Nubert nuPro X

Diskussion über aktive Schallwandler

Nubert nuPro X

Beitragvon Knurzibald » 03.05.2018, 16:36

Liebe Forenten,

Nubert stellt zur Messe in München neue Aktivlautsprecher vor:

https://www.nubert.de/nupro-x-aktiv-serie/699/

Viele Grüße

Jürgen
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Knurzibald
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Beitragvon marathon2 » 03.05.2018, 17:14

Hallo,

ich bin gespannt und habe sie schon auf dem Einkaufszettel.
Das wird eines meiner Ziele auf der HighEnd.

Grüße
Dietmar
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marathon2
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Beitragvon cassco » 03.05.2018, 19:52

Hallo zusammen,

rein optisch gefällt die X-Serie mir etwas besser, insbesondere die Standfüße finde ich ansprechender als die Bodenplatte der A-Serie :D .

Aber das Display! Sorry, geht in meinen Augen gar nicht, hat mich bereits kolossal an den alten gestört... :roll: :|

Gruß
Sascha
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Beitragvon Mainhattener » 03.05.2018, 22:48

Schade, dass Nubert der Mut fehlt, mal eine große NuVero wie die 140 oder gar 170 zu aktivieren.

Die 140 finde ich schon passiv richtig gut, viel besser, als alle anderen Nuberts. Trotzdem müsste doch mit den Vorteilen der Aktivelektronik auch hier noch zusätzliches Potential vorhanden sein.
Die 170 habe ich noch nicht gehört.

Gruß

Matthias
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Beitragvon Thomas K. » 04.05.2018, 10:19

Mainhattener hat geschrieben:Schade, dass Nubert der Mut fehlt, mal eine große NuVero wie die 140 oder gar 170 zu aktivieren.

Die 140 finde ich schon passiv richtig gut, viel besser, als alle anderen Nuberts. Trotzdem müsste doch mit den Vorteilen der Aktivelektronik auch hier noch zusätzliches Potential vorhanden sein.
Die 170 habe ich noch nicht gehört.

Gruß

Matthias


Hallo Matthias
Machen könnte das Nubert schon, aber eine aktivierte 170 würde dann, wenn man es gut macht, bei deutlich über 10.000 Euro das Paar landen.
Damit würde wohl wenig Geld verdient.
Es wäre wohl eher das Projekt, "seht her, wir können es auch, was die Platzhirsche a la B&M machen".

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon beltane » 04.05.2018, 11:07

Hallo zusammen,

wahrscheinlich läge das größte Risiko bei einer Aktivierung der Nuvero 140 in der Kanibalisierung der passiven Nuveros und der Nubert Endstufen. Oder im Risiko zu geringer Verkaufszahlen, weil der grössere Anteil der Käufer ggf. dann doch lieber auf die aus ihrer Sicht bewährten Lösungen passiver Lautsprecher mit grossen Endstufen setzt.

Technisch würde die Aktivierung für Nubert ganz sicher kein Problem darstellen und aus meiner Sicht schon aufgrund des nicht überragenden Wirkungsgrades durch die aufwendige passive Frequenzweiche sinnvoll sein. Bei der unteren Grenzfrequenz wären dagegen wohl eher wenig Verbesserungen zu erwarten, die befindet sich ja eh bereits auf gutem Niveau.

Spannend als einen ersten Schritt fände ich eine Teilaktivierung der Basssektion. Aber anders als bei der Nuvero 170 - dort benötigt man für die Bassaktivierung einen externen DSP, den man selber konfigurieren muss - mittels einer komplett in den Lautsprecher integrierten Lösung. Cabasse hat das bspw. bei der Pacific so realisiert.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 04.05.2018, 18:26

Hallo zusammen,

funktionale Vorteile der X Serie im Vergleich zu den anderen Nupros:

- Auch hochauflösende Musikfiles mit 192 kHz / 24 Bit werden verarbeitet.
- Direkte Ansteuerung mittels Bluetooth möglich.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 01.09.2018, 07:21

Hallo zusammen,

AV Magazin hat einen Test der Nubert NuPro X-6000 veröffentlicht:

http://www.av-magazin.de/Nubert-nuPro-X ... 052.0.html

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 03.09.2018, 20:23

Hallo zusammen,

nachfolgend der Link zu einem weiteren Testbericht der Nupro X-6000 - veröffentlicht online beim Lite Magazin:

https://www.lite-magazin.de/2018/08/akt ... rtsetzung/

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 01.10.2018, 22:12

Hallo zusammen,

AV Magazin hat jetzt auch einen Testbericht zur Nupro X-3000 veröffentlicht:

http://www.av-magazin.de/Nubert-nuPro-X ... 079.0.html

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 03.10.2018, 05:29

Hallo zusammen,

die X-3000 wurde jetzt auch von lowbeats getestet:

https://www.lowbeats.de/test-kompakt-ak ... ro-x-3000/

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Hans-Martin » 03.10.2018, 21:59

beltane hat geschrieben:Auch hochauflösende Musikfiles mit 192 kHz / 24 Bit werden verarbeitet.

Hallo Frank,

nach den veröffentlichten Daten beschränkt sich Nubert auf 96kHz, in den Testberichten wird das nicht erwähnt, aber

http://www.nubert.de/downloads/technik_satt.pdf hat geschrieben:Unsere ersten DSP-Komplettboxen, die wir schon seit vielen Jahren in unserem Labor einsetzen, arbeiten ebenfalls mit 24Bit und 96kHz. Dabei gibt es also nur noch die eigentlichen Funktionen bei der Signalverarbeitung ohne jene klanglichen Nachteile, von denen die Digitaltechnik früher betroffen war. Mehrere unserer Hörtests brachten 2013 den erstaunlichen Sachverhalt zu Tage, dass sogar schon der Übergang von 44,1 kHz Samplingfrequenz auf 48kHz so große Auswirkungen hat, dass damit die Unterscheidung zum Analogsignal kaum noch erkennbar war. Der Schritt von 48 kHz/16Bit auf 96kHz/24 Bit brachte dann die Sicherheit, keinerlei Unterschied zum Original wahrzunehmen.
Insofern erscheinen die Samplingfrequenzen 192 und 384 kHz also als absolut verzichtbar.

Die verlinkten Berichte beschreiben den Lautsprecher nur unvollständig, ergänzen sich sicherlich, geben mir aber keine Antwort darüber, warum ein einzelner Aktiv-LS einen Stereo-RCA hat, aber nur einen Mono-XLR (der zugleich AES/EBU digitales Stereo empfangen kann). OK, die Boxen kommunizieren per Funk, aber was sagt das?

Testberichte, die an der Oberfläche bleiben, das Prinzip des LS nicht vollständig verstanden haben, ungefragte Fragen offen lassen, somit die Kompetenz der Tester infrage stellen, die offenbar nicht über den Dingen stehen und ebenfalls wohl die aktuellen Herstellerinformationen nicht gelesen haben - Ich find's witzig - oder doch traurig?

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon beltane » 04.10.2018, 11:53

Hallo Hans-Martin,

bzgl. der Qualität solcher Testberichte gebe ich Dir - zumindest in der Regel - Recht. Im Besonderen werden meist technische Aspekte häufiger nicht oder unvollständig oder manchmal sogar sachlich falsch wiedergegeben. Trotzdem lese ich sie gerne, weil sie mir einerseits erste Anhaltspunkte geben, ob mich eine Komponente interessieren könnte und ich andererseits bei Komponenten, die ich hören durfte, meine Klangeindrücke mit denen der Autoren vergleichen kann.

Konkret zur Nupro:

Im Bericht von Lowbeats sind die Samplingraten korrekt beschrieben:

Es kann bis 24 Bit 192 kHz zugespielt werden, intern wird aber immer mit einer Samplingrate von 24 Bit 96 kHz gearbeitet.

Aus den eigentlichen Nuber X-Pro Produktunterlagen wird dies nicht ersichtlich - man kann es eigentlich nur aus dem von Dir verlinkten Technik satt PDF Dokument von Nubert rückschließen. (Oder ich habe es überlesen, dann korrigiere ich meine nachstehende Aussagen gerne). In den technischen Daten wird nur aufgeführt, dass die maximale Samplingrate an allen Anschlüssen bei 24 Bit 192 kHz liegt, es fehlt aber der Hinweis auf die interne Spamplingrate, die eben bei 24 Bit 96 kHz liegt. Das finde ich eigentlich noch kritikwürdiger als die Beschreibungen in Testberichten, selbst wenn Nubert der Ansicht ist, zwischen 96 kHz und 192 kHz keine klanglichen Unterschiede mehr wahrnehmen zu können.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Hans-Martin » 04.10.2018, 13:44

Hallo Frank,

ja, da muss man schon alle Berichte lesen, um ein vollständigeres Bild zu bekommen. Jeder Autor beleuchtet natürlich vorrangig die ihm vertrauten Aspekte.

http://www.av-magazin.de/Nubert-nuPro-X-6000-Technik-un.8050.0.html hat geschrieben:Aber auch manche Zusammenhänge werden etwas ungewöhnlich dargestellt:
Mithilfe des neuen Fünfband-Equalizers können die Frequenzbereiche um 60, 240, 1.000, 3.500 und 16.000 Hertz sehr gezielt in ihrer Intensität eingestellt werden, um die perfekte Klangbalance zu erhalten. Schlussendlich bietet der System-Hochpassfilter eine fantastische Möglichkeit, den Lautsprecher auf die individuelle Raumakustik abzustimmen. Durch die bewusste Erhöhung der unteren Grenzfrequenz kann die Ausbildung von unerwünschte Raummoden bereits im Ansatz vermieden werden. In Räumen mit geringem Volumen oder ungünstigem Seiten-Höhen-Verhältnis kann ein Low-Cut-Filter wahre Wunder in Sachen Bassklang bewirken und so die hörbare Qualität eines Lautsprechers enorm verbessern.

Ich hätte mir da einen parametrischen EQ gewünscht, um die Raumresonanzen gezielt angehen zu können, aber man muss natürlich auch den Endverbraucherpreis im Auge behalten, der schnäppchenverdächtige Lautsprecher überrascht schon mit extrem vielen Features fürs Geld.

http://www.av-magazin.de/Nubert-nuPro-X-6000-Technik-un.8050.0.html hat geschrieben:Dank des ebenfalls neuen Digitalaudio-Konverters werden nun alle eingespeisten Audiosignale mit bis zu 192 Kilohertz und 24 Bit Rechentiefe abgetastet. Die Signalverarbeitung erfolgt anschließend rein digital, von der Filtersektion bis hin zu den Endstufen.

Demnach wird intern doch mit 192kHz gearbeitet, sonst wäre die A/D-Wandlung unangemessen

Grüße
Hans-Martin

P.S. den Bericht im AV-Magazin habe ich erst heute gelesen
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Beitragvon beltane » 04.10.2018, 15:25

Hallo Hans-Martin,

das macht Sinn - dann wäre aber die Beschreibung auf lowbeats falsch. Dort steht - wie von mir auch geschrieben - ausdrücklich, dass eingehende Samplingraten bis 192 kHz angenommen - dann aber intern fest mit 96 kHz gearbeitet wird.

In der Summe sind Testberichte sowie die Nubert Produktseite der X-Pro nicht konsistent.

Habe nun mal direkt bei Nubert angefragt, wie sie es technisch gelöst haben.

Viele Grüße

Frank
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