Abacus Oscara

Diskussion über aktive Schallwandler
wk27
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Beitrag von wk27 »

Oder dieser subwoofer von wavecor:
Wavecor SW280WA01
Irgendwo stand dass beide Bässe getrennt Gehäuse haben.
Gruß
Wolfgang
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Thomas K.
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Beitrag von Thomas K. »

Hallo
Wenn man sich die Entwicklungsstufen (4 Bilder)und den Text unter "Neu in der Oberklasse 2020 - ABACUS Oscara" aufmerksam ansieht/durchliest, kann man nur zum Schluss kommen, daß beide Woofer aktiv sind.

Viele Grüße
Thomas
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cassco
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Beitrag von cassco »

wk27 hat geschrieben:
15.01.2020, 17:39
Oder dieser subwoofer von wavecor:
Wavecor SW280WA01
Irgendwo stand dass beide Bässe getrennt Gehäuse haben.
Gruß
Wolfgang
Der Name Dayton fiel bei Facebook :wink:
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher »

Mister Cool hat geschrieben:
15.01.2020, 09:22
Die Form erinnert an Jens‘ Dayton
Die Trennfrequenz könnte auch passen.
1000hz habe ich schon ausprobiert - bei mir passt vom Rundstrahlverhalten (meine ich :D ) eine Trennung bei 2000 hz besser und entlastet den HT.

Hhhhmmmm

Viele Grüße
Jens
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Hironimus_23
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Beitrag von Hironimus_23 »

Hallo,

für die Freunde des Hochtönerrätzelratens hier ggf. weiterführende Informationen !?

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Quelle: https://www.abacus-electronics.de/produ ... scara.html

Gruß Hironimus
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher »

Das Gehäuse des HT ist 222 hoch. Der AMTPro-4 ist 200 hoch. Bleiben für die Kanten des Gehäuses oben und unten 22mm.?!?

Gespannte Grüße
Jens
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo,
das vertikale Bündelungsverhalten des länglichen AMT macht vertikal den Rand vermutlich zur Nebensache.
Das Herstellerdatenblatt zeigt einen Frequenzganganstieg zu 10kHz um sage und schreibe 10dB (!) gegenüber dem Bereich unter 3kHz, jenseits der 10 kHz droht dann ein Abfall zwischen -15 bis -20dB zu 20kHz, je nach Winkel. Ich suche noch nach Erklärungen, was einen Hersteller bewegt haben mag, zu einem solchen Ergebnis hin zu entwickeln. Allein der irgendwie gemessene (normalerweise beschönigt) zur Veröffentlichung bestimmte FG könnte einen hier schon an der Verwertbarkeit im HiFi zweifeln lassen.
Im Vertrauen auf die denkbare Entzerrungskurve des Abacus-Aktivmoduls für den HT bin ich gespannt auf die Erstpräsentation des Oscara Labormusters in Hamburg.
Grüße
Hans-Martin
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher »

Hallo Hans-Martin :D

Entzerrt sieht / verhält sich der HT recht gut. Abacus wäre nicht der erste Hersteller - und im Diy Bereich wird er auch mit Erfolg eingesetzt (siehe z.B. Nils) Muss eben nur aktiv sein - passiv geht wohl nicht.

Ich sehe das nicht so negativ wie Du. :D

Viele Grüße
Jens
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Jens,
ich sehe das hier nicht negativ, wegen der Möglichkeit eines EQ im Aktivsystem.
Diese Notwendigkeit macht allerdings eine passive Anbindung schwierig, da würde ich zunächst ein Waveguide einsetzen, um den Bereich unter 3kHz anzuheben. Wer kann AMTPRO4 im HiFi sonst einsetzen? Im Beschallungsbereich muss die Hochpassfrequenz schon recht hoch liegen, sonst geht es nicht laut genug, bei 50W rms Belastbarkeit... Wenn ein Unterton von Skepsis herauszulesen war, bezog sich der nur auf die Abstimmung des AMT selbst.
Dass Abacus den FG entzerrt, habe ich vorausgesetzt, finde es unumgänglich.
The proof lies in the pudding. Ich warte die Präsentation ab, da wird sich zeigen, wie sich der Hochton-Dipol mit dem (Omni-) Rest integriert.
Grüße
Hans-Martin
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Hironimus_23
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Oscara 212 in Karminrot-Strukturlack-Metallic

Beitrag von Hironimus_23 »

... und so sieht sie aus …Textinfos und Bilder der Abacus-Webpage entnommen ...

Oscara 212 in Karminrot-Strukturlack-Metallic.

Air Motion Transformer, Hochleistungs-PA-Tiefmitteltöner, aktiver Flachwoofer.
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Rückseite der Oscara 212 - Die Schlitze dienen zur Belüftung, akustisch ist die Box geschlossen. Was hier aussieht wie die bekannte Trifon-Elektronik ist wesentlich mehr als das und enthält viele Innovationen aus dem neuen Ampollo Dolifet Referenzverstärker

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Rückseite des Hochtöner-Aufsatzes. Der Air Motion Transformer arbeitet als Dipol, strahlt also auch nach hinten ab. Die Übergangsfrequenz liegt bei 1000Hz.
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Gruß,
Hironimus
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Hironimus_23
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Beitrag von Hironimus_23 »

uli.brueggemann hat geschrieben:
14.01.2020, 13:00
[...]PS: auf den Norddt. Hifitagen wird die Oscara auch als "Vorpremiere" gezeigt [...]
und so sieht sie live auf den "Hifi Tagen Hamburg 2020" aus.

Trotz suboptimaler räumlicher Gegebenheiten in den Hotelzimmern und hoher Geräuschkulisse durch den Menschenandrang bei der Oscara-Vorführung, klang sie richtig gut und ist auch optisch mal eine Abwechlung.

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Gruß Hironimus
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Michaellang
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Beitrag von Michaellang »

Hallo,
Kannst Du ein wenig mehr berichten...? ;-)
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Salvador
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Beitrag von Salvador »

Sehr dynamisch, souverän, mit tollem Bass, sehr gut auflösend und mit präziser Ortung klingt sie hier in Hamburg. Hat mir so schon sehr gut gefallen!
Schade, dass ich am 15. nicht dabei sein kann. Ich wäre gespannt wie toll sie erst bei etwas freierer Aufstellung und etwas größerem Hörabstand klingen muss.

Ein toller Lautsprecher! Glückwunsch an die Sonders!
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beltane
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Beitrag von beltane »

Hallo zusammen,

den Beschreibungen von Andi möchte ich mich gerne anschließen - ich habe die Oscara sehr ähnlich empfunden. Spannend wird es dann sein, die finale Version mit analoger Frequenzweiche, gebrückter Endstufe für das Mitten-/Tieftonchassis, vergoldeten Kontakten des AMTs etc. zu hören - da wird sich sicher noch etwas verändern.

Und der Kontakt zu den Herren Sonder ist einfach immer wieder nett!

Viele Grüße

Frank
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musikgeniesser
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Was für eine Oschi!

Beitrag von musikgeniesser »

Liebe Forenten,

eine Stippvisite am frühen Nachmittag bei den Norddeutschen HiFi-Tagen führte mich zu abacus, wo wieder was im Busch ist: die Liebe zum AMT-Hochtöner ist bei abacus schon länger zu beobachten und hier im Forum hinreichend bekannt. Dennoch ist es nicht so, dass die Geschichte schon auserzählt wäre, im Gegenteil.

Die letze ABACon stand ganz im Zeichen des neuen Hochleistungsverstärkers Ampollo, der dort in jeder Vorführung mit Passivboxen präsent war. Was für Partnerunternehmen auf der Hand lag, war für die eigene Vorführung eine unlösbar scheinende Aufgabe, finden sich doch keine Passivboxen im Programm (für die jüngeren unter uns: Produktportfolio). Der gleichermaßen elegante wie naheliegende Ausweg bestand darin, auf eine ESS AMT 1c (oder 1b, ich kenne nur den Test aus der HiFi-Stereophonie von der 1c) auszuweichen, die alle Bedingungen vollendeter Gastfreundschaft erfüllte: sie wird nicht mehr gebaut, was immer noch der eleganteste Ausweg ist, wenn man Herstellern von Passivboxen Ausstellungsräume zur Verfügung stellt.

Und billiger war es auch: die ESS-Boxen hatte Karl-Heinz vor langer Zeit aus Begeisterung für den AMT angeschafft, sie brauchten daher nur aus der Ecke geholt und entstaubt zu werden. Gut, eine Funktionsprüfung wird dabeigewesen sein, jedenfalls wurde die Ampollo-Vorführung unter Verwendung der ESS AMT 1c durchgeführt.

Die Resonanz waren dann wohl doch unerwartet stark: alle waren begeistert, was sich mit den inzwischen 40 Jahre alten Boxen so alles anstellen lässt. Schnell war die ABACon von nur noch einer Frage dominiert: kann man da nicht noch etwas Honig drübergießen? Eine aktive Trennung und das mit dem Basschassis, das bis 1 khz ganz alleine gelassen wird, wenn man von der Passivmembran einmal absieht, das lechzte doch geradezu nach einem Griff ins Trifon-Regal, der einen Antrieb auch für die Passivmembran, also den aktiven Passivmembranersatz, klar, bereitstellen könnte.

Der Rest ist bekannt: drei Monate später steht ein Vorserien-Lautsprecher im Hörraum der Norddeutschen HiFi-Tage, der ein echter Oschi ist. Ob es der Zufall ist, der es so will, dass Oschi die Koseform von Oskar ist, kann man ja immer noch herausfinden. Engpass war, wie man sich leicht vorstellen kann, einen AMT-Wandler zu finden, der 1 kHz noch vernünftig abstrahlen kann. Der Passivwandler fand seinen Weg nach vorne-- das kennen wir schon von der ESS AMT 1 Monitor --

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Quelle: https://reverb.com/ca/item/15507452-vin ... ker-system

und wurde in letzter Konsequenz noch aktiviert: wer ko' der ko' heißt es zu recht. Die Aktivtechnik erlaubt jede gewünschte Konfiguration und das Vorhandensein der Trifon-Serie erleichtert die Auslegung eines Dreiweg-Verstärkers weiter.

Na dann mal los

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Moment noch, gleich geht's los

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Noch letzte Einstellungen

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Voilà

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Der Hochtöner ist einfach nur draufgestellt und hält über Bananenstecker Kontakt.

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Leider hat es beim Lackieren ein kleines Malheur gegeben, sodass der eine der beiden Stecker leider übergespritzt worden ist. Böse Zungen behaupten, dass das gar nicht stimmt und rot gleich schwarz und Plus gleich Minus sei, aber vielleicht habe ich das auch nicht richtig verstanden.

Jedenfalls herrschte allgemeine Zufriedenheit

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Und es gibt auch schon ernste Absichten, die Lautsprecher zu verkaufen. Sogar mit Frühbucher-Rabatt: wer noch im Februar bucht, kann berechtigt auf den linken Preis spekulieren. Jedenfalls bei den Lautsprechern. Über Verstärker habe ich nicht gesprochen.

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Danke für Euer Interesse

Peter
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