Urs (LINN Klimax 350 A, ME Geithain RL 906)

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Urs (LINN Klimax 350 A, ME Geithain RL 906)

Beitragvon Urs » 13.02.2009, 12:17

Liebe AKTIVE Hörer und Musikfreunde …und Hörer-INNEN,

Musikalisch bin ich eher der Klassik zugeneigt, wobei Opern und besonders auch Stimmen ein Schwerpunkt bilden. Cecilia Bartoli war z.B meine „Test“-Stimme bei jeglicher Auswahl von HIFI, und letztlich eben der Lautsprecher.

Klavierkonzerte, aber auch sonst symphonische Werke erklingen bei mir ebenfalls häufig in der „guten Stube“, die auch mein Hörraum sein muss. (und damit habe ich wohl auch schon ein „potentielles Problem“ aufgezeigt…!)

Etwas Dixiejazz, sowie sonstiges aus der U-Branche soll ebenso schön klingen, und nicht zwingend einen "MP3- Tröttenklang" ergeben.

Meine „HiFi-Geschichte“ ist/war in den letzten Jahren von so „hässlichen schwarzen Kistchen“ geprägt…ja, ich bin bekennender NAIM Anhänger. Ausgenommen waren immer die Lautsprecher, die waren lange von Wilson Benesch (ACT1, ACT2)

Irgendwann wuchs die Überzeugung, dass AKTIV halt eben das technisch richtige Konzept sei, auch für Heim-HIFI ...und damit zwingend auch Musikalisch besser ein würde.

Wer NAIM kennt, weiss, dass dort (NAIM Lautsprecher wären natürlich die Voraussetzung !) pro Frequenzbereich ein Poweramp, evtl. mit zusätzlicher externer Stromversorgung, UND eine externe aktive Frequenzweiche nötig wären. D.H der Invasion der „hässlichen Schwarzen Boxen“ wären keine Grenzen gesetzt…plus eine entsprechende Anzahl Lautsprecherkabel, als Schlangenzucht….etc, etc also alles, nur nicht wohnzimmerfreundlich.
(PS: gleiches gilt natürlich auch für gewisse LINN Produkte, und andere LS Hersteller)

FAZIT:
Es musste ein „integrierter aktiver“ Lautsprecher sein,
- der wohnraumfreundlich aussieht und nicht zu gross ist – Die Wilson Benesch ACT speakers sind halt sehr elegant (ich höre schon die Kritiker: ….Klang kommt vor Schönheit …!)
- der mit meiner NAIM Elektronik optimal spielt
- Und: natürlich die damalige Kombination der WB ACT 2 und die NAIM Endstufe NAP 300 klanglich übertrifft - ist ja klar, aber nicht ganz so billig….!

Kandidaten waren einige:
Die kleineren T & A ? 2? – vielen beim Heimtest klar durch.

Klein & Hummel O500C..hier ging klar die Post ab, d.h. die hatten die Musik klar im Griff …herrlich ! ABER: (ich hatte die grau-schwarzen Standardmodelle eines Kollegen zur Heimdemo ) so „grottenhässlich“, dass sogar NAIM schön wird…naja, ich übertreibe natürlich: aber so was konnte ich leider meiner Wohnung nicht antun - die Hummeln waren auch zu breit für meine engen Platzverhältnisse. (Kritiker…siehe oben !!)

Diverse andere aus dem (Studio-) Monitoren Umfeld konnten’s mir auch nicht antun.

Ich hörte kurz die grösseren B & M, wie auch ATC’s bei einem Händler – packten mich musikalisch aber nicht , und/oder auch optisch zu gross.

Die „Adam“ - Beta (?) verpasste ich irgendwie, waren in und um Zürich damals auch nicht vertreten.


Last, but not least: LINN präsentierte ihre aktiven Artikulats 350A…und die spielen jetzt bei mir herrlichste Musik (in der Zwischenzeit heissen sie jetzt Klimax 350A, dank einem Factory –up-grade)

Das einzige was noch pendent ist: Eine Raum-akustische Messung bestätigte die übliche „verdächtigen“ Probleme (Bass, etwas Reflexionen), die aber durch einfache/ wohnraumgerechte Massnahmen nur schwierig zu korrigieren sind.

Hier möchte ich jedoch noch eine „LINN Spezialität“ anbringen: Positionieren der Lautsprecher gemäss der hauseigenen TuneDem Methode. (zugegeben, jede vernünftige Methode zur LS-Platzierung würde wohl auch zum ziele führen.)
Die LS stehen jetzt optimaler und die Raumprobleme sind zwar nicht weg, aber werden von der musikalischeren Wiedergabe im wahrsten sinne übertönt.

Schliesslich: Die NAIM „Zuspiel-Seite" ist auch passend: CD 555, Vorstufe 552, und dazu noch REVOX und Accuphase Tuner, und ein REVOX 291- Empire Plattenspieler; sowie für "Nachtschichten" 2 Kopfhörersysteme (STAX Omega, Sony R10)

Grüsse vom Zürichsee

Urs
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Beitragvon Franz » 13.02.2009, 12:31

Hallo Urs,

deine Lautsprecherwahl bereichert den Erfahrungsschatz der Aktivhörer ungemein. Was machen sie, daß deine Wahl gefallen ist? Würde mich freuen, darüber etwas von dir zu erfahren. Die Klimax 350A kenne ich bis dato noch nicht.

Fühl dich recht wohl hier in der aktiven Gemeinde. :cheers:

Gruß
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350A -"Liebe auf den ersten Ton"...und Blick !

Beitragvon Urs » 13.02.2009, 12:55

Franz,

bei der 350A war's wohl "Liebe auf den ersten Ton"...und Blick !schon bei der ersten Händler-Demo klang die Cecilia so herrlich, natürlich und "live", dass die Wahl fast klar war.

Eine Heimdemo bestätigte diesen Eindruck - und widerlegte allfällige Zweifel betr. der NAIM Elektronik.. und so blieb's dann . :D

...und auch der "WAF" war OK - die 350A sind sicher nicht klein, haben aber eine gewisse Eleganz (was sich natürlich im Preis niederschlägt)

Ich lüfte da wohl kein Geheimnis: wer mit den STUDIO-Monitoren - optisch - leben kann, zahlt sicher weniger für guten Ton !

...Bestraft sind halt die "HIFI - Ästheten"...


Gruss

Urs

================
Doch noch eine Bemerkung zur Platzierung bei beiden Händlern stand die 350A ursprünglich frei im Raum:

Nach einem LINN Besuch wurden sie bei (meinem) Händler viel näher an die Rückwand geschoben -- "Surprise", und entgegen der allgemeinen Weisheit, dass ein grosser Stand-LS viel "Platz zum atmen" benötige, und tönten massiv klarer im Bass als vorher.

Mein Händler kam darauf mit dieser neuen Kenntniss zu mir nach Hause und wir spielten einen ganzen Nachmittag "etwas vor...etwas zurück" bis zum Umfallen ...und "nicht mehr so Surprise": jetzt stehen meine 350A auch ganz nahe an der Rückwand, die eigentlich ein Fenster ist (Ja ist nicht gut - aber anders geht's nicht und wie im ersten thread erwähnt: Raum-/Bassproblem war weitgehend eliminiert.
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Beitragvon Rudolf » 14.02.2009, 23:35

Hallo Urs,

nach Jens' schönem Bericht "Travelling to LINN" freue ich mich sehr, dass sich mit dir endlich jemand bei uns einfindet, der sich für Schallwandler des nach eigenem Bekunden weltweit größten Produzenten von Aktivlautsprechern entschieden hat.

Und mit der K+H O500C hattest du ja wahrhaft renommierte Konkurrenz aufgefahren!

Von der LINN-TuneDem-Methode zur Lautsprecherpositionierung habe ich auch schon gelesen, ich hatte mir sogar einmal ein Download besorgt, den ich aber leider momentan nicht wiederfinden kann. Kannst du uns da vielleicht weiterhelfen?

Und ja, viel Spaß bei uns!

Viele Grüße
Rudolf

PS: Trotz aller Größe scheint die Marketingabteilung von LINN etwas langsam zu sein; jedenfalls war sie bis heute nicht in der Lage, uns mit Informationsmaterial für unser aktives Jahrbuch versorgen. :(
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Beitragvon Franz » 14.02.2009, 23:38

Hier ist der Link, Rudolf:

Der Melodie lauschen (tune dem)

Gruß
Franz
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Beitragvon JOE » 15.02.2009, 10:11

Danke für den Linnk. Ich kannte ihn noch nicht. Er ist ganz hervorragend!

Gruß
Joe
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Beitragvon Kienberg » 15.02.2009, 12:09

Urs hat geschrieben:Musikalisch bin ich eher der Klassik zugeneigt, wobei Opern und besonders auch Stimmen ein Schwerpunkt bilden. Cecilia Bartoli war z.B meine „Test“-Stimme bei jeglicher Auswahl von HIFI, und letztlich eben der Lautsprecher.

Klavierkonzerte, aber auch sonst symphonische Werke erklingen bei mir ebenfalls häufig in der „guten Stube“, die auch mein Hörraum sein muss. (und damit habe ich wohl auch schon ein „potentielles Problem“ aufgezeigt…!)

Etwas Dixiejazz, sowie sonstiges aus der U-Branche soll ebenso schön klingen, und nicht zwingend einen "MP3- Tröttenklang" ergeben.

Hallo Urs,

herzlich willkommen hier bei den "Aktiven" :cheers:

Dein Statement zur Musikauswahl freut mich ganz besonders, eine "verwandte Seele" und auch ich bin erklärter Fan von Cecilia Bartoli.

Finde es schon bemerkenswert, dass Du diese begnadete Stimme zur Beurteilung von Lautsprechern heranziehst.

Viel Spass hier im Forum.


Gruss Sigi
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Beitragvon Fortepianus » 15.02.2009, 13:13

Hallo Urs, hallo Sigi,

dann will ich mich hier auch noch als Fan der Bartoli outen. Meine Lieblings-CD von ihr ist "The Vivaldi Album". Zum Test von Lautsprechern finde ich darauf speziell das 4. Stück "Qual favellar?" exzellent geeignet - ich hatte es damals auch beim Test der BM35 in der Audio dabei. Die CD "Opera proibita" finde ich übrigens auch sehr gut.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Kienberg » 15.02.2009, 22:06

Na, dann sind wir ja schon mind. DREI hier, Gert, die der "Goldkehle" Cecilia Bartoli huldigen.

Die "Opera Proibita" habe ich auch, hier zeigt sie ja ihre ganze Bandbreite, eine vorzügliche Aufnahme.
Aber auch die sind gut, hier bringt sie ihr wunderbares Belcanto voll ein:

Bild Bild Bild

und auch diese DVDs und natürlich die neue BluRay zeigen auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten und bringen sie ebenfalls von ihrer besten Seite zu Gehör:

Bild Bild Bild

Gruss Sigi
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Cecilia...aktiv

Beitragvon Urs » 16.02.2009, 08:53

Kollegen....und "Cecilia" Fans,

...und Danke für einige weitere interessante Musik-Tipps....

Dass ich diese herrliche Stimme zur Auswahl von HIFI benutz(t)e, liegt mal darin:

Ich mag Mezzo-Sopran Stimmen und besonders die der Cecilia und die dazu passende Musik. :D

Es ist die einzige - bekannte - Sängerin, die ich ab und zu LIVE erlebt habe - und ein wahres Erlebnis ist diese Frau, ob im Konzert oder auf der Opernbühne .
(der Kenner beachtet - ich lebe im Raum Zürich, und die "Bartoli" gehört fast ein bisschen zur Zürcher Opern Heim-Crew !)

Einige Aufnahmen sind doch recht kritisch aufgenommen und stellen höchste Ansprüche an die Musikanlage.

Und gleich dazu noch eine kleine „HIFI Anekdote“:
bei einem Stück ( ich müsste nachgucken genau was & wo) hat man den Eindruck, die Bartoli singe falsch, oder unsauber; bis ich auf meinem Kopfhörer mal genau hinhörte: das ist nicht falsch oder unsauber (wie könnte es auch - bei einer Bartoli :wink: :wink: ) sondern meine damalige Anlage , insbesondere die Lautsprecher, lösten einfach die Musik nicht sauber auf: fast genau in der Stimmlage der Sängerin spielen die Streicher, eben so leicht versetzt, dass nur eine sehr hoch stehende Wiedergabekette - z.B. die 350A an NAIM !! – dies sauber spielt.

Gruss

Urs
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Beitragvon Eusebius » 16.02.2009, 09:23

Hallo Urs!

Ein herzliches Willkommen auch von mir (ebenfalls Klassik-Hörer).
Frauenstimmen sind als Prüfstein wirklich sehr geeignet.
Ich halte es da gerne mit der Callas oder Anne-Sophie von Otter.

In dieser Woche soll ich nun endlich meine Aktiven (RL 901k von Geithain) bekommen.
Dann bin auch ich endlich ein aktiver Aktiver.

Gruß in die Schweiz!

(Die Linn-Methode zur Positionierung der LS werde ich mir mal zu Gemüte führen. Klingt spannend.)
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Beitragvon Urs » 17.02.2009, 09:00

Joe,
Kollegen,

der TuneDem-Auschnitt

denn schließlich gibt auch ein Transistorradio eine Melodie wieder, die Sie verfolgen können. Ein Hauptfaktor dabei ist der Arbeitsumfang, den Ihr Gehirn leisten muss, um die Melodie zu verfolgen. Ihr Gehirn kann - und tut das auch - Fehler bei der Melodie korrigieren. Ihr Gehirn kann feststellen, wie die Melodie sein sollte. (...)

Das Problem hierbei ist, dass Ihr Gehirn einen bestimmten Bruchteil einer Sekunde benötigte, um zu dekodieren, was Ihre Ohren vernommen hatten. Wenn Sie versuchen, den Ton mit einem schlechten HiFi-Gerät zu verfolgen, muss Ihr Gehirn mehr arbeiten, um den Fehler des HiFi-Systems zu korrigieren. Ständig hinkt es hinterher und versucht, Anschluss zu halten. Beim normalen Hörprozeß geschieht das unbewusst. So verhält es sich auch bei dieser verflixten Hörermüdung. (So jedenfalls die sehr lesenswerte tune dem-Beschreibung von Linn.)

lässt mich zum "zynischen* Schluss kommen: Dann sind sind wir - aktiven & "high-endigen" - HIFI & Musikliebhaber nur zu FAUL zum richtig hinhören. :wink: :wink: ???

Natürlich bringt obige TuneDem Aussage die Sache gut auf den Punkt:
Ab einem gewissen Wiedergabe-Niveau ist's ja häufig nicht mehr die Frage ob GUT oder BESSER - es wird zur persönlichen Geschmacksache.
ABER: Ob mich eine Musikwiedergabe packt, ob ich "Hühnerhaut" kriege oder nicht, wenn z.b. die Cecilia Bartoli so herrlich singt, ist für mich der "musikalische Lackmustest". (Und um "Hühnerhaut auszulösen" hat das Hirn offensichtlich keine Zeit, vorher noch viel (fehlende oder falsche) Musik dazu zu dichten...die Wiedergabe muss schon recht perfekt sein.)

Urs
(auch mit Hühnerhaut, aber weil's heute morgen schneit und kalt ist)

Noch eine Bemerkung zur "Ortbarkeit" & HIFI:
Auch bei klassichen Aufnahmen wird - entgegen meiner früher geglaubten naiven Meinung - gemischt, geschoben, etc. Die letzte CD von Bartoli "Maria Malibran" hat eine Begleit DVD - so quasi "The making of" und zeigt Szenen der Aufnahme : Kritische Instrumente werden in kleine "Kabäuschen" verbannt, mit Dämm-Material abgeschirmt, etc ...und auf der Aufnahme erscheinen sie mysteriös an einer anderen Position. Ganz zu schweigen von Live-Opernaufnahemen, wo das Orchester ja meistens im Graben versenkt ist, auf der CD aber so schön herrlich "hinten oben" sitzt, bzw "akustisch sitzen sollte".
Also: "Instrumenten-Position zu hören" ist wohl nett, aber keine Bedingung - und völlig nutzlos, wenn besagte "musikalische Hühnerhaut" fehlt.
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Beitragvon JOE » 17.02.2009, 10:39

Hallo Urs,

ich habe feststellen müssen, dass Du uns ja ein Geständnis bei Deiner Vorstellung schuldig geblieben bist, nämlich die Antwort auf die Frage, warum Du nicht mit aktiven LS aus Deinem Wohnort hörst oder diese wenigstens mit in die Auswahl einbezogen hast.

Schließlich residiert PIEGA in Horgen und bietet auch aktivierte Modelle an: http://www.piega.ch/de/produkte/modul.htm

Scherz beiseite, ich schreibe dies eigentlich nur als Hinweis für unseren Ralph, weil dies nicht so allgemein bekannt ist - und von den Händlern auch nicht gerade offensiv vorgetragen wird ...

Gruß
Joe
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Warum LINN 350A ?

Beitragvon Urs » 17.02.2009, 13:46

Joe & Kollegen,

PIEGA - ja die sind quasi (fast) meine Nachbarn. (früher war auch FM Acoustics in der Nähe)

Also, Piega hatte ich verschiedentlich gehört, an Messen & Ausstellungen, aber sie konnten mich nie begeistern.
Piega "Aktiv"...sind für mich "Augenwischerei": EINE eingebaute Endstufe ist für mich noch nicht aktiv; „AKTIV“ nach meiner Interpretation ist zwingend eine – aktive ? - Frequenzweiche und pro Lautsprecher oder Frequenzbereich ein spezifischer Verstärker; dies kann extern oder integriert sein.

Wie ich schon erwähnte, hat NAIM, und meines Wissens auch LINN, immer „aktivierbare“ Lautsprecher gebaut. Hier war jedoch die ganze Elektronik extern, mit eben den genannten Konsequenzen (viele Boxen, Kabel etc) und damit ganz klar nicht mein Fall.

Wie ich gerade auf die LINN 350A kam ?
In der HIFI-Presse wurden die mal als gut gelobt…und erst noch zusammen mit meiner NAIM Vorstufe.
Eine Demo bei einem Händler war ein Ohrenschmaus…und ein Schock für die Kriegskasse.

Also diverses - günstigeres - gehört, inkl. einiger Heimdemos – siehe mein erster Eintrag.
Die 350A blieb die „Referenz“: Sie ist optisch wohnzimmertauglich, ist eine integrierte Aktiv-Box, mit einer minimalen Raum-Anpassung…und einer meiner anderen HiFi-Händler wurde gerade LINN Premium –Händler …. Und er machte mir eine attraktive Offerte….

Wie ich sehe, bin ich ja hier etwas der „Aussenseiter“, der keine (Studio)-Monitoren hat - oder Aktive LS , die aus dem Studiobereich kommen. Ich bin nicht nur der „Ästhetiker“, sondern wurde auch schon als „Euphoniker“ belächelt; d.h. ich brauche keine „analytische“ Klangwiedergabe, sondern eine musikalisch „Hühnerhaut-Erzeugende". (OK, OK, ich gestehe zerknirscht ein: das sind jetzt so die „typischen Vorurteile & Plattitüden“… weder sind Studiomonitore zwingend akustische Lupen, noch höre ich schöngefärbten Klangbrei mit meiner Anlage) …aber - siehe oben - es macht halt mächtig Spass.

:D :D

Gruss

Urs

PS: die 350A hiessen mal Artikulat, dann gab's einen "Up-grade" und heissen jetzt Klimax 350A
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Beitragvon JOE » 17.02.2009, 13:56

Was ist der Unterschied zwischen einer Hühner- und einer Gänsehaut*?

Bei der Gänsehaut wäre ich voll an Deiner Seite (trotz meiner BM 12/IV). - Die passiven PIEGAs konnten auch bei mir neben den B&Ms schon nach Sekunden nicht mehr bestehen; aktive konnte ich nirgendwo hören. Die Form besticht allerdings.

Gruß
Joe


* Oder ist das nur der Unterschied zwischen schweizerischem und "deutschem" Deutsch?
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