Marcus (Magnepan MG 1.7)

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Marcus (Magnepan MG 1.7)

Beitragvon DocM » 22.09.2016, 14:53

Hallo,

nachdem ich hier nun seit längerer Zeit mehr oder weniger regelmäßig mitlese wird es allerhöchste Zeit, mich hier vorzustellen.

Bereits in früher Jugend hatte ich im Familienkreis das Thema HiFi näher kennengelernt und wurde wohl schon ein bisschen vom Virus infiziert. Nach vielen Jahren der Abstinenz habe ich dann mit Canton Ergo-RCL Standlautsprechern und einem Yamaha DSP-A1 über mein Heimkinointeresse die Freude an Stereo und Musikhören wiederentdeckt.

Mein weiterer qualitativ ansteigender Weg führte mich über KEF Reference 201/2 Regallautsprechern vor allem durch dieses Forum später zu einer der frühen Backes&Müller BM 12. Dank Acourate-Raumkorrektur war das Ergebnis zunächst sehr schön. Durch zunehmend störende Bassprobleme aufgrund der Raummoden und einer ungünstigen Eigenresonanz des schwingenden Holzfußbodens hatte ich den Wunsch einer Veränderung. Bis heute höre ich mit den Magnepan MG 1.7 Magnetostaten und bin damit nach aufwändiger Feinjustage der Aufstellung erst mal rundum als wieder passiv Hörender zufrieden. Da die Acourate-Raumkorrektur derzeit pausiert, müsste noch etwas an Verbesserungspotenzial realisierbar sein. Mal schauen wie es da weitergeht…

Ich hatte durch Inspiration aus dem Forum einen JPLAY Dual-PC mit Windows Server und USB-DAC als Quelle aufgesetzt. Aufgrund kleinerer und größerer Schwierigkeiten mit Hardware/ Software, den häufigen Updates und vielfältigen Optimierungsmöglichkeiten sowie dem geringen WAF habe ich dann recht bald auf einen Linn G-ADS/0 DAC als Quelle gewechselt, den mir ein nettes Forumsmitglied hier überließ.

Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema Stromversorgung und habe mit subjektiv deutlichem Fortschritt einen Isotek Aquarius Netzfilter in meine Kette integriert. Das Thema Stromkabel ist aber bei mir leider noch lange nicht abgeschlossen.

Als zweite Baustelle für den kommenden Winter möchte ich noch versuchen die Raumakustik weiter zu optimieren und die erforderlichen bzw. sinnvollen Maßnahmen möglichst elegant in die Wohnraumumgebung zu integrieren. Ich denke konkret über Absorber und Diffusoren im Deckenbereich nach, die von einer perforierten Akustik-Spanndecke kaschiert werden.

Ich freue mich auf weitere Inspirationen hier im Forum.
:cheers:

Gruß
Marcus
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Beitragvon Horse Tea » 23.09.2016, 07:31

Hallo Marcus,

herzlich willkommen im Forum.

Dann bin ich jetzt nicht mehr alleiniger? (passiver) Magnepan-Hörer bzw. Liebhaber :cheers: . Auch die Produkte der Firma Isotek verbinden uns, allerdings habe ich den Sigmas "Power Conditioner". Das wirft sofort die Frage auf, was für Musik Du hörst, denn eventuell geht unser Hörideal (nicht nur technisch, sondern auch musikalisch) in die gleiche Richtung.

Bezüglich der Raumakustik könnten bereits 2 (kleine) aktive! Subwoofer eine weitere Ergänzung/Verbesserung zur 1.7 bringen. Ich habe im Moment nur einen und bin damit recht zufrieden. Hier im Forum (Hans-Martin) und auch anderswo findest Du aber eine Menge Argumente, dass zwei bessser klingen können als einer. Gerade wenn Du die Raummoden besser in den Griff bekommen möchtest, wäre das einen Versuch wert. Du musst ja nicht gleich kaufen, sondern die beiden Subwoofer erst einmal ausleihen. Dazu findest Du auch hier im Forum Hersteller, die dazu bereit sind.

Ich persönlich habe auch große Fortschritte in der Klangqualität mit einer elektronischen Raumkorrektur ohne jede Änderung durch Adsorber/Diffusoren gemacht. Auch dazu gibt es hier viele Anregungen.

Wie sieht es bei Dir verstärkerseitig aus?

Viele Grüße

Horst-Dieter
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Beitragvon DocM » 23.09.2016, 11:52

Hallo Horst-Dieter,

ich höre vor allem Jazz, Vokal-Jazz, Singer/Songwriter und etwas Blues. AUch an klassiche Musik taste ich mich immer witer heran, nachdem ich früher dazu keinen richtigen Zugang gefunden habe. Gerade die transparente Auflösung und räumliche Abbildung der Maggies genieße ich dabei.

Verstärkt wurden diese nach meiner Abkehr von den aktives BM12 zunächst durch einen Creek Evolution 2 Vollverstärker. Ich dachte aber dabei immer, dass da noch mehr herauszuholen sein müsste und habe jetzt einen Abacus Ampollo im Einsatz. Die Detailauflösung hat davon ungemein profitiert. Auch die mit dem Creek erlebte übertriebene Hochtonschärfe ist verschwunden.

An zwei (oder besser noch mehr :D) Subwoofer dachte ich auch schon, da ich doch ein wenig mehr Bass vertragen könnte. Allerdings habe ich den Aufwand bislang noch gescheut und erstmal andere Baustellen bearbeitet. Auch weiß ich nicht recht, wie ich mehrere Subwoofer in meine Anlage mit der Abacus-Endstufe ohne integrierte Vorstufe integtrieren könnte. Auch die Nutzung von Acourate als Raumkorrektur ist dann wohl schwieriger zu realisieren. Um die Anschaffung einer Vorstufe käme ich dann wohl nicht herum?

Der Isotek Sigmas hat mich auch gereizt. Angsichts der Vielzahl an möglichen Netzfiltern und eingeschränkten Vergleichsmöglichkeiten hatte ich mich dann doch für den günstigeren Aquarius als Einstand entschieden. Welche Netzkabel setzt Du ein bzw. hast Du Unterschiede bei Netzkabeln in Kombination mit dem Sigmas ausmachen können?

Gruß
Marcus
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Beitragvon Horse Tea » 23.09.2016, 17:05

Hallo Marcus,

ich kenne Deinen Verstärker bzw. dessen Anschlussmöglichkeiten/Ausgänge (pre out?) nicht. Wenn du die Raumkorrektur weiter verfolgen willst, bietet sich natürlich ein 2+2 System an. Ich habe das (allerdings noch 2+1) mit meinem Trinnov Amethyst sehr leicht realisieren können. Auch ein Lyngdorf DPA-1 käme deutlich preiswerter in Frage. Bezüglich Acourate bin ich ganz blank, aber es gibt viele hier im Forum, die damit arbeiten. Falls auf Deinen Vorstellungsthread niemand gezielt antwortet bzw. die Suchfunktion im Forum nichts bringt, stelle doch Deine Frage einfach einmal neu.

Beim Musikgeschmack (Jazz/Blues) liegen wir schon eng beieinander, allerdings bin ich daneben? schon seit Jahrzehnten auch in der Klassik zu Hause.

Bei den Netzkabeln habe ich verschiedene Fabrikate im Einsatz, alle so um die EUR 100-150/m: Audioquest, Silent Wire, Isotek, Supra... Ich kann da keinen großen Einfluss erhören und das war auch schon vor dem Isotek Sigmas so. Ich wollte nur nicht bei den Auspackstrippen bleiben, zumal es mittlerweile bei einigen hochwertigen Geräten tatsächlich auch schon Netzkabel in der genannten Größenordnung beigelegt gibt. Das hätte irgendwie nicht zum Rest der Geräte gepasst. Wie war das beim Isotek Aquarius? Beim Sigmas war ein Isotek Premier (o.ä.) dabei. Ich sehe bei mir eher noch Nachholbedarf bei den Verteilern nach dem Sigmas, da ich mittlerweile mehr als 6 Geräte in der Anlage habe. da werde ich im Herbst noch einmal nachlegen (wohl Isotek oder HMS).

Viele Grüße

Horst-Dieter
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Beitragvon DocM » 23.09.2016, 19:58

Hallo Horst-Dieter,

Beim Aquarius war auch ein Isotek Premier Kabel im Lieferumfang dabei.

Hattest Du Sigmas und Aquarius miteinander direkt vergleichen können?

Gruß
Marcus
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Beitragvon Horse Tea » 23.09.2016, 21:44

Hallo Marcus,

nein, einen Vergleich habe ich nicht gemacht. Ich habe die Empfehlung für das Gerät von Dieter Kraft, RTK in Frankfurt, einem Urgestein im HiFi Handel, der auch mit deutlich teureren Komponenten Geschäfte macht. Er berief sich auf Mathias Böde von Stereo und einen Test im Hause. Ich hatte nicht den Verdacht, dass es nur ums Geld ging, Isotek hat noch deutlich höherpreisiges Im Portfolio. Mir wurde bei RTK auch des öfteren schon geraten z.B. bei meinem Verstäker oder den Magnepan zu bleiben und nichts Neues zu kaufen. Da ich das Gerät ohne Kosten zu Hause testen konnte, war die Entscheidung spontan, weil die Verbesserung mir das Geld wert und gegenüber einem Netzkabeltausch die haushoch überlegende war.

Viele Grüße

Horst-Dieter
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