Aktiver Vinyl-Genuss - für die Unverbesserlichen ...

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen

Beitragvon khonfused » 01.07.2015, 17:15

Hallo Schwarzhörer,

das könnte für Wienülfans interessant sein:

http://youtu.be/GuCdsyCWmt8

Viel Spass
Christian ( der heute wieder, böse, böse, 100% digital unterwegs ist)
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khonfused
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Beitragvon Melomane » 04.07.2015, 10:47

Hallo,

bei der Hitze muss etwas leichtes auf den Teller, also:

Haydn
Streichquartette op. 76 "Erdödy-Quartette"
Collegium aureum

Orbis 34 738 5 (Kassette mit 3 LP)

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"Leicht?" ertönt es skeptisch. Aber ja doch! Zumindest wenn man etwas für Streichquartett übrig hat. Und natürlich nicht leichtgewichtig. ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 09.07.2015, 11:58

Hallo,

heute lassen wir es wieder richtig krachen:

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Wie man sieht, mit Wagner. Die Daten zur Platte bei Discogs:
http://www.discogs.com/Wagner-William-S ... se/2858382
Das Erscheinungsjahr 1972 ziehe ich allerdings in Zweifel. Außen auf dem Cover steht 1963, innen 1961 - da sind sich die Erzeuger also nicht ganz einig. Ich glaube allerdings nicht, dass meine Ausgabe wesentlich später gepresst wurde. Denn die hat noch die alte "Prachtausstattung" mit einem Album aus Leinen und richtig fettem Karton, die Innenhülle macht auch ordentlich was her. Leider fehlen Daten zum Aufnahmetermin, dafür gibt es die bei CC üblichen Angaben zu den Mikrophonen (halt im wesentlichen die Standardausstattung des Hauses Fine)

Klanglich ist die Scheibe superb, in 35 mm-Technik aufgenommen, von G. Piros meisterhaft geschnitten (das dynamisch anspruchsvolle Meistersingervorspiel auf fast bis ans Label heranreichender Innenbahn S. 1 - ohne die geringste Verzerrung!), da geht die Post ab. Und trotz des Alters ertönt die Platte near mint. Na ja, kein Wunder bei dem Krach, den sie macht. ;)

Macht Spaß, das Dingen! ;)

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 09.07.2015, 17:25

Jetzt wollen wir doch mal richtig auflegen. Schade, dass ich keinen Technics 1210 habe, der wäre standesgemäß für das:

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Das Cover allein... Keine Gnade also, Gefangene werden nicht gemacht! OK? Mit dem letzten Wort ist übrigens der gesamte Text des Stückes Jo Gurt zitiert, das damit zugleich den aussagekräftigsten Text der 1. Seite enthält. Und wer noch mehr begnadet werden möchte, sollte das Intro nicht verpassen. ;) Auf den weiteren Seiten gibt es dann allerdings auch Wortgewaltigeres als den Jo Gurt-Text.

Also alles in allem 3 Scheiben für den, der gerade nichts anderes zum Hören hat. ;)

Aber Dampf wird ordentlich gemacht, soll ja für gepflegte Clubatmosphäre herhalten können. Deswegen sind die Spielzeiten der Seiten auch recht überschaubar, damit man ordentlich Tieftöniges in die Rille bekommt.

Ach ja, das meint jpc:
https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail ... um/5894579

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 09.07.2015, 19:00

So, jetzt mal wieder was Richtiges, wenn auch falsch. ;)

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Titelei:
http://www.discogs.com/Stanley-Black-An ... se/6325883

Da hat man bei Decca offenbar richtig geschlafen und irgendwann den linken und den rechten Kanal vertauscht. (Kurzer Check bei Quobuz bestätigt diese Annahme.) Jedenfalls hört sich das schon merkwürdig an: In der Mitte zwischen den Boxen ist wenig bis gar nichts, dafür wandern die Kanäle weit links und rechts über die Lautsprecher hinaus. Ja, das kommt davon, wenn man bei Phase 4 20 Kanäle/Spuren handeln muss. ;) Wobei ich dann doch vermute, dass beim Schnitt jemand die Kabel vertauscht hat... Bin gespannt, ob das auch auf S. 2 so bleibt.

So eine schöne Fehlleistung hatte ich schon lange nicht mehr. Schade drum, denn die Transparenz der Scheibe ist ansonsten einfach hervorragend.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Schöngeist » 10.07.2015, 14:09

Das war 1979...

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40351467.html

Grüße Alfons




Edit: Der kopierte Originaltext wurde aus Urheberrechtsgründen entfernt und stattdessen Link zu entsprechendem Artikel gesetzt. Bitte in Zukunft beachten. Danke. Fujak
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Beitragvon llucki » 11.07.2015, 16:24

Hallo,

gestern Abend habe ich mir den Luxus erlaubt, eine Schallplatte, die 1966 hergestellt wurde, von ihrer Original-Versiegelung zu befreien und erstmalig ihrer Bestimmung zuzuführen:

Don Paulin ‎– Songs Of Minorities

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Dies ist einer Version der Platte 'Lieder Dieser Welt' mit Cover für den englischsprachigen Raum.

Die 'Lieder Dieser Welt' war die erste Platte, die ich je bewusst aufgelegt hatte, um Musik zu hören, mit ca. 10, also um 1972, aus der Sammlung meiner Eltern und mit dem Braun 'Schneewittchensarg', wie er auf meinem Avatar zu sehen ist. Als ich 1982 auszog, hatte ich diese Platte 'entführt', ca. 1987 war sie zusammen mit vielen anderen Platten abhanden gekommen.

Um 2007, als es möglich geworden war, praktisch alle Schallplatten weltweit zu finden und zu kaufen, habe ich alle Veröffentlichungen von Don Paulin gesammelt, darunter eben auch das genannte ungespielte Exemplar. Auch auf die Gefahr hin, dass sie in Sammlerkreisen u.U. an Wert verlieren könnte, wollte ich diese Musik mal ohne Nebengeräusche genießen. Das ist gelungen!

Die Arrangements seinerzeit stammten von Klaus Doldinger, Produzent war Siggi Loch, an der zweiten Gitarre Siegfried Schwab. Die anderen Musiker sind leider nicht aufgeführt.

Später haben die noch ganz schön abgefahrene Alben produziert, bis Don Paulin Ende der 1970er zurück in seiner Heimat USA gegangen ist und keine Musik mehr gemacht hat. Im August 2013 ist er im hohen Alter gestorben.

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon Funky » 11.07.2015, 21:48

Guten Abend Jochen,

wollte Dir Danken , Du hast mich auf einen kleinen interpretatorischen und klanglichen Schatz in meinem Plattenschrank hingewiesen, der schon drohte Staub anzusetzen.

Mozarts Quar- und Quintette, Orbis Verlag.

Orbis ist an sich nicht gerade berühmt für tolle Klangqualität, aber hier, das ist echt schon grosse Klasse. Und wie Du schon sagst, wenn digital nur annähernd so klingen würde, ja, dann hätte mein Streamer einfach was zu tun. Aber so -

Nochmals Danke, Und nun lasse ich mich weiterhin in das Jagdschloss Schwetzingen versetzen , wo diese Aufnahmen 1976 gemacht wurden.

Funky
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Beitragvon Melomane » 24.07.2015, 21:25

Hallo,

freut mich, wenn dir die Box gefällt. :cheers:

Ich habe mich soeben dieser Platte zugewandt:
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Weiteres bei Discogs:
http://www.discogs.com/Spandau-Ballet-P ... se/7179291
Meine Chrysalis-LP ist eine deutsche Pressung von 1984 im Vertrieb von Ariola mit der im link genannten Bestellnummer.

Scheint nit übel produziert zu sein. Macht Spaß nach vielen digitalen Schätzchen der letzten Tage, an denen keine Muße war, eine Scheibe aufzulegen.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 24.07.2015, 22:17

Und jetzt noch ein paar unverwüstliche Schlachtrösser der Klassik:

http://www.discogs.com/Stanley-Black-Co ... se/4870388

Ein Cover finde ich gerade nicht, ist aber auch nicht so beeindruckend. Wichtiger ist der Decca Phase 4 Klang - und der ist in der Tat nicht von schlechten Eltern. Und die Stücke kriegt auch der "populäre" Dirigent Stanley Black nicht verwüstet. ;)

Die Stücke sollte man gehört haben, muss nicht diese Ausgabe sein. Sind geeignet, den der Klassik Abgeneigten mit diesem Genre zu versöhnen.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 24.07.2015, 22:59

Tja, das Bessere ist des Guten Feind: Das zeigt die zum Vergleich mit der Decca herangezogene CBS:

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http://www.discogs.com/Eugene-Ormandy-C ... se/3743148

Nicht nur aufgrund des - wenn man genau hinschaut - "gehaltvolleren" Covers, das sowieso mehr Esprit aufweist als das der Decca. Aber gehaltvoll und mehr Esprit - das gilt für die gesamte Produktion. Mag sein, dass die Decca gefälliger, runder klingt, aber die 6-eye CBS punktet mit mehr Transparenz und Räumlichkeit im Vergleich zum 20-Kanal-Kunstprodukt der Decca. Und Ormandy spielt mit seinen Jungs aus Philadelphia doch erheblich brillanter als der verglichen damit biedere Stanley Black.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 24.07.2015, 23:14

Interessant ist aber, dass die CBS deutlich schlechtere Werte am Korrelationsgradmesser zeigt als die Decca. Na ja, wen juckt's, wir hören ja Stereo.
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Beitragvon Joerghag » 25.07.2015, 12:35

... damit das hier nicht zu klassisch wird 8)

Leftfield "alternative light sorce"

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Gruß Jörg
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Beitragvon Melomane » 02.08.2015, 20:19

Kurz nach 20:00. Der Vorhang hebt sich - zum Opernabend nämlich für diese legendäre Aufnahme des Rosenkavaliers:

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Also die alte Mono-Aufnahme mit Erich Kleiber aus den frühen 50er Jahren. Allerdings habe ich eine deutsche LXT-Ausgabe mit englischem Stamper, schwarzes Label der 60er Jahre. In Wechslerpressung. Leider streikt der Wechselmechanismus meines Duals. ;) Meine Box schmückt sich übrigens im Prinzip mit diesem Cover, wenn auch in anderer Farbgebung, weil nicht in der Reihe Oper der Welt erschienen:

Bild

Discogs hat meine Box nicht gelistet. Egal...

Jedenfalls hieße es Eulen nach Athen zu schleppen, diese Aufnahme nochmals rühmen zu wollen. Die ist einfach ein Traum - musikalisch/interpretatorisch. Klanglich halt erste Hälfte 50er Jahre. Aber das ist hier ein Kriterium, das gefälligst zurück zu stehen hat.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 17.08.2015, 21:47

Liebe Vinylfreunde,

heute etwas zur gepflegten Entspannung:

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jpc weiß mehr:
https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/ ... um/1651740

Und wem der Name des Special Guests Bireli Lagrene etwas sagt, weiß auch, in welche musikalische Richtung die Produktion geht.

Gruß

Jochen
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