ein Projekt der Musiker Mike McCready (Gitarre, Pearl Jam), Layne Staley (Gesang, Alice in Chains), Barrett Martin (Schlagzeug, Screaming Trees) und John „Baker“ Saunders (Bass, The Walkabouts).
Mad Season entstanden am 16. Oktober 1994 aus einer Jam-Session im Seattler Crocodile-Café und nahmen nur ein Album, Above, auf. Auf diesem Album ist als Gast auch Mark Lanegan, damals Sänger der Screaming Trees und später auch Gastsänger der Queens of the Stone Age, zu hören. Er steuerte Gesangteile zu den Songs I'm Above und Long Gone Day bei.
-----------

Gekauft hatte ich die Platte schon vor etwa 3 Jahren auf den Tipp eines Indie-Plattenhändlers hin. Aber richtig gehört habe ich sie erst in diesem Jahr. Seither liegt sie regelmäßig auf. Das ist in der heutigen Fülle der Veröffentlichungen schon fast selten geworden.

Da es eine Doppel-LP ist und somit 4 Seiten hat, die durch die Bank gut sind, mit entsprechender Lauferei zum Plattenspieler, bemühe ich mitunter auch den Audio-PC mit einem 24/44.1 Download dieser Aufnahmen, den ich bei Qobuz gekauft habe. Klanglich ist der gleichwertig, beide super.

Viele Grüße
Ludger
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Melomane
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Beitrag von Melomane »

Hallo in die Runde der Vinylfreunde,

das Wetter ist einfach grauslich. Offenbar deutschlandweit. Halt also keinen höheren Nährwert, sich ins Auto zu setzen... ;)

Also Zeit, im Plattenbestand der ersten Stunden zu wühlen. Und da findet sich genau das Richtige:

Wagner Festival
Wiener Philharmoniker, Georg Solti
Decca 6.41831 AH


Also aus deutscher Fertigung und dazu da, Auszüge aus Wagners Werken unters Volk zu bringen. Also Highlights, damit der geneigte Hörer die Gesamtausgaben ordern möge...

In meinem Fall ist das Ziel mittel- und langfristig erreicht worden. Davon aber nicht heute, heute von der erwähnten Platte, die auch Discogs kennt:

https://www.discogs.com/de/Richard-Wagn ... e/10281784

Wie gesagt, eine meiner ältesten Scheiben. Dementsprechend oft und gerne gespielt. Damals mit Dual und Shure, später AKG-System. Cantons waren - wie sich das gehörte - auch dabei. Und das klang damals für meine Ohren mitreißend, Gänsehautfeeling pur, wenn etwa die Walküren antrabten oder Isolde ihr Mild und leise anheben ließ.

Und heute zündet das immer noch, wenn auch jahrelang nicht gehört. Das war schon toll, was der Solti und die Wiener erklingen ließen (alle Kritik hin, alle Loblieder her). Und wirklich immens eindrucksvoll. Erstaunlich auch, was alles auf der Platte heute mit teurerem Equipment zu hören ist. Erst jetzt ist die hohe Kunst der Decca-Leute als solche umfassend zu erkennen. Ok, dazu gehört auch mittlerweile jahrzehntelange Beschäftigung mit der Materie. Leider ist aber auch zu hören, dass dieses deutsche Massenprodukt nicht mit den Schätzchen aus englischen Deccapressen mithalten kann. Deswegen werde ich mir einfach nur mal so zum Vergleich eine englische Pressung besorgen. Ist ja dank Discogs und Ebay aufzuspüren. Und bevor der Brexit doch noch kommt, nehmen wir eben mit, was zu bekommen ist. Perlenfischerei vor Weihnachten sozusagen. Das muss jetzt einfach sein in diesem Fall! ;)

Macht einfach Spaß, das Scheiblein!

Gruß

Jochen
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Melomane
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Beitrag von Melomane »

Hallo,

da wir gerade dabei sind, den Altbestand wieder einmal zu durchforsten, erfolgte der Griff zur

Solti-Edition
Opern Vol I


Und weil Weihnachten immer näher kommt, ist es Zeit für die üblichen Verdächtigen. Und in diesem Fall für

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel

Um die Interpretation soll es nicht gehen, wohl aber um die Wiedergabe. Gestern habe ich den deutschen Deccas aus der Spätzeit keinen guten Leumund bescheinigt. Und das gilt auch nach wie vor. Im Vergleich zu britischen fehlt es zumeist an Dynamik und "Tiefe".

Aber: Wenn man die hier gescholtenen Ausgaben mit einem passenden Tonabnehmer spielt, werden die deutlich verdaulicher. Und so auch hier wieder: Man nehme ein altes Shure M95 mit Rundnadel - und schon lässt sich die Musik genießen. Die Musik und selbst mehr Details als erwartet. Aber zu keinem Zeitpunkt möchte ich die Violinen zählen, es ist einfach der Fluss der Musik, der/die fasziniert und mitreißt.

Das alles heißt natürlich nicht, dass hochwertige Tonabnehmer nicht auch ihren Wert haben, aber es ist eben so: Wenn's denn passt, dann kann auch ein vermeintlicher Underdog viel Freude bereiten. Eine hochwertige Platte hingegen braucht einen Tonabnehmer, wenn ihr Potential ausschöpft werden soll.

In dem Sinne...

Gruß

Jochen
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Melomane
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Beitrag von Melomane »

Melomane hat geschrieben:
11.12.2019, 15:44
Leider ist aber auch zu hören, dass dieses deutsche Massenprodukt nicht mit den Schätzchen aus englischen Deccapressen mithalten kann. Deswegen werde ich mir einfach nur mal so zum Vergleich eine englische Pressung besorgen.
Gesagt - getan. Und so wurde diese englische Decca besorgt:

https://www.discogs.com/de/Sir-Georg-So ... se/5943069

Und wie erwartet ist die hörbar anders gestrickt als die deutsche Schwester. Letztere einerseits so, dass man ohne Vergleich jahrzehntelang damit zufrieden sein kann. Wie ich. Aber die englische Ausgabe hat mehr Tiefgang, Decca-typisch aufbauend auf einem sonoren Fundament zieht sie den Hörer gewissermaßen in die Musik hinein und lässt ihn nicht nur vor dem Plattenspieler sitzen und auf Stereoeffekte achten. Wer's nicht glaubt, aber gewissermaßen Horizonterweiterung betreiben möchte, greife zu. Die Platten wurden für das Billigsegment produziert und sind dementsprechend auch heute noch preislich unter den Hochpreis-SXLs.

Gruß

Jochen
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