Nubert nuPro X

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon phase_accurate » 22.01.2019, 11:47

Hmm, denn stimmt wohl doch, dass eine Bassreflexöffnung neben dem Hochtöner kontraproduktiv ist?
Und in einem Madrigalchor stört der Bass die Sopranistin ...
Oder doch nicht?


Hallo Hans Martin

Das Bassreflex Loch neben dem Hochtöner stört als Quelle für Kandendiffraktion, nicht IMD. Ob Schall herauskommt, spielt dabei keine Rolle, jedenfalls nicht solange die Schalldrücke so kleinen sind, dass sich die Luft noch linear verhält. Es ist einfach die "zerklüftete Form" die hier stört.

Bei den anderen Effekten haben die von Lowbeats ein Bisschen ein Durcheinander gemacht. Der Dopplereffekt entsteht auf der Bassmembrane selber und bezieht sich auf Schall, welcher von jener selber abgestrahlt wird. D.h. die tiefen Töne modulieren die höheren Töne, welche durch dieselbe Membran abgestrahlt werden, in Frequenz und Phase.
Zusätzlich moduliert tatsächlich der Tieftöner auch das Signal, welches von dem Hochtöner abgestrahl wird. Hier sollte meines Erachtens aber der Dopplereffekt einen kleineren Anteil an den Verzerrungen ausmachen. Dominant ist die Modulation der geometrischen Abstrahlungsverhältnisse, was zu einer leichten Amplitudenmodulation führen kann.

Gruss

Charles
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phase_accurate
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Beitragvon beltane » 22.01.2019, 22:09

beltane hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich hatte mit Nubert noch einmal Mailverkehr. Die technischen Details werden wie bereits gesagt zwar nicht offen gelegt, aber es wurde mir noch folgendes mitgeteitl:

Das, was digital in den Lautsprecher reingeht, erfähret kein Downsmapling. D.h. 24 Bit 192 kHz High Res Files werden mit mindestes dieser Samplefrequenz auch verarbeitet.

Hallo zusammen,

ich hatte bereits in meinem o.a. Post auf meinen Mailverkehr mit Nubert bzgl. Downsampling hingewiesen. Entweder sind die Aussagen im Testbericht von Lowbeats falsch oder aber die Aussagen, die ich seitens Nubert erhalten habe.

Viele Grüße

Frank
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beltane
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Beitragvon Hans-Martin » 22.01.2019, 23:58

Kawumm hat geschrieben:Danke für die Bestätung das die analoge Eingänge eine ( zusätzliche ) 96 kHz Wandlung durchlaufen.
Bedeutet im praktischen Handling , bei Erwerb der X Serie , ist der vorhandene DAC überflüssig .
Was nur wenn der vorhande DAC eine bessere Wandlung vollzieht , als der externe DAC . Die Topologie des externen DAC lässt nichts Gutes vermuten .

Hallo Otto,
ich wäre mir da nicht so sicher.
Der ADC in der Box wird LS-intern getaktet und es wäre naheliegend, dass nach dem DSP-Bereich eingesetzte DACs mit ebenderselben Clock getaktet werden, was den denkbaren Clockjitter weitgehend eliminiert.
Da ist es denkbar, dass ein sehr guter externer DAC ein sehr hochwertiges Analogsignal liefert, während die Upsampling-Stufe ein Signal von 44,1kHz Samplerate auf 96kHz umsampeln muss.
Eine vergleichbare Situation ist von Surroundreceivern bekannt, wo die Analogübertragung mit guten (!) Kabeln besser klang als die digitale Übertragung mit SPDIF (hier hochwertiges Kabel besser als Toslink)
Letztlich zählt, was gemäß den Kriterien des Users mehr Vorteile bringt, hier ist individuelles Ausprobieren angesagt.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 23.01.2019, 00:34

phase_accurate hat geschrieben:Bei den anderen Effekten haben die von Lowbeats ein Bisschen ein Durcheinander gemacht. Der Dopplereffekt entsteht auf der Bassmembrane selber und bezieht sich auf Schall, welcher von jener selber abgestrahlt wird. D.h. die tiefen Töne modulieren die höheren Töne, welche durch dieselbe Membran abgestrahlt werden, in Frequenz und Phase.

Hallo Charles,
ich wollte eigentlich auf den Fehler bei LowBeats aufmerksam machen. Das Internet ist voll von Schreiberlingen, die sich berufen fühlen, Gerätschaften zu bewerten, haben aber von der dazu gehörenden Physik weniger Ahnung als für die Beurteilung erforderlich.
Zusätzlich moduliert tatsächlich der Tieftöner auch das Signal, welches von dem Hochtöner abgestrahl wird. Hier sollte meines Erachtens aber der Dopplereffekt einen kleineren Anteil an den Verzerrungen ausmachen. Dominant ist die Modulation der geometrischen Abstrahlungsverhältnisse, was zu einer leichten Amplitudenmodulation führen kann.

Wellen aus unterschiedlichen Quellen durchdringen sich,sonst hätten wir keinen Rundfunkempfang oder könnten Musik hören, während wir uns im selben Raum unterhalten.
Meinst du den überlappenden (Transit-)Bereich der Frequenzweichenfilter?
Tieftöner und Hochtöner sind an derselben Schallwand festgeschraubt. Absolut stabilen Stand der Box (in der Praxis nicht der Fall) vorausgesetzt, ändern sich die geometrischen Abstrahlungsverhältnisse bei Frequenzen außerhalb des Transitbereichs nicht, um hörbare Modulationsprodukte zu generieren - oder doch?
Meine Versuche, mit 18kHz aus dem einem Piezotreiber und 19kHz aus dem anderen Treiber eines Doppelpiezos ein für mich hörbares Signal zu erzeugen, schlugen fehl. 2 getrennt angesteuerte Treiber konnten kein akustisches Mischprodukt erzeugen, welches für mich hörbarer war als die 18 bzw 19 Kilohertzen, die sich als Sinus meinen Ohren schon lange nicht mehr offenbaren wollen. Ich war dazu inspiriert worden, nachdem ich einen Bericht über ein Sennheiser Ultraschallarray gelesen hatte, mit dem gerichtet (eng gebündelt) hörbarer Schall abgestrahlt werden können sollte. Angedacht war eine mögliche Anwendung in Museen zur akustischen Erklärung von Exponaten.
Ebenfalls zum Thema könnte die Beobachtung passen, dass ich aus vielleicht 150-200m Entfernung Jimi Hendrix auf Fehmarn (Love&Piece, sein letzter Live-Auftritt) erlebt habe. Der Wind blies förmlich die Klänge weg, die hörbare Lautstärke schwankte stark in der Entfernung. Also haben Luftbewegungen doch einen Einfluss auf den Schall
Grüße
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Beitragvon phase_accurate » 23.01.2019, 09:53

Hallo Hans Martin

Bei dem was ich beschrieben habe, geht es um den Umstand, dass die Umgebung eines Hochtöners die Schallabstrahlung beeinflusst, wie wir ja im Fall der störenden Kanten eines Bassreflexkanals sehen können. Die Membran des Woofers gehört ebenfalls zur Geometrie der Umgebung des Tweeters. Und dieser Anteil and der gesamten Geometrie ändert sich eben signalabhängig. Am meisten stört dieser Effekt übrigens bei Koaxialchassis.

Gruss

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Beitragvon beltane » 28.01.2019, 19:01

Hallo zusammen,

ein weiterer Testbericht über die Nubert Nupro X-4000 wurde auf Lowbeats veröffentlicht.

https://www.lowbeats.de/test-aktiv-komp ... ro-x-4000/

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 07.02.2019, 13:47

Hallo zusammen,

das AV-Magazin hat einen Test der aktiven Nubert Nupro X-6000 veröffentlicht:

http://www.av-magazin.de/Nubert-nuPro-X ... 052.0.html

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon planetti » 09.02.2019, 00:39

Liebe Nubertos,

nun wurde schon soooooo viel geschrieben... :roll:
aber aber gibt es keine Foren-Ohren, die die NuproXen eigenohrig begutachten konnten,
oder sogar gegen Cantonesische Ventos, Quadralische Gammas, Audioverotisch gehörnte Abaküsschen, meroVingisches, Cabassische Pearlen oder sonstiges dsp-tisch Aktiviertes leibhaftig und ohne Anzeigendruck gehört haben?

Bitte Freiwillige vor.

Gespannte Grüße
Uli
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Beitragvon beltane » 12.02.2019, 04:05

Hallo zusammen,

likehifi hat einen Test der aktiven Nubert Nupro X-8000 veröffentlicht:

https://www.likehifi.de/test/lautsprech ... ro-x-8000/

Viele Grüße

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Beitragvon beltane » 14.02.2019, 20:32

Hallo zusammen,

nun hat auch das i-fidelity Magazin einen Testbericht über die Nubert Nupro X-8000 veröffentlicht:

http://www.i-fidelity.net/testberichte/ ... /test.html

Viele Grüße

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Beitragvon beltane » 20.02.2019, 20:24

Hallo zusammen,

Fairaudio hat einen Test der aktiven Nubert Nupro X-3000 veröffentlicht:

https://www.fairaudio.de/test/nubert-nu ... -aktivbox/

Viele Grüße

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Beitragvon beltane » 27.02.2019, 01:24

Hallo zusammen,

avguide.ch hat einen Test der aktiven Nubert Nupro X-4000 veröffentlicht:

https://avguide.ch/testbericht/kleiner- ... von-nubert

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 02.03.2019, 05:51

Hallo zusammen,

das Hifi Journal hat einen Testbericht der aktiven Nubert Nupro X-3000 veröffentlicht:

https://www.hifi-journal.de/testbericht ... -3000-test

Viele Grüße

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Beitragvon Flacmann » 03.03.2019, 13:18

planetti hat geschrieben:nun wurde schon soooooo viel geschrieben... :roll:
aber aber gibt es keine Foren-Ohren, die die NuproXen eigenohrig begutachten konnten,
...

Hab die NuPro X-3000 seit ein paar Tagen hier stehen und kann sie mit den (für meinen Geschmack und meine Verhältnisse) formidablen Abacus C-Box 3 vergleichen (die hier sogar mal die KH 120A wieder vertrieben haben). Höre akustischen und elektrischen Jazz sowie Klassik in großen und kleinen Besetzungen:

    Räumlichkeit ähnlich gut, bei der NuPro vielleicht sogar etwas mehr Tiefenstaffelung. Stabilität der Abbildung bei beiden sehr gut.
    Klang-Ablösung von den Lautsprechern ebenfalls ähnlich; deutlich besser als damals bei den NuPro A-200, fast so gut wie früher bei den A-Box 10, soweit ich mich erinnere.
    Höhen-"Auflösung" (Hall-Details, Becken etc.) besser bei der NuPro.
    Bei der NuPro haben Instrumente und Stimmen mehr Körper bzw. sind bei der C-Box schlanker (Geschmackssache).
    Raummoden werden bei mir am Hörplatz von der NuPro dank leichtem EQ nur minimal stärker angeregt als von der C-Box; deutlich weniger (= besser) als damals bei den NuPro A-200.
    Bass der X-3000 ist insgesamt etwas besser und druckvoller aber nicht tiefer.
    NuPro haben mehr dynamische Reserven und Souveränität, z.b. bei komplexen Orchesterpassagen.
    Optisch bleiben die C-Box (in Grau) für mich unschlagbar; winzig im Vergleich zu den X-3000 - small is beautiful!
    Bei Anschlussoptionen, Komfort, Fernbedienung etc. sind die NuPro natürlich sensationell gut - das war vorher klar und einer der Kaufgründe.
    Leise-Hören: Vorteil NuPro - die Instrumente werden leiser, kaum kleiner.
Um es vorwegzunehmen: die X-3000 sind zwar fast doppelt so teuer und mindestens doppelt so groß wie die C-Box 3, trotzdem war für mich nicht von vornherein klar, dass sie sich durchsetzen würden (nach Erfahrungen mit A-200 und KH 120A). Ohne die Möglichkeit der Absenkung bei 60Hz wäre das evtl. anders ausgegangen. Aber sie werden wohl bleiben. (Meine Aktivlautsprecher-Historie ist damit gekennzeichnet durch einen steten Wechsel zwischen Abacus und Nubert :wink: )

Karsten
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Beitragvon beltane » 28.04.2019, 16:29

Hallo zusammen,

nachfolgend ein Link zu einem Test der Nubert Nupro X-4000, erschienen auf Sound and Recording:

https://www.soundandrecording.de/equipm ... 0-im-test/

Viele Grüße

Frank
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