Was wir zur Zeit hören

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen
Andi
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Beitrag von Andi »

Moin Oli,

danke für Deine Einschätzung, wobei ich mit DAW und dem LU-Wert nichts anfangen kann.

Du schreibst, dass Du div. Thriller CD´s hast, wie ist die Blu Spec 2 CD denn im Vergleich zu den alten / ersten Thriller CD´s?

Meine ist eine Epic CD von 1982 und die empfand ich immer als klanglich nicht schlecht.

VG Andi

PS: wenn ich Deine Berichte so lese, scheinst Du jede CD noch zu bearbeiten, schön wenn man so etwas kann und die Möglichkeiten dazu hat.

Mein damaliger Hifi-Händler (heute gibt es den leider nicht mehr) hat CD´s auch bearbeitet, die konnte man dann bei ihm erwerben.

Die klangen auch besser wie die Originalen.
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Andi
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Beitrag von Andi »

Moin Oli,

was ich noch vergessen hatte, hast Du die hier auch schon gehört: Thriller 40th Anniversary

Wenn ja, wie ist die klanglich?

VG Andi
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atmos
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Thriller CD 1983

Beitrag von atmos »

Andi hat geschrieben:
21.12.2022, 17:36
.......

Meine ist eine Epic CD von 1982 und die empfand ich immer als klanglich nicht schlecht.

VG Andi
......
Hi, ich habe eine Epic-CD von 1983, die CD selbst trägt die Marke CBS.

Eine erstklassige Produktion.

Gruß
Günther
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Hybrid-OLI
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Beitrag von Hybrid-OLI »

Servus Ihr beiden. :cheers:

Die Produktion von "Thriller" war natürlich top.
Recording & Mix erfolgten durch Bruce Swedien, der seit 1978 ALLE Quincy Jones - Alben aufgenommen und dann auch alle Alben Michael Jacksons bis zu seinem Tode gemacht hat. Q hat Bruce Swedien mal als den besten Recording Engineer der Welt bezeichnet. Das Mastering erfolgte durch Bernie Grundman. Auch die Remasters in den 2000er Jahren hat selbiger nochmal gemacht. Jenseits dieser beiden Herren kommt eigentlich nichts mehr. ;-)

Die Blu-Spec.-CD2 ist übrigens die 40th Anniversary Edition. Es gibt auch noch eine Deluxe Edition.

DAW steht für "Digital Audio Workstation", also die Software (früher und heute eher selten Hardware) mit der die Musikproduktion (Mix, Mastering, Post Production, Remastering) erledigt wird.

LU = Loudness Units, ein Maß für die Lautheit, bei der in höherem Maße als bei dB-Angaben, die subjektive Lautheitsempfindung des Menschen berücksichtigt wird. Früher als RMS-Level angegeben.


beste Grüße
OLI
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Hybrid-OLI
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Beitrag von Hybrid-OLI »

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Dieses Album hat mich nun echt überrascht. Nicht nur weil es gut ist, sondern auch weil ich gar nicht wußte, daß ConFunkShun überhaupt noch existieren. Die Band war Mitte der 70er bis Mitte der 80er erfolgreich, verschwand dann aber irgendwie vom Soul-Radar.

Für mich die X-Mas - Überraschung 2022.



weihnachtliche Grüße
OLI
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Nikolaus
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Beitrag von Nikolaus »

Heute bei mir eingetroffen und wunderschön:

Nr. 1
CD: Gergely Bogyani spielt Frederic Chopin - The Complete Nocturnes -
sehr gute Aufnahmequalität von Stockfisch Records

https://ibb.co/3SThKZY
https://ibb.co/2sJYbqX

Artist: Gergely Boganyi
Title: Frederic Chopin: The Complete Nocturnes
Year Of Release: 2008
Label: Stockfisch Records [SFR 357.4051.2-1/2]
Genre: Classical
Quality: DSD64 image (*.iso) / 2.0 > 1-bit/2.8224 MHz
Total Time: 01:50:05
Total Size: 3,3 GB (+3%rec.)
WebSite: Album Preview

Tracks:

1-1 Op. 9, No. 1 Bᵇ Minor 6:10
1-2 Op. 9, No. 2 Eᵇ Major 4:40
1-3 Op. 9, No. 3 B Major 6:57
1-4 Op. 15, No. 1 F Major 4:43
1-5 Op. 15, No. 2 F♮ Major 3:40
1-6 Op. 15, No. 3 G Minor 4:23
1-7 Op. 27, No. 1 C♮ Minor 5:25
1-8 Op. 27, No. 2 Dᵇ Major 5:45
1-9 Op. 32, No. 1 B Major 4:43
1-10 Op. 32, No. 2 Aᵇ Major 5:29

2-1 Op. 37, No. 1 G Minor 6:19
2-2 Op. 37, No. 2 G Major 6:32
2-3 Op. 48, No. 1 C Minor 5:38
2-4 Op. 48, No. 2 F♮ Minor 6:20
2-5 Op. 55, No. 1 F Minor 4:09
2-6 Op. 55, No. 2 Eᵇ Major 4:53
2-7 Op. 62, No. 1 B Major 6:51
2-8 Op. 62, No. 2 E Major 5:05
2-9 Op. Posth. 72, No. 1 E Minor 4:25
2-10 KK IVb No. 8 C Minor 2:58
2-11 KK IVa No. 16 C♮ Minor 5:00


Nr. 2:
CD: Prince & The New Power Generation "Diamonds and Pearls"
https://ibb.co/jvNWfmj
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Andi
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Beitrag von Andi »

Die Blu-Spec.-CD2 ist übrigens die 40th Anniversary Edition. Es gibt auch noch eine Deluxe Edition.

Moin Oli,

danke für die Erklärungen.

Die Blu Spec 2 CD von Thriller die ich gefunden habe ist ein früheres Remaster und ist nicht die 40th Anniversary Edition.

Die 40th Anniversary Edition kann ich als Blu Spec 2 CD nirgends finden.

VG Andi
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gregor
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Voodoo Jürgens

Beitrag von gregor »

Werte Weihnachtshörer,

irgendwie kann ich es mir kaum erklären, dass Voodoo Jürgens alias David Öllerer in diesem Forum noch keinerlei Erwähnung gefunden hat. Dabei hat der Junge mit seiner Band Ansa Panier schon drei Alben draußen. Die Scheiben mögen keine audiophilen Perlen sein, die Poesie der Texte Öllerers ist m. E. im deutschsprachigen Raum zur Zeit unerreicht.

Die bisherigen Alben
2016: Ansa Woar - Anspieltipp: Heite grob ma Tote aus
2019: ’S klane Glücksspiel - Anspieltipp: Eislaufplotz
2022: Wie die Nacht noch jung wor - Anspieltipp: Federkleid

Beste Grüße
gregor
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Harry_K
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Christmas Joy in Latvia

Beitrag von Harry_K »

Hallo zusammen,

auf dem Nach-Hause-Weg der Familien-Weihnachts-Feierlichkeiten am 2. Weihnachtsfeiertag bin ich über WDR3 Kultur gefallen und da kam zum Zeitpunkt, als ich noch im Sendebereich des WDR war, ein sehr interessantes Album.

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Musikalisch nicht uninteressant; die slawischen Einflüsse sind unverkennbarbar. Klanglich räumlich und dynamisch.

Viele Grüße
Matthias
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Hybrid-OLI
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Beitrag von Hybrid-OLI »

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Die "Stones des Soul" weilen immer noch auf diesem Planeten. Und was die alten Herren, wenn auch in veränderter Besetzung, immer noch können, zeigen sie hier auf's trefflichste !
Sofort sind die Temptations der 1970er aus ihrer großen Zeit musikalisch wiedererkennbar, dies aber ohne "ewig gestrig" zu bleiben. Soll heißen, hier ist die Synthese aus old school und 21. Jahrhundert vollständig gelungen. In einer Weise, wie nur sehr selten anzutreffen. Dieses Album beweist, daß es eben doch möglich ist, sich musikalisch über ganze Generation treu zu bleiben, ohne verstaubt zu wirken oder sich gänzlich neuzeitlichen musikalischen Konventionen vollständig zu unterwerfen und somit alte Tugenden zu vergessen.
Auch Motown-Mitstreiter Smokey Robinson findet sich auf einem Track ein, was umso mehr Erinnerungen unter den wahren Soul-Aficionados weckt.

Das Album kommt mit umfangreichen Liner Notes von Barry Gordy und founding member Dr. Otis Williams daher, die interessante Einblicke in die Geschichte der Temptations liefern. Quasi die Diametralie dessen, was bei Streams heutzutage der Fall ist. So soll es sein !
Gerade wenn man bedenkt, daß die meisten neuen Mitglieder hier in der Originalbesetzung nicht präsent waren, ist das Endergebnis in seiner Qualität geradezu überragend.
Für mich als ECHTEN Soul-Aficionado wohl DAS Soul-Album des Jahres 2022 und eines der besten Genre-Werke der letzten Jahre. Ein Beweis dafür, daß es auch heute noch trotz all des Mistes in den Charts und im Streaming, wirklich hochwertige Musik mit Herz gibt.

Klanglich mußte ich nachbearbeiten, da deutlich TP-übersteuert wurde und man zeitgemäß den Tieftonbereich deutlich übertrieben hat. Dies korrigiert, ist der Klang sehr gut.

We are extremely amused. All thumbs up !


soulige Grüße
OLI
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SirMartin
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Nicoletta Fabbri - Live

Beitrag von SirMartin »

Hallo zusammen,

Ich möchte euch heute Morgen dieses wundervolle Album von Nicoletta Fabbri ans Herz legen. Echtes Live Feeling zum Sonntagsfrühstück oder am Abend zu einem guten Glas Rotwein!

VG Martin

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alcedo
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Lehar: Die lustige Witwe

Beitrag von alcedo »

Guten Morgen,

Jochen schrieb im "Vinyl"-Thread
Melomane hat geschrieben:
30.12.2022, 10:31
Mögen Sie Operette? Ich normalerweise nicht. Allenfalls mal die Fledermaus zum Jahreswechsel. Nun steht erstens der wieder an und zweitens habe ich in den letzten Wochen mich ein wenig mit Walter Legge und Elisabeth Schwarzkopf beschäftigt. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf und ein Querschnitt von Lehárs Lustiger Witwe fiel in den Warenkorb.
Nun - auch ich habe bislang einen großen Bogen um Operetten gemacht. Durch Jochens' Post auf Lehar aufmerksam geworden, habe ich mir dieses Werk angehört - und bin begeistert. Ununterbrochen schöne Melodien - kein Wunder, dass diese Operette immer noch gespielt wird und mit Recht ein echter Hit ist! Nachdem ich die berühmten Aufnahmen von Matacic und Ackermann nun kennengelernt habe, trieb mich die Neugier um, weitere Alben davon zu hören.

https://www.qobuz.com/de-de/album/lehar ... 894399112

Eine möchte ich hier empfehlen: die mit Gardiner aus dem Jahre 1994. Gespielt von den Wiener Philharmonikern mit einem Star-Ensemble unter den Sängern: Studer, Skovhus, Bonney, Trost, Terfel, Zednik. Alle mit sehr guter Textverständlichkeit. Macht richtig gute Laune!

Viele Grüße
Jörg
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Melomane
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Beitrag von Melomane »

Hallo Jörg,

:cheers:

Hast du bei deinem Vergleich auch die Einspielungen von Karajan und Wallberg gehört? Mich würde doch interessieren, ob der durchaus operettenaffine Karajan seinen Berlinern Wiener Feeling eingegeben hätt'. ;)

Viele Grüße

Jochen
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alcedo
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Beitrag von alcedo »

Hallo Jochen

ja, habe ich.
Walllberg ist nicht mein Fall, Karajan dirigiert für meinen Geschmack sehr gut. Die Berliner spielen auf den Punkt, die Sängerregie dagegen hat einige Schwächen. Hollweg gefällt durchweg; Kollo wird hier oft verrissen, aber genauso oft gelobt. Ich gehöre zu denen, denen sein Danilo gefällt. Störend empfinde ich dagegen die Textunverständlichkeit sowohl von Teresa Stratas als auch von Elizabeth Harwood. Sie singen dennoch wunderschön, allerdings finde ich die Verkörperung der gespielten Personen unstimmig. Diese Operette lebt meines Erachtens nicht nur von der Textverständlichkeit sowie der Artikulation (und der damit deutlich spürbaren Ironie), sondern auch vom Charme und der Verführungskunst der erfahrenen Frauen Hanna Glawari und Valencienne. Dies gelingt nur der Stratas überzeugend - für mein Empfinden.

Viele Grüße
Jörg
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alcedo
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Beitrag von alcedo »

Kurze Ergänzung:
Eine Aufnahme der Lustigen Witwe ragt noch heraus (habe ich aber gestern abend erst kurz reingehört und werde sie mir heute Abend noch zu Ende anhören): Die Frankfurter Aufnahme von 2018 unter dem stimmigen Dirigat der hier im Forum schon oft gelobten Joana Mallwitz. Herausragend dabei Marlis Petersen als Witwe.

Viele Grüße
Jörg
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