Cantate Domino - Cantate Domino (Klassik/Chor)

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen

Cantate Domino - Cantate Domino (Klassik/Chor)

Beitragvon Franz » 01.02.2008, 13:48

Cantate Domino (K2 Hd - CD)

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Motettenchor der Oscarkirche, Stockholm u. d. Ltg. von Torsten Nilsson
Marianne Mellnäs - Sopran
Alf Linder - Orgel

Winston Ma präsentiert hier eine der bekanntesten audiophilen Kirchenmusik-Aufnahmen der Welt im neuen K2 HD-Format. Die Aufnahme wurde am 23.-25. Januar und 29. April 1976 von Bertil Alving in der Oscarskyrkan in Stockholm auf analoges Band gebannt.

Cantate Domino ist ein Projekt des schwedischen Labels Proprius und beinhaltet verschiedene Weihnachtslieder aus aller Welt. Berühmt wurde diese Platte in erster Linie wegen der außergewöhnlich klaren Stimmwiedergabe und der transparenten Instrumentenabbildung. Die mitunter enormen Dynamiksprünge fordern eine sehr gute Anlage. Der Proprius Klassiker bietet unerreichte räumliche Darstellung und musikalischen Ausdruck dank konsequentem Minimalismus in der Abmischung.

Titel

Enrico Bossi
1. Cantate Domino
Joahnn Gottfried Walther Concerto For Organ in A-Major
2. I. Allegro
3. II. Adagio
4. III. Allegro

Otto Olsson
5. Advent

George Friederic Händel
6. Dotter Sion, frojda dig (Daughter of Zion, Rejoice!)

Georg Joseph Vogler
7. Hosianna Davids Son (Hosanna to the Son of David)

Traditional
8. Frojda Dig, du Kristi brud (Rejoice, you bride of Christ)

Korean Folksong
9. Lullaby

French Carol
10. Il Est Ne Le Divin Enfant (Christ is Born the Child Divine)

Adolf Adam
11. Julsang (Christmas Song)

Traditional
12. Den signade dag (O Day Full of Grace)

Franz Gruber
13. Stille Nacht (Silent Night)

Maz Reger
14. Mariae Wiegenlied

Otto Olson
15. Jul (Christmas)

Czech Folksong
16. Zither Carol

Irving Berlin
17. White Christmas

K2 HD Mastering - Was ist das?

Unter dem Stichwort K2 verbirgt sich in diesem Fall kein Berg im Himalaja, sondern es ist das Arbeitskürzel der Entwicklungen der japanischen Ingenieure Kuwaoko und Kanai. Diese beiden leiten das Team der Digitalentwickler für den Bereich Audio beim japanischen Konzern JVC. Besonders herausragende Entwicklungen wie etwa der erste 20bit Audioprozessor aus dem Jahr 1993, oder die Erfindung der XRCD im Jahr 1996 wurden mit dem Titel K2 Technology geschmückt und in Japan auch so vermarktet.

Im Jahr 2004 wurden die theoretischen Grundlagen für K2 High Definition gelegt. Das Ziel ist es die Musikinformation von 24bit Dynamik und 100 KHz Frequenzbereich auf einer normalen CD zu speichern. Da eine normale CD jedoch auf eine 16bit Auflösung und nur 20 KHz begrenzt ist, arbeitet man mit einem speziellen Encoder, der es erlaubt die subharmonischen Schwingungen des angestrebten Frequenzbereiches und das Dynamikverhalten eben dieser Auflösung in den normalen Datenstrom hinein zu simulieren. Natürlich kann dieses nur gelingen wenn das Ursprungsmaterial qualitativ sehr hochwertig ist und die angestrebten Frequenzen und Dynamik auch enthält. Daher eignen sich analoge Masterbänder und moderne Digitalproduktionen besonders gut für K2 HD.

Die wahren Qualitäten dieses Encoders kommen jedoch nur in den Händen eines sehr guten Tontechnikers zum Tragen. Deshalb versteht man unter dem Begriff „K2 HD Mastering“ nicht nur einen Hardware Encoder, sondern den kompletten Re-Mastering Prozess in den FLAIR Studios von Victor Entertainment in Japan. K2 HD ist also kein neuer Standard, sondern ein besonderes Mastering-Verfahren mit dem Red-Book kompatible CDs hergestellt werden. Dem entsprechend kann eine K2 HD in jedem CD oder auch DVD Spieler abgespielt werden.

25 Jahre nach Entwicklung der CD ist es endlich möglich das Klangvolumen eines Masterbandes auf der Compact Disc zu verewigen.

Ich habe schon einen K2 HD-Sampler, der die überragende Klangqualität aufzeigt, deshalb kann ich auch diese grandiose Einspielung hier allen Musikliebhabern nur weiterempfehlen. Sie ist anderen Einspielungen nach meinem Höreindruck überlegen. Wer diese Aufnahme also noch nicht sein eigen nennt, sollte gleich zu dieser famosen Überspielung greifen.

Gruß
Franz
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Beitragvon Franz » 05.02.2008, 16:20

Ich komme gerade aus meinem Hörkeller hoch und habe diese K2 HD Einspielung gegengehört mit der Proprius-CD. Ich kann euch nur sagen: Gönnt euch diese K2 HD Einspielung. Sie ist ab sofort eine meiner Referenzaufnahmen. Was da aus den Lautsprechern eben kam, war derart ergreifend, daß ich noch ganz unter diesem Eindruck stehe. Deshalb schreibe ich das auch hier.

Die alte Proprius-Aufnahme gilt ja schon als herausragend, aber was die neue Einspielung hier abliefert, läßt einen einfach nur noch fassungslos staunen. Solch eine Transparenz, glockenklare Stimmen, abgrundtiefes Orgelgrollen - man hört regelrecht, wie die Luft durch die Pfeifen strömt - habe ich bisher so noch nie hören können.

Die K2 HD Aufnahme ist in dieser Hinsicht für mich das Maß der Dinge. Und sie ist als "Hörfutter" für geregelte Aktivsysteme geradezu wie geschaffen. Wer´s nicht glaubt, kann vorbeikommen. Danach wird sie garantiert bestellt, ebenso wie andere K2 HD Aufnahmen. Wahnsinn!

Gruß
Franz
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Beitragvon misto64 » 20.02.2008, 12:46

......wow, ich muß Franz hier zustimmen. War die Aufnahme von Proprius schon klasse, so ist die neue K2HD Abmischung der Knaller. Mir fehlen die Worte. Allerdings auch beim Preis.... schlappe 38 Euronen sind für diese Scheibe Musikgenuss bei DaCapo Records fällig. Aber man gönnt sich ja sonst nix.

Gruß,
Michael
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Beitragvon tp » 20.02.2008, 14:03

bei so viel Euphorie habe ich mir die Platte jetzt auch bestellt. Bin schon sehr gespannt darauf und habe entgegen meiner sonstigen Prioritäten ob Euerer Empfehlung nicht die Propius-SACD, sondern die K2HD-Scheibe geordert (wobei mich der Unterschied zwischen den beiden durchaus interessieren würde).
Gruß Fredi
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tp
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