L'Arpeggiata - Music for a While - Improvisations on Purcell

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen

L'Arpeggiata - Music for a While - Improvisations on Purcell

Beitragvon Vittorio » 06.04.2014, 00:44

Hallo Musikfreunde,

so eine gelungene Scheibe wird uns nicht alle Tage präsentiert. Ich habe meine Begeisterung über einige Wochen geprüft - sie hält immer noch an, daher sollte Musik Euch nicht verborgen bleiben.

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Musik: Henry Purcell (1659-1695)

Interpreten: Philippe Jaroussky (countertenor), Raquel Andueza (soprano), Vincenzo Capezzuto (alto), Dominique Visse (countertenor), Gianluigi Trovesi (clarinet) & Wolfgang Muthspiel (acoustic guitar & electric guitar)
L’Arpeggiata, Christina Pluhar

http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/ ... um/4024992

http://www.qobuz.com/album/music-for-a- ... 5646395439

Gruß
Vittorio

PS: Das Label "Erato" sollte man aus dem Auge nicht verlieren ...
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Vittorio
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Beitragvon sendebild » 06.04.2014, 07:42

Hallo Vittorio,

ich teile Deine Begeisterung für diese Platte zu 100%!

WUNDERSCHÖN

Wie Du ja weisst gefallen mir die barocken Neuinterpretationen der Chistina Pluhar seit längerem.
Vor allem ihre Auswähl der Stimmen, angefangen mit dem Countertenor Phillippe Jaroussky bis zu
Marco Beasley und Nuria Rial (beide letzt genannten sind nicht auf dieser Platte).

An dieser Stelle möchte ich allen, denen diese Platte gefällt, empfehlen auch die anderen Platten der Chistina Pluhar anzuhören.
Vor allem die Via Crucis inkl. Bonus Video gefällt mir sehr.
Hier gibt es einiges zu entdecken, wie ich meine.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=11POTypBh2I
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=wpAxBZSXW28

Höre gerade When i am laid in earth ...fantastisch!

Vielen dank Vittorio für Deinen Beitrag zu dieser Platte.

Beste Grüße
Sven
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Beitragvon dukezero » 30.06.2014, 15:46

Beides schöne Empfehlungen!
Danke!!!
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dukezero
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Beitragvon quaternione » 30.06.2014, 16:38

Hallo,

ist das hier das passende Video?

http://www.youtube.com/watch?v=Nwt5iHyShYo
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Beitragvon h0e » 30.06.2014, 18:44

Hallo,
wie immer bei Pluhar ist auch die Purcel Scheibe eine tolle Sache.
Mein Lieblingsalbum von Christina Pluhar ist aber:
Los Pajaros Perdidos - The South American Project
http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/ ... um/1696400

Viel Spass beim Hören :cheers:
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Beitragvon Hironimus_23 » 01.07.2014, 19:13

und jetzt gibt es die Music for While auch auf Highresaudio zum Download in 24 Bit / 88,2 kHz

http://www.highresaudio.com/artist.php?abid=172237

Gruß Hironimus
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Beitragvon Melomane » 01.07.2014, 20:16

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Beitragvon Rudolf » 01.07.2014, 21:03

Hallo zusammen,

nach soviel Lob habe ich mir die Pluhar'schen Purcell-Improvisationen ebenfalls gegönnt und bin genauso begeistert wir ihr. Als alter Jazz- und Barock-Fan komme ich mit dieser Crossover-Produktion voll auf meine Kosten. Klanglich ist das Album ebenfalls überzeugend.

Eine dicke Empfehlung!

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon Melomane » 02.07.2014, 21:06

h0e hat geschrieben:Mein Lieblingsalbum von Christina Pluhar ist aber:
Los Pajaros Perdidos - The South American Project

Hallo,

ich danke für den Tipp. Eine wundervolle Produktion. Gibt's bei Qobuz in 88/24 zu relativ kleinem Preis. Dafür dreht sich die Festplatte bestimmt nicht nur einmal.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Horse Tea » 20.10.2016, 18:21

Liebe Freunde von L`Arpeggiata,

hat schon jemand diese CD gehört, die seit 2 Wochen auf dem Markt ist?

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Ich hatte das große Vergnügen, diese Interpretation bei der Uraufführung in Ludwigsburg life zu hören. leider sind die Aufnahmen von L`Arpeggiata für mich nicht immer ein klanglicher Genuss. Daher würde mich Eure Einschätzung interessieren.

Gruß

Horst-Dieter
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Beitragvon Sire » 21.10.2016, 18:48

Hallo Horst-Dieter,

die CD habe ich nicht gehört, dafür aber heute ein Interview auf DRadio Kultur mit Christina Pluhar zum "Orpheus als Schamane". Hier der

Link

zum Nachhören. Wie lange DRadio das audiofile online lässt, kann ich aber leider nicht sagen. Im Link-Fenster auf "tonart" klicken.

Gruß

Klaus
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Beitragvon Horse Tea » 21.10.2016, 20:48

Hallo Klaus,

danke für den Link.

Viele Grüsse

Horst-Dieter
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Beitragvon Melomane » 21.10.2016, 23:14

Hallo Horst-Dieter,

ich lasse mir die Pluhar gerade streamen. Ist wohl wie immer: Der eine mag sie, der andere nicht. Ich finde, sie hat schon Interessanteres abgeliefert. Bei Qobus gibt es einen wohlfeilen HiRes-Download, der nur unwesentlich teurer als die CD-Auflösung ist. Für den "Empfindsamen" vielleicht lohnend. Ich bin heute zumindest nicht in der Stimmung dafür. ;)

Edit: Es gibt auch schnelle Titel, aber bei denen habe ich den Eindruck, alles schon gehört zu haben. Bin heute wirklich nicht darauf geeicht.

Viele Grüße

Jochen
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Beitragvon Vittorio » 23.10.2016, 21:33

Hallo Horst-Dieter,

Horse Tea hat geschrieben:leider sind die Aufnahmen von L`Arpeggiata für mich nicht immer ein klanglicher Genuss. Daher würde mich Eure Einschätzung interessieren.


da hast Du völlig recht. Es hängt davon ab, von welchem Label die Aufnahme stammt. Wenn ein Zauberwort "Erato" auf dem Cover steht, muss man sich eigentlich keine Gedanken darüber machen, so wie in diesem Fall. Ich höre gerade eine in 24/96 durch und bin erstaunt, wie gut sie gemacht ist.

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Hallo Jochen,

Melomane hat geschrieben:Es gibt auch schnelle Titel, aber bei denen habe ich den Eindruck, alles schon gehört zu haben. Bin heute wirklich nicht darauf geeicht.


Den Eindruck werde ich auch nich los, auch bei den langsamen Titeln. Es liegt vermutlich nicht an Deiner oder meiner Tagesform, sondern an dem Künstler, der früher oder später eine Entscheidung treffen muss, was ihm wichtiger ist, Kunst oder Popularität.

Beste Grüße
Vittorio
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Beitragvon Horse Tea » 23.10.2016, 23:23

Hallo Vittorio,

sicher gibt es einige Elemente, die der Hörer aus älteren Produktionen kennt. Das ging mir auch so, aber ich mag diese Art Musik zu machen. Allerdings Life bei diesem Ensemble deutlich mehr, als Konserve. Daher meine Frage im Faden. Hast Du das Interview via Link gehört? Für mich wird dadurch (via Kopf) aber noch mehr im Konzert (via Bauch) durchaus ein künstlerischer Anspruch deutlich. Und: die Musiker musizieren technisch und emotional auf sehr hohem Niveau. Da begrüsse ich, dass dies offensichtlich populär ist. Allerdings ist es gewiss für die Experten der Alten Musik eher Mainstream. Sehr wenig verbreitet finde ich dennoch die Verbindung von Jazzinterpreten und Musikern, die eher im Barock zu Hause sind. Rudolph hat das auch schon gewürdigt ("Crossover"), für mich ohne negativem Beigeschmack) das ist dann eher wieder kein Mainstream.

Viele Grüsse

Horst-Dieter
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