(Demo-)Stücke mit tiefem Bass

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen
Mainhattener
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Beitrag von Mainhattener »

Hallo Gert,

Wenn Du beeindruckende Titel suchst, wirst Du oft beim Label Telarc und den Aufnahmen mit Erich Kunzel fündig.
Hier ein paar nette Beispiele:

1. The Big Picture,
hier hört man den Start der Apollo 13 aus dem gleichnamigen Film

2. The Great Fantasy Adventure Album
auf dem man einen sich nähernden T Rex hört, extrem tief

3. Tchaikovsky 1812
mit digital aufgenommenen Kanonen

4. Grand Canyon Suite
mit einem digital aufgenommenen Gewitter in den letzten beiden Titeln

Viel Spass beim hören

Gruß
Matthias
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treble trouble
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Beitrag von treble trouble »

Hallo Christian,
chriss0212 hat geschrieben:
04.01.2022, 15:09
Frohes Neues und vielen Dank für die tolle Playlist!
Vielen Dank! Ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir und allen hier ebenfalls!

Es freut mich sehr, dass Dir die Playlist gefällt.

Und Danke an alle, die schon Vorschläge geschrieben haben. Ich komme leider nicht ganz so schnell hinterher, wie ich gerne wollte. Manchmal bleibe ich bei einer Empfehlung hängen und höre dann durch's ganze Album oder sonstwie verwandte Musik. (Beispiel Felix Laband: Welches Stück ist für die Playlist am besten? Am besten gefällt mir eigentlich das erste Stück "Whistling in Tongues". Allerdings braucht man da etwas Geduld für, weil der "erlösende" bzw. coole Bass erst sehr spät kommt, dann aber umso besser wirkt. Aber für eine Vorführung dauert es zu lang.)

Schöne Grüße
Gert
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RayDigital
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Noch einmal Marcus Miller... plus Donald Fagen

Beitrag von RayDigital »

Wenn schon Marcus Miller herhalten soll, um Musiktücke mit tiefem Bass zu Demonstrationszwecken zu hören, dann kann ich nur "Cousin John" von seinem Album "M2" empfehlen.
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Wie man aber das Kunststück fertigbringen soll bei einem solchen Stück, das zu meinen absoluten Lieblingstiteln von MM gehört, ruhig vor seiner Anlage dem stets präsenten Bassspiel dieses Ausnahmemusikers zu Demozwecken lauschen soll, bleibt mir dennoch ein Rätsel. Denn so tief wird man in dieses irre Stück hineingezogen, dass man den Bass zwar unbewußt wahrnimmt, aber vielmehr von den vielen anderen Vorgängen, die diesem Titel innewohnen, abgelegt werden wird.
Desweiteren wird es mir immer ein Rätsel bleiben, wie man einen solchen Titel ohne Drogeneinfluss komponieren kann, so intensiv, gleichzeitig so harmonisch sind die Klänge, die einen beim Zuhören erwarten, für mich ganz großes Kino.
--
Nicht minder großes Kino verheißt das zweite Bassdemostück, das ich Euch ans Herz legen möchte, nämlich "Morph The Cat" vom gleichnamigen 3. Soloalbum von Donald Fagen.
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Kenner wissen natürlich, dass DF bei allen seinen Alben mit Steely Dan als auch bei seinen insgesamt 4 Soloalben ("The Nightfly", "Kamakiriad", "Morph The Cat" und "Sunken Condos") stets auf eine ausgesprochen hohe Klanggüte bei seinen Produktionen wert legte. Das ist selbstverständlich auch bei dem Stück "Morph The Cat" der Fall, der Geschichte einer außerirdischen Riesenkatze, die über Manhattan kreist.
Wenn sich auch beim Zuhören nicht solch intensive Gefühle wie bei "Cousin John" einstellen, so besticht das Stück neben dem stets dominierenden Bass von einer tollen Durchhörbarkeit aller Instrumente und der belegten, dennoch klar wahrnehmbaren Stimme von Fagen, einer breiten Bühne und einem tollen Stereobild. Für mich ein steter Klanggenuss beim immer wiederkehrenden Anhören, der Text bleibt dabei das Salz in der Suppe.

Gruß,
Raimund
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RitterRudolf
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Beitrag von RitterRudolf »

Hallo in die Runde.
Zum Jahreswechsel höre ich immer gerne Orlando & die Unerlösten. Diese Musik muss man mögen.
Mich versetzt das immer in eine schöne weihnachtliche Stimmung.
Auf dem Book 5 der erste Titel ,feel Night ,versetzt meinen gesamten Hörraum durch einen sehr tiefen Ton in Schwingung.
Das hatte ich bisher noch nie. Ich kann den Titel zurzeit nur sehr leise hören.
Diese Aufnahme des BR in 5 Kanal Surround hat es in sich.https://www.rolandkunz.com/nightspace-book-5
Ob das an den beiden KH 750 DSP oder mein Hörraum liegt kann ich noch nicht sagen.
Der Basston darauf scheint mir sehr tief zu sein.
LG
Rudi
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rainerk
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Michael Stearns The Lost World

Beitrag von rainerk »

Bisher noch nicht genannt?
Zitat ex JPC = Michael Stearns webt ein dichtes Klanggespinst aus Naturgeräuschen, Gesang, Indianerlegenden und New-Age-Sound. Als Inspiration diente ihm eine mehrwöchige Reise in den Dschungel mit mühsamer Besteigung des Mt. Roraima und Flug in einer DC-3 aus dem Jahr 1941 die als einzige „moderne" Verbindung die Reise in abgelegene Gebiete erlaubt. Musikalisch wird sowohl die Weite der Sabena Ebene verarbeitet als auch die Macht des mit 982 Metern höchsten Wasserfalles der Welt im Nationalpark. Passend zum Buch Arthur Conan Doyles werden auch die echten Aufnahmen eines Vulkanausbruchs in die Musik eingewebt.

Das ganze FIM Re-Mastering entführt tatsächlich in eine andere Welt und gerade Hörer die perfekt im Stereodreieck sitzen werden hören, wie die Musik um sie herum wandert. Insbesondere die richtige Abmischung des Vulkanausbruches machte FIM dabei zu schaffen. Der ursprüngliche Gedanke die 20Hz Töne in Reallautstärke zu belassen wurde alsbald verworfen, da es kaum Musikhörer geben dürfte, die so etwas reproduzieren können und selbst die Ehefrau von Winston MA hielt erste Wiedergabeversuche für ein reales Erdbeben. Man entschied sich für eine Frequenzverschiebung in den Bereich von 40 bis 110 Hertz um auch Menschen in normalen Wohnhäusern eine Chance zu geben diese Erfahrung zu genießen.

Zum eventuellen schnellen Kennenlernen = https://www.youtube.com/watch?v=7y_fLFp ... 4d&index=2

Ein angenehmes Wochenende wünscht Rainer
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higginsd
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Beitrag von higginsd »

Gibt es die auch besser als in AAC 22kHz/24bit?

Viele Grüße
Dirk
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Schischu
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Beitrag von Schischu »

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James Blake - Limit to your Love

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WAIRUNGA Fat Freddy's Drop - Big Deep + Leave Your Window Open
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Tendaberry
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Beitrag von Tendaberry »

Die meisten kennen ja sicherlich das erste Lied:
Björk - Hyperballad
Blake Mills - Gold Coast Sinking von der Platte Heigh Ho (auch gut für andere Parameter)
Françoiz Breut - Ma Colère von ihrem Debüt "Françoiz Breut"
Vanessa da Mata - Vermelho: nicht unbedingt so tief, aber sehr schwierig korrekt wiederzugeben
Celso Fonseca - Por Acaso, Pela Tarde: sehr, sehr gut aufgenommen, ein Genuss, auch die Stimme.
Joni Mitchell - Cotton Avenue von "Don Juan's Reckless Daughter": Wenn Jaco Pastorius reinkommt, geht die Sonne auf :D
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