meroVinger - Geregelte Subwoofer

Diskussion über aktive Schallwandler

Beitragvon meroVinger-audio » 24.05.2016, 18:04

Nein ... Das ist bei den Stückzahlen nicht machbar ... Bzw. wäre das Gerät dann im Preissegment günstiger Vorstufen zu finden.

Die Schaltung geht freilich weit über das hinaus was in einem Subwoofer geboten ist. Eine Highend Variante mit nochmals höherwertigeren Bauteilen steht auch bereit.

Ein Test tut auch nicht weh ... Wir schicken Dir gern mal ein Kasterl zum "gustieren".

Vg

Peter
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Beitragvon meroVinger-audio » 30.05.2016, 22:43

Guten Abend,

die finalen Parameter stehen fest.
"Tonwippe" von -3dB bis +3dB von 100 Hertz bis 20.000 Hertz... also eher homöopathisch.
Regelbereich der 12dB-Flanke von 20 bis 200 Hertz.

Auto on/off (deaktivierbar), externes Netzteil (Trafo-Block, KEIN Steckernetzteil).

Ein Bild der Variante mit weißer Frontplatte.
Natürlich ist - wie üblich - die Frontplatte entsprechend an Kundenwünsche anpassbar. Natürlich haben wir auch seriöse Knöpfe im Angebot und nicht nur dieses "Hippie"-Zeugs ;-)

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Ein Hochpassfilter in komplett symmetrischer Form ist in Arbeit! Allerdings wird dieses Filter dann keine Einstellmöglichkeiten haben und ist entsprechend nach Kundenwunsch hinsichtlich der Trennfrequenz eingestellt.

Viele Grüße!

Peter
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Endlich!

Beitragvon musikgeniesser » 06.06.2016, 15:49

Lieber Peter,
liebe Forenten,

Chapeau! Nach einer schier endlos scheinenden fast ausschließlich von Bachblütenkur-Zweiweg-Koax-Böxchen höchster EMV beherrschter Durststrecke endlich mal wieder ein echter Männer-Subwoofer!

Ja, ja, ich habe gelernt -- und auch verstanden! --, dass viele kleine Subwoofer möglichst erratisch verteilt den Raum viel weniger ungünstig anregen und daher besser klingen, aber ist das im Angesicht dieser Wabenhohlkammer-Membran (als alter Cabasse-Adept deute ich Bass-Kalotten automatisch als Wabenhohlkammer-Membrantyp) erhabener Größe mit einer ehrfurchteinflößenden Membranhub versprechenden Gummisicke bei gleichzeitiger Anwesenheit eines Messmikrofons wichtig?

Die Frage soll sich jeder selbst beantworten. 500 Watt für 38 cm erscheinen wohlabgewogen. Peter, gibt es ein paar Eckdaten wie Membranmaterial, Spulendurchmesser, -höhe und Luftspalthöhe, damit wir Zahlenmenschen unter uns Enthusiasten Futter für unsere Synapsen haben? Magnetgewicht ist auch immer gut fürs Gefühl, sofern es Ferrit-Magnete sind. Neodym wiegt ja nix, so stark, wie die wären.

Die Form erinnert mich an einen 38 cm-Subwoofer von JBL, der einigen Erfolg in der einschlägigen Presse hatte und auch aktiv und sogar auch 38 cm groß war. Interessant war, dass es ihn in zwei Varianten gab: als Master und als Slave. Unterschied war die Steuerungs- und Trenntechnik, die man ja nur einmal braucht. Der Slave hatte Verstärker- und Regelungstechnik (sofern er geregelt war, was ich nicht sicher weiß) an Bord und war 500 Mark -- ich glaube, so lange liegt das schon zurück -- oder so billiger. Das fand ich superinteressant. Schön finde ich, dass Du das mit dem "Hochpassfiler 1" ebenso anbietest. Die Steuerungs- und Trenntechnik im Subwoofer finde ich nämlich wegen der damit verbundenen Kabelführung ziemlich idiotisch, jedenfalls bei sehr hochwertigem Ansatz.

Gehört JBL heutzutage nicht zum Harman-Kardon-Konzern? Gibt es da eine Querverbindung zur Typenbezeichnung 1/15-HK? Nur so ein Gedanke...

Ach ja, eins noch: in meinen Augen spricht nichts dagegen, bei cm für die Typenbezeichnung -- einmal eingeführt -- zu bleiben. Sonst blickt nachher keiner mehr durch. Oder auf Zoll umstellen, dann aber jetzt gleich und für alle. Eben ein für alle mal. Sonst versteht der Kunde das nicht. Ein verwirrter Kunde ist ein Oxymoron: den gibt es nicht. Entweder, jemand ist verwirrt oder Kunde. Der Verwirrte wendet sich ab.

Möge es nützen

Peter
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Beitragvon meroVinger-audio » 06.06.2016, 19:59

Die Frage soll sich jeder selbst beantworten. 500 Watt für 38 cm erscheinen wohlabgewogen. Peter, gibt es ein paar Eckdaten wie Membranmaterial, Spulendurchmesser, -höhe und Luftspalthöhe, damit wir Zahlenmenschen unter uns Enthusiasten Futter für unsere Synapsen haben? Magnetgewicht ist auch immer gut fürs Gefühl, sofern es Ferrit-Magnete sind. Neodym wiegt ja nix, so stark, wie die wären.


Hallo Peter,
das Chassis macht rechnerisch 19mm linearen Hub jeweils pro Richtung. Das maximale Hub dürfte bei etwa 30mm oder etwas mehr pro Richtung liegen. Die Schwingspule hat einen Durchmesser von 63mm. Das Chassis ist vom Aufbau her so, dass ein sehr steiler bzw. schmaler Konus über die Schwingspule angetrieben wird und dann mit der konkaven Membran verklebt ist und diese dann quasi wie eine übergroße Schwingspule antreibt. Der Konus hat etwa den Durchmesser im Radius des Chassismittelpunktes bis zum Mikro, da das Mikro am Übergang der beiden Membranen eingeklebt wurde.

Die Form erinnert mich an einen 38 cm-Subwoofer von JBL, der einigen Erfolg in der einschlägigen Presse hatte und auch aktiv und sogar auch 38 cm groß war. Interessant war, dass es ihn in zwei Varianten gab: als Master und als Slave. Unterschied war die Steuerungs- und Trenntechnik, die man ja nur einmal braucht. Der Slave hatte Verstärker- und Regelungstechnik (sofern er geregelt war, was ich nicht sicher weiß) an Bord und war 500 Mark -- ich glaube, so lange liegt das schon zurück -- oder so billiger. Das fand ich superinteressant. Schön finde ich, dass Du das mit dem "Hochpassfiler 1" ebenso anbietest. Die Steuerungs- und Trenntechnik im Subwoofer finde ich nämlich wegen der damit verbundenen Kabelführung ziemlich idiotisch, jedenfalls bei sehr hochwertigem Ansatz.


Ähnliche Varianten bieten wir auch an. Ein Kundenprojekt befasst sich gerade mit einem DBA und hier soll die Thematik genau so realisiert werden. Ein Master-Master-Woofer beherbergt dann das DSP mit Leistungselektronik und Regelung für sich selbst. Dieser versorgt dann vorne den Master-Slave und gleichzeitig dann hinten den Master des DBA, der "nur" Elektronik und Regelung an Bord hat. Der wiederum versorgt dann den Slave.
Ein Kunde aus dem Forum hat sich eine Lösung mit externer Elektronik bestellt. Die Leistungsendstufen und Regelungen befinden sich in einem gemeinsamen Endstufengehäuse separat und die Woofer werden über ein hochwertiges 4-poliges Kabel angeschlossen (2x Leistung, 2x Regelung).

Gehört JBL heutzutage nicht zum Harman-Kardon-Konzern? Gibt es da eine Querverbindung zur Typenbezeichnung 1/15-HK? Nur so ein Gedanke...


Nö, "HK" steht für "HeimKino".

Ach ja, eins noch: in meinen Augen spricht nichts dagegen, bei cm für die Typenbezeichnung -- einmal eingeführt -- zu bleiben. Sonst blickt nachher keiner mehr durch. Oder auf Zoll umstellen, dann aber jetzt gleich und für alle. Eben ein für alle mal. Sonst versteht der Kunde das nicht. Ein verwirrter Kunde ist ein Oxymoron: den gibt es nicht. Entweder, jemand ist verwirrt oder Kunde. Der Verwirrte wendet sich ab.


Vermutlich wird es darauf hinauslaufen. Wir wollten eine Trennung zwischen den Heimkino-Woofern und den Hifi-Woofern schaffen. Die Heimkino-Freunde sind wohl mehr in der Zoll-Nomenklatur beheimatet....

Viele Grüße!

Peter
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Beitragvon meroVinger-audio » 28.12.2016, 09:24

Guten Morgen,

im neuen Hifi Lautsprecher Jahrbuch haben wir unseren 4/22 testen lassen.
Wir sind ganz gut weggekommen und auch dieses Jahr sind einige Exoten mit dabei, so dass sich ein Blick ins Heft durchaus lohnt.

Viele Grüße

Peter
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Beitragvon beltane » 28.12.2016, 21:36

Hallo Peter,

auf Eurer Website ist der Testbericht aber noch nicht zu finden. Stellst Du ihn noch online?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon meroVinger-audio » 28.12.2016, 21:52

Nein, da ist nur das Fazit abgedruckt.
Der Bericht an sich ist recht nüchtern und gibt einen Einblick in die Möglichkeiten bzw. die Ausstattung der Woofer.
Mal sehen ob wir uns das PDF leisten werden.

Viele Grüße

Peter
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Beitragvon meroVinger-audio » 03.02.2017, 19:26

Mal was zum Gucken.

Schönes Kundenprojekt: 2/38 in Palisander. Hier neben eine 1/30 zum Vergleich.

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Viele Grüße!

Peter
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Beitragvon Fujak » 03.02.2017, 19:35

Hallo Peter,

ein edles Gehäuse mit ordentlich Hubraum! Dagegen wirkt der 30er richtig filigran. Welche inneren Werte hat der Große denn?

Grüße
Fujak
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Beitragvon meroVinger-audio » 03.02.2017, 19:38

Hallo Fujak,

der Kunde wollte die rein analoge Variante mit den Klassikern "Lautstärke", "Phase" und "Trennfrequenz".

Verbaut sind 2*500 Watt Class-D von Pascal.

Vg
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Beitragvon Fujak » 03.02.2017, 21:44

Hallo Peter,

danke für Deine Infos. 1 kW scheint mir eine angemessen Schubkraft zu sein. Wenn ich es richtig identifiziert habe, dann befindet sich nur im unteren Chassis ein Mic-Sensor. Ich nehme an, der regelt dann beide Chassis. Sind die Chassis von Haus aus so identisch in ihren inneren Werten, dass man von identischem Verhalten ausgehen kann, wenn sie bei der Arbeit sind?

Grüße
Fujak
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Beitragvon meroVinger-audio » 04.02.2017, 00:12

Ja, davon kann man ausgehen. Die Unterschiede sind vernachlässigbar.

Im Prinzip stellt man sich nicht anders als jeder Hersteller, der keine Chassis nach Paargleichheit vorsortiert.
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Beitragvon meroVinger-audio » 04.02.2017, 13:57

Hier nochmal was schönes.

Impulskompensierter 4/30 Woofer. Gegenüber nochmal zwei Chassis.
Mit externer Endstufe beim Kunden fürs Heimkino. Dort war der Woofer zur Aufstellung quer hinter der Leinwand geplant.

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VG

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Beitragvon wgh52 » 04.02.2017, 14:23

Hallo Peter,

meroVinger-audio hat geschrieben:...Mit externer Endstufe...
...und darum ohne Mikrofonregelung? Die scheint ja ansosten zum Standard bei Merovinger-Subs geworden zu sein, ja?

Grüße,
Winfried

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Beitragvon meroVinger-audio » 04.02.2017, 14:28

Nein, natürlich mit Regelung. Das Mikrofonkabel läuft vom Woofer zur Endstufe.
Das funktioniert problemlos bis 5 Meter und mehr, wenn das Kabel gut geschirmt ist.

Vg

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