Silbersand Delphi

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon Ralph Berres » 31.01.2017, 18:02

mein Vorschlag wär einen neuen Tread zu starten. Wir haben seit geraumer Zeit einen Tread gekapert.

Das Thema hat nicht mehr unmittelbar mit der Delphi zu tun sondern ist von allgemeinen Interesse.

Moderator kann man die Beiträge seit meinen ersten Beitrag in einen neuen Trad verschieben?

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Beitragvon Ralph Berres » 03.02.2017, 21:56

Mittlerweile habe ich ein Laufzeitglied simuliert. Es besteht aus einen 8 stufigen Allpass.

Moduliert wird indem ein Transistor einen Widerstand rythmisch mit einer Rechteckfrequenz von 1MHz kurzschließt. Das Tastverhältnis des Rechteckes bestimmt die Verzögerungszeit.

Im Sommer werde ich mal einen Versuchsaufbau machen und an der BM7 ausprobieren.

Ralph
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Beitragvon Jupiter » 23.07.2017, 07:09

Hallo Ulli,

Hattest du in der Vergangenheit bereits die Möglichkeit auch schon die Kii Three zu hören? Ich habe beide im Vergleich in Zweibrücken hören können, für mich war der Unterschied mehr als deutlich zum Vorteil der Delphi ausgefallen. Die Kii Three habe ich bereits mehrfach gehört, mir hat sie bei keiner Gelegenheit gefallen können.

Einige der Kollegen hier im Forum versichern mir allerdings glaubhaft mit der entsprechenden Einstellung und den geeigneten Zuspielern würde sie wunderbar klingen.

Kannst du dazu eine Aussage treffen?

Gruß Harald
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Beitragvon Jupiter » 23.07.2017, 15:14

Hallo Ulli,

Interessant dass auch dir die Kii nicht gefallen hat, bestätigt mich.

Auch keine der aktuellen B&M ( gehört in Darmstadt bei High End ob Tour) hat mir gefallen.

Einer meiner Favoriten ist die Aktuelle Harbeth 30.1 ( ebenfalls gehört High End in Tour in Darmstadt).

Und die Delphi im Vergleich zur Kii, das war ein Aha-Erlebnis.

Den optimalen Lautsprecher ... "Gibt es wohl nur am Ende des Regenbogens, ich weiß nur nicht an welchem" (Zitat von Hans-Martin, bezog sich im Orginal auf Netzkabel) findet sich sicherlich nur dann, wenn das Konzert im nachfolgenden identischen Raum, vom LS übertragen, mit verbundenen Augen nicht zu unterscheiden ist. Die nachfolgenden Generationen werden ihn mal haben.

Jules Verne: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

oder

Jules Verne: Die Reise zum Mond, heute Schnee von Gestern.

Gruß Harald
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Beitragvon Bernd Peter » 23.07.2017, 16:49

Hallo Ulli,

modmix hat geschrieben:Heute konnte ich bei Franz die DelPhi in seiner exzellenten Umgebung hören.
Meine Erwartungen wurden deutlich übertroffen!

da ist der Franz von der großen Standbox zurück auf einen 17 TMT, Respekt.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Rudolf » 24.07.2017, 08:27

Werte Delphi-Freunde,

ich habe unserem kleinen Liebling vergangenen Donnerstag vor seiner Reise zu Franz nochmals bei Ralph Gottlob lauschen dürfen und kann Ullis Höreindrücke bestens nachvollziehen. Franz' Hörkeller dürfte zudem das optimale Biotop für diesen Monitor bieten.

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon JoDeKo » 24.07.2017, 12:23

Mal eine kurze Frage - auch wenn die Antwort im Zweifel in einer der vielen Beiträge zu finden ist, also sorry, aber:

Was kostet der Lautsprecher?
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Beitragvon Rudolf » 24.07.2017, 12:49

Hallo JoDeKo,

gemäß Homepage von Pirol kostet die Delphi 11.400 €/Paar,

Aufpreis für Klavierlack (schwarz, weiß oder transparent): 1.200 €

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon JoDeKo » 24.07.2017, 15:20

Alles klar, danke. :cheers:
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Beitragvon A_stinner » 29.07.2017, 16:55

Hallo zusammen,

durfte mir die Delphi bei Franz anhören. Vielen Dank nochmals an Franz. In dieser Umgebung (Anlagenzusammenstellung und Hörraum) ein Highlight. Aber wahrscheinlich auch in weniger guten Kombinationen gut anzuhören. Das ist Lautsprecherbau auf höchstem Niveau.

Gruß

Andreas
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Beitragvon beltane » 30.07.2017, 09:04

Hallo zusammen,

weitergehende Hörberichte zum Thema Silbersand Delphi sind hier zu finden:

http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=11026

Auch mir hat die KII im Rahmen von drei verschiedenen Vorführungen auf Messen nicht gefallen können. Wenn es wirklich besser gehen sollte, hat zumindest der jeweils für die Vorführung Zuständige es nicht verstanden, dieses Potenzial zu heben.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Tinitus » 07.08.2017, 21:45

Hallo,

ich habe mal eine Frage an die Spezialisten. Wie lauten die Vermutungen, warum die Delphi so gut klingt? Wenn ich es richtig verstehe vermeidet das vorhandene Alleinstellungsmerkmal "Korrektur des Dopplereffekts" ja einen Fehler, der bei 3 Wege LS aufgrund der Tatsache, dass die oberen Oktaven auf zwei Chassis verteilt werden, sowieso viel kleiner ausfällt. Meine LS haben einen 170 mm Mitteltöner, ich kenne die untere Trennfrequenz nicht, nehmen wir mal an die liegt bei 300 Hz. Dann spielt der von 300 bis 3200 Hz, da macht der keine großen Hübe.

Peter hat ja schon gefragt, ob dies l'art pour l'art ist, baut man einen zwei Wege LS mit dieser Korrektur, weil man diese Technik beherrscht? Oder haben zwei Wege LS gegenüber drei Wege LS Vorteile, die aber erst dann zur Geltung kommen, wenn man den Doppler Effekt korrigiert? Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich zweifle nicht daran, dass die Delphi sehr gut klingen, kann dies aber (nur) daran liegen, dass ein Problem durch die Korrektur beseitigt wird, das bei anderen LS gar nicht erst auftritt?

Ich zähle mich eher zu den Holzohren, bin ausgetester Grundtonhörer, aber Verzerrungen mag ich gar nicht. Wenn jemand im Haus über Computer Film schaut oder Musik hört nervt mich das Gequäke schon bei sehr niedrigen Lautstärken, seit dem mein Raum akustisch behandelt ist, höre ich trotz Tinnitus gerne auch LS >= 75 dB.

Gruß
Uwe
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Beitragvon realperfekt » 08.08.2017, 13:57

... ja, die Frage beschäftigt mich auch.

Vor einigen Monaten war ich bei einer DelPhi-Demo (in Essen), bei der Herr Müller die Vorzüge der Korrektur des Dopplereffekts speziell auf das 2-Wege-System argumentierte. Für ein größeres System, in Richtung 701, wurden die erzielbaren Vorzüge relativiert.

Dem gegenüber stehen die „neuen Erfahrungen“ von Franz, der sich beim Vergleich mit seiner technisch aktuellen FM 501 doch klar zu Gunsten der kleinen Schwester äußert.

Peter
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Beitragvon Zwodoppelvier » 08.08.2017, 15:16

Hallo miteinander,

am zuverlässigsten werden das natürlich Franz selbst oder einer seiner Besucher beantworten können.

Ich kann - ohne bei ihm schon einmal gehört zu haben - nur spekulieren, daß bei Wiedergabe über die DelPhi der Raum so spürbar weniger mitspielt, daß das Klangbild noch freier, "leichter" und letztlich echter wirkt.

Die beiden Tieftöner der 501 sitzen schließlich in Bodennähe und dürften auch aufgrund ihrer Fläche stärker an Raummoden ankoppeln. Erinnerlich ist mir eine Veranstaltung bei Pirol Audio/Ralph Gottlob, bei welcher zum Schluß auf vielfachen Wunsch die Silbersand Emotion 5 aufspielten. Diese Lautsprecher haben mit ihren relativ kleinen Tieftönern, deren unterer bereits höher sitzt als bei den zuvor gehörten Boxen, den Raum weitaus weniger angeregt und sich m.E. von den übrigen wohltuend absetzen können. Der Unterschied war keineswegs marginal.

Auch aus eigener (durchaus schmerzvoller) Erfahrung mit baßpotenten Lautsprechern - selbst aktiv geregelten(!) - würde ich einem LS, der die Raummoden weniger anzuregen vermag, immer den Vorzug geben.

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon Markus Spatz » 16.08.2017, 20:00

Hallo zusammen,

die Qualität eines Schallwandlers ergibt sich nie durch ein einziges Merkmal. Es ist doch immer die Summe der vielen kleinen und größeren Dinge.
Bei der Delphi sind das viele Dinge, die im Detail verbessert und vorangetrieben wurden. Die Dopplereffekt-Kompensation ist da nur ein (großer) Baustein.
Bei einem Lego-Haus käme man auch nicht auf die Idee zu sagen: Das ist aber schön, das liegt bestimmt an dem roten Klotz in der vorletzten Reihe, dem 3. von links.
Es lohnt auf jeden Fall, sich das Ergebnis anzuhören.

VG
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